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9 Tipps fürs mehr Affiliate Conversions
Leonard Quack - 17 Kommentare - Affiliate Marketing, Conversion Rate - Ähnliche Artikel


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Als Affiliates sind wir alle auf der Suche nach Wegen, wie wir unsere Angebote und Artikel optimieren können, um eine möglichst gute Performance abzuliefern.

Im Optimalfall entsteht dabei eine Win-Win Situation: der Kunde freut sich über seine neue Anschaffung, die er dank der Affiliate Seite gefunden hat und der Affiliate finanziert mit der Provision sein Geschäft.

Zu guter Letzt hat der Händler risikofreie Werbung, die er nach Erfolg abrechnen kann.

Das wäre ein Affiliate-Sale, wie er im Buche steht – und doch kommt es natürlich häufig vor, dass es nicht immer so sauber abläuft.

Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass das ehrliche Geschäft langfristig am stabilsten ist und so würde ich Euch neben ein paar Grundregeln, die ich unter Nummer 1-4 nenne, vor allem die Punkte 5-9 ans Herz legen.

9 Tipps fürs mehr Affiliate Conversions

Fangen wir an:

  1. Bebildere dein Angebot
    Nichts können wir so schnell erfassen wie Bilder. Ein Text braucht einen guten Einstieg, etwas Muße und Geduld – gerade im Internet ist das oft rar, denn die nächste Seite ist nur einen Klick entfernt.

    Attraktive, aber auch aussagekräftige Bilder, am besten noch mit Bildunterschriften, vermitteln dem Kunden einen guten ersten Eindruck und sind ein sanfter Einstieg in den Artikel.

  2. Nehme den Kunden an die Hand und führe in bis zur Transaktion
    Nicht jedem Kunden ist so glasklar wie uns Affiliates, wo man klicken muss und wie man bestellt. Sag Deinem Kunden, wo er was findet.

    Gehe am besten selbst den Bestellprozess durch und kläre die Fragen, die Du dir selber stellst.

  3. Mache Screenshots, sodass der Kunde sich das Angebot vorstellen kann
    Wenn das Angebot mit einem Gutscheincode realisiert wird oder sonst nicht auf Anhieb klar ist, mache einen Screenshot, wie es richtig aussehen muss. Dann kann der Kunde sehen, wie es funktionieren sollen und man hat gleich den “proof of concept” geliefert.
  4. Linke direkt auf die Zielseite. Optimal sind Add-to-Cart Links
    Deeplinks sind häufig kompliziert und viele Advertiser kümmern sich leider kaum darum. Aus meiner Sicht ist der richtige Deeplink aber der Conversiontreiber Nummer Eins.

    Der Kunde sollte so wenig Klicks wie möglich selbst machen müssen, denn wenn der Kauf zu viel Stress bedeutet, bricht er ihn häufig lieber ab. Mit der Eingabe der Adressdaten wartet später ohnehin noch eine Menge Arbeit auf ihn.

    Damit er dabei nicht ermüdet, sollte man ihm jeden überflüssigen Klick abnehmen. Durchstöbere also die Produktlisten oder Werbemittel nach dem richtigen Deeplink. Prüfe aber vorher, ob z.B. bei affili.net Links mit &diurl=http://www.zielseite.de richtig tracken. Das ist nicht immer der Fall.

  5. Nenne Alternativen
    Kunden sind kritisch und kaufen am ehesten, wenn man die Alternativen zum beworbenen Produkt erwähnt. Am einfachsten hat man es natürlich, wenn man auch das objektiv beste Produkt bewirbt.

    Falls nicht, sollte es zumindest etwa durch den Preis überzeugen.

  6. Beschreibe den Anbieter
    Kein Kunde klickt gern ins Ungewisse. Schreibe direkt neben den Link oder sogar im Linktext, um welchen Anbieter es sich handelt. Starke Marken wie Vodafone oder Amazon haben es hier bekanntlich am leichtesten, kleine Händler, die man möglicherweise nicht kennt, sollte man kurz erklären.
  7. Versetze Dich in die Situation des Kunden
    Zum Schluss sollte das Angebot dem eigenen Test standhalten. Gibt es noch eine Frage, die Du dir stellen würdest, bevor du das Produkt kaufst?

    Wenn Du keine Antwort findest, rufe zur Not die Hotline an und gib dich der Einfachheit halber als Kunde aus, um die Infos zu bekommen.

    Findest Du das Produkt vollkommen langweilig? Dann lass es besser sein.

