WordPress-Installation inkl. Video – Blogaufbau-Serie Teil 3b

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WordPress-Installation inkl. Video - Blogaufbau-SerieNachdem ich im ersten Teil des Artikels das Hosting angesprochen habe und die Domainauswahl thematisiert habe, geht es heute nun wirklich an die praktische Umsetzung.

In diesem Teil gehe ich die Installation von WordPress Schritt für Schritt durch. Meine schriftlichen Ausführungen werden durch ein Video ergänzt.

Ende der Woche erscheint der dritte Teil dieses Artikels, in dem ich auf die empfohlenen Einstellungen eines neuen WordPress-Blogs genauer eingehe.

Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie Schritt für Schritt zum erfolgreichen Blog.

WordPress-Installation

Die Installation von WordPress ist zwar mittlerweile recht einfach geworden und im Vergleich zu anderen CMS wirklich nicht schwer, aber dennoch sind einige Schritte notwendig. Diese möchte ich im Folgenden kurz nacheinander durchgehen. Weiter unten findet ihr ein Video, welches Schritt für Schritt durch die Installation leitet.

Vorbereitungen
Bevor man damit beginnt den eigenen WordPress-Blog zu installieren, müssen ein paar Vorbereitungen getroffen werden.

  • WordPress-ZIP-Datei
    WordPress-Installation inkl. Video - Blogaufbau-SerieAuf de.wordpress.org findet man alle Informationen rund um das kostenlose und auch kommerziell nutzbare WordPress-CMS. Dieses Content Management System ist mittlerweile sehr mächtig und mit jeder neuen Version kommen weitere interessante Features hinzu.

    Deshalb verwundert es auch nicht, dass Millionen Blogs mittlerweile mit WordPress laufen und es werden täglich mehr. Aber nicht nur das. WordPress ist zwar für Blogs von Hause aus optimiert, aber es ist im Grunde ein CMS und man kann damit auch andere Website-Typen umsetzen. So nutze ich WordPress unter anderem für meine Nischenseiten. Tausende kostenlose Plugins ermöglichen zudem die Erweiterung von WordPress um nützliche Funktionen.

    Um einen WordPress-Blog zu installieren, müssen wir WordPress erstmal auf die eigene Festplatte herunterladen. Dazu klickt man auf den rot/orangenen Button auf der Startseite von de.wordpress.org und lädt sich die ZIP-Datei in einen Ordner auf der eigenen Festplatte.

  • entpacken
    Als nächstes muss diese gerade heruntergeladene ZIP-Datei entpackt werden. Dazu geht man im Windows Explorer in das Verzeichnis, in das man diese Datei gespeichert hat und klickt mit der rechten Maustaste darauf.

    Im nun erscheinenden Kontext-Menü wählt man “Alle Extrahieren…” aus und schon wird ein Ordner erzeugt, in dem die WordPress-Dateien enthalten sind.

  • Domain und das WordPress-Unterverzeichnis
    WordPress-Installation inkl. Video - Blogaufbau-SerieBevor wir diese Dateien auf den Server hochladen, müssen wir noch ein paar Vorbereitungen vornehmen. Zum einen muss die eigene Domain mit dem gewünschten Unterordner verknüpft werden.

    Dazu geht man zu seinem Hosting-Anbieter und logt sich mit seinen Zugangsdaten ein. Unter “Domainverwaltung” klickt man bei der gewünschten Blog-Domain (die man vorher schon registriert haben muss) auf “Bearbeiten”.

    Nun gibt man für die Domain, die standardmäßig in der Regel auf den “Root”, also das Hauptverzeichnis (“/”) des Servers zeigt, ein Unterverzeichnis an. Das kann z.B. “/meinBlog” heißen. Nach dem Speichern gelangt man beim Aufruf der Domain in dieses Unterverzeichnis, dass derzeit noch leer ist.

  • Die Datenbank
    WordPress-Installation inkl. Video - Blogaufbau-SerieWeiterhin benötigen wir eine MySQL-Datenbank für den WordPress-Blog. Diese Datenbank muss vor der Installation erstellt werden.

    Dazu klickt man in seinem Hosting-Account auf den Link “Datenbankverwaltung” (der Link kann je nach Hoster natürlich auf etwas anders heißen). Dort klickt man auf “Neue Datenbank erstellen”.

    In der Regel wird der Datenbank-Name automatisch erzeugt und man kann meistens noch ein Passwort eingeben, außer es wird ebenfalls automatisch erzeugt.

