Die neue Ausgabe des Website Boosting Magazins ist seit einigen Tagen erhÀltlich. Es ist bereits die 15. Ausgabe.
NatĂŒrlich habe ich wieder zugeschlagen, da es sich dabei um die wohl professionellste Fachzeitschrift fĂŒr Webworker handelt.
Ob auch diesmal die Themen wieder interessant sind und was genau enthalten ist, erfahrt ihr in meinem Review.
Website Boosting #15 – Schwerpunkt
Die Suchmaschinenoptimierung ist auch in der aktuellen Ausgabe des Website Boosting Magazins eines der Hauptthemen. Im Schwerpunkt geht es diesmal um SEO-Einsteigerfragen und wie man diese mit Hilfe von professionellen SEO-Tools beantworten kann.
Auf insgesamt 16 Seiten werden 5 typischen Fragen aufgeworfen, wie z.B. “Wie kann man Probleme bei Google-Updates erkennen?” oder “Wie findet man gute Keywords?”. An sich ein guter Artikel, der sich an eine professionelle Zielgruppe richtet, die sich mit SEO aber bisher nicht groĂ beschĂ€ftigt hat.
Dieser Ansatz ist nachvollziehbar und es ist auch interessant mal zu sehen, wie das die einzelnen Tools lösen, aber dennoch wirkt der Artikel ein wenig wie Werbung fĂŒr diese Tools. Aber nun gut, das Magazin richtet sich eben nicht nur an Hobby-Webmaster, sondern eben auch an Unternehmer und fĂŒr die ist so ein teures SEO-Tools auf jeden Fall eine Option.
Inhalt
DarĂŒber hinaus gibt es natĂŒrlich viele weitere Artikel (insgesamt sind es diesmal 13 Artikel, plus News und 2 Veranstaltungs(vor)berichte).
So widmet man sich z.B. dem Google Venice Update und der damit einhergehen Undurchsichtigkeit der Rankings.
In “SEO-StĂ€rke einer Website beurteilen” wird gezeigt, wie man mit kostenlosen SEO-Tools eine Analyse der eigenen Website durchfĂŒhren kann.
In der Site-Klinik wird wieder eine Business-Website detailliert durchleuchtet. Sehr interessant und lehrreich.
Im Artikel “Welcome to my system!” schildert der nicht ganz unbekannte Karl Kratz sein eigenes System zur Optimierung/Strukturierung von Business-Websites. Dass er dabei sehr strukturiert vorgeht, zeigen die diversen Illustrationen auf den ersten Blick. FĂŒr mich persönlich etwas viel Theorie, aber z.B. fĂŒr die Optimierung eines Online-Shops ein sehr interessanter Artikel.
Des Weiteren gibt es Artikel zu Rechtsfragen, AdWords, Landingpages, Usability und mehr. Alles in allem wieder eine gelungene Mischung der Themen.
Dass es relative wenige Artikel auf insgesamt 144 Seiten sind verdeutlicht zudem, dass die meisten Artikel sehr ausfĂŒhrlich sind und nicht nur an der OberflĂ€che kratzen. Mehrere Artikel sind 10+ Seiten lang und kaum einer unter 4 Seiten.
Optik
Das Layout hat sich nicht verĂ€ndert. Noch immer sind die Artikel meist dreispaltig und es werden viele Grafiken und Screenshots verwendet. Das lockert das Lesen nicht nur auf, sondern sorgt auch fĂŒr mehr VerstĂ€ndnis.
Der Text ist von der GröĂe her in Ordnung. Es passt viel Text rein, aber es ist noch gut lesbar.
In der Summe gibt es rund 23 Seiten Werbung, wobei oft nur halbe oder drittel Anzeigen vorhanden sind. Die meiste Werbung findet sich im vorderen Teil des Heftes, danach gibt es kaum noch Werbung.
Negativ fĂ€llt der “Artikel” “Köln ruft zum Gipfeltreffen – Das dmexco Special” auf. Was zunĂ€chst nach einem normalen Artikel aussieht, ist bezahlte Werbung, da oben drĂŒber “Anzeige” steht. Rechnet man diese 10 Seiten noch zur Werbung dazu, kommt man immerhin auf rund 33 Seiten Werbung.
Fazit
Einen groĂen Vorteil hat das Website-Boosting Magazin auf jeden Fall. Die Artikel gehen meist sehr ins Detail und richten sich nicht ausschlieĂlich an Einsteiger. Stattdessen sind viele BeitrĂ€ge fĂŒr Fortgeschrittene oder sogar Profis gedacht und die meisten Artikel sind auch sehr praktisch gehalten.
Die Themen-Auswahl hat mir diesmal wieder besser gefallen, auch wenn ich auf den Schwerpunktartikel zu den SEO-Tools auf Grund seines leichten “Werbecharakters” gut hĂ€tte verzichten können. DafĂŒr sind die meisten anderen Artikel sehr interessant und fĂŒr Webworker und SelbstĂ€ndige im Netz durchgehend relevant.
Deshalb gibt es von mir auch diesmal wieder ein Kauf-Empfehlung. Das Heft kostet einzeln 9,80 Euro und kann auf der Website bestellt werden. Dort gibt es auch ein Abo, bei dem man fĂŒr 6 Ausgaben jeweils nur 8,50 Euro bezahlt.
Papier ist tot?
Das Website Boosting Magazin hat sich etabliert. Viele haben beim Start der Fachzeitschrift deren schnellen Tod voraus gesagt, wer will heute schlieĂlich ĂŒberhaupt noch analoge Zeitschriften lesen.
