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Wie Webauftritt-Betreiber mehr aus Transaktionen herauskitzeln
Walter B. Walser - 6 Kommentare - Marketing, Online-Shops - Ähnliche Artikel


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Transaktionsmeldungen sind einer der wenigen Orte, die von den Websitebetreibern noch nicht optimiert wurden.

Diese erhalten Transaktionsmeldungen als sofortige Reaktion auf eine vorhergehende Aktion (Bestellung, Newsletterabo, Download, etc.). Transaktionsmeldungen sind ein perfekter Ausgangspunkt, um in einen Dialog mit den Lesern zu treten.

Der Vorteil von Transaktionsmeldungen ist die sehr hohe Aufnahmebereitschaft der Empfänger. Um auch an diesem Rädchen zu schrauben, wollen wir allen Selbständigen einige Denkansätze vermitteln.

Transaktionen

“Es muss doch möglich sein”, meinte kürzlich einer meiner Kunden, “dass man aus diesen Transaktionsseiten mehr herausholt”. Gesagt getan, ich habe deshalb meinem Kunden mehrere Vorschläge unterbreitet. Doch bevor wir uns der Praxis nähern, zuerst einige Hinweise zur Theorie.

Es gibt zwei Orte, wo im Web Transaktionen protokolliert werden:

  • in E-Mails
  • auf Transaktionsseiten

Einfachheitshalber nennen wir diese zwei “Transaktionsorte” hier “Transaktionsmeldungen”. In diesem Bericht sehen wir uns die Transaktionsmeldungen einmal näher an. Erfahren Sie jetzt mehr zu diesem Thema, welches noch ein großes Potential aufweist.

Der Vorteil der Transaktionsmeldungen ist die hohe Lesebereitschaft der Empfänger. Diese erhalten Transaktionsmeldungen als sofortige Reaktion auf eine vorhergehende Aktion. Durch diese unmittelbare Aktion ist die Bereitschaft groß, Transaktionsmeldungen auch wirklich zu lesen und zu prüfen. Transaktionsmeldungen sind folglich ein perfekter Ausgangspunkt, um in einen Dialog mit den Lesern zu treten. Schlussendlich können damit einfach und effizient zusätzliche Kontakte oder sogar Umsätze generiert werden.

Transaktionsmeldungen bekommt man u.a. bei

  • einer Registrierung oder Abmeldung bei einem Dienst oder Portal
  • Abonnieren oder Abmelden eines Newsletters
  • Bestätigung und Erinnerung eines Webinartermins
  • Einladung zu einer aktuellen Veranstaltung
  • Bestellung eines kostenlosen oder kostenpflichtigen Produktes
  • Speziellen Anlässe wie z. B. bei einem Geburtstag

Beispiel 1: Kostenloses eBook

Beim Bestellen eines eBooks heißt es auf der Transaktionsseite oftmals so:
“Wir haben die Bestellung des kostenlosen eBooks erhalten, besten Dank! Unter dem folgenden Link finden Sie Ihren Download …” und fertig.

Natürlich ist das richtig und reicht vorerst alleweil.

Doch:
Lässt sich aus so einer Transaktionsseite nicht mehr herausholen? Der Besucher hat ein Interesse (an uns resp. an unseren Produkten oder Dienstleistungen) geäußert, wir sollten mit ihm in einen Dialog treten! Probieren wir es doch mal mit weiteren Hinweisen.

Der Surfer hat Interesse an diesem eBook geäußert. Das bedeutet, er hat eine Affinität zu diesem Thema. Wieso bieten wir ihm nicht noch mehr Material an?

