10 Tipps um erfolgreich eBooks zu verkaufen

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Passend zum aktuellen Make Money Monday Thema “eBook Verkauf” gibt es heute einen Gastartikel. Dirk betreibt selber einen eBook-Shop und hat dort schon viele Erfahrungen gesammelt. Diese verarbeitet er heute in diesem Artikel.

Ich habe mich anfangs mit einer Community-Plattform zum Up- und Download von kostenlosen eBooks nebenberuflich selbständig gemacht und dann meinen Shop aufgebaut.

Hier wurden von mir die typischen Anfängerfehler gemacht, wie zum Beispiel zu werbend in Foren aufzutreten. Auch musste ich lernen, dass man ein Bild trotz “Creative-Commons” nicht einfach bearbeiten und verwenden darf.

Die sehr teure Abmahnung ließ nicht lange auf sich warten. Dazu musste ein Anwalt zu Rate gezogen werden – selbstfinanziert, da Rechtsschutzversicherungen Urheberrechtsverletzungen nicht abdecken.

Dinge also, die man hätte vermeiden können, wenn man einen Anwalt zur Seitenprüfung zu Rate gezogen hätte. Aber ich habe an meiner Idee festgehalten und konnte mein Projekt ausbauen.

Aus meinen Erfahrungen habe ich 10 Tipps zum erfolgreichen eBook-Verkauf in diesem Artikel zusammen gestellt.

Ebooks verkaufen – lohnt sich das überhaupt?

eBooks sind derzeit ein Trend, an dem wenige verdienen und viele nicht. Es gibt sehr viele nutzlose Ratgeber-eBooks, bei denen man die Master-Reseller-Lizenz für ein paar Euros mit dem Versprechen erhält, das schnelle Geld machen zu können.

Ebenso werden komplett fertige Shops mit Reseller-eBooks angeboten, bei denen man angeblich das Geld im Schlaf verdienen können soll.

Auf der anderen Seite sind die wirklich guten Bücher rar und schwer zu entdecken.

Dabei ist es durchaus möglich, am stetig wachsenden eBook Markt zu partizipieren. In diesem Beitrag möchte ich ein paar Strategien zum eBook-Verkauf im eigenen Shop aufzeigen.

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10 Tipps zum erfolgreichen eBook-Verkauf

10 Tipps um erfolgreich eBooks zu verkaufen

  • Sicherheit implizieren
    Kunden möchten ihre sensiblen Daten an möglichst wenigen Orten im Internet eingeben. Entgegenwirken kann man, indem man dem Kunden zeigt, dass er seine Daten beruhigt eingeben kann. Das funktioniert am besten mit Gütesiegel für Shops.

    Allerdings ist ein Gütesiegel mit rund 60 € im Monat nicht unbedingt günstig. Gerade anfangs ist es nicht einfach, die Kosten zu decken. Eine gute Alternative ist die Trusted Shops – Kundenbewertung. Hier ist das erste Jahr kostenlos und ab dem zweiten Jahr liegt man bei 39 € im Monat.

    Eine sichere SSL-Verschlüsselung sollte obligatorisch sein.

  • Möglichst viele Zahlungsmöglichkeiten anbieten
    Je mehr Möglichkeiten zur Zahlung angeboten werden, desto weniger Kunden brechen den Kauf ab.
  • Service ist wichtig
    Anfragen sollten so schnell wie möglich beantwortet werden. Außergewöhnliches Entgegenkommen oder Schnelligkeit kommunizieren Kunden ebenso wie schlechten Service.
  • Intelligente Produktsuche
    Eine Komponente, die ebenfalls nicht fehlen darf. Viele Kunden benutzen direkt die Suche. Hier entstehen oftmals Tippfehler, was einer guten Suchfunktion keine Probleme bereiten sollte.
  • Optimierung für mobile-Devices
    Im eBook-Sektor surfen nicht wenig Kunden mit mobilen Endgeräten wie zum Beispiel Tablets. Daher ist eine Optimierung für Touchscreens und mobile-Devices sinnvoll.
  • Form follows funktion
    Natürlich sollte das Design ansprechend und in sich stimmig sein, verbunden mit einem gewissen Wiedererkennungswert, aber vor allem muss sich der Kunde leicht zurecht finden und die Übersicht behalten. Sobald die Bedienung zu kompliziert wird, springt er ab.
  • Rechtlich absichern
    In jedem Fall sollte sich ein Fachanwalt den Shop anschauen. Ansonsten kommt es sehr schnell zu Abmahnungen, die das gesamte Projekt scheitern lassen und enormen finanziellen Schaden verursachen können.
  • Sortimentsauswahl
    Entweder man entscheidet sich für eine bestimmte Nische und konzentriert sich darauf oder man bietet eine größere Vielfalt an, als die meisten Konkurrenten.

    In jedem Fall: Finger weg von den Reseller-Ratgeber-eBooks, die das schnelle Geld über Nacht versprechen!

    Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels bietet neben verschiedenen Möglichkeiten ohne e-Shop die Variante an, seine über 17.000 eBooks in den eigenen Shop einzubinden. Dabei ist es hilfreich, wenn die Shopsoftware für den Buchverkauf optimiert ist und man sich mit dem Thema Onix-Dateien auseinandersetzt. Hier gibt es eine Erläuterung dazu. Eine hilfreiche Gruppe findet sich bei Yahoo.

