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Passive Income – 6. Passive Income aufrecht erhalten
Peer Wandiger - 9 Kommentare - passive Income - Ähnliche Artikel


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Passive Income - 6. Passive Income aufrecht erhaltenHat man sich ein Passive Income aufgebaut ist das zwar gut, aber kein Grund die Füße auf den Tisch zu legen und nichts mehr zu machen.

Wie in den vorherigen Teile schon erläutert, definiere ich Passive Income nicht als wirklich passiv, sondern als “stabile Einnahmen mit wenig Aufwand”.

Dadurch ist es möglich an einem 8 Stunden Arbeitstag mehr zu verdienen als jemand, der einem ganz normalen Job nachgeht oder als Selbständiger Kundenprojekte bearbeitet.

Doch solche passiven Einnahmen bleiben nicht für immer stabil, sondern es gilt, diese aufrecht zu erhalten.

Teile der Artikel-Serie:
1. Einführung
2. Voraussetzungen und Mythen
3. Beispiele für passive Einnahmequellen
4. Outsourcing und Automatisierung
5. Probleme und Hindernisse
6. Passive Income aufrecht erhalten
7. Passive Income Checkliste
8. Kombination von aktivem & passivem Einkommen
9. Schritt für Schritt zum Passive Income

Die Welt dreht sich weiter

Abgesehen von wirklich passiven Einnahmen (durch Aktien, stillen Beteiligungen etc.) ist die Vorstellungen, dass man ohne Arbeit auf Dauer Einnahmen erzielen kann, doch ziemlich illusorisch.

Um uns herum entwickelt sich die Welt weiter und jeden Tag passiert etwas neues. Wer auf diese Veränderungen nicht reagiert bleibt nicht nur stehen, sondern fällt zurück.

Stillstand bedeutet auch für Selbständige einen Rückschritt.

Deshalb gilt es die eigenen passiven Einnahmen aufrecht zu erhalten.

Passive Income Bedrohungen

Es gibt eine Reihe von Bedrohungen, welche die eigenen passiven Einnahmen sinken lassen können.

Dazu gehören unter anderem:

  • Konkurrenz
    Die größte Gefahr für die eigenen passiven Einnahmen geht wahrscheinlich von der Konkurrenz aus. Diese ist meist nicht passiv, sondern arbeitet aktiv daran ihre Einnahmen zu steigern.

    Zudem kommt auch immer wieder neue Konkurrenz dazu, ganz besonders dann, wenn andere sehen, dass man gut funktionierende passive Einnahmequellen hat.

    Wer nicht auf Augenhöhe mit der Konkurrenz bleibt, dessen passive Einnahmequellen bleiben nicht lange stabil.

  • Einnahmequellen brechen weg
    Es kann immer mal wieder vorkommen, dass bestehende Einnahmequellen wegbrechen. So ist es nicht ungewöhnlich, dass Affiliate Programme beendet werden und leider sind es oft gerade die gut funktionierenden.

    Es kann aber auch sein, dass bestimmte Einnahmequellen durch eine günstigere Konkurrenz von heute auf morgen nicht mehr so gut funktionieren. Wer hier auf Dauer passiv bleibt, kann nicht gegensteuern.

  • Veränderung der “Spielregeln”
    Nicht nur die Konkurrenz, sondern auch das Gesamtumfeld ist in ständiger Bewegung. Webmaster können davon ein Lied singen, ändert Google doch permanent etwas an seinem Algorithmus und entzieht damit immer wieder einen gewissen Teil die Erfolgsgrundlage.

    Aber auch andere Änderungen, wie etwa neue Gesetze, können dafür sorgen, dass die gestern noch gut funktionierende passive Einnahmequelle heute schon nicht mehr so gut läuft oder sogar ganz wegbricht.

    Deshalb muss man an den aktuellen Entwicklungen dran bleiben.

  • Kunden
    Wer sich komplett passiv verhält, der verliert den Kontakt zu seinen Kunden. Seien es nun eMail-Anfragen oder persönliche Gespräche. Viele passive Einnahmequellen basieren auf Vertrauen und Kontakt zu den Kunden.

    Wer das vernachlässigt gefährdet auf Dauer sein Passive Income.

  • Kontakte
    Genauso wichtig ist es seine Kontakte zu pflegen. Vieles funktioniert einfach besser, wenn man Unterstützung, Tipps und Erfahrungen von anderen bekommt. Dieses auf Dauer zu vernachlässigen wirkt sich irgendwann nachteilig aus.

Es gibt viele Gründe, die gegen ein dauerhaftes Passive Income ohne jegliches Zutun sprechen.

