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GoViral – Make Money Monday
4.06.2012 - Peer Wandiger - 9 Kommentare - Einnahmequellen, Video - Ähnliche Artikel


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 als Einnahmequelle - Make Money MondayVideo wird als “The Next Big Thing” im Internet gehandelt und dabei soll vor allem die Videowerbung eine wichtige Rolle spielen.

WĂ€hrend ich bei der ersten Aussage noch zustimmen wĂŒrde, habe ich bei der zweiten doch so meine Bedenken. Dazu aber spĂ€ter mehr.

Heute stelle ich mit GoViral einen Vertreter dieser neuen Video-Werbenetzwerke vor. Wie der Service funktioniert, was man damit verdienen kann und welche Erfahrungen ich damit gemacht habe, erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Dieser Artikel ist Teil der “Make Money Monday”-Artikel-Serie, in der ich jede Woche eine neue Einnahmequelle vorstelle.

Was ist GoViral?

Bei GoViral handelt es sich um ein Werbenetzwerk, welches ausschließlich Videokampagnen anbietet.

Das Unternehmen wurde 2005 gegrĂŒndet und hat mehr als 75 Mitarbeiter. Bisher wurden mehr als 20.000 Videokampagnen durchgefĂŒhrt.

Pro Monat werden mehr als 30 Millionen Video ausgeliefert (also abgespielte Videos).

Mehr als 18.000 Publisher (Website-Betreiber, Facebook-Nutzer …) nutzen GoViral, um Geld zu verdienen.

Nachdem man sich mit einer eigenen Website angemeldet hat und freigeschaltet wurde, kann man sich in den zur VerfĂŒgung stehenden Kampagnen umschauen und Videos auf den eigenen Seiten einbinden.

FĂŒr jede Videokampagne steht ein bestimmtes Budget zur VerfĂŒgung, und man wird pro View bezahlt. Ob das allerdings bedeutet, dass das Video komplett angeschaut werden muss oder ob der Start des Videos reicht, ist nicht ganz klar. Ich denke mal, dass es reicht, wenn das Video gestartet wurde.

Das ist auch der grĂ¶ĂŸte Unterschied zu anderen Werbeformen. Der Nutzer muss aktiv das Video starten, nur dann erfolgt eine VergĂŒtung. Und da liegt auch das grĂ¶ĂŸte Problem, dazu aber spĂ€ter mehr.

Pro Video-Klick bekommt man einen Betrag gutgeschrieben.

Hier nochmal ein Video von GoViral, dass ich allerdings eher an Unternehmen richtet, die Videowerbung ĂŒber GoViral verbreiten wollen:

Bei GoViral anmelden

GoViral - Mit Videos Geld verdienenUm sich bei GoViral anzumelden, geht man zuerst auf die Website www.goviralnetwork.com.

Dort findet sich der gelbe Button Create Account.

An dieser Stelle sieht man schon einen Nachteil des Services. Diesen gibt es nur in Englisch. Eine deutsche OberflÀche ist leider nicht vorhanden.

Nach dem Klick auf den Button erscheint das Registrierungsformular.

GoViral - Mit Videos Geld verdienenDieses ist auch auf englisch, aber recht ĂŒbersichtlich.

Neben den persönlichen Angaben wÀhlt man ein Passwort und gibt die eigene Website an, auf der man Videos veröffentlichen möchte.

SpĂ€ter kann man in seinem Account weitere Websites hinzufĂŒgen. Das muss man leider machen und man muss dann spĂ€ter bei der Code-Generierung die gewĂŒnschte Seite auswĂ€hlen.

Will man ein Video also z.B. auf 3 eigenen Seiten einbauen, muss man 3 mal einen Code generieren.

Nach dem Absenden der Registrierung muss man auf die Freischaltung seitens GoViral warten.

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Video-Auswahl und -Einbau

Wurde man frei geschaltet geht es an den Einbau der Videos.

GoViral - Mit Videos Geld verdienenDazu meldet man sich bei GoViral an und geht auf die Seite “Campaigns”.

Einzelvideos
Dort sind alle derzeit aktiven Kampagnen aufgelistet. Beim Schreiben des Artikel sind es aktuell 24, von denen 21 fĂŒr den deutschen Markt zur VerfĂŒgung stehen.

Die VergĂŒtung liegt meist bei 0,025 Euro pro Video-View. Das macht bei 1.000 Videos-Plays immerhin 25 Euro. Ein paar Kampagnen vergĂŒten auch mehr, bis zu 40 Euro pro 1.000 Views.

