Was genau sind hochwertige Inhalte für Websites?

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Immer wieder hört man, dass hochwertige Inhalte einer der wichtigsten Schlüssel für gute Rankings und hohe Besucherzahlen ist.

Doch was sind hochwertige Inhalte eigentlich? Die Meinungen darüber gehen stark auseinander.

In diesem Artikel möchte ich versuchen zu analysieren, was hochwertige Inhalte eigentlich sind und wie man diese selber für die eigene Website am besten definieren kann.

“Content is King”

Der Spruch “Content ist King” ist älter, als die Suchmaschinenoptimierung selbst. Bill Gates hat diesen 1996 in einem Artikel geprägt. Der Microsoft-Gründer hat damals seine Vision vom Geld verdienen im Internet vertreten und die basierte vor allem auf der Veröffentlichung von Inhalten.

Heute wird dieser Spruch etwas anderes verwendet. Damit wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man vor allem hochwertige Inhalte braucht, um langfristig in Google weit oben zu stehen und so im Erfolg im Internet zu haben.

Während es früher noch möglich war, mit offensichtlich schlechten Inhalten durch SEO-Maßnahmen sehr weit nach oben in den Google-Rankings zu gelangen, so wird dies in letzter Zeit immer schwieriger. Google hat in den letzten Updates seines Suchmaschinen-Algorithmus vor allem Websites mit minderwertigen Inhalten abgestraft. Und das wird in Zukunft sicher weiterhin ein wichtiger Eckpunkt in der Google-Entwicklung sein.

Deshalb herrscht allgemein ein breiter Konsens über die Bedeutung hochwertiger Inhalte und doch ist es beinahe unmöglich zu definieren, was hochwertige Inhalte eigentlich sind. Hier hat wohl fast jeder Website-Betreiber eine andere Vorstellung/Meinung.

Schaut man sich große und erfolgreiche Portale an, z.B. Bild.de oder andere eher seichte Informationsanbieter, so wird recht schnell klar, dass mit hochwertigen Inhalten nicht wirklich primär eine hohe inhaltliche Qualität gemeint ist. Es gibt sehr viele Website, die ich nicht gerade als hochwertig bezeichnen würde und die dennoch sehr erfolgreich sind.

Was sind die Merkmale hochwertige Inhalte denn nun wirklich und worauf müssen Websitebetreiber bei der Erstellung von Inhalten (vor allem von Texten) achten?

Nur für die Leser schreiben?

Bevor ich zu den Merkmalen komme, möchte ich auf die Frage eingehen, ob “hochwertige Inhalte” bedeutet, dass man ausschließlich für die Leser schreiben sollte.

Ich bin davon überzeugt, dass dies nicht so ist. Natürlich erreicht man mit seiner Website oder seinem Blog einen gewissen Teil der Leser direkt. Diese kommen z.B. als Feed-Abonnenten direkt zum Artikel und man muss diese mit dem Artikel optimal ansprechen.

Allerdings kommt heute noch immer der Großteil der Leser über die Suchmaschine von Google und damit haben wir einen “Zwischenhändler”, der sich selbst eine Meinung zu den Inhalten bildet und diese dann entsprechend seiner Meinung weiter oben oder weiter unten in den Suchergebnissen platziert.

Diese “Zwischenhändler” gibt es in vielen anderen Bereichen auch. Kino-Kritiker, Musik-Redakteure, Spiele-Tester etc. stehen zumindest für einen Teil der potentiellen Kundschaft zwischen Erzeuger und Konsument. Auch dort muss man versuchen sowohl diesen “Zwischenhändler”, als auch die eigentliche Zielgruppe zu überzeugen und zufrieden zu stellen.

Der große Unterschied zu Google ist allerdings, dass es sich bei den eben genannten ebenfalls um Menschen handelt, die in der Regel aus der Zielgruppe stammen und dieser sehr ähnlich sind. Deshalb kann man sowohl Kritiker, Redakteure, Tester etc. als auch die eigentlichen Käufer mit den selben Argumenten überzeugen.

Im Web sieht das anders aus.