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Tipps für stabiles Passive Income

Im Folgenden nun ein paar Tipps, wie man seine passiven Einnahmen insgesamt stabiler und sicherer machen kann.

  • Neue Standbeine
    Eine passive Einnahmequelle ist relativ risikoreich. Es kann immer passieren, dass diese durch einen der oben genannten Gründe einbricht. Es macht deshalb auf jeden Fall Sinn, immer wieder neue Passive Income Standbeine aufzubauen.

    Idealerweise in unterschiedlichen Bereichen, damit diese voneinander unabhängig sind und das Risiko, dass mehrere gleichzeitig zurückgehen, möglichst niedrig ist.

  • Viele kleine, statt wenige große!
    Zudem ist es zumindest in meinen Augen vorteilhaft, wenn man sich lieber viele kleinere Einnahmequellen aufbaut, als wenige Große. Natürlich wehre ich mich nicht, wenn eine Einnahmequelle ansteigt, aber viele konzentrieren sich auf zu wenige. Wenn davon dann eine wegbricht ist das sehr schmerzhaft.

    Stattdessen sollte man sich meiner Meinung nach lieber viele weniger große Einnahmequellen erschließen, damit das Wegbrechen einer davon nicht so ins Gewicht fällt.

  • Pflege und Anpassung
    Passive Einnahmequellen müssen gepflegt werden. Neue Inhalte für Websites, neue Technik, neue Monetarisierungs-Alternativen, rechtliche Aktualisierungen usw. sind notwendig.
  • Unabhängig machen
    Ein ganz wichtiger Punkt ist in meinen Augen, dass man sich möglichst unabhängig macht. Natürlich ist es toll, wenn man z.B. einen Website-Vermarkter findet, der alles übernimmt und einem sehr gute Einnahmen einbringt.

    Was ist aber, wenn dieser Pleite geht oder z.B. die eigene Seite bei AdSense gesperrt wird. Da hilft es zum einen, wenn man wie oben schon geschrieben auf mehrere Standbeine setzt.

    Ganz besonders sicher sind aber Einnahmequellen, die man selbst unter Kontrolle hat. Direktvermarktung ist vielleicht aufwändiger, aber dafür habe ich das zu 100% unter Kontrolle.

    Auch eigene Produkte fallen in diese Kategorie. In vielen Branchen ist es zudem so, dass man auf Vermittler und Zwischenhändler zurückgreift. Auch diese stellen unter Umständen ein Risiko dar. Deshalb sollte man möglichst viele direkte Einnahmequellen haben, die nicht von Dritten abhängig sind.

  • Unter dem Radar
    Neid ist eine Sache, die leider immer wieder auftaucht. Aber auch die ganz normale Konkurrenz wird auf einen aufmerksam, wenn man zu auffällig erfolgreich ist.

    Deshalb ist es von Vorteil, wenn man zumindest mit einem Teil seines Passive Income “unter dem Radar” bleibt. Das ist natürlich eher möglich, wenn man auf viele kleine, statt auf wenige große Einnahmequellen setzt.

  • Erlaubte Methoden
    Man sollte von Anfang an innerhalb der erlaubten Grenzen arbeiten und langfristig denken. Warum schwitzen viele Afilliates und SEO bei jeder Google-Änderungen? Weil sie über bestimmte Grenzen hinaus gegangen sind und Lücken ausgenutzt haben.

    Von Dauer wird so etwas meist nicht sein. Wer also langfristig stabile passive Einnahmen erzielen möchte, sollte von Anfang an langfristig planen und keine Tricks ausprobieren, nur weil diese gerade funktionieren.

Wenn man möglichst viele dieser Tipps beherzigt, dann wird das eigene Passive Income zwar nicht von allein funktionieren, aber mit relativ wenig Aufwand wird man stabile Einnahmen erzielen können.

Outsourcing

Das Thema Outsourcing hatte ich ja bereits in Teil 4 thematisiert und deshalb will ich hier auch gar nicht nochmal ausführlich darauf eingehen.

Ich möchte nur anmerken, dass die eben genannten Tipps zur Stabilisierung des Passive Income zu großen Teilen outgesourced werden können.

Dafür muss man zwar einen Teil seiner Einnahmen aufwenden, aber dann kann man neue Standbeine, Pflegearbeiten, eigene Einnahmequellen etc. ganz gut auch von jemand anderem umsetzen lassen.

Damit wäre man dem Ziel möglichst wenig zu arbeiten wieder einen Schritt näher, wobei man sich diesen Vorteil natürlich mit barer Münze erkauft.