Man sieht anhand eines Balkens hier auch, wie viel Prozent des Video-Budgets noch vorhanden ist. Das ist sogar pro Land definiert, so dass das Budget fĂŒr Deutschland schon aufgebraucht sein kann, wĂ€hrend es in einem anderen Land noch zur HĂ€lfte zur VerfĂŒgung steht.

GoViral - Mit Videos Geld verdienenHat man ein Video gefunden, welches man auf den eigenen Seiten einbauen möchte, klickt man recht auf “Post” und bekommt den Code-Generator angezeigt.

Dort kann man unter anderem die GrĂ¶ĂŸe des Videos und ein paar andere Einstellungen vornehmen.

Am Ende bekommt man dann einen Code angezeigt, den man in die eigenen Seiten einbauen kann.

Syndicated Player
Die zweite Variante ist der “Syndicated Player”. Auch diesen findet man auf der Campaigns-Seite.

Der Vorteil dieser Variante ist, dass man diesen Player nur einmal einbaut, und er zeigt dann in einer Schleife die aktiven Videokampagnen an.

Das bedeutet, dass man hiermit immer nur die Videos anzeigt, die auch noch Budget haben und der Pflegeaufwand sinkt deutlich.

Allerdings kann man damit natĂŒrlich nicht gezielt ein bestimmtes Videos einbinden.

Facebook
Als dritte Variante kann man Videos auch auf seiner eigenen Facebook-Seite veröffentlichen.

Eine interessante Monetarisierungs-Möglichkeit fĂŒr Facebook.

Statistik

Unter dem MenĂŒpunkt “Revenue Report” kann man die Statistiken der einzelnen genutzten Kampagnen einsehen.

Man kann bestimmte ZeitrĂ€ume auswĂ€hlen und sich fĂŒr jedes Video die Einnahmen, Views, die Klickrate und das Restbudget der noch aktiven Kampagnen anzeigen lassen.

Die Statistik ist in Ordnung und man kann sich damit einen guten Überblick verschaffen.

Vor- und Nachteile

Die Vor- und Nachteile des Services (nach meinen Erfahrungen) möchte ich im Folgenden zusammenfassen.

Vorteile:

  • Der Service ist insgesamt sehr einfach zu nutzen. Die Code-Generierung geht schnell.
  • Es gibt verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig viele Kampagnen.
  • Der Syndicated Player ist sehr bequem. Einmal einbinden (z.B. in die Sidebar) und es stehen immer die aktuellen Videos zur VerfĂŒgung.
  • Dass man die Videos auch auf Facebook einbinden kann, ist natĂŒrlich auch sehr interessant.

Nachteile:

  • Man muss jede eigene Seite anmelden. Betreibt man viele kleine Websites, ist das Aufwand.
  • Das gilt ebenso fĂŒr die Code-Generierung, welche man fĂŒr jede eigene Website separat durchfĂŒhren muss.
  • Die Video laufen weiter, auch wenn das Budget alle ist. Das ist sicher auch so gedacht von GoViral. Baue ich also heute ein Video von Firma XY ein, dann ist das auch in einem Jahr noch anklickbar, wenn schon lange das Budget aufgebraucht ist. Darauf spekulieren sicher auch GoViral bzw. die Werbekunden.
  • Man benötigt viele Leser, die dann auch noch das Video anklicken. Bei meinen Tests lag die Klickrate deutlich unter 1 Prozent. Um wirklich gutes Geld mit solchen Videos zu verdienen, benötigt man viele Besucher, die sich gern Videos anschauen.
  • Wer solche Besucher nicht in ausreichender Menge hat, wird mit GoViral nur sehr wenig verdienen. Meine VergĂŒtung pro AdSense-Klick liegt z.B. deutlich höher, bei Ă€hnlicher Klickrate.
  • Thematisch sind die angebotenen Videos sicher auch nicht fĂŒr alle Websites passend.
  • Das Backend des Services ist komplett in englisch.

Die Auszahlung erfolgt ab 50 Euro und ist ĂŒber Paypal oder Überweisung möglich. Das ist sehr gut.

Lesermeinung

Alexander von experimentiert.com hat ebenfalls bereits Erfahrungen mit GoViral gesammelt.

Er baut Videos von GoViral seit einer ganzen Weile in eigene Projekte ein und damit ist er ganz zufrieden.

Er baut diese eher am Ende von Artikeln ein, was aber trotzdem ganz gut funktioniert, da Videos recht Aufmerksamkeitsstark sind.

Zudem sieht er die internationale Ausrichtung und die vielen bekannten Firmen als positiv.

