Website-Verkauf als Einnahmequelle – Make Money Monday

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Website-Verkauf als Einnahmequelle - Make Money MondayWir nähern uns dem Ende der Make Money Monday Artikelserie.

Heute sind wir schon beim Buchstaben W, wie Website-Verkauf.

Warum es Sinn machen kann Websites zu verkaufen und was es dabei zu beachten gibt, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Dieser Artikel ist Teil der “Make Money Monday”-Artikel-Serie, in der ich jede Woche eine neue Einnahmequelle vorstelle.

Warum sollte man eine Website verkaufen?

Es gibt viele Gründe, warum man Websites verkauft.

Zum einen gibt es natürlich Selbständige, die sich darauf spezialisiert haben Websites zu erstellen und diese dann gewinnbringend an jemanden zu verkaufen, der sich eben nicht die Mühe machen möchte so eine Website von Grund auf neu aufzubauen.

Ein Beispiel sind die Jungs und Mädels von adsenseflippers.com, die regelmäßig in meinen Einnahmereports auftauchen. Dort werden jeden Monat mehr als 100 AdSense-Websites erstellt und dann nach ein paar Monaten, wenn der Traffic da ist und die Einnahmen gut aussehen, verkauft.

Ebenfalls häufig sind Spezialisten anzutreffen, die bestehende Websites kaufen, diese optimieren und für mehr Einnahmen sorgen, nur um sie dann mit Gewinn wieder zu verkaufen.

Es scheint also ein lohnendes Geschäft zu sein, auch wenn uns die USA auch da wieder weit voraus ist.

Es gibt aber auch andere Gründe, warum man seine Website verkaufen möchte/muss, aber darauf möchte ich hier nicht weiter eingehen, da es hier primär um das Geschäftsmodell “Website verkaufen” gehen soll und nicht um (zwangsweise) Einzelverkäufe.

Plattformen zum Website Verkauf

Website-VerkaufEs gibt in Deutschland eigentlich nur eine Plattform, die über die notwendige Reichweite verfügt, um Websites zu verkaufen.

Auf Sedo.de werden zwar primär Domains verkauft, aber dort kann man auch komplette Projekte anbieten. Der Vorteil ist, dass Sedo recht gute Nutzerzahlen hat und von allen spezialisierten Anbietern sicher die meisten Nutzer.

Man kann auch probieren seine Websites über flippa.com, den amerikanischen Marktführer für den Kauf und Verkauf von Websites, zu verkaufen. Dort sind hin und wieder DE-Domains zu sehen. Allerdings ist dieses Portal ganz klar auf den US-Markt ausgerichtet und meist nicht ideal für deutsche Websites.

Andere deutschsprachige Anbieter, wie Sugox.de, Mabya.de oder Projectdeals.de rangieren von ganz Okay bis halb tot. Bisher hat es keine dieser Spezial-Plattformen wirklich geschafft, richtig groß zu werden. Ob das jemals der Fall sein wird ist nicht zu sagen. Es wäre wünschenswert, wenn es einen großen spezialisierten Anbieter geben würde.

Eine weitere Alternativ wäre eBay, wobei viele dort nicht so gute Erfahrungen mit dem Verkauf von Websites gemacht haben. Alternativ könnte man in entsprechenden Webmasterforen seine Sites anbieten, aber da muss man wissen, wo die potentiellen Käufer anzutreffen sind.

Verkauf man regelmäßig Websites so kann man auch einen eigenen Shop einrichten. Allerdings muss man hier viel Arbeit investieren, um die richtigen Besucher auf diesen Shop zu bekommen.

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Wert einer Website?

Den Wert einer Website zu bestimmen ist nicht so einfach. Sowohl Käufer, als auch Verkäufer tun sich damit regelmäßig schwer.

In seinem Gastartikel letzte Woche hat Florian ein paar Tipps gegeben, wie man den Wert berechnen kann.

Ich habe auch selber bereits einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, wie man den Wert einer Websites berechnen kann.

Am Ende kann man es aber auf den einfachen Nenner bringen, dass sich der Preis an der Nachfrage orientiert. Man kann maximal den Betrag bekommen, den jemand bereit ist zu zahlen.

Dass man mit umfangreichen Informationen, Nachweisen für Traffic und Einnahmen und einer guten Präsentation aber natürlich den potentiellen Käufern mehr Sicherheit geben kann und damit bessere Preise erzielt, ist auch nachvollziehbar.

Vor- und Nachteile

Websites zu verkaufen bietet Potential. Es gibt da draußen viele Menschen die gern Websites betreiben würden, um damit Geld zu verdienen. Aber entweder haben Sie keine Zeit oder nicht das notwendige Know How, um diese selbst aufzubauen. Meist sogar beides.