    Ein gutes Konvertierungstool wäre Onixedit und O-Konv. Damit können die Onix-Dateien in das CSV-Format übertragen werden, um sie in den Shop zu integrieren. Diese Variante setzt entweder unbedingtes Fachwissen oder ausreichendes Kapital für Spezialisten voraus (eine Implementierung der Onix-Daten in einen bestehendes Shopsystem durch Spezialisten kann schnell 3-6 Tausend Euro kosten).

    Die einfachere Variante wäre ein Whitelabelshop – ein professionell fertig eingerichteter Shop mit eigenem Logo und eigener Layout/Farbgestaltung. In dem Fall finde ich das Angebot von Media Control sehr gut. Hier wird jetzt sogar eine kleine Auswahl an kostenfreien Downloads angeboten.

  • Marketing
    Das ist der wahrscheinlich teuerste und wichtigste Faktor. Wenn niemand von dem Shop weiß, wird keiner einkaufen. Mithilfe von Gutscheinen und kreativen Aktionen kann man dem Kunden gute Gründe geben, das gewünschte eBook lieber bei Ihnen zu kaufen, als bei Amazon. Eine kleine Einführung in das Thema bietet diese Seite.

    Bei der Verwendung von Google Ads sollten besser einzelne Titel verlinkt werden als zur Hauptseite, da auf diese Weise die Conversionrate verbessert wird und man mehr Kunden für weniger Geld erhält.

    Eine Strategie wäre es, nur DRM-freie eBooks einzubinden und damit zu werben, denn DRM ist bei den Kunden nicht gern gesehen, nicht zuletzt aufgrund der Inkompatibilität mancher E-Reader.

    Eine weitere Möglichkeit wäre ein Rezensionsblog, in dem man die rezensierten Titel direkt mit den Titeln im Shop verlinkt. Ich habe mich dafür entschieden bei eleboo zusätzlich Autoren die Chance zu geben, ihre eigenen eBooks über meine Plattform verkaufen zu lassen und versuche somit am gerade aufkommenden Indiebook- und Self Publisher-Markt zu partizipieren. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

  • Shop analysieren
    Mithilfe eines Statistiktools ist es möglich, den Shop permanent zu optimieren. Achtung bei der Verwendung von Google Analytics: Hier gibt es eine Anleitung, wie man Analytics rechtssicher verwendet.

    Auch hilft es, möglichst viele Außenstehende einfach einmal einen Kauf tätigen zu lassen, sie dabei zu beobachten und danach zu befragen.

Fazit

Durch den Verkauf von eBooks kann man auf keinen Fall über Nacht ohne Aufwand reich werden. Sobald man sich dem Thema aber mit Passion und hohem Zeitaufwand nähert, ist es sehr wohl möglich mit geringem Risiko eine eigene Existenz aufzubauen und nicht wenig Geld zu verdienen.

Sortimentsauswahl, Verkaufsstrategie und Marketing in Zusammenhang mit der permanenten Analyse und Optimierung sind die wichtigsten Punkte, um mit eBooks nachhaltig erfolgreich zu sein.

Der Markt wächst mit zunehmender Konkurrenz im eReader und Tablet-Geschäft. In Deutschland ist der Prozess aufgrund der Buchpreisbindung und der ablehnenden Haltung vieler Verlage sehr langsam, weshalb ein Einstieg in den eBook Markt noch sinnvoll ist. In den USA hingegen verkauft Amazon bereits mehr eBooks als gedruckte Bücher. Nicht der erste Trend, der aus den Staaten zu uns kommt.

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Kommentare

  1. meint

    Wahre Worte, vor allem was “Ebenso werden komplett fertige Shops mit Reseller-eBooks angeboten, bei denen man angeblich das Geld im Schlaf verdienen können soll.” betrifft. Leider gibt es anscheinend genug Leute die einen solchen Shop kaufen/mieten.

    Zu dem Punkt mit der intelligenten Produktsuche: An sich ist so etwas schön, aber ich habe bisher kaum Suchen (außer von Google & Co.) gesehen, welche Tippfehler korrigieren/den richtigen Suchbegriff vorschlagen.

  2. meint

    Danke für diesen netten Erfahrungsbericht. Ich muss meinen Vorrednern Recht geben indem was sie sagen. Und die Idee mit dem eigenen eBook aus selbststaendig-im-netz.de finde ich auch super – ich würds für meinen kindle kaufen :)

  3. meint

    Hallo,

    Na das ist doch mal eine klare Ansage, was den Verkauf von eBooks angeht. Sehr schön gemacht, ein Lob an den Autor.

    Gruß
    Frank

  4. meint

    Hallo, sehr interessanter Artikel. eBooks sind momentan sicherlich im Trend und dies wird auch noch anhalten. Dabei haben sie, nach meiner Auffassung, aber noch nicht den endgültigen Durchbruch geschafft. Kommen die eBooks in den nächsten Jahren aber tatsächlich, bezogen auf die absoluten Verkaufszahlen, an die der normalen Bücher heran, werden die Personen die in diesem Marktsegment gut aufgestellt sind viel verdienen können.

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