  8. Schaffe positive Assoziationen beim Kunden
    Je besser er gelaunt ist, desto eher gibt der Kunde etwas von seinem hart verdienten Geld ab. Eine kreative, positive Beschreibung ist da ein erster Schritt.

    Bei seinen Bemühungen nach Objektivität sollte man nämlich nicht in einen drögen Schreibstil verfallen: Den schmalen Grat zwischen positiver Beschreibung und der nötigen Neutralität einer vom Händler unabhängigen Site muss man finden.

  9. Sei ehrlich
    Die besten Texte schreibe ich, wenn ich einfach das zu Papier bringe, was mir in den Sinn kommt ohne an die möglichen Folgen (z.B. Einnahmen) zu denken. Auf lange Sicht zahlt sich das einfach aus.

Fazit

Ein guter Affiliate zu sein, hat auch viel mit gesundem Menschenverstand zu tun.

Wir schreiben Texte für Verbraucher, Leute wie Du und mich, und wollen unsere Produkte oder eher unsere Links an den Mann bringen. Irgendeinen Mehrwert müssen wir dem Kunden bieten, sei es ein guter Anbietervergleich oder eine Information.

Manchmal ist es Fleißarbeit, die den Unterschied macht, aber wie wir alle wissen, gilt auch im Internet die alte Weisheit – Ohne Fleiß kein Preis.

Autor

Leonard Quack betreibt unter anderem die Website schnaeppchenfuchs.com und ist für gutscheinpony.de tätig. Dort beschäftigt er sich intensiv mit Affiliate Marketing.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
17 Kommentare und Trackbacks zu '9 Tipps fürs mehr Affiliate Conversions'

Kommentare zu '9 Tipps fürs mehr Affiliate Conversions' mit RSS

  1. 1 Rico kommentierte am 14.03.2012 um 11:52 Uhr

    Sehr gute Hinweise, auch wenn viele selbstverständlich sein sollten. Wie kann man sich denn eine “Beschreibung des Anbieters” vorstellen? Bzw wo bringt man das am besten unter? Persönlich habe ich festgestellt, dass starke Marken am besten konvertieren. Darauf sollte man wohl achten, vor allem wenn das Produkt bei verschiedenen Anbietern zu bekommen ist

  2. 2 SporkBob kommentierte am 14.03.2012 um 11:57 Uhr

    Sehr schöner Artikel, ich denke man merkt, dass Du mit Leidenschaft einfach beim Thema bist. Deine Schreibe wirkt halt authentisch. Einige Tipps “kennt man”, einige habe ich mir selber so noch nicht vor Augen geführt. Aber da ich selber sehr, sehr neu bin und mir einige Ideen im Kopf rumspuken, nutze ich die Gelegenheit mal und frage mal nach
    @Bilder: Kann man die Ohne Weiteres z.B. von Amazon übernehmen? Was muss man beachten, gerade als Anfänger will man ja 1. keine rechtl. Probleme bekommen und 2. wenig investieren

    Danke für eine etwaige Antwort.

    P.S.: Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, Makita ist eine Qualitätsmarke und unsere Techniker schwören drauf! :wink:

  3. 3 Ulli kommentierte am 14.03.2012 um 13:30 Uhr

    Danke für diese Tipps, hier ist einiges dabei das ich so noch nicht bedacht und auch nicht umgesetzt habe.

    Werde ich gleich mal testen.

  4. 4 Woody kommentierte am 14.03.2012 um 14:58 Uhr

    Das sind wirklich sehr gute Tipps. Sie stellen eine sehr gute Grundlage dar um eigene Texte zu überdenken und zu verbessern. Diese Tipps sind nicht nur im Bereich Affiliate Conversions interessant, sondern auch im Bereich Marketing.

  5. 5 Patrick kommentierte am 14.03.2012 um 15:32 Uhr

    Finde die Tipps sehr gut, da ich mich selbst im Affiliate-Marketing versuche, aber manchmal etwas ins Stocken komme, aber nicht weiß woran das liegt. Der Tipp mit dem Alternativprodukt klingt logisch und den werde ich mal auf einer Seite von mir mal austesten.