Google ist dumm

Google ist eine Maschine und die tickt nun mal völlig anders als ein Mensch. Natürlich versucht Google seine Algorithmen menschlicher zu machen. Damit sollen die Bewertungskriterien von Website-Inhalten immer mehr einen menschlichen Charakter bekommen. Allerdings ist man da heute noch sehr weit von entfernt.

Ein Mensch schaut sich z.B. nicht an, wie viele und welche Links ein Artikel hat, um dessen Qualität zu beurteilen. Suchmaschinen sind darauf noch immer sehr stark angewiesen.

Trotz der vielen Updates, die Google in letzter Zeit veröffentlicht hat und die zum Ziel hatten, die Qualität der Suchergebnisse zu erhöhen, funktioniert eine Suchmaschinen noch immer ganz anders als ein Mensch.

Das bedeutet, dass die eigenen Inhalte sowohl für Leser, als auch für Google hochwertig erscheinen müssen. Dies ist teilweise ein Spagat, da Google zwar immer wieder betont, dass man einfach gute Inhalte für die Leser erstellen muss und schon klappt es mit Google. Doch dies entspricht nicht zu 100% der Wahrheit und wer wirklich das Optimum heraus holen möchte, der muss beiden (Google und den Lesern) gerecht werden.

Merkmale hochwertiger Inhalte

Mit dem Bewusstsein, dass man Inhalte liefern muss, die sowohl Google, als auch der Zielgruppe gefallen, kann man die Kriterien für hochwertige Inhalte vor allem in 2 Bereiche aufteilen:

Harte Faktoren
Unter harten Faktoren verstehen ich Maßnahmen und Kriterien, die recht gut messbar und steuerbar sind. Es handelt sich deshalb auch um Kriterien, die primär von Suchmaschinen wahrgenommen und bewertet werden. Für menschliche Leser sind diese ebenfalls von Bedeutung, aber etwas stärker noch für Google.

Warum? Weil Google dumm ist. Es ist eine Maschine. Eine clevere zwar, aber nur eine Maschine. Und deshalb kann sie mit den folgenden harten Faktoren viel mehr anfangen, als mit den weiter unter aufgeführten weichen Faktoren.

Hier ein paar der wichtigsten harten Faktoren:

  • Unique
    Eines der wichtigsten Kriterien ist es sicher, dass Inhalte einzigartig sein müssen. Dabei geht es nicht darum, in jedem Artikel das Rad neu zu erfinden, das geht ja auch gar nicht. Aber die Texte müssen in der Form einzigartig sein. Wer einfach nur Inhalte fast 1:1 übernimmt bzw. genau das gleich publiziert wie viele andere, wird nicht weit kommen.
  • Onpage
    Generell spielt der Bereich der Onpage-Optimierung eine wichtige Rolle. Keyword-Dichte, Ankertexte, interne Verlinkung usw. sollten weder vernachlässigt, noch übertrieben werden. In einem gesunden Maß wirkt sich dies positiv auf die Wahrnehmung des Textes durch Google aus.
  • Verlinkung
    Dieses Offpage-Kriterium ist nahezu ausschließlich für Suchmaschinen interessant. Selten werden Leser sagen: “Oh, dieser Artikel hat Links von Spiegel.de, Focus.de und Wikipedia. Dann muss er ja gut sein.” Google dagegen legt immer noch viel Wert auf Backlinks, um dadurch indirekt die Qualität eines Artikels abzuleiten.
  • Aktualität
    Natürlich müssen nicht alle Inhalte aktuell sein, aber in vielen Bereichen spielt Aktualität eine wichtige Rolle, was sowohl von Google, als auch von den Lesern wahrgenommen wird.
  • Text-Qualität
    Damit ist nicht die Inhaltliche Qualität eines Textes gemeint, sondern solche Dinge wie Rechtschreibung, Grammatik und Lesbarkeit. Letzteres kann durch bestimmte Algorithmen ermittelt werden und damit auch von Suchmaschinen ausgewertet werden. Die Text-Qualität ist aber auch für Leser wichtig.
  • Struktur
    Ebenso spielt die Struktur eine wichtige Rolle. Absätze, Hervorhebungen, Listen, Zwischenüberschriften etc. sorgen nicht nur dafür, dass Suchmaschinen die Inhalte besser analysieren und bewerten können, sondern natürlich auch für ein angenehmeres Leseerlebnis der Besucher.
  • Umfang
    Der Umfang von Inhalten spielt ebenfalls eine Rolle. Sehr kurze Inhalte können sowohl für Suchmaschinen (zu wenig zum Auswerten), als auch für Leser (fehlende Infos) unbefriedigend sein. Allerdings gibt es Themenbereiche, wo sehr kurze News von Lesern gewünscht sind. Sehr lange Inhalte können ebenfalls gut oder schlecht ankommen, je nach Situation. Hier muss man die eigene Zielgruppe kennen und den Text-Umfang deren Komsumgewohnheiten anpassen.

