35 Tipps für eine produktive Selbständigkeit –
5. “Gesundheit”

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35 Tipps für eine produktive Selbständigkeit - 5. GesundheitDer 5. und letzte Teil der Artikelserie über eine produktivere Selbständigkeit dreht sich um das Thema “Gesundheit”.

Existenzgründer und Selbständige geben auf viele Dinge acht, die eigene Gesundheit gehört oft leider nicht dazu.

Doch nur ein gesunder und ausgeruhter Körper kann auch produktiv tätig sein.

Deshalb gibt es heute 6 Tipps für ein gesundes Arbeiten.

Teile der Artikel-Serie:
1. Planung
2. Aufgaben
3. Büro und Technik
4. Ablenkung verhindern
5. Gesundheit

35 Tipps für eine produktive Selbständigkeit

Auch in diesem letzten Teil meiner Artikelserie möchte ich mit euch meine eigenen Erfahrungen teilen und Best Practices vorstellen, die sich bei mir und anderen positiv bewährt haben.

Aber auch diesmal gilt wieder der Hinweis, dass die folgenden Tipps nicht in Stein gemeißelt sind. Es sind Empfehlungen, die ihr auf jeden Fall mal selber testen solltet.

Wenn sie euch auch helfen, dann ist das schön. Falls ihr mit anderen Methoden besser fahrt, dann ist das genauso so gut.

Wichtig ist einfach, dass man sich darüber im Klaren ist, dass man es selber in der Hand hat und immer wieder an sich arbeiten sollte.

Gesundheit

Die folgenden Tipps haben mir dabei geholfen, besser mit meiner Gesundheit umzugehen.

Gerade am Anfang meiner Selbständigkeit habe ich fast nur gearbeitet und meine Gesundheit doch ziemlich vernachlässigt. Das hat sich nicht nur negativ auf mein körperliches Befinden ausgewirkt, sondern auch meine berufliche Produktivität in Mitleidenschaft gezogen.

Das habe ich dann irgendwann erkannt und gemerkt, dass immer mehr und härter zu arbeiten auf Dauer nicht erfolgreicher macht, sondern im Gegenteil sogar schadet.

Mit den folgenden Tipps solltet auch hier besser auf eure Gesundheit achten können, was sich unter anderem auch positiv auf eure Produktivität auswirkt.

  • geregelter Arbeitstag
    Natürlich ist auch das ein Sache, die jeder für sich selbst entscheiden muss. Ich habe gemerkt, wie positiv es sich auf meine Gesundheit auswirkt, wenn ich einen geregelten Arbeitstag habe.

    Das geht früh mit pünktlichem Aufstehen und Duschen los. Danach in ordentliche Klamotten und nicht im Bademantel an den Rechner.

    Ein gutes Frühstück und ein gutes Mittagessen gehören ebenfalls dazu.

    Zudem bin ich bei der Arbeit viel fokussierter, wenn ich weiß, dass 15:30 Uhr Feierabend ist. Wer sich für den Feierabend keine Grenze setzt, wird da auch nicht fertig sein. (Stichwort Parkinsonsches Gesetz)

  • Frische Luft
    Ebenfalls sehr positiv hat sich frische Luft auf mein Befinden ausgewirkt. Ich arbeite nun mal im Büro und da ist die Luft während eines Arbeitstages schnell nicht mehr so toll.

    Regelmäßiges Lüften und auch immer mal wieder ein paar Schritte vor die Tür wirken Wunder. Es ist erstaunlich, wie gut frische Luft für das eigene Wohlbefinden ist.

  • kurze Unterbrechungen
    Generell sollte man als “PC-Arbeiter” in regelmäßigen Abständen (einmal in der Stunde) kurz aufstehen und sich etwas bewegen.

    Auf diese Weise sorgt man für eine bessere Durchblutung und der Körper ist nicht den ganzen Tag in der selben Position “gefangen”.

  • Viel trinken
    2 Liter sollte es am Tag schon mindestens sein. Bei großen Personen auch gern etwas mehr.

    Ich habe bei mir selber Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und andere Symptome bemerkt, wenn ich einfach nicht genug getrunken habe.

    Hinzu kommt, dass Kaffee da eher negativ wirkt. Ich habe vor einer Weile dem Kaffee entsagt und seitdem bin ich deutlich ausgeglichener und entspannter.

    Sicher war früh am Morgen der Kaffeeduft etwas besonderes und es hat beim Wach werden geholfen, aber mittlerweile vermisse ich meinen Kaffee nicht mehr.