Theorie ist gut, sehen wir uns mal ein paar praktische Beispiele an:

  • Ein weiteres digitales Geschenk unterbreiten
    Sie haben dem Besucher einen kostenlosen Download angeboten. Kredenzen Sie dem Surfer ein weiteres Geschenk. Der Besucher wird positiv überrascht sein, dass er doppelt beschenkt wird!
  • Verkauf
    Bieten Sie dem Besucher ein Produkt zum Kauf an. Dabei sollte es sich um ein Produkt handeln, welches sich ausgezeichnet als Ergänzung zum kostenlosen Download passt. Beispiel: Man hat ein eBook zum Thema “7 Tipps zum Aufbau einer erfolgreichen Website” angeboten. Nun kann man zum Beispiel ein Videokurs mit dem Thema “20 Lektionen zu WordPress” anbieten. Denkbar ist auch, kein eigenes Produkt, sondern ein Affiliateprodukt anzubieten.
  • OTO
    Vor dem Download des eBook bieten Sie ein One-Time-Offer (OTO) an. Beim OTO handelt es sich um ein spezielles Angebot. Meistens bekommt man ein bestimmtes Produkt zu einem Superpreis. Und nur hier und an dieser Stelle wird man mit diesem Rabatt bedient.
  • Gutschein offerieren (E-Voucher)
    Wenn nicht direkt verkauft wird, so könnte man zumindest einen Coupon offerieren, mit dem der Besucher später ein Produkt online oder offline verbilligt erhält. So wird vielleicht aus dem Besucher ein Kunde.

    (Wird der Gutschein nicht innerhalb von einer bestimmten Frist eingelöst, so könnte man den Besucher nochmals per E-Mail anschreiben. Und schon hat man eine weitere Transaktionsemail ausgelöst ;-))

  • Social Media: Gefällt das Geschenk?
    Viele Besucher sind gerne bereit ein gutes Geschenk mit einem Social Media Hinweis zu goutieren. Bitten Sie den Besucher höflich um ein Like, ein G+ oder einen Tweet.

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Beispiel 2: eShop

Nun gut, beim vorigen Beispiel haben wir was verschenkt. Wie können wir dem Besucher dienen, wenn er zum Kunden geworden ist und tatsächlich was gekauft hat? Da fällt uns bestimmt auch was ein. Sehen wir uns auch hier ein paar Beispiele an:

Nach dem Bestellen eines Produktes in einem eShop erhalten wir meistens einen Text in der Form “Vielen Dank, wir haben Ihre Bestellung erhalten”.

Ergänzen wir nun diese Seite zum Beispiel mit diesen Möglichkeiten:

  • Detaillierte Bestätigungsseite
    Auf einer Bestätigungsseite nochmals alle Details auflisten. Ggf. kann man den Kunden auch informieren, wann er die bestellte Ware erhält (Kalkulierte Lieferfrist). Meistens wird das Ganze dann auch noch per E-Mail bestätigt.
  • Cross-Selling-Angebot
    Wenn es z. B. nicht direkt im eShop möglich war, könnte man auch an dieser Stelle noch ein ergänzendes Produkt oder einen Link zu einer Affiliateseite anbieten. Wichtig ist vor allem, dass das beworbene Produkt zum erworbenen Artikel passt.
  • Events und Zusatzinfos
    Der Besucher hat Weine gekauft: Laden Sie ihn zur nächsten Degustation ein oder machen Sie ihm ein Angebot, um das Weingut zu besuchen.

    Der Besucher hat eine CD gekauft: Präsentieren Sie ihm die Konzerttermine des Künstlers oder weitere Anlässe von Musik im gleichen Stil.

  • Umfrage
    Eine kleine, allgemeine Umfrage um z. B. herauszufinden, was für Ihre Kunden wichtig ist.

    Alternative: Eine Woche nach dem Kauf kann man den Kunden zu einer Produktbewertung einladen. Als Dankeschön gibt es einen Gutschein für den nächsten Einkauf. Wird dieser innerhalb einer Woche nicht eingelöst, folgt eine Erinnerung per E-Mail.

