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Die Schwarmintelligenz der Mitarbeiter – Interview mit CrowdWorx
Peer Wandiger - 2 Kommentare - Interviews, Outsourcing - Ähnliche Artikel


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Schwarmintelligenz der Mitarbeiter - Interview mit CrowdWorxCrowdsourcing nimmt an Bedeutung zu, was sich in letzter Zeit auch in vermehrten Artikeln über dieses Thema hier im Blog widerspiegelt.

Im heutigen Interview spreche ich mit Aleksandar Ivanov von crowdworx.com.

Dabei geht es um Crowdsourcing generell, der speziellen Ansatz von crowdworx.com und Herr Ivanov gibt auch noch Tipps für die erfolgreiche Gründung.

Guten Tag Herr Ivanov. Bitte stellen Sie sich meinen Lesern vor.

Als Gründer bei CrowdWorx bin ich für die weltweite Vermarktung von CrowdWorx und dessen Weiterentwicklung zuständig.

Hierbei handelt es sich um ein Enterprise 2.0 Crowdsourcing Tool.

Sie betreiben die Crowdsourcing-Plattform crowdworx.com. Bitte stellen Sie diese vor.

CrowdWorx ist ein Crowdsourcing Ansatz bei dem Unternehmen die Fachexpertise von Mitarbeitern nutzen, um sie zu einer exakten Zahl, z. B. Prognosen, Risikobewertungen, Marktpotentiale bündeln zu
können.

Das Spektrum reicht hier von Absatzplanungen, Innovationsmanagement bis hin zum Projekt-und Risikomanagement.

Der große Unterschied ist, dass nicht Verbraucher oder externe Dienstleister im Portal arbeiten, sondern die Kompetenzen von Mitarbeiter aus dem Inneren des Unternehmens gebündelt werden.

Wie kamen Sie auf die Idee zu dieser Plattform und wie hat sich Ihre Website entwickelt?

Schwarmintelligenz der Mitarbeiter - Interview mit CrowdWorxDas erste mal bin ich 2007 mit Crowdsourcing in Berührung bekommen. Damals las ich das Buch von James Surowiecki “Wisdom of Crowds”. Das hat mich dazu inspiriert, eine Crowdsourcing-Plattform
für Mitarbeiter zu entwickeln.

Wenn ich manchmal an die ersten noch sehr beschränkten Versionen unseres damaligen Systems zurückdenke, werde ich manchmal sentimental. Aber gleichzeitig freue ich mich auch zu sehen, wie
darauf aufbauend die heute führende Social Decision Support Plattform entwickelt wurde.

Und dabei gab es schon andere Wettbewerber am Markt, auch in den USA, die schon länger im Markt waren.

Was ist das Besondere an crowdworx.com? Wie unterscheiden Sie sich von den vielen anderen Crowdsourcing-Plattformen?

Die Besonderheit ist, wie bereits erwähnt, dass nicht Verbraucher, Designer oder andere Externe, sondern Mitarbeiter die CrowdWorx-Plattform innerhalb ihres Unternehmens nutzen.

Ein weitere Besonderheit ist, dass Mitarbeiter Ihre Meinungen und ihr Wissen bei CrowdWorx direkt in Zahlenform eingeben. Da reicht ein Bauchgefühl und das System berechnet daraus die bestmöglichen Prognosen und Bewertungen.

Diese Ergebnisse dienen dem Management im Unternehmen als eine Art Social Decision Support – wir sagen immer “das Wissen von tausenden von Mitarbeitern in einer Zahl.”

Wie genau ist der Ablauf bei Ihnen. Wie funktioniert crowdworx.com?

Der Ablauf gestaltet sich wie folgt: Ein Manager oder ein Bereich eines Unternehmens hat eine konkrete Fragestellung, die sich als Zahl beantworten lässt. Zum Beispiel welches Umsatzpotential hat ein neues Produkt, oder wie wird der Absatz in den kommenden Monaten sein?

Die Frage wird in unser Crowdsourcing-Portal im Intranet des Unternehmens eingestellt. Relevante Mitarbeiter werden über die neue Frage benachrichtigt und haben maximal fünf Tage Zeit, freiwillig ihre Meinung abzugeben.

Nach maximal einer Woche liegt die Antwort in Form einer Zahl, und nicht in Form tausender Kommentare, auf dem Tisch des fragenden Managers.

Dabei nutzt CrowdWorx ein besonderes Anreiz- und Gamification-System. Anders als bei Umfragen werden Teilnehmer nicht für das bloße Mitmachen belohnt, sondern diejenigen mit den genauesten
Informationen werden belohnt. Da alle Teilnehmer diese Spielregeln kennen, führt das zu einer ungleich höheren Antwortqualität als bei Umfragen.

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Können Sie praktische Beispiele nennen, damit sich meine Leser vorstellen können, welche Ergebnisse mit crowdworx.com erzielt werden können?

Mit unserem Ansatz bündelt beispielsweise die Deutsche Telekom das Wissen von 240.000 Mitarbeitern in genauen Zahlen, welche direkt an den Vorstand gehen. Auf Basis dieser breit fundierten Zahlen kann das Management konkrete Entscheidungen treffen.

