Bereits im Januar diesen Jahres hat XING einen eigenen Share-Button veröffentlicht.
Reichlich spÀt, aber immerhin.
Wie dieser Share-Button funktioniert und wie es um den Datenschutz steht ist Thema dieses Artikels.
Zudem schaue ich mir an, wie kompliziert der Einbau ist und was der Button bringt.
Der neue XING Share Button
Es gab in der Vergangenheit immer mal zögerliche AnsÀtze seitens XING, etwas mehr Funktionen durch Addons anzubieten.
Allerdings war man dabei so vorsichtig und “Ă€ngstlich”, dass diese Versuche bisher gescheitert sind und die FunktionalitĂ€t im Vergleich zu vielen anderen Social Networks kaum gewachsen ist.
Nun muss man sicher auch nicht jeden Trend mitmachen und es ist auch ganz angenehm, dass es nicht tausende sinnlose Apps fĂŒr XING gibt, aber etwas mehr Entwicklung und Innovation wĂ€ren durchaus wĂŒnschenswert.
Umso ĂŒberraschter war ich nun von der Info, dass es bei XING endlich einen Share-Button gibt.
Ich bin ja generell eher ein Fan der Share-Buttons. Der Facebook Share-Button, der Google+ Share-Button und die Twitter-FunktionalitÀt mag ich sehr. Nun kommt so ein Button also auch von XING und im Grunde funktioniert er genauso.
Button-Varianten
Dabei gibt es insgesamt 3 Varianten des Buttons, die man in dieser Form auch von vielen anderen Netzwerken kennt.

Variante Nummer 1 enthÀlt einen ZÀhler und darunter den Share-Button. Leider öffnet sich dabei kein Popup, sondern ein neues Browser-Fenster. Aber auch das funktioniert gut.
Variante 2 seht ihr hier im Blog unter den Artikeln. Da ist der ZĂ€hler neben dem Share-Button platziert.
Variante 3 besteht nur aus verschieden groĂen XING-Buttons ohne ZĂ€hler.
Der XING-Share-Button hat zudem den netten Zusatznutzen, bei einem Klick auf den ZĂ€hlerstand einige Statistiken einzublenden. Da sieht man dann, wie oft der Link weiterempfohlen wurde und wie viele Besucher sich den Artikel daraufhin angeschaut haben.

Ein paar mehr Statistiken gibt es auch noch. Das finde ich richtig gelungen.
Man kann sich in seinem XING-Profil auch alle bisher empfohlenen Links anschauen und die Statistiken vergleichen und sogar sortieren.
Und man sieht sogar, wie viele den Artikel auf XING geteilt haben und wie viele auĂerhalb von XING, also mittels des Share-Buttons.
Einbau des Buttons
Der Einbau des Buttons ist ebenfalls gut gelöst.
Im Button Builder wĂ€hlt man erst die gewĂŒnschte optische Variante aus.
Danach kann man noch ein paar kleine Einstellungen vornehmen.

So kann man z.B. eine feste URL fĂŒr die Empfehlung angeben. StandardmĂ€Ăig wird die URL “ge-shared”, auf der sich der Button gerade befindet.
Man kann auch eine andere Sprache auswĂ€hlen, wobei bisher lediglich Deutsch und Englisch zur VerfĂŒgung steht.
Und darunter befindet sich dann der JavaScript-Code.
Diese kopiert man und fĂŒgt ihn in seine Website oder seinen Blog an der gewĂŒnschten Stelle ein.
In WordPress kann man das mit Hilfe der Widgets lösen oder direkt im Theme an der gewĂŒnschten Stelle.
Dann wird der Button bei jedem Aufruf angezeigt. Ăber die Performance des Buttons habe ich noch keine Klagen gehört, aber ich habe auch noch keine genauen Messungen vorgenommen.
Datenschutz
Wichtig ist es dann noch, dass man einen Hinweis in die eigene Datenschutz-Seite einbaut.
XING hat dafĂŒr eine Vorlage erstellt, die man entweder direkt unter dem Code findet oder auf der separaten Seite mit den Datenschutzhinweisen.
Das ist auch ein gutes Stichwort. Facebook, Google und Co. stehen ja seit lÀngerem unter Beschuss.
Da werden krÀftig Daten gesammelt, schon bevor ein Leser auf den Button geklickt hat. Entsprechend skeptisch war ich da bei XING.
Allerdings hat man als deutsches Unternehmen da wohl deutlich mehr Respekt vor den Nutzerdaten.
Auf der gerade verlinkten Seite wird ausfĂŒhrlich erlĂ€utert, welche Daten XING erfasst. Laut eigenen Aussagen sind keine personenbezogenen Daten dabei. So wird unter anderem keine IP Adresse gespeichert und es werden in keiner Weise Profile der Button-Nutzer erstellt.
Cookies werden ebenso wenig verwendet. Das ist natĂŒrlich sehr gut und sollte keine rechtlichen Probleme bei der Verwendung mit sich bringen.
Es geht also auch ohne die Datensammelwut vieler anderer Anbieter.
Was bringt der XING-Share-Button?
Das ist eine gute Frage. Ich habe den Button erst seit rund einer Woche im Einsatz und bisher ganze 8 Links dort geteilt.