  • Überstunden
    Kurzzeitig kann man mit Überstunden wirklich produktiver sein und ein Projekt in kurzer Zeit umsetzen.

    Nach ein paar Wochen schlägt das aber ins negative um und man wird deutlich unproduktiver.

    Es gibt z.B. Crunchtime-Analysen in der Spiele-Industrie, die genau diesen Effekt belegen.

    Deshalb sollte man nur kurzzeitig Überstunden schieben, wenn gerade mal ein Produkt dringend fertig werden muss.

    Wer auf Dauer in seinen Arbeitstag die Überstunden schon mit einkalkuliert, der wird recht schnell die negativen Auswirkungen spüren und auch nicht viel mehr schaffen, als wenn er normale Arbeitszeiten einhalten würde.

  • Schlafen
    Das ist auch eine Erfahrung, die ich am eigenen Leib gemacht habe. Natürlich habe ich viel gearbeitet und danach wollte ich auch noch etwas von meiner Freizeit haben.

    Also blieb ich Abends lange auf und bin meist erst nach Mitternacht ins Bett.

    Da die Kinder in die Schule bzw. den Kindergarten mussten, war früh um 6:15 Uhr aber wieder Aufstehen angesagt. Eine Weile ging das gut, aber dann hat sich der Körper doch gemeldet.

    Mittlerweile merke ich sehr gut, wenn ich zu wenig geschlafen habe. Die Konzentrationsfähigkeit lässt deutlich nach und ich werde unproduktiver.

    Ausreichend Schlaf ist deshalb auch sehr hilfreich, um produktiver Arbeiten zu können.

Fazit

Wie man sieht, geht es auch in diesem letzten Teil meiner Artikelserie nicht um geheime Tipps, sondern um Grundlagen unseres Lebens und wie diese sich auf die eigene Arbeit auswirken.

Mit ein paar einfachen und problemlos umzusetzenden Tipps, kann man seine eigene Gesundheit und sein Wohlbefinden deutlich verbessern. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die eigene Produktivität aus, sondern hat generell eine positiven Einfluss auf das eigenen Leben.

Bonus

Zum Abschluss dieser Artikelserie gibt es noch einen kleinen Bonus-Tipp.

Es ist nach meiner Erfahrung wichtig, immer wieder das eigene Befinden und die eigene Produktivität zu überprüfen.

Es geht nicht darum die Tipps dieser Artikelserie umzusetzen und dann hat man für 30 Jahre Ruhe.

Stattdessen gilt es immer wieder zu reflektieren und Neues auszuprobieren.

Zum einen schleichen sich natürlich auch immer wieder nicht so gute Verhaltensweisen in die tägliche Routine ein. Zum anderen hat noch niemand ein Allheilmittel gefunden und deshalb lohnt es sich, auch immer mal wieder neue Dinge auszuprobieren.

Und wenn es nur dazu führt, dass man etwas Abwechslung in den Arbeitsalltag bringt.

Ich wünsche euch jedenfalls viel Erfolg mit der eigenen Arbeitsproduktivität und denkt immer daran, ihr “Arbeitet um zu Leben” und nicht anders herum.


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Kommentare

  1. meint

    Guten Morgen Peer,

    ich hebe meine Kaffee-Tasse für Dich. Ich möchte Dir einfach pauschal beipflichten und merke leider oft, dass ich diese grundlegenden Dinge nicht beachte. Ja, viel Schlaf ist wichtig – Naund, abends habe ich Ruhe und vielleicht kann ich ja noch ein paar Links aufbauen, eine Grafik erstellen, den morgigen Tag planen – Letzten Endes schlage ich mich damit aber selbst ins Off und schlafe wenig und hänge am nächsten Tag durch. Diese Erkenntnis hindert mich leider selten daran, dass dann auch zu berücksichtigen.
    Gleiches gilt somit für den Punkt Überstunden.

    Aber wenigstens bekomme ich regelmäßig frische Luft. Was ich allerdings noch als essentiell erachte und was mir sehr doll hilft, ist der regelmäßige Ausgleich und dann können auch mal Überstunden, viel Kaffee oder wenig Schlaf drin sein – Sport. Und wenn nun das keinen Spaß macht, dann wenigstens am Wochenende die Familie greifen und vor die Tür gehen – mir hilft es, wenn ich soviel Ablenkung an der frischen Luft, wie nur möglich habe und nicht schon die nächste Woche plane.