  • Diskussionsforum
    Man bietet dem Käufer einen Zugriff auf ein spezielles Hilfeforum, wo der Kunde Fragen stellen kann und weitere Unterstützung erhält.
  • Testimonial
    Nach dem Kauf eines Produktes ist der Kunde manchmal unsicher, ob er tatsächlich das richtige Produkt gekauft hat. Eine Referenz eines bestehenden zufriedenen Kunden kann an dieser Stelle eingeblendet werden.
  • Garantiehinweise
    Um dem Kunden zu bestätigen, dass er das richtige Produkt am richtigen Ort (klar, bei uns) gekauft hat, kann man ihm nochmals auf seine (umfassende) Garantie hinweisen.
Checkliste

Als Zusammenfassung alle Möglichkeiten nochmals in Form einer kleinen Checkliste:

  • Geschenk unterbreiten
  • Newsletter anbieten
  • Zusatzkauf anbieten
  • Produkt zu einem Spezialpreis anbieten
  • Auf Garantie hinweisen
  • Referenz einblenden
  • Zu einer Umfrage einladen
  • Zu einem Hilfeforum einladen
  • Zu einem Anlass einladen
  • Um einen Input in Social Media Portalen bitten
  • Portale blenden auf Transaktionsseiten sogar fremde Werbung ein und generieren dadurch einen Zusatzumsatz
Fazit

Diese oben erwähnten Vorschläge dienen als Beispiele. Letztendlich soll man die Hinweise verwenden, die zum eigenen Produkt, aber auch zu den eigenen technischen Möglichkeiten passen. Jedoch muss jede einzelne Information relevant für den Empfänger sein, sprich: einen Mehrwert liefern. Nur dann wird der Besucher die Angebote wahrnehmen, anklicken und letztlich kaufen!

Auf alle Fälle sollte man solche Transaktionsseiten nicht vergessen und regelmäßig kontrollieren, ob alles noch stimmt.

Zudem sollte man darauf achten, dass die ursprüngliche Nachricht der Transaktionsmeldung nicht untergeht.


Zum Autor

Walter B. Walser ist Internet-Kaufmann. Er lebt seit 1995 vom Web, beratet KMUs im Zusammenhang mit deren Webauftritt und hat sich auf die Traffic-Generierung (Website-Promotion) spezialisiert. Viele seiner Online-Marketing-Checklisten findet man unter kundennutzen.ch.

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Kommentare
6 Kommentare und Trackbacks zu 'Wie Webauftritt-Betreiber mehr aus Transaktionen herauskitzeln'

Kommentare zu 'Wie Webauftritt-Betreiber mehr aus Transaktionen herauskitzeln' mit RSS

  1. 1 Mike kommentierte am 12.09.2012 um 10:06 Uhr

    Schöne Gedanken und tatsächlich wird der Nutzen von solchen Meldungen oft unterschätzt und nicht genutzt. Hat mich auf einige Ideen bei meinen Projekten gebracht. Danke dir Peer.

  2. 2 Thomas Czekaj kommentierte am 12.09.2012 um 14:38 Uhr

    Moin,
    insbesondere die Tipps zum eShop bringen mich auf konstruktive Ideen – also danke für die wie immer gut aufbereiteten Tipps!

  3. 3 Thomas Czekaj kommentierte am 12.09.2012 um 14:40 Uhr

    @Mike: der Artikel ist übrigens nicht von Peer. Der Dank geht an Walter B. Walser! ;-)

  4. 4 Mike kommentierte am 12.09.2012 um 15:46 Uhr

    @Thomas
    Danke dir. Gar nicht bemerkt. Kann man mal wieder sehen wie schnell automatisch das “Autor” überlesen wird.

  5. 5 Malte kommentierte am 13.09.2012 um 14:37 Uhr

    Das ist ein super Ansatz. Ergänzend könnte man auch noch das Like Gate erwähnen. Also erst Liken und dann downloaden.

  6. 6 Oleg Klimenkow kommentierte am 15.09.2012 um 11:17 Uhr

    Hallo.
    Ich kann denArtikeln auch nur bekräftigen.
    Es geht darum in einen austausch bzw Dialog zu kommen.
    Da wie oben beschireben,ein intersee an der Leistung besteht, wäre es nur nur sinnvol dem Interessenten einen Mehrwert bzw eine weiter evtl kostenpflichtige leistung anzubieten wen es passt.
    Z.b ein zusatz zu einem Tool oder ähnliches.



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