Fazit

Der Aufbau von Passive Income ist nicht alles. Es ist genauso wichtig dieses dann auch zu stabilisieren und auf Dauer abzusichern.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
9 Kommentare und Trackbacks zu 'Passive Income – 6. Passive Income aufrecht erhalten'

Kommentare zu 'Passive Income – 6. Passive Income aufrecht erhalten' mit RSS

  1. 1 Michael kommentierte am 10.05.2012 um 10:17 Uhr

    Mehrere Standbeine sind in der Tat der beste Tipp. Gerade bei Passive Income bietet sich das ja geradezu an, weil man nach einer Aufbauphase eben nicht mehr permanent damit beschäftigt ist und weitere Einnahmequellen erschließen kann.

    Es gefällt mir, dass du Passive Income so realistisch beschreibst. Auf anderen Websites klingt das oft wie “reich werden ohne zu arbeiten”. Bitte weiter so!

  2. 2 Michael kommentierte am 10.05.2012 um 12:16 Uhr

    Es kommt halt immer drauf an wie man den Punkt betrachtet. Manche denken halt Passive Income = Lottogewinn. Also nichts tun und trotzdem Geld verdienen. Aber so ist es eben nicht. Selbst Passive Income setzt über kurz oder lang eine gewisse Aktivität voraus. Wenn man das verstanden hat, dann ist man schon mal ein großes Stück weiter. Und da ist es gut das du in deinem Artikel auch auf die Gefahren hinweist!

  3. 3 Matthias Griesbach kommentierte am 10.05.2012 um 16:30 Uhr

    Neben den Möglichkeiten im internet ist es auch immer gut, ein Konsumgut, also ein Produkt, das verbraucht wird, im Angebot zu haben. Hat sich sowas erstmal eingespielt, dann ist der Aufwand für die Auftragsabwicklung sehr gering.

    Alles nur “virtuell” im Netz zu haben wäre mir zu unsicher. Google und seine Tiere ist inzwischen recht lästig geworden.

  4. 4 Primoz kommentierte am 10.05.2012 um 22:45 Uhr

    Passives income kommt zwar sehr zulegen, hat aber einen Nachteil: es ist passiv. Das heißt, so glaube ich, es wird nicht lange dauern. Man muß die ganze Zeit aktiv bleiben, die Welt beobachten und auf drohenden Änderungen entsprechend reagieren. Gilt für alle Lebenssphären, für Einkommen von den Börsenaktien sowie für das Einkommen per Autopilot von meinem Blog. Passive Dinge überleben in unserem Welt nicht lange.

  5. 5 Viktor kommentierte am 11.05.2012 um 13:21 Uhr

    Hallo Peer,

    ich glaube, dass hier schnell Probleme beim Passive-Income auftreten können. Denn ganz in Frieden lassen darf man sie nicht, besonders im Hinblick auf die Konkurrenz, die schon bald aufholen und im schlimmsten Fall überholen kann. Regelmäßige Checks und Analysen wären sicherlich nicht verkehrt.

    Gruß, dir ein schönes Wochenende,

    Viktor

  6. 6 Benedict kommentierte am 13.05.2012 um 01:56 Uhr

    Wiedermal ein klasse Artikel! Echt top die Seite hier!
    Wenn die Zeit mal kommt werd ich mir auch noch andere Standbeine suchen, aber erstmal mein aktuelles Projekt “großziehen”.

  7. 7 Ulrich kommentierte am 13.05.2012 um 21:58 Uhr

    Guter Artikel,

    habe aber ein Problem mit dem Begriff “Passives Einkommen” im Bezug auf ein Projekt. Allein die Überwachung und Auswertung eines Projektes erfordert ja bereits wieder arbeit.

  8. 8 Hans kommentierte am 14.05.2012 um 00:44 Uhr

    Ich denke für die passiven Einnahmen muss man ebenso etwas tun und arbeiten wie für andere Einnahmen im Internet…

    Natürlich fällt die Arbeit viel leichter wenn die passiven Einnahmen schon sehr gut sind und man nur noch dafür arbeiten muss diese weiter auszubauen und zu halten!

    Aber eine Basis sollte man schon haben, damit man sich ganz auf diesen Bereich konzentrieren kann.

  9. 9 Edith - die Zauberin kommentierte am 18.06.2012 um 15:11 Uhr

    Schreib doch mal ein bisschen mehr über Neid bzw. Einkommen unter dem Radar zu generieren. Ich denke durch Neid werden einem viele Hindernisse in den Weg gelegt. Selbst wenn man nur scheinbar viel verdient und hohe Ausgaben hat, die nicht so gesehen werden.



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