    Nach dem Klick auf “Speichern” gelangt man wieder zur Übersichtseite der Datenbanken. Dort wird nun die neue Datenbank angezeigt und ebenfalls die 3 wichtigen Angaben “Datenbank-Name”, “Datenbank-Username” und das Passwort für die Datenbank.

  • wp-config.php anpassen
    WordPress-Installation inkl. Video - Blogaufbau-SerieNun gehen wir in das entpackte Verzeichnis von WordPress und suchen die Datei “wp-config-sample.php”. Diese liegt direkt im WordPress-Verzeichnis.

    Diese Datei benennen wir um, indem wir das “-sample” entfernen. Danach heißt diese also nur noch “wp-config.php”.

    Nun öffnen wir die Datei im Editor und sehen dort in Zeile 16 beginnend die Datenbank-Einstellungen:

    • Bei “database_name_here” muss der Datenbankname eingegeben werden.
    • Bei “username_here” muss der Name des Datenbank-Nutzers eingegeben werden.
    • Bei “password_here” trägt man dann noch das Datenbankpasswort ein.

    Wie gesagt, alle 3 Angaben stehen im eigenen Hosting-Account bei der neu angelegten Datenbank.

    Bei einigen Hostern muss das “localhost” durch eine Datenbank-Domain (z.B. mysql.domain.de) ersetzt werden. Wenn das notwendig ist, steht das meist direkt in der Datenbankverwaltung eures Hosting-Accounts.

    Aus Sicherheitsgründen sollte man die 8 Sicherheitsschlüssel die darunter folgen ebenfalls ändern. Dort ist eine URL angegeben, die solche Sicherheitsschlüssel zufällig generiert und euch damit Arbeit abnimmt.

    Das ist es mit den Vorbereitungen auch gewesen. Nun speichert man diese Datei und schließt sie.

  • Upload
    WordPress-Installation inkl. Video - Blogaufbau-SerieAls nächstes muss man den gesamten Inhalt des WordPress-Ordners in das vorhin angelegte und mit der Domain verknüpfte Verzeichnis auf dem eigenen Server/Webspace kopieren.

    Dazu kann man das kostenlose Tool FileZilla nutzen.

    Das Tool kann man ebenfalls geschäftlich nutzen und es ist recht einfach zu bedienen.

    Nach dem Start des Tools muss man erstmal die FTP-Zugangsdaten eingeben.

    WordPress-Installation inkl. Video - Blogaufbau-Serie

    Diese findet man in seinem Hosting-Account unter dem Menüpunkt “FTP”.

    3 Dinge muss man eintragen. Den Server, was oft einfach die eigene Domain ist, manchmal aber auch statt mit “www” mit einem “ftp”. Welche Domain die richtige ist, steht in eurem Hosting-Account unter dem Menüpunkt “FTP”.

    Des Weiteren muss der FTP-Benutzername und das FTP-Passwort eingegeben werden.

    Nun klickt man auf “Verbinden” und man sieht 2 Ordnerstrukturen. Auf der linken Seite den eigenen Rechner. Dort muss man sich bis zu dem entpackten WordPress-Ordner durchklicken. Auf der rechten Seite sieht man die Ordner des eigenen Servers. In der Regel müsste dort nun unter anderem der neu angelegte Ordner zu sehen sein, da die meisten Hoster diesen Ordner automatisch anlegen, wenn man bei einer Domain einen noch nicht existierenden Ordner angibt.

    WordPress-Installation inkl. Video - Blogaufbau-SerieIst das nicht der Fall, klickt man auf der rechten Seite mit der rechten Maustaste und wählt “Verzeichnis erstellen”. Diesem neue Ordner gibt man dann den gleichen Namen, den man vorhin bei der Domain angegeben hat. In meinem Beispiel also “meinBlog”.

    Man geht in diesen Ordner rein und dann markiert man auf der linken Seite (unsere Festplatte) alle Dateien, die in dem entpackten WordPress-Ordner liegen (siehe rechten Screenshot) und zieht diese nach rechts in den neuen Ordner auf dem Server. FileZilla beginnt nun mit dem Upload, was ein paar Minuten dauern kann.

    Sind alle Dateien kopiert, sind die Vorbereitungen abgeschlossen.

Checkliste Vorbereitungen

Das ist es mit den Vorbereitungen gewesen. Am Ende müssen folgende Dinge erledigt sein:

  • WordPress-Dateien als ZIP von de.wordpress.org heruntergeladen und entpackt.
  • Blog-Domain muss mit WordPress-Ordner auf dem Server verknüpft sein.
  • Eine neue Datenbank wurde erstellt.
  • Die Zugriffsdaten für die Datenbank wurden in der Datei “wp-config.php” eingetragen.
  • Per FTP-Programm wurden alle WordPress-Dateien in den neu angelegten Ordner auf dem Server kopiert.