Fazit

Nicht jede Einnahmequelle, die es in den Weiten des Netzes gibt, ist auch unbedingt empfehlenswert. Ich selber werde erstmal nicht weiter auf Video-Werbung setzen.

DafĂŒr ist mir der Aufwand zu hoch und die Einnahmen zu gering. Zudem passt es einfach nicht so richtig in meine Blogs.

NatĂŒrlich hĂ€ngt vieles von der eigenen Website ab, weshalb man sicher auch kein allgemeines Urteil fĂ€llen kann.

Wer Interesse daran hat, kann GoViral auf jeden Fall mal testen.


Die nÀchsten Themen

Die Einnahmequellen, die ich in den nĂ€chsten 3 Wochen vorstelle, sind “Hallimash”, “Linklift” und “Linkverkauf/-vermietung”.

Wer damit Erfahrungen hat, kann mit seiner Meinung und seinen Tipps in meine Artikel kommen, inkl. Backlink.

Mehr dazu erfahrt ihr auf der “Make Money Monday“-Seite.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
9 Kommentare und Trackbacks zu 'GoViral – Make Money Monday'

Kommentare zu 'GoViral – Make Money Monday' mit RSS

  1. 1 Tami kommentierte am 04.06.2012 um 10:59 Uhr

    Die Plattform kannte ich noch gar nicht. Ich war/ bin bei Shareifyoulike angemeldet. Allerdings verwende ich die Plattform so gut wie gar nicht. Eigentlich wollte ich damit nĂ€mlich auf auf Facebook werben, nur soweit ich mich dann in die Nutzungsbedingungen von Facebook eingelesen habe, ist Usern derartige Werbung nicht erlaubt. Aktuell finde ich den Paragraphen allerdings nicht mehr. Weiß dazu vielleicht jemand mehr?

  2. 2 Susanne Braun| Geld-online-Blog kommentierte am 04.06.2012 um 12:27 Uhr

    Ich habe GoViral auf einem anderen Blog bisher recht erfolgreich genutzt und immerhin schon zwei Auszahlungen bekommen. Allerdings mĂŒssen die Besucherzahlen schon ziemlich gut sein, um “sichtbare” Einnahmen zu erzielen.

    FĂŒr meinen Geld-online-Blog wollte ich GoViral auch zuerst verwenden, bin dann aber davon abgekommen, weil ich die Art der Werbung auf einem Informationsblog nicht passend finde.

    Vor allem fĂŒr die Themen Lifestyle, Werbung, Mode, Games usw. ist die Videowerbung aus meiner Sicht ganz gut einsetzbar.

    GrĂŒĂŸe
    Susanne

  3. 3 Alltagsoekonom kommentierte am 04.06.2012 um 14:53 Uhr

    Sehr interessanter Artikel. Ich dachte jedoch, dass sich der Video-Markt schon auf dem Höhepunkt befindet, vor allem wegen youtube. Aber wie beschrieben, funktioniert es bei youtube&Co ja so, dass Werbung vor dem eigentlichen Inhalt geschaltet wird, wĂ€hrend bei GoViral die ,,Werbung” von den Usern selbst angeklickt wird.

    Mich wĂŒrde daher interessieren, wie explizit bzw. vermutlich eher subtil diese Videos fĂŒr ein Unternehmen werben. Ich wĂŒsste nicht, dass ich schonmal ein derartiges Video gesehen hĂ€tte.

    2,5 Cent pro Click ist vermutlich relativ wenig, wenn man den Aufwand mit Videofindung und Einbettung miteinbezieht. Daher lohnt es sich, wie bereits beschrieben, wohl vor allem fĂŒr sehr große Blogs und Webseiten

  4. 4 Wolfgang kommentierte am 04.06.2012 um 15:02 Uhr

    Ich habe ebenfalls desöfteren Video-Werbung getestet.

    ZunĂ€chst in der Sitebar: Das funktioniert auf meiner Seite ĂŒberhaupt nicht.

    Dann auf meinem klickstĂ€rksten Platz (300×250). Das war damals Mokono mit einem Klickpreis von 6Ct. Bei einer Klickrate von ca 7 % war das immerhin ein TKP von 4 Euro. Da hier Adsense auch sehr gut lĂ€uft, themenrelevanter ist und somit trotz Werbeinhalt Mehrwert fĂŒr meine Besucher bringt, lĂ€uft dort heute Adsene trotz schwĂ€cherem TKP.

    Zur Zeit lĂ€uft auf meiner Seite am Ende jedes Artikels ein GoViral-Video mit einem CTR von gut 3%, also gut 80Ct TKP. FĂŒr einen Platz am Ende der Seite nicht einmal schlecht.