Diese sind bereit Geld auszugeben, um fertige Websites zu bekommen, die sie “nur” noch betreuen und ausbauen müssen.

Allerdings geht man bei dieser Einnahmequelle in Vorleistung und muss erstmal viel Arbeit in den Aufbau einer Website stecken, ohne eine Garantie dafür zu haben, diese am Ende auch wirklich verkaufen zu können.

Wer aber genügend Erfahrung im Aufbau mit Nischensites hat, der wird in den meisten Fällen erfolgreiche Websites aufbauen und selbst wenn man diese nicht verkaufen kann, wird man damit Geld verdienen.

Etwas aufwändig ist der Verkauf allerdings, da nicht nur die Dateien und die Datenbank zu übergeben sind, sondern auch die Domain übertragen werden muss.

Zudem gibt es einige rechtliche Dinge zu beachten, wenn man Websites verkauft.

Man sollte den Verkauf von Websites wie ein richtiges eCommerce Geschäft betrachten und sich entsprechend um die Anforderungen und rechtlichen Grundlagen kümmern.

Kurt von websiteboerse.de hat mir folgendes zu seinen Erfahrungen mit dem Verkauf von Websites geschrieben:
Der Vorteil des Websiteverkaufes liegt auf der Hand. Man bekommt schnell Geld, dass man für private Zwecke oder ein anderes Projekt nutzen kann. Zudem wird durch den Verkauf eines Projektes oft viel Zeit frei, die man dann für andere, neue Projekte verwenden kann.

Allerdings liegen im Website-Verkauf definitiv auch Risiken. Es ist nicht immer einfach, einen geeigneten Käufer zu finden, manche der Käufer sind sich gar nicht im Klaren darüber, was es bedeutet, eine Website zu betreiben. Andere sind gar Spaßkäufer.

Da es bei Websiteverkäufen aber teilweise um sehr große Geldmengen geht, ist es dementsprechend ärgerlich, wenn ein Verkauf wegen mangelnden Fachwissens des Käufers scheitert.

Fazit

Das Thema Website-Verkauf ist ein sehr umfangreiches, das ich in diesem Artikel nur anreißen konnte.

Zudem bin ich jemand, der sich lieber eigene Websites aufbaut und diese dann auch behält, so dass ich wenig eigene Erfahrungen beisteuern kann.

Trotzdem handelt es sich um ein legitimes Geschäftsmodell, welches hierzulande sicher nicht den Stellenwert erreichen wird wie in den USA, aber trotzdem ein interessantes Feld ist.

Ich werde versuchen das eine oder andere Interview mit Selbständigen zu führen, die sich in diesem Thema besser auskennen und Websites verkaufen. Dann gibt es sicher noch mehr praktische Tipps und Erfahrungen.

Umfrage

Es würde mich freuen, wenn ihr an der folgenden Umfrage teilnehmen würdet, natürlich vorausgesetzt, dass ihr entsprechende Erfahrungen beim Kauf bzw. Verkauf von Websites sammeln konntet.

Was ist das wichtigste Kriterium für die Preis-Kalkulation einer Website?

Ergebnis anschauen

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Ich werde diese Umfrage dann später auswerten und nochmal einen ausführlichen Artikel zur Preisfindung bei Websites schreiben.


Die nächsten Themen

Die Einnahmequellen, die ich in den nächsten 3 Wochen vorstelle, sind “wpSEO”, “Xovi” und “Zanox”.

Wer damit Erfahrungen hat, kann mit seiner Meinung und seinen Tipps in meine Artikel kommen, inkl. Backlink.

Mehr dazu erfahrt ihr auf der “Make Money Monday“-Seite.


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Kommentare

  1. meint

    Aus finanzieller Sicht kann man mit dem Verkauf einer guten Website so einige Euros machen. Jedoch darf man nie vergessen, dass der Aufbau einer Website und sie so zu platzieren, dass sie interessant wird, ein großer Aufwand ist. Ob man diesen tatsächlich wieder raus bekommt, ist meiner Meinung nach fraglich.

  2. meint

    wirklich brauchbare Webseiten werden eh nur selten angeboten. Seit den letzten Google Updates werden auch fast nur noch nach Pinguin verbrannte Projekte zum Verkauf angeboten.
    Da muss man als Käufer schon auf der Hut sein das man nicht sowas untergejubelt bekommt.

    Interessant ist es Webseiten extra zum Verkauf zu erstellen. Da besteht auch immer mal wieder Interesse. Man sucht sich eine Niesche macht ein Blog mit 50 Artikeln macht etwas Linkaufbau dafür und dann versucht man es sofort wieder loszuwerden.

    Die Kalkulation ist die folgende:
    5000 Wörter Content für die 50 Artikel 75 Euro . Das Einbinden der 50 Artikel ist in einer Stunde erledigt. (Stundenlohn ) Installation von Blog und Blogtheme ( 1 Stunde) dann vielleicht noch 1 Stunde Linkaufbau.