Installation
Nun können wir mit der Installation fortfahren.

Schritt 1
Die Installation ist dank der guten Vorbereitung sehr einfach. Man ruft die folgende URL auf “www.deine-domain.de/wp-admin/install.php” auf.

Dann erscheint das folgende Formular. Erscheint stattdessen eine Fehlermeldung, muss man die Angaben in der “wp-config.php”-Datei nochmals überprüfen.

WordPress-Installation inkl. Video - Blogaufbau-Serie

Als Blogtitel gibt man den Namen des Blogs ein. In meinem Beispiel also z.B. “Video Tutorials”.

Bei Benutzername löscht man den vorgegebenen Namen “admin” und gibt etwas komplizierteres ein. Z.B. “jfd54gg53flh”.

Bei Passwort gibt man zweimal das selbe Passwort ein. Auch dieses sollte zufällige Zeichenfolgen enthalten, damit es nicht erraten werden kann. Sowohl Benutzername, als auch Passwort sollte man sich notieren, da man diese später beim Zugriff auf dem Blog-Admin benötigt.

Danach gibt man noch seine eMail-Adresse ein und ganz unten lässt man das Häkchen stehen, damit Google und Co. auf den Blog zugreifen können.

Anschließend klickt man auf den Button “WordPress installieren”.

WordPress-Installation inkl. Video - Blogaufbau-Serie

Und das war es auch schon. Es kommt eine Erfolgsmeldung und der Blog wurde installiert. Nun kann man sich im WordPress-Admin mit dem eben vergebenen Zugangsdaten anmelden.

Video-Anleitung

Das folgende Video habe ich aufgenommen. Es zeigt in circa 15 Minuten alle notwendigen Vorbereitungen für die Installation und natürlich auch die Installation selber.

(Wählt die Auflösung 720p auf, um alles richtig erkennen zu können.)

So geht es weiter

In ein paar Tagen erscheint der dritte und letzte Teil dieses Artikels. Dann widme ich mich den Grundeinstellungen in WordPress.


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Kommentare

  1. meint

    Vielen Dank! Auch wenn es für mich jetzt genau einen Tag zu spät kommt, da die Installierung bereits erfolgt ist. Hier kann ich nochmals einiges überprüfen. Jetzt freue ich mich auf den Artikel zu den Grundeinstellungen.

  2. meint

    Sehr gut gemacht, für mich aber uninteressant. Vielleicht kannst du in Zukunft noch einige Geheimtipps einbauen, damit es nicht nur für Anfänger interessant ist, wobei dies sicherlich schwierig ist.

    Zum Thema Englisch – Deutsch. Englisch ist immer noch um länger schneller als die Deutsche WordPress-Version. Kann jedem nur empfehlen umzustellen.

  3. meint

    Sehr schöne Erklärung. Die meisten im Netz sind mittlerweile veraltet. Besser habe ich es nur in einem kostenpflichtigen Buch gesehen.

  4. meint

    Sehr schönes Tutorial. Wie funktioniert das denn, wenn man die WordPress-Seite erstmal nur im localhost bauen will? Also wenn es z.B. eine normale Vereinsseite gibt und diese in einem bestimmten Zeitraum durch eine WordPress-Seite ersetzt werden soll. Die WordPress-Seite soll aber erst online gehen, wenn sie komplett fertig ist.

  5. Sabrina meint

    Hallo,

    ich weiß meine Frage passt hier gerade nicht rein aber nach 3 Stunden Googeln versteh ich gar nix mehr. Deswegen wende ich mich jetzt an dich. Und zwar bin ich ein WordPress Anfänger möchte aber gern den Allgemeinen Code von Backlinkseller unter meine eigenen Post und seiten einbauen. Und das nicht nur im Footer da Backlinkseller dann nicht alle Seiten nimmt. Hast du ein Plugin oder so wie ich diesen PHP-Code da rein bekomme?

    Bitte hilf mir (bekomme schon langsam graue Haare)

  6. meint

    WOW WOW WOW also was man auf google nach ewig langem suchen nicht finden kann (Word Press Installieren) wird hier im Blog einfach nur TOP beschrieben! Dieser Blog könnte eine berühmte einfache Site werden! Wirklich wahr großes Kompliment für die tolle und präzise Umseztung dieses Themas!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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