    Susanne hat natĂŒrlich recht, bei diesen TKP braucht man natĂŒrlich ein bißchen Traffic, damit man ĂŒberhaupt etwas sieht.

  5. 5 Chilja kommentierte am 05.06.2012 um 10:18 Uhr

    Das sieht nach einer klasse Idee aus, sich Anregungen fĂŒr eine eigene virale Kampagne zu verschaffen :) Mittlerweile gibts fĂŒr jede Sache eine Website und die Leute machen damit auch noch Geld. Es gibt halt fĂŒr jeden Bereich einen Abnehmer.

  6. 6 Experimentiert kommentierte am 05.06.2012 um 22:53 Uhr

    Das Interessante bei Goviral und den Werbevideos ist aus meiner Sicht nicht das dies zu einer Haupteinnahmequelle werden kann, sondern vor allem als zusĂ€tzlicher Mehrwert fĂŒr die Seite auf der einen Seite und als zusĂ€tzliche Einnahmen auf der anderen Seite, zumal es meistens ganz unten sowieso niemand stört und andere Einnahmequellen davon nicht betroffen sind.

    Ich gehe sogar soweit zu behaupten das Goviral, ein Anbieter ist, der fĂŒr jede Seite und fĂŒr jedes Thema Interessant ist, selbst wenn man dies nur hin und wieder einsetzen wĂŒrde, so ist dies durchaus Interessant und zwar aus zwei GrĂŒnden.

    Ersten gibt es derart viele unterschiedliche Werbethemen die bei Goviral angeboten werden – insofern wird sicher auch mal was fĂŒr dich dabei sein und genau dann kann man zum Beispiel bei einem gesteuerten Artikel oder Hinweis auf der Seite fĂŒr eine gewisse Zeit enorm viel Geld damit rausholen.
    Eine Seite von mir, die schafft ĂŒber Goviral bis zu 40 Euro pro Tag, weil es total Themenrelevant ist, da die Klickraten enorm hoch sind, da kommt auch Adsense nicht mit – warum weil Videos einfach lieber geklickt werden als Textlinks. Nur leider gibt es bei dieser Seite nur alle 2 Monate das passende Themenvideo, aber an diesen Tagen, wird ordentlich Geld zusĂ€tzlich verdient und das ist es was mich seit Beginn dieser hervorragenden Möglichkeit die ĂŒber Goviral angeboten wird begeistert.

    Und der zweite grosse Vorteil ist, das einfach laufend und in vielen Sprachen (gerade wenn jemand wie ich mehrsprachige Projekte betreibt) Interessante Werbe-Videos angeboten werden.

    Und wie gesagt, selbst wenn nur zwischendurch ein passendes Video auftaucht zu deinem speziellen Thema, nimm es doch einfach mit und freu dich ĂŒber ein nettes Zusatzgeld.

  7. 7         kommentierte am 26.06.2012 um 19:53 Uhr

    Die zwangsweise Neuregistrierung jeder einzelnen Seite ist absolut nicht in Ordnung. Wenn die mit mir Geld verdienen möchten sollen sie es mir gefĂ€lligst so komfortabel wie möglich machen. Das heisst ein Account mit der Option beliebig viele Webseiten als WerbeflĂ€chen hinzuzufĂŒgen.

    Wie gut das funktioniert beweisen z.B. viele (leider nicht alle) Affiliate Netze aber ok. In welche Richtung man hier tendiert zeigt schon die Videoeinblendung nach Budgetablauf.

  8. 8 Chris kommentierte am 27.06.2012 um 10:27 Uhr

    Ich denke der gesunde Mix macht es aus. Ich arbeite zur Zeit sehr gerne mit Shareifyoulike zusammen, da ich dort zur Zeit jeden Monat die Auszahlungsgrenze erreiche ( mit Facebook Profil ), allerdings bringt das Video zusammen mit einem Amazon Link, deutlcih mehr Amazon VerkĂ€ufe mit sich, so konnte ich mir fĂŒr ein PC Spiel 3 Vorbestellungen bei Amazon sichern, trotz das die Kampagne abgelaufen ist. Also mein Fazit lautet daher ganz klar auch wenn das Budget fĂŒr ein Video aufgebraucht ist kann man dies trotzdem noch fĂŒr eigene Zwecke nutzen und Umsatz generieren, daher werde ich mir auf jeden Fall auch Goviral ansehen. Da ich nur eine Seite habe mehr oder weniger aus Spass, sehe ich halt mal von dem Nachteil ab jede Seite eintragen zu mĂŒssen.

    GrĂŒĂŸe Chris

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