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Erfolgreiche Infografiken erstellen in fünf Schritten – Teil 2
Irina Kuschnikowa - 4 Kommentare - Design, Infografiken - Ähnliche Artikel


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Im heutigen zweiten Teil des Gastartikels von Irina Kuschnikowa geht es um weitere Tipps für optimale Infografiken.

Zudem gibt es eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine erfolgreiche Infografik.

(Hier geht es zu “Erfolgreiche Infografiken erstellen in fünf Schritten – Teil 1“)

5 wichtige Punkte rund um die Infografik

2 weitere wichtige Punkte bei der Erstellung einer Infografik sind:

4. Wichtige Kleinigkeiten nicht vergessen
Berücksichtigen Sie den Fakt, dass Ihre Infografik vermutlich auf verschiedenen Geräten angesehen wird. Dieser Sache bewusst, sollten Sie Ihr Werk in passenden Abmessungen erstellen, so dass es auf möglichst vielen Geräten angesehen werden kann. Das iPad ist für das Anschauen einer Infografik laut Befragungen am besten geeignet.

Einbetten der Infografik. Mit unserer zweiten Infografik sind wir auf das Problem gestoßen, dass das Werk einfach zu groß war, um es einfach so per Code in einen Blog einzubauen. Sie können dieses Problem folgendermaßen vermeiden: Erstellen Sie einfach die Infografik in zwei Größen: Eine für die großen Magazine und die andere für Blogs (nicht breiter als 600 Pixel).

Stellen Sie zudem vorher fest, woher Ihre Besucher am häufigsten auf Ihre Webseite kommen. Falls dies von den mobilen Apps der Fall ist, dann sollten Sie die Infografik unbedingt für mobile Geräte anpassen.

Sehen Sie eine Möglichkeit vor, die Infografik zu vergrößern bzw. sie in einem Extrafenster zu öffnen.

Das Vorwort, welches Sie vor Ihrer Infografik auf Ihrer Webseite veröffentlichen sollten, darf nicht länger als drei Zeilen sein. So müssen die potenziellen Leser nicht nach unten scrollen, um erste Bilder zu sehen.

Bauen Sie unbedingt eine Grafik mit Stichpunkten ein: Passen Sie bitte auf, dass die Grafik nicht mit Infos und Ziffern überladen erscheint.

Am Ende der Infografik listen Sie alle Quellen auf, damit die potenziellen Veröffentlicher diese prüfen können.

Unten, kaum bemerkbar, soll das Logo Ihrer Firma stehen. Verfassen Sie in einem kurzen Satz, was Ihre Firma macht. (Wir haben folgendes geschrieben: Freeware für Video, Audio und YouTube.)

5. Selbst machen oder bestellen?
Sie können eine Infografik entweder innerhalb Ihres Unternehmens entwickeln oder bei einem Fremdunternehmen bestellen. Es gibt mehrere Vor- und Nachteile für die beiden Varianten und wir im Hause Freemake haben beide ausprobiert.

Arbeit im Büro:
Arbeiten Sie innerhalb Ihres eigenen Büros, wird die Arbeit schneller vorangehen, denn alle Mitarbeiter sind immer erreichbar. Außerdem kennen sie das Projekt genau und Sie ersparen sich mehrere Stunden mit Erklärungen und Beschreibungen.

Der größte Nachteil besteht darin, dass oft nur wenige Mitarbeiter im Büro überhaupt Erfahrungen mit der Erstellung einer Infografik haben. Die Mitarbeiter müssen darüber erst viel lernen und sie haben trotzdem keine Garantie dafür, dass die Infografik am Ende gut und erfolgreich sein wird.

Unsere erste Infografik stellte einfach das Projekt Freemake dar: Welche Aufgaben werden am meisten mithilfe unserer Software erledigt. Sie war nicht brandaktuell und diente uns hauptsächlich zur Imagesteigerung.

Arbeit außerhalb des Büros:
Möchten Sie mit einem Fremdunternehmen arbeiten, müssen Sie Ihrem Ansprechpartner erst ausführlich erklären was Sie wollen.

Möchten Sie nur Ihre Firma etwas bekannter machen oder bei bestimmten Suchbegriffen in Google besser ranken?

Nachdem Sie festgestellt haben, dass Sie einander richtig verstanden haben, können Sie mit den Routinearbeiten anfangen. Die Arbeit wird bestimmt länger dauern als erwartet. Wir haben beispielsweise statt der geplanten drei Wochen ganze zwei Monate zusammengearbeitet. Im Laufe dieser Zeit hat die Agentur sogar den Designer gewechselt.

Der wichtigste Vorteil der Arbeit mit einem erfahrenen Fremdunternehmen war die Tatsache, dass unsere Agentur eine Liste der Blogger und Webseitenbetreiber besaß, die die Infografik interessieren könnte.

Außerdem schlägt die Agentur meist selbst verschiedene Varianten des Statement vor. Sie wählen nur das Thema aus. Eine passende Agentur auszuwählen ist eine schwierige Sache. Wir haben uns auf die Informationen von SEOmoz und Search Engine Journal gestützt.

Praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung für erfolgreiche Infografik

Jetzt verfügen Sie über alle wichtigen theoretischen Kenntnisse hinsichtlich der Erstellung einer Infografik.

In dieser Liste beschreibe ich die Reihenfolge der Schritte, welche unbedingt während der Erstellung einer Infografik eingehalten werden sollten.

