Die Ich-Marke – Tipps zum erfolgreichen Eigenmarketing – Buchreview

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Fachbuch - Die Ich-MarkeEigenwerbung ist ein wichtiger Grundstein für den Erfolg als Selbständiger.

Gerade Einzelunternehmer und Freelancer müssen sich selbst optimal präsentieren und vermarkten, um an Kunden und Aufträge zu kommen.

Das Buch Die Ich-Marke* widmet sich genau diesem Thema und geht dabei vor allem auf die Möglichkeiten des Social Webs ein.

In diesem Artikel stelle ich das Buch genauer vor und teile euch meine Meinung darüber mit.

Das Buch wurde vom Verlag für eine Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt.

Inhalt des Buches

Wie der Buch-Titel und vor allem der Untertitel “Erfolgreiches Eigenmarketing mit Social Media” recht deutlich macht, geht es in diesem Buch um die Selbstvermarktung.

Dabei richtet sich das Buch nicht explizit an Selbständige, aber natürlich ist diese Form des Marketing für Selbständige und Existenzgründer besonders wichtig.

Das Buch gliedert sich auf rund 330 Seiten in 3 Hauptkapitel:

  1. Eigenwerbung – wozu das?
    Im ersten großen Kapitel wird Eigenwerbung erstmal definiert und erklärt, welche Vorteile man mit guter Eigenwerbung erzielen kann.

    Zudem wird erläutert, wie man eine “Ich-Marke” aufbaut und was man dabei tun und was man lassen sollte.

  2. Networking ist alles: So bauen Sie Ihr Netzwerk auf
    Dies ist mit rund 150 Seiten das umfangreichste Kapitel. Hier wird es praktisch. Es werden verschiedene Instrumente vorgestellt, mit denen man eine Ich-Marke aufbauen kann. Angefangen vom Blog mit Tipps zum Bloggen, Do’s und Don’ts, Tipps zu Inhalten und einiges mehr. Es werden auch technische Aspekte behandelt und z.B. SEO. Insgesamt gibt es viele praktische Tipps, die aber auch etwas gepresst wirken.

    Des weiteren gibt es ausführliche Tipps für die Nutzung von LinkedIn/Xing, Twitter und Facebook. Interessant sind zudem die Tipps zu einer “Ich-Marken-Kampagne”. Dort gibt es eine richtige Anleitung, wie man im Social Web anfängt und sich selbst möglichst optimal präsentiert, inkl. täglichem Aufgabenplan.

    Das Unterkapitel “Erfolgsmessung” ist ebenfalls interessant und gibt Hinweise, wie man den Erfolg der eigenen Aktivitäten messen kann. Das Kapitel zeigt aber auch, dass das gar nicht so einfach ist.

  3. Ich-Markenwerbung in der realen Welt
    Das dritte große Kapitel (rund 120 Seiten) dreht sich um die Offline-Welt und wie man dort eine Ich-Marke aufbauen kann.

    Ich finde es gut, dass hier ausführlich darauf eingegangen wird, wie man durch Networking, öffentliches Sprechen und dem Schreiben von Artikeln und Büchern auch abseits des Social Media Hypes etwas für die Eigenwerbung tun kann.

    Die meisten Fachbücher konzentrieren sich allein auf das angesagte Social Web, was aber bei den meisten Selbständigen an der Realität vorbeigeht. Die Verknüpfung von Online und Offline führt bei den meisten zum Erfolg.

    Zudem gibt es in diesem Kapitel Tipps, wie man seinen Traumjob durch Eigenmarketing findet. Ja, auch als Angestellter kann und sollte man Eigenmarketing nutzen.

Schwerpunkte und Ausrichtung

Das Buch bietet inhaltlich einen Rundumschlag und stellt die wichtigsten Online- und Offline-Instrumente zur Eigenwerbung vor.

Der Schwerpunkt liegt natürlich auf den wichtigsten Social Media Netzwerken und dem eigenen Blog. Hier gibt es viele praktische Informationen und das ist auch ein Schwerpunkt des Buches.

Es wird gar nicht so viel Theorie vermittelt, lediglich die Grundlagen. Stattdessen liegt der Schwerpunkt auf nützlichen Tipps aus der Praxis.