Aber offenbar gibt es immer noch genĂŒgend Menschen, die neben den digitalen Informationen gern mal zu Papier greifen und auf der Veranda, im Freibad oder auf dem stillen Ărtchen lesen. NatĂŒrlich kann man das auch mit dem iPad, aber nicht jeder nimmt das gern in die Wanne oder an den Strand mit.
Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Auch ich liebe das Internet, mein Twitter, meinen Feedreader mit dutzenden neuen Artikeln pro Tag, aber ich nutze parallel eben auch noch das klassische Printmagazin. Ich bestimmten Situation ist das angenehmer und ich bin auch mal froh, wenn ich nach einem ganzen Tag am Monitor meine Augen auf was anderes richten kann.
Deshalb hoffe ich, dass es auch in Zukunft weiterhin diese Alternative geben wird. Mal schauen.
Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









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Die besten Artikel
das Thema Landingpages ist zurzeit recht aktuell oder? In den letzten Wochen habe ich zig Firmen gefunden, die ich nur auf Landingpages konzentrieren.
Waren es frĂŒher noch einzelne Ebookseiten setzen jetzt irgendwie auch groĂe Unternehmen auf einzelne Landingpages. Oder war das schon immer so und mir ist das nur nie aufgefallen?
Ich bin zwar kein Abonnent aber ich lese dennoch immer so oft ich kann eure, fĂŒr mich interessanten Artikel.
Meist wenn ich auf irgendeinem Bahnhof in der Bahnhofsbuchhandlung mal etwas Wartezeit habe.
FĂŒr mich ist immer was Passendes dabei. Wahrscheinlich auch nun in der neuen Ausgabe.
GrĂŒĂe Lollo
Ich bin noch neu auf diesem Gebiet aber meiner Meinung nach sind 10 Euro einwenig zu teuer fĂŒr eine Zeitschrift. Bisher konnte ich das meiste Wissen ĂŒbers Internet rausfinden und merke schon jetzt alles wirklich hĂ€ufig wiederholt wird. Lieber lese ich kostenlose Blogs, als das ich so eine Zeitschrift aboniere. Das ist aber selbstverstĂ€ndlich Geschmackssache. LG Alex
Hi Peer,
hĂ€tte ja erwartet, dass du noch ein paar Worte zum Artikel vom Jan Hendrik und Andi verlierst. FĂŒr mich eher einer der spannenden BeitrĂ€ge.
Anbei, warst du oder warst du nicht in Köln unterwegs? Kein Schiff?
GruĂ
Marc
@ Marc
auch kein schlechter Artikel, wobei ich gern mehr allgemeine SEO-Tipps hÀtte, als stÀndig neue Tools vorzustellen. Aber Okay.
In Köln war ich nicht. Ich bin kein groĂer Freund von solchen Veranstaltungen und zudem wĂ€re es eine 2 Tages Reise geworden und da habe ich einfach keine Zeit fĂŒr.
@Alex
Naja, ich finde es schon richtig, Artikel gut aufbereitet zu einem Thema zusammenzustellen. Ăberlege wie viel Zeit Du damit verbringst, im Netz zu recherchieren, bis Du die wirklich guten und fĂŒr dich relevanten Informationen zusammengetragen hast, denn nicht jedes Blog liefert auch die richtigen Informationen. Manchmal sind diese sogar falsch oder veraltet. Ein Magazin hat dagegen den Anspruch oder sollte ihn zumindest haben, den aktuellen Stand der Debatte widerzugeben und fachlich richtige Informationen aufzubereiten, eben von Experten, auf deren Informationen ich mich weitestgehend verlassen kann. Das erspart mir Arbeit, kostet aber Geld, klar. Was ich eher schade finde ist, dass das Heft nicht vergĂŒnstigt wie beispielsweise bei Chip-online zum Download bereitgestellt wird.
@ Thomas
Ok da hast du wirklich recht – Es kann zum Teil wirklich mĂŒhselig sein gute Informationen zu finden. Vieleicht werde ich mir die Zeitschrift doch mal bestellen um zu sehen ob die Infos wirklich besser sind.
@Alex: dazu noch ergĂ€nzend â ich hatte mir auf Peers Besprechung des Chip-Online Sonderheftes Sonderhefteshin, dieses Exemplar auch gekauft. Erst war ich enttĂ€uscht, vieles wuĂte ich bereits. Doch dann stieĂ ich auf den Artikel ĂŒber facebook und Gestaltung der eigenen Website mit schönen Social-bookmarks. Daraus habe ich einen Post in meinem Blog gemacht â also ein Mehrwert fĂŒr mich und meine Leserinnen und Leser. Ich kam dann noch auf ein zwei andere Ideen, also alles bestens, die Investition hat sich gelohnt.
Wie Peer schon schreibt, sind die Artikel meist sehr tiefgrĂŒndig und gerade wenn es um SEO-Tools geht, doch sehr oft was fĂŒr die spezialisierten Profis, die sich (fast) ausschlieĂlich mit SEO/SEM beschĂ€ftigen.
Immer wieder denke ich dann, wie Marc schon schreibt, findest Du doch alles im Internet – kannst das Abo also mal abbestellen. Ebenfalls immer wieder ĂŒberrascht mich dann das nĂ€chste Heft mit tiefgrĂŒndigen und sehr guten Informationen und Tipps, die man so nirgendwo im Internet findet und die fĂŒr jeden nachvollziehbar und umsetzbar sind.
Man muss den Autoren auch zugestehen, dass Sie stÀndig wirklich neue Inhalte in ihrem Heft publizieren und nicht wie andere Print-Fachmagazine alljÀhrlich die gleichen Artikel, frisch aufbereitet drucken.