    Zusammen also 3 Stunden arbeit kalkuliert mit dem eigenen Stundensatz und ca 100 Euro für den Content.

    Damit kann man doch schon einen für den Käufer akzeptablem Preis gestalten.
    Wer Interesse daran hat ( ich mache sowas :-) )
    Grüße Lollo

  3. meint

    Ich habe bereits eine Nischenseite profitabel verkauft. Aber das Herz hat mir dabei doch geblutet. Was man selbst aufgebaut hat, möchte man doch lieber behalten.

  4. meint

    Vielen dank für den Artikel. Ich habe selbst auch noch keine Erfahrungen mit dem Verkauf von Internetseiten gemacht. Ich denke, das es sich um ein luktratives Geschäft handelt, wenn man es richtig betreibt. Ich persönlich würde aber wahrscheinlich keine Internetseite, die ich selbst erstellt habe, irgendwann verkaufen. Ich hänge zusehr mit dem Herzen daran.
    Ich würde mich freuen, wenn Sie weitere Artikel zum Thema Internetseiten veröffentlichen würden. Sehr interessantes Thema.
    Grüße Marc

  5. meint

    Ich war auch schon mehrfach, dass jemand an einer Webseite von mir interessiert war. Ich war mir da stets unsicher, welcher Preis denn angemessen wäre. Finde wirklich schwer, da wirklich den Preis sinnvoll abzuschätzen.

  6. meint

    Mir wäre das ein zu hohes Risiko, da man als Käufer erstmal für eventuelle Rechteverstöße hafet. Man kann dann die Verkäufer dann zwar in Haftung nehmen, der Spaß kostet aber dann auch noch was. Es ist so wie das Problem mit Homepagevorlagen, wo der Designer sich die Bilder aus dem Netz zusammengeklaut hat.

    @Lollo: 5000 Wörter/50 Artikel = 100 Wörter/Artikel … für was soll das denn ranken?

  7. meint

    ich glaube in Deutschland ist es wirklich noch sehr schwer. wenn man das projekt nicht komplett vom netz nehmen und in sedo reinstellen will, welche ja noch am erfolgreichsten sind, hat man fast keine chance. Vielleicht sind eure Erfahrungen anders, aber ich habe zum beispiel eine nette 11 Jahre alte, sehr gute Domain, seit einem Jahr versuche ich sie zu verkaufen, nicht mal unbedingt mit Gewinn, aber da passiert rein gar nichts.

    Hat jemand Ideen um das voran zu treiben?

  8. meint

    Wirklich gute Seiten bezogen auf die Qualität und den hierfür erwartete Preis werden nur sehr selten angeboten.

    Oft verschätzen sich viele Verkäufer bei Ihre Preisvorstellung.Natürlich können auch 4 oder 5 stellige Summen beim Verkauf zu Stande kommen,aber wenn ich manchmal sehe, welche praxisferne Preisvorstellungen manche Verkäufer haben, dann wundere ich mich nicht wenn keine zugreift.

    Zudem muss jeder Verkäufer folgendes beachten.

    Es gibt vielleicht verschiedene Werte mit dem man den Verkaufspreis bestimmen kann.Nur nutzt euch diese tolle Wert nichts,wenn kein entsprechende Käufer vorhanden ist der bereit ist so viel zu bezahlen.

    Und bei Domain Verkauf.

    Wenn ich manchmal sehe welche überhöhte Preise manche für eine Domain verlangen, dann denke ich ehrlich “hoffentlich findet der kein Dummen der so viel bezahlt!”.

    Die meisten zu Verkauf angebotene Domains sind höchsten 50 Euro wert. Es gibt zwar ausnahmen aber diese kommen nur selten vor.

    Ähnlich sieht es beim Verkauf von Seiten aus.

  9. meint

    Also in Deutschland ist das eine heikle Angelegenheit. Wer garantiert einem denn, dass der Inhalt der Webseite hier rechtlich unbedenklich ist? Gerade in Deutschland wird man schnell wegen unerlaubt verwendeten Bildern abgemahnt. Wer sich da einen Blog kauft, der kann schnell sehr teure Probleme bekommen. In den USA sieht das dank “Fair Use” anders aus als hier.

    Gruß
    Tobias

  10. meint

    Ich glaube, dass dieses Thema immer mehr in den Fokus rückt und rücken wird. Ich lese immer öfter, dass Webseiten zum Verkauf stehen. Langsam bekommt man das Gefühl, dass es einige Leute gibt die dieses Geschäft durchaus professionell betreiben und damit gut verdienen.

    Wie Peter schon schreibt, die Domains sind meistens schon ziemlich viel “Wert” und werden dementsprechend teuer verkauft.

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