Weiche Faktoren
Die folgenden weichen Faktoren sind dagegen eher für die Leser von Bedeutung. Es handelt sich um Kriterien, die zur individuellen Wahrnehmung eines Textes beitragen und von Google nur schwer bis gar nicht messbar sind.

Wichtige weiche Faktoren:

  • Interessen der Zielgruppe
    Inhaltlich sollte man sich vor allem an den Interessen der Zielgruppe ausrichten. Worüber wollen die Besucher etwas lesen? Was interessiert diese besonders? Wenn die eigenen Inhalte das Interesse der Leser wecken, ist das die halbe Miete.
  • Erwartungen
    Aber die geweckten Erwartungen müssen dann auch erfüllt werden. Dabei kommt es gar nicht darauf an, ein begnadeter Schriftstellen zu sein, aber inhaltlich müssen die Erwartungen erfüllt werden. So kann einfach geschriebener und objektiv recht oberflächlicher Promi-Klatsch genauso die Erwartungen erfüllen, wie ein tief gehender und fachlich sehr hochwertiger Artikel über ein Spezialthema. Es kommt eben auf die Zielgruppe und deren spezielle Erwartungen an.
  • Nutzen
    Die Leser müssen am Ende des Artikel idealerweise einen Nutzen verspüren, der ihnen durch den Artikel vermittelt wurde. Das kann ein Informationszuwachs sein, genauso wie gute Unterhaltung.
  • Mehrwert
    In die selbe Kerbe schlägt der Mehrwert. Dieser ist nicht zwingend notwendig, kann einen Artikel aber besonders wertvoll in den Augen der Leser machen. Wenn man mehr liefert, als die Leser erwartet haben, ist das natürlich besonders positiv.
  • Glaubwürdigkeit
    Eine grundsätzliche Glaubwürdigkeit hilft sehr. Dadurch werden die Inhalte von vornherein positiver aufgenommen und die Zweifel sinken. Google nutzt z.B. Backlinks, um das Vertrauen in eine Website zu beurteilen. Leser selber sind da natürlich indifferenter und jeder Leser nimmt dies anders wahr.
  • Stil
    Ebenfalls ein Punkt, der primär den Leser auffällt, wenn auch eher unbewusst. Ein guter und angenehmer Stil ist oft der Unterschied zwischen 2 Websites mit im Grunde denselben Informationen.

In der Summe führen die oben aufgelisteten Faktoren zu einer wahrgenommenen Qualität durch die Leser. Dieser Gesamteindruck ist für Leser sehr wichtig und entscheidet oft darüber, ob ein Leser länger bleibt bzw. ob er wiederkommt.

Für Suchmaschinen ist diese wahrgenommene Qualität dagegen kaum zu beurteilen, zumindest nicht direkt.

Interessant ist dabei, dass Google solche weichen Faktoren explizit auflistet und empfiehlt, diese meiner Meinung nach aber selber kaum wirklich bewerten kann.

Der Spagat macht’s

Hochwertige Inhalte müssen also weder akademische Texte sein, noch muss man eine journalistische Ausbildung und ein Hochschulstudium abgeschlossen haben.

Hochwertige Inhalte definieren sich nach meiner Erfahrung aus 2 “Zutaten”:

  1. Die recht eindeutigen harten Faktoren, die primär für Google relevant sind und die für alle Website-Betreiber mehr oder weniger gleich sind.
  2. Die weichen Faktoren, die primär für die Leser relevant