    Achso: “Fall ihr mit anderen Methoden besser fahrt, ” – Da fehlt ein “s” – Sodele, der neue Kaffee läuft durch und ich mache mich dann selbst mal wieder an Werk.

    beste Grüße

  2. meint

    Ein schönes Ende der Artikelserie! Ohne Gesundheit geht nichts im leben und somit ist es am wichtigsten erstmal alles für einen gesunden Körper zu tun bevor man sich um die anderen Dinge kümmert!

  3. meint

    Hallo Peer,

    seit ca. einem Jahr verfolge ich deine Beiträge und ich bin wirklich dankbar das es diese gibt. Du hast mir mit deinen Ratschlägen und Beiträgen geholfen meinen Schritt in Selbstständigkeit zu erleichtern.

    Diese Artikelserie ist mal wieder sehr gelungen. Vielen Dank für deine Tipps. Einige deiner Tipps können leider nicht sofort in die Tat umgesetzt werden, sind aber in Arbeit. Z.b. Baue ich gerade meine komplette Etage um, um eine angenehmere Atmosphäre in meinem Büro zu erhalten.
    Seit Anfang des Jahres wird also ordentlich umgebaut. Thema: Büro & Technik

    Auch die Themen Planung und Aufgaben waren mehr als hilfreich und werden teils in die Tat umgesetzt.

    Das schöne in dieser Artikelserie ist, dass du auch auf deine damaligen Zustände bzw. Fehler hinweist, in der ich mich gerade wieder erkennen kann.

    Die Sache mit dem Kaffee hat mir in letzter Zeit auch zu denken gegeben. Ist zwar schön so ein warmer Kaffee am Morgen, aber nicht wirklich gut. Ich habe in letzter Zeit bemerkt das es mir gesundheitlich immer schlechter bin, obwohl ich mein Leben-lang ein aktiver Mensch bin. Nun bin ich selbstständig und sitze von morgens bis abends in meinem “Büro” und fühle mich nicht mehr wohl. Die Augenringe werden auch immer deutlicher und so langsam muss was getan werden.

    Mit diesem Thema hast du die Serie perfekt beendet und abgerundet. Großes Lob an dich! Vielen Dank das es dich und deine Beiträge gibt! Weiter so!

    Gruß VoTri

  4. meint

    Vielen Dank auch von mir. Zwei kleine Tipps geb ich auch noch dazu :-)
    Wenn man liebt, was man tut, macht das zufrieden – und ich behaupte mal, zufriedene Menschen bleiben gesund.
    Und: ein Hund ist was großartiges, vor allem wenn er mit im Büro sein kann – man kommt öfter mal an die frische Lust und er schafft eine tolle und freundliche Atmosphäre.

  5. meint

    Überstunden sind bei mir ein leidiges Thema… ich kann mich kaum an den letzten Tag ohne erinnern. Ich kann dir nur zustimmen, dass es nicht produktiv ist, wenn man sich “krankarbeitet”, aber leichter gesagt als getan. Besonders kleine Aufgaben kommen dem Feierabend ständig in den Weg…
    Ich muss wohl etwas strenger mit mir werden und mich auch mal früher in den Feierabend schicken :)

  6. eli meint

    “…und nicht im Bademantel an den Rechner” – da mußte ich einfach lachen. Ich liebe meine Bademäntel und muß hinsichtlich dieses Vorsatzes (der mir nur zu gut bekannt ist) leider immer wieder Rückschläge erleben!

  7. meint

    Ja echt unglaublich, ich wollte es früher nicht glauben aber ist echt alles die Wahrheit. Leider tu ich mir bei einigen Dingen noch sehr schwer, zum Beispiel ohne zu frühstücken gleich an den Rechner zu gehen und nach Stunden zu merken dass ich eigentlich gar nichts gegessen habe:mrgreen:

  8. meint

    ja, sehr gute Tipps, doch leider beachte ich sie viel zu wenig. Besonders das Thema genügend schlafen bekomme ich nicht in den Griff. Oft denke ich jetzt mache ich Schluß für heute, dann sehe ich noch was was ich ändern oder anpassen könnte und ehe ich mich versehe ist es ein oder zwei Stunden später.

  9. meint

    Sind paar interessante Punkte dabei, aber die sollten eigentlich selbstverständlich sein. Ich finde die zwei wichtigsten Punkte überhaupt wurden vergessen. Zum einen finde ich Sport sehr wichtig wie beispielsweise joggen, Kraftraining im Fitness Studio, Fußball, Federball oder was einem auch immer Spaß macht. Zum anderen ist eine gesunde Ernährung das A und O.