Gut finde ich unter anderem, dass am Ende (fast) jeden Kapitels auf die 4 “Helden” eingegangen wird. Damit sind 4 Beispiel-Personen gemeint, die das gesamte Buch über immer wieder aufgegriffen werden und anhand deren Berufen und Zielen die vorher gegebenen Tipps nochmals praktisch erläutert werden.

Das ist sehr anschaulich gemacht. Okay, die Bezeichnung Helden ist mal wieder typisch amerikanisch, aber es ist trotzdem hilfreich.

Generell muss man sagen, dass der Schreibstil typisch amerikanisch ist. Locker, unterhaltsam, praxisbezogen und recht begeistert. Für einen deutschen Leser manchmal etwas zu locker und zu begeistert. Trotzdem haben Sie es meiner Meinung nach nicht zu weit getrieben. Es wird auch immer wieder auf Probleme hingewiesen und deutlich gesagt, dass man Ausdauer braucht, da es keine Erfolge über Nacht gibt.

Zielgruppe

Das Fachbuch richtet sich an Angestellte und Selbständige/Existenzgründer. Erstere können wir hier im Blog vernachlässigen.

Gerade für Existenzgründer ist es aber ein sehr nützliches und empfehlenswertes Buch, da nach meiner Erfahrung als Selbständiger die Selbstvermarktung ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg ist. Viele denken, dass es reicht gute Arbeit abzuliefern.

Wenn man als Selbständiger aber kein Profil aufbaut und sich nicht als Person von den vielen Konkurrenten abhebt, wird es schwer mit neuen Kunden.

Gerade Existenzgründer bekommen hier einen sehr guten und praktisch nutzbaren Einstieg in die Online- und Offline-Möglichkeiten der Eigenwerbung.

Das Buch richtet sich vor allem an Einsteiger und erklärt viele Grundlagen. Für sehr erfahrene Nutzer von Social Networks und Co. ist es nicht gedacht.

Optik

Das Buch ist ein Softcover und durchgehend schwarz/weiß. Letzteres ist etwas schade, da es einige Screenshots gibt, die dann besser zur Geltung gekommen wären.

Generell muss ich sagen, dass mir etwas zu wenig Screenshots und Grafiken vorkommen. Da hätte man sicher noch etwas mehr machen können.

Der Text ist aber gut lesbar, wichtige Tipps sind hervorgehoben und die Textgröße ist in Ordnung.

Fazit

Als ich gelesen habe, dass hier 2 Social Media Consultants ein Buch geschrieben haben, war ich erst einmal skeptisch. Unter dieser “Berufsbezeichnung” sind sehr viele Scharlatane und Schaumschläger unterwegs.

Die Ich-Marke* hat mir allerdings sehr gut gefallen. Natürlich war für mich persönlich vieles schon bekannt, aber auch ich habe neue Tipps und gute Beispiele gefunden.

Wer gerade erst mit der Eigenwerbung beginnt und als Selbständiger die Kundengewinnung angehen möchte, für den ist das Buch auf jeden Fall einen Blick wert.

Das Buch kostet 24,80 Euro.

Review-Zusammenfassung
Reviewer:
Peer Wandiger
Datum:
Artikel:
Die Ich-Marke
Bewertung:
5

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Kommentare

  1. meint

    Also ich finde, dass man, wenn man sich aufmerksam im Internet bewegt (insbesondere natürlich im Marketing Bereich) so einige leuchtende Beispiele für Ich-Marken finden kann. Einige gehen dabei aggressiver als andere vor :roll: manche reden mehr über sich als über andere…
    Das Buch werde ich mir jedenfalls trotzdem einmal zulegen und durchblättern..

  2. meint

    Wobei ich mich frage, ob Web 2.0 der beste Kanal ist, wenn man vor allem für lokale Auftraggeber arbeitet. Das zweite Problem, dass ich da vermuten würde ist, dass die potentiellen Auftraggeber tendentiell weniger im Web 2.0 unterwegs sind , als man das gerne hätte.

  3. meint

    Ich habe auch gehört, dass das Buch gut sein soll. Nun sollte ich mich mal ran machen, es ebenfalls zu lesen. Wenn ich es gelesen habe, melde ich mich gern wieder.

  4. meint

    Für mich stellt sich bei solche einem Buch immer die Frage, ob auf Praxisbeispiele eingegangen wird. D.h. werden konkrete Marken aufgeführt und gezeigt, wie die das gemacht haben?

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