Als weiteres Beispiel könnte man zudem den Konsumgüterhersteller Henkel nennen. Der Konsumgütermarkt ist generell durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet. Die Absatzplanung und Absatzprognosen sind für Konsumgüterhersteller sehr schwierig zu treffen. Henkel konnte durch Nutzung von CrowdWorx seine Prognosegenauigkeit um mehr als 22 Prozent verbessern!


Wie hoch sind die Kosten für Unternehmen?

Im Vergleich zu Marktforschung gibt es einen extremen Kostenvorsprung, da bei uns die gesamten Rekrutierungskosten für 1.000 repräsentative Teilnehmer entfallen, denn wir greifen ja auf die
Mitarbeiter im Unternehmen als Teilnehmer zu.

In Extremfällen sind die Kosten um den Faktor 10 geringer als bei klassischer Marktforschung.


Wo liegen die Vorteile für Unternehmen, wenn sie Crowdsourcing mit Mitarbeitern nutzen?

Der große Vorteil besteht darin, dass Mitarbeiter über Fachexpertise verfügen und gleichzeitig auch Kunden sind. Gerade bei Einschätzungen zu Themen die sensible Unternehmensdaten erfordern, ist
CrowdWorx ein starkes Tool, da hier eine Auslagerung an Externe nicht in Frage kommt.

Zudem die Schnelligkeit von Crowdworx mit der relevante Prognosen erstellt werden können, da die Rekrutierung externer Personen entfällt, die Mitarbeiter kann man mit einer Mail sofort ansprechen.

Last but not least: Je nach Ausgangsniveau kann CrowdWorx die Genauigkeit von Analysen und Prognosen nachweislich um 10% bis 50% steigern. Dazu haben wir ein paar gute Klienten-Fallstudien in unserem Download-Center.


Wie wichtig ist Crowdsourcing in Zukunft für Unternehmen. Welche Rolle wird Crowdsourcing ihrer Meinung nach zukünftig spielen?

Wenn man sich heute das Web betrachtet, so stellt man fest, dass das Thema Crowdsourcing omnipräsent ist. Daher denke ich, dass Crowdsourcing für viele Unternehmen an Bedeutung gewinnen wird.

In einer komplexen Welt können Entscheidungen nicht mehr allein auf Basis von Expertenmeinungen erfolgen. Man braucht die kollektive Intelligenz der ganzen Organisation. Wir befinden uns diesbezüglich in sehr spannenden Zeiten.


Können Sie zum Ende des Interview noch ihre wichtigsten Tipps für Online-Startups nennen? Sie konnten doch sicher einiges lernen bei Ihrer eigenen Gründung.

Mein Lieblingstipp, den ich immer gebe, ist Folgender: Schafft euch von Anfang an eine Assistenz an!

Das hat mit Eitelkeit gar nichts zu tun, sondern damit, dass Gründer in der Anfangszeit 50% ihrer Zeit mit administrativen Aufgaben verschwenden, die das Unternehmen oder das Produkt nicht nach vorn bringen.

Wenn man diese 50% auf 10-20% senken kann, erhöht man signifikant die Wahrscheinlichkeit für den Unternehmenserfolg.

Wenn man nur über geringe finanzielle Mittel verfügt, sollte man mindestens einen guten Praktikanten oder kaufmännischen Azubi dafür anstellen. Wenn man Glück hat, findet man ein Talent, was sich schnell in Themen wie Buchhaltung, Personal, Office Admin, Miete, Einkauf etc. einarbeitet.

So jemand wird schnell sehr wichtig für das Unternehmen, was nicht nur den Gründern, sondern auch dem Assistenten hohe Befriedigung verschafft.

Wenn ich nochmal gründen würde, wäre dass eine der ersten Personen, die ich einstellen würde.


Danke Herr Ivanov


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:
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Kommentare
2 Kommentare und Trackbacks zu 'Die Schwarmintelligenz der Mitarbeiter – Interview mit CrowdWorx'

Kommentare zu 'Die Schwarmintelligenz der Mitarbeiter – Interview mit CrowdWorx' mit RSS

  1. 1 Jonas kommentierte am 10.05.2012 um 17:18 Uhr

    Ich persönlich kann den Dienst zwar nicht gebrauchen, aber in großen Unternehmen ist das sicherlich eine Überlegung wert. Den Tipp mit der Assistenz finde ich super, mal was anderes als der Standardtipp “an sich glauben und durchhalten”.

  2. 2 Alexander Altmeyer kommentierte am 11.05.2012 um 14:20 Uhr

    Also ich habe deutliche Bedenken gegenüber Crowdworx und ähnlichen Programmen weil die Mitarbeiter des Unternehmens ja eine gewisse Affinität zu Ihrem eigenen Produkt haben. Man kann davon ausgehen, dass die eigenen Mitarbeiter den möglichen Erfolg eines bestimmten Produktes im Schnitt sicherlich deutlich höher ansetzten als eine externe Gruppe ohne entsprechende Affinitäten.



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