  10. meint

    Die regelmäßigen Unterbrechungen sind für mich das wichtigste. Denn wer den ganzen Tag nur vor dem Bildschirm sitzt, tut sich wirklich nichts gutes hinsichtlich Gesundheit.
    Allerdings ist darauf zu achten, dass diese Unterbrechungen auch wirklich nur kurz sind und mit körperlicher Aktivität verbunden sind. Wer sich von seinem Arbeitsplatz für eine halbe Stunde vor den Fernseher setzt, hätte gleich vor dem PC blebein können.

  11. meint

    Hallo Peer,deine Ratschläge sind schon klasse.Leider aber nur zum Teil durchsetzbar.In der heutigen Leistungsdruck-Gesellschaft kann man einfach nur einige Tipps für seine Gesundheit in Betracht ziehen.Zum Glück wohne ich an der Küste,da habe ich die frische Luft wenigstens schon inklusive.

  12. meint

    Schlafen ganz wichtig! Moeglichst zur selben Zeit ins Bett gehen und auch immer schoen zur selben Zeit aufstehen damit der Koerper feste Zeiten hat.
    Auch sollte vernuenftig gegessen werden nicht immer diese rumfressereien :mrgreen: .

  13. niko meint

    also ich muss sagen, ich lese deine Artikel sehr sehr gerne, und das auch fast täglich aber der hier ist dir nicht besonders gelungen.
    VIIIEL zu allgemein und das wichtigste Thema taucht garnicht auf: Ernährung.

    Die Ernährung kann unseren kompletten Alltag bestimmen. Wer den ganzen Tag bullshit frisst und sich dann wundert warum er morgens nicht aus dem Bett kommt und sich tagsüber nicht konzentrieren kann, hilft sich durch regelmässige Pausen, langes schlafen oder einem geregelten arbeitsalltag auch nicht weiter. (btw. wer kann denn heute noch ernsthaft seinen Arbeitsalltag angenehm und stressfrei organisieren? Willkommen im kapitalismus peer, stress soll nicht vermieden sondern bewältigt werden)
    Darüber hinaus sind 2 liter am tag viel zu wenig, wenn man bedenkt dass der menschliche körper zum überwiegenden teil aus wasser besteht (so auch das Hirn).
    Eine ausgewogene und geregelte ernährung, vorallem überwiegend langkettige kohlenhydrate am morgen sind bei anstrengenden jobs unverzichtbar. Zucker pusht einen genauso wie koffein nur kurzfristig und lässt nach feierabend einen in ein schönes loch fallen. was machen dann die meisten nach der arbeit? Fahren heim, drücken sich ne pizza hinter die birne und trinken 1-2 bierchen weil “hey ich war heute arbeiten, ich hab mir das verdient” anstatt sport zu machen und gesund zu kochen. (aber dafür bleibt ohnehin keine energie mehr nach 5 tassen kaffe, zigaretten und currywurst mit nem snickers zum nachtisch.)
    Dann kommt noch dazu wie oft und vorallem wann gegessen werden soll. 6 mahlzeiten täglich sind gesünder und angenehmer für die verdauung, konzentration und die eigene figur als morgens kaffe, mittags currywurst und abend pizza. wer sich da informieren will, soll sich dazu in bodybuilding foren umschauen, die jungs wissen wie man sich gesund ernährt und vorallem die unnötigen pfunde verliert.
    Apropos, Sport scheint hier ebenso keine allzu grosse rolle zu spielen, wobei ich darauf nicht im detail eingehen werde, sonst sprengt das noch den Rahmen.
    Ich sag nur, dass vorallem sauerstoff intensive verbundübungen 2 mal die Woche den testospiegel anheben und einen sogenannten afterburn effekt verursachen, der noch tage nach der trainingseinheit den körper kalorien verbrennen lässt und den stoffwechsel, das immunsystem und natürlich den kreislauf ankurbeln. Daraus folgt: Sport löst schon die meisten Probleme.

    Fakt ist, körperliche betätigung und eine gesunde ernährung lösen min. 80% der probleme, die wohl nach deinem artikel die leser durch pausen und langem schlaf versuchen zu kompensieren.
    Die 80/20 Regel findet also auch hier anwendung (die sollte dir ja geläufig sein)

    wie gesagt, ich schätze deine arbeit sehr aber der artikel gehört zu deinen schlechteren.

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