  1. Zuerst sind das Thema und das Statement für Ihr künftiges Werk dran. Das ist ein grundlegender Punkt der gesamten Arbeit. Geben Sie sich genug Zeit dafür, um aktuelle und interessante Themen aus Ihrem Bereich zu recherchieren und sich gründlich in die Fakten einzuarbeiten.

    Sind das Thema und das Statement nicht ausreichend durchdacht, scheitert das ganze Werk. Dabei erinnern Sie sich an die Aussage von Mark Johnstone aus Distilled:

    “The most important thing is not the data. It’s not the tools, but it’s the questions that you ask.”

  2. Fertig mit dem ersten Punkt? Dann machen Sie sich an das Sammeln der Daten.

    Nehmen Sie die Informationen nur aus öffentlichen und vertrauenswürdigen Quellen, beispielsweise aus offiziellen Pressemitteilungen, Untersuchungen, Analysen, Studien, White Papers usw. Tragen Sie Fakten zusammen und keine Meinungen.

  3. Nachdem Sie alle Informationen zusammengetragen haben, fangen Sie mit der Entwicklung des Gesamtkonzepts an. Planen Sie die Gestaltung und die Reihenfolge der Informationen in Ihrem künftigen Werk.

    Vergessen Sie dabei nicht die Tatsache, dass die Beweisgründe in der passenden Reihenfolge dargestellt werden sollten, so dass der Leser zum Ende Ihres Werkes an die Aussage glaubt und Ihre Argumente als tatsächliche Fakten wahrnimmt.

    Sie sollten die Infografik schon fertig in Ihrem Kopf haben, bevor Sie damit zu Ihrem Designer gehen.

  4. Jetzt betritt Ihr Designer die Bühne. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, dass Sie das Gesamtkonzept Ihrem Designer begreiflich machen müssen.

    Ist Ihnen dies gelungen, lassen Sie ihn an der grafischen Darstellung Ihres Werkes allein arbeiten. Mischen Sie sich nicht in seine Arbeit ein, bis er Ihnen den ersten vollständigen Entwurf vorlegt. Ohne Einmischung bekommen Sie einen neuen Blick auf Ihre Idee.

    “Design doesn’t just matter, it’s 50% of the battle.” Rand Fishkin aus SEOmoz

  5. Nachdem Ihr Designer Ihnen den ersten vollständigen Entwurf bereitgestellt hat, welcher im Allgemeinen Ihren Erwartungen entsprach, sollten Sie sich auf die Kleinigkeiten konzentrieren.

    Dabei hilft oft eine Reduzierung der Datenmenge durch das Umschreiben der Texte und durch die Optimierung der grafischen Elemente. Prüfen Sie noch mal die logische Struktur Ihres Werkes.

  6. Ist das Werk fertig, erstellen Sie einen HTML-Code, damit jeder Interessierte die Infografik leichter einbetten kann. In den Code bauen Sie einen Anker-Link auf ein bestimmtes Keywort ein, für das Sie bei Google besser ranken wollen. Unser Code fürs Einbetten als Beispiel:

    <a href=”http://www.freemake.com/de/news/youtube_killed_tv” title=”YouTube zieht dem Fernsehen den Stecker INFOGRAPHIC”><img src=”http://www.freemake.com/files/infographics/Youtube_zieht_dem_Fernsehen_den_Stecker.png” alt=”YouTube zieht dem Fernsehen den Stecker”></a><br />By Freemake, proud developer of <a href=”http://www.freemake.com/de/free_youtube_converter/” title=”Youtube Converter”>YouTube Converter</a>

  7. Nun ist Ihre Infografik fertig und Sie können sie verschicken, in Social Networks verteilen usw.

Zusammenfassung

Möchten Sie eine erfolgreiche Infografik erstellen, erinnern Sie sich immer an die drei Bestandteile: Inhalt, Design und Verbreitung.

Falls etwas in diesem Schema schlief läuft, scheitert Ihre Infografik leider.

Der entscheidende Moment kommt gleich am Anfang: Das Thema soll brandaktuell und interessant für die Mehrheit sein. Sie müssen ein Bedürfnis auf Ihrem Markt verspüren. Welche Frage interessiert die Menschen am meisten und welche Zusammenhänge möchten sie unbedingt geklärt haben?

Formulieren Sie das Statement so, dass der Satz Interesse weckt und denken Sie gründlich über jede Einzelheit im Text, in den Daten und in den grafischen Elementen nach. Alles soll aussagekräftig sein!

Über die Autorin

Irina Kuschnikowa ist für das IT-Projekt Freemake tätig. Der Software-Hersteller bietet kostenfreie Lösungen für Umwandlung und Download von Videos und Musik an.

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Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
4 Kommentare und Trackbacks zu 'Erfolgreiche Infografiken erstellen in fünf Schritten – Teil 2'

Kommentare zu 'Erfolgreiche Infografiken erstellen in fünf Schritten – Teil 2' mit RSS

  1. 1 Manuel kommentierte am 14.05.2012 um 14:58 Uhr

    Nützliche Tipps, muss ich sagen. Danke!

  2. 2 Johnny kommentierte am 14.05.2012 um 16:48 Uhr

    die bedeutungskraft der visuellen informationsträger optimal auf den punkt gebracht. design und funktion.

  3. 3 Peter kommentierte am 14.05.2012 um 22:08 Uhr

    Thema verfehlt, setzen !!! Das sind doch alles Allgemeinplätze. Wie erstelle i c h den nun konkret eine Infografik, nicht meine Werbeagentur und nicht mein Designer!

Trackbacks

  1. Handelskraft – Das E-Commerce und Social-Commerce-Blog - Einfacher als gedacht: Infografiken erstellen, animieren und teilen



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