Die Zahlen sind noch recht niedrig. Der bisher beste Artikel wurde bisher 3 mal weiter empfohlen und 8 Leute haben von XING den Artikel besucht. Das sind natĂŒrlich Werte, die noch nicht mit Twitter und Facebook mithalten können. Allerdings ist Google+ oft auch nicht viel besser.
Man wird schauen mĂŒssen, wie diese neue Funktion von den XING-Nutzern angenommen wird.
Da XING eine Business-Plattform ist, hoffe und wĂŒnsche ich mir, dass die QualitĂ€t der dort geteilten Artikel auch besser ist als auf anderen Plattformen. Dann könnte sich der XING-Share-Button als gute und nĂŒtzliche ErgĂ€nzung fĂŒr alle Blogs und Websites erweisen, die Business-Themen behandeln.
Fazit
Ich finde den neuen XING-Share-Button recht gelungen.
Technisch gut gelöst mit einer schönen Statistik-Funktion und wenig Datenschutzbedenken.
Bleibt zu hoffen, dass er von der Masse angenommen wird.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.










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Die Frage ist ob sich das wirklich lohnt den Button einzubauen. Da muss man schon extrem interessanten Buisness Content liefern
Danke fĂŒr den Artikel. Ich hab ihn direkt mal eingebaut. Von der Zielgruppe her könnte das tatsĂ€chlich ganz interessant sein – denn die typischen MittelstĂ€ndler benutzen wohl eher Xing als Twitter oder Google+.
Danke fĂŒr den Hinweis. Ăber den Button bin ich schon lĂ€nger gestolpert. http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/02/23/netzwerken-uber-xing/ Aber genau bei der Integration in WP bin ich gescheitert, da ich eine vorgefertigte Theme nutze ;-(.
Gibt es fĂŒr diese FĂ€lle auch einen Tipp?
Beste GrĂŒĂe von der sonnigen Ostsee
Frank Koebsch
Evtl. gibt es Möglichkeiten die Widgets zu nutzen bei deinem Theme.
Bald habe ich nur noch Share-Buttons unter meinen Artikeln
Hallo Frank, hast du schon mal das Xing-Plugin von H.P. Pfeufer ausprobiert – das könnte helfen… – hier der Link: http://blog.ppfeufer.de/wordpress-plugin-wp-share-to-xing/
Auf http://blog.xing.com/2012/01/xing-share-button/ gibt es einen Absatz zur Integration in WordPress, die auch bei kostenlosen Accounts auf wordpress.com funktioniert.
An sich nicht schlecht, aber langsam ist man echt gesÀttigt mit solchen Buttons, zumindest meines Erachtens nach. Ich selbst klicke nur darauf, wenn ich in solcher Plattform gerade eingeloggt bin und den Artikel dann dort sehe.
Die Frage nach der rechtlichen Seite ist leider nicht damit beantwortet, dass XING hier deutlich macht, welche Daten erhoben werden. Nicht falsch verstehen, gegenĂŒber Facebook ist es ein Gutes StĂŒck besser. Aber bei der Eindbindung geht es ja nicht nur um die Frage, welche Daten ĂŒbermittelt werden, sondern gerade dann darum, wie man den Nutzer informieren kann, dass ĂŒberhaupt was ĂŒbermittelt wird. Und das war ja mitunter der ausschlaggebende Punkt der Diskussionen um den Like Button.
Die bisherigen Vorlagen sind alle nicht brauchbar, aber bei XING liegt der Fall ja (zum GlĂŒck) anders. Da werden sich pfiffige Advokaten noch drĂŒber streiten, ich bin mal auf meine nĂ€chsten News in Punkto Internetrecht gespannt
Nun, warum die Welt noch einen Xing-Share-Button braucht weiss ich nicht. Aber zum Thema g+ – den nutze ich öfter als “gefĂ€llt mir”.
Geht doch nichts ĂŒber einen weiteren Buttton, bin mal gespannt wo wir in 5 Jahren sind wenn das so weiter geht
Also bei mir im Chrome hat das Popup des Buttons leichte Grafikfehler wenn man mit der Maus drĂŒber fĂ€hrt
@Patrick
Ja, in 5 Jahren wird die hÀfte jeder angezeigten Seite
aus Like-Buttons bestehen. Am Besten erst 10 Minuten
durchklicken, dann den Content lesen