  6. 6 Stef kommentierte am 14.03.2012 um 16:01 Uhr

    Da ich mich erst seit kurzer Zeit mit Affiliate beschäftige haben mir diese Tipps weitergeholfen, vielen Dank. Ab und zu schaue ich mal bei “selbstaendig-im-netz” vorbei, weil Du immerwieder interessante Artikel bringst, weiter so ! :mrgreen:

  7. 7 Lorem kommentierte am 14.03.2012 um 17:41 Uhr

    Ich muss sagen, dass ist ein wirklich guter Artikel. Ich habe oft noch Probleme mit meinen Texten und wie Woody schon gesagt hat, kann man wenn man diese Tipps beachtet seine eigenen Texte nochmal überarbeiten und somit verbessern. Gerade der letzte Tipp also ich meine die NR. 9 finde ich sehr passend. Habe das auch oft schon erlebt:D

  8. 8 Hartmuth kommentierte am 14.03.2012 um 21:38 Uhr

    Gute Tipps die zwar mehr oder weniger selbstverständlich sind aber viel zu oft einfach nicht beachtet werden! +1!

  9. 9 Siegmar kommentierte am 14.03.2012 um 21:53 Uhr

    vor allem der Satz “Ein guter Affiliate zu sein, hat auch viel mit gesundem Menschenverstand zu tun” hat mir sehr gut gefallen und bringt es auf den Punkt. Also, nicht nur mit den $$ in den Augen eine Seite aufbauen :-)

  10. 10 Olli kommentierte am 16.03.2012 um 19:13 Uhr

    Absolut wahr die Tipps. Leider vergisst man doch zu oft, worauf es ankommt und worauf man beim Texten, etc. achten sollte. Mir hilft es dann meistens ein Projekt mal für ein oder zwei Tage ruhen zu lassen und es dann einfach so zu bestrachten, als wäre ich ein normaler Besucher und mich dann zu fragen, ob ich mit dem Suchergebnis zufrieden wäre, wenn ich von Google diesen Content vorgeschlagen bekommen hätte.

  11. 11 Tom Glockel kommentierte am 16.03.2012 um 22:00 Uhr

    Sehr guter Artikel, als Neueinsteiger ins Affiliate-Marketing bin ich für jeden Tipp dankbar. Ich bin aber auch wie Sigmar der Meinung, dass die Seiten einen Mehrwert für den Leser bieten sollte und nicht nur rein auf Geld verdienen ausgelegt sein sollte. Deshalb verzichte ich zum Beispiel auf die Google Adsense Anzeigen.:wink:

  12. 12 Mario kommentierte am 17.03.2012 um 21:00 Uhr

    Sehr guter Beitrag. Ich denke der wichtigste Punkt, ist der Punkt mit der Kundenführung. Klar, weiß man als Macher, wie der Kunde sich im Besten Fall Verhalten so…aber die Realität sieht irgendwie anders aus. Ganz hilfreich ist die Google InPage Analyse, die mir gezeigt haben, dass meine User lieber auf Bildchen klicken, als sich in meinem Verteiler einzutragen. :roll:

  13. 13 Ken kommentierte am 20.03.2012 um 16:59 Uhr

    Sehr Interessanter Beitrag.
    Danke für die Informationen.

    Lg ken

  14. 14 Mirko kommentierte am 27.03.2012 um 13:56 Uhr

    Hey,

    was immer ganz gut läuft sind die sog. “Vergleichsseiten”. Diese sind längst nocht nicht durchgekaut und bieten dem Kunden einen echten Mehrwert. Außerdem ist hier – wie oben bereits beschrieben – die Konversationsrate der hoch. LG

  15. 15 Jörg kommentierte am 18.04.2012 um 16:27 Uhr

    Zunächst mal eine gute Übersicht über die Wichtigsten Sachen.
    Was ich auch noch für sehr effektiv halte sind Up-Selling Angebote.
    Dabei kann man dem Kunden, sobald er schon ein Produkt in den Warenkorb gelegt hat, auch
    noch ein günstigeres Zusatzprodukt anbieten. Das erhöht die
    Conversion Rate erfahrungsgemäß nochmal um 10-20%.

  16. 16 Michael kommentierte am 03.06.2012 um 10:14 Uhr

    Ich finde auch eine sehr gelungene Zusammenstellung. Besonders sollte man auch bei Affiliate Seiten nicht auf vorhandene Güte-Siegel wie Trusted Shops etc. verzichten, um dem Besucher zu zeigen, dass Sie in dem nachfolgenden Shop sicher einkaufen.

  17. 17 Samu kommentierte am 14.07.2012 um 20:30 Uhr

    :smile:
    Hey Peer,
    Danke für diesen tollen Artikel, hat mir wirklich sehr gefallen!!!
    Ich denke mir hat das auch sehr viel weiter geholfen.
    Ich hoffe es folgen noch ein paar weitere Artikel zu dem Thema “Conversion Rate”.

    Bis Dann



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