Website Boosting #16 – SEO 3.0 und mehr

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Website Boosting #16 - The Art of SEO und mehrIm Editorial macht sich der Website Boosting Herausgeber Mario Fischer seine Gedanken über SEO 3.0.

Dabei geht es einfach um hochwertige Inhalte und wie man diese mit erlaubten Mitteln Google am besten präsentieren kann.

Also eigentlich genau das, was ich seit mehr als 5 Jahren hier auf Selbständig im Netz mache. ;-)

Nichts desto trotz gibt es auch in der aktuellen Ausgabe wieder eine Menge Tipps und lesenswerte Artikel rund um die Suchmaschinenoptimierung.

Was genau in der aktuellen Nummer 16 zu finden ist und was es neben SEO noch gibt, erfahrt ihr im folgenden Review.

The Art of SEO

Trotz oder gerade wegen der nachdenklichen Worte des Herausgebers liegt auch diesmal wieder ein Schwerpunkt des Heftes auf der Suchmaschinenoptimierung.

Auf 8 Seiten geht es im zweiten Artikel über SEO-Tools wieder um praktische Anwendungsfälle und wie diese mit den bekannten Tools umgesetzt werden können.

Ein Auszug aus dem neuen Buch des SEO-Experten Rand Fishkin und seiner Mitautoren findet sich auf insgesamt 8 Seiten und gibt erste Einblicke in das interessante Fachbuch “Die Kunst des SEO”.

Ich habe normalerweise Bauchschmerzen, wenn es um Leseproben geht, die als eigene Artikel veröffentlicht werden, zumal wenn diese so umfangreich sind. Doch in diesem Falle ich es ein lesenswerter Text. Zudem gibt es weder auf der Verlagsseite, noch bei Google eine Leseprobe, so dass man hier wirklich von einem Mehrwert sprechen kann.

Trotzdem hoffe ich, dass dies nicht zu häufig vorkommt.

Inhalt

Neben diesen SEO-Artikeln gibt es noch viele weitere lesenswerte Inhalte in der aktuellen Ausgabe. Dazu gehören unter anderem:

  • We like to move it
    Ein Blick auf ein neues Google-Patent und welche Auswirkungen dies haben könnte bzw. schon hat.
  • Site-Klinik: Websurfen oder Kitesurfen?
    Auf ganzen 11 Seiten wird diesmal der Online-Shop kitesurfen.at auf Herz und Nieren untersucht. Wie immer sehr interessant.
  • Crowd-Usability-Tests – billig, aber gut?
    Neben speziellen Usability-Tests mit Testpersonen gibt es mittlerweile einige Online-Anbieter, die das im Crowdsourcing-Verfahren anbieten. Der Artikel zieht den Vergleich zu den klassischen Usability-Tests.
  • Mehr Sicherheit für den eigenen Online-Shop
    Allgemeine und praktische Tipps zur Absicherung von Online-Shops gegen Hacker.
  • Erfolgreiche E-Mail-Verteiler
    Ein etwas kurzer Artikel mit Beispielen für den erfolgreichen Einsatz von Newslettern.
  • Haftet Google für seine Autocomplete-Funktion?
    Ein rechtliche Betrachtung dieses Problems durch Dr. Martin Bahr. Es ist angenehm, dass es in dieser Kolumne mal nicht um einen weiteren Fallstrick für Website-Betreiber geht. :-)

Ein sehr interessanter Artikel stammt von Dr. Oliver Blattmann. Dieser trägt den Titel “Informationsqualität im Internet Teil 1: Die Nutzerperspektive”. Darin versucht man sich wissenschaftlich der Frage zu nähern, wie Internet-Nutzer die Qualität von Inhalten beurteilen.

Das ist sehr interessant, da sich zwar fast alle einig sind, dass die Nutzer qualitativ hochwertige Inhalte/Website wollen, aber es doch durchaus unterschiedliche Interpretationen davon gibt, was “qualitative Inhalte” genau sind.

Ich finde es gut, dass das Thema mal auf diese Art und Weise aufgearbeitet wird und es nicht immer nur die “10 Tipps für mehr …”-Artikel gibt. Neben den Best Practies ist es manchmal einfach sehr interessant, auf die psychologischen Hintergründe zu schauen.

Alles in allem finden sich in der aktuellen Ausgabe auf 112 Seiten (plus Umschlag) 13 meist recht ausführliche Artikel. Hinzu kommen 3 Veranstaltungsberichte, Buchvorstellungen, News und eine Übersicht der Autoren. Zudem gibt es ganz am Ende auch eine Übersicht der bisherigen Artikel, was die Recherche nach einem bestimmten Thema stark erleichtert.

Zielgruppe

Wie immer richtet sich das Website Boosting Magazin an Selbständige im Netz, die (fast) alles selbst machen oder zumindest in allen wichtigen Bereichen des Online-Business auf dem Laufenden bleiben wollen.

Einen großen Pluspunkt an dem Magazin finde ich die Themenbandbreite, die zumindest für mich eigentlich nur interessante Themen abdeckt und deshalb das ganze Heft lesenswert macht.

Dabei richten sich ein paar Artikel zwar auch an Einsteiger, aber die meisten Inhalte sind doch eher etwas für fortgeschrittene Nutzer und Profis. Dies wird zudem durch die Ausführlichkeit der Artikel unterstützt, die nicht selten 6, 8 oder mehr Seiten umfassen.

Fazit

Auch die aktuelle Ausgaben 16 habe ich gern gelesen, auch wenn mir ein wenig das Überraschungsmoment im Heft gefehlt hat. Es gab eigentlich keinen Artikel, der was richtig Neues behandelt hat, aber gut, dass muss auch nicht immer sein.

Die Qualität der Artikel ist meist recht hoch und selbst die Leseprobe, die ich in einem Bezahl-Magazin an sich nicht so toll finde, ist lesenswert.

Deshalb gibt es von mir auch diesmal wieder einen Daumen nach oben.

Das Heft kostet einzeln 9,80 Euro und ist im Abo für 51 Euro je 6 Ausgaben erhältlich.


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Kommentare

  1. Andreas meint

    Ich finde es immer wieder lustig, wenn IM, SEO, Blogger von hochwertigem Content schreiben, Es sollte hochwertigen Content nicht mit Content vergleichen der die Masse erreicht. Nur weil die Bild-Zeitung mehr Leser hat als bestimmte wissenschaftliche Publikationen, bedeutet es noch lange nicht das die Bild hochwertigen Content liefert. Ebenso ist es ein Märchen das Google hochwertigen Content belohnt. Google belohnt Content der die Masse erreicht. Denn nur die Masse bringt das Geld.

  2. meint

    Ich glaube schon dass die Bildzeitung hochwertigen Content liefert. Hochwertiger Content ist Content Der sich verkaufen lässt. Content woran ein Interesse besteht. Selbst wenn Dies nur oberflächliche Infos sind. Texte von akademischem Niveau sind den meisten Leuten viel zu trocken und werden, wie gut Sie auch sein mögen, nie viele Besucher anziehen und wahrscheinlich auch noch eine hohe Bounce-Rate haben. Auch wenn Sie die Massen erreichen. Texte/Informationen sind eine Handelsware und wie gut ein Produkt ist kann man nach den Verkaufsraten beurteilen. Und die Bildzeitung verkauft sich nun mal gut.

    Was natürlich nicht bedeutet dass alle oberflächlichen Texte automatisch viele Leser/Käufer anziehen. Man muss damit schon ins Schwarze treffen, wissen wie die Menschen sind und Ihnen genau Das bieten was Sie wollen. Was an sich auch eine Kunst ist.

  3. meint

    Hängt wohl davon ab, was man unter hochwertig versteht und aus welcher Sicht man das bewertet. Qualitativ hochwertig, unterhaltsam, tiefgründig, neuwertig, profitabel…

  4. meint

    Google muss seinen Besuchern bieten was Sie wollen. Wenn viele Leute nach Bildzeitung googeln und Google hat diesbezüglich nichts dann werden Sie irgendwo anders hingehen und Google verliert seine Besucher.

  5. meint

    Es ist doch wohl logisch, dass Google nicht nach “qualitätive” hochwertigen Content unterscheidet. Die Inhalte können noch so dumm sein. Es Zählt nur was die Masse will ist hochwertig! alles andere ist doch gar nicht so einfach messbar.

  6. meint

    Vielen Dank für das nette Lob. Eine kurze Anmerkung zur “Leseprobe”. Normalerweise machen wir sowas nicht, aber wir hatten wirklich das Exklusivangebot bekommen, etwas vorab bringen zu dürfen. Ich durfte aus der engl. Version einen beliebigen Teil aussuchen und den haben wir das abgedruckt. Der Ausschnitt kam also nicht vom Verlag, sondern von uns und ich hab versucht etwas auszuwählen, was interessant für alle sein könnte – ohne dass man das Buch unbedingt kaufen muss. Rand Fishkin ist ja nicht irgendwer und daher habe ich mich sehr gefreut, dass wir über “dunkle” Beziehungen ;-)) hier exklusiv nur für unsere Leser was rausziehen durften. Ich wollte das nur kurz klarstellen, damit nicht die Meinung entsteht, wir hätten da am Ende noch Geld dafür bekommen oder der Buchverlag hätte uns das irgendwie reingedrückt.
    Gruß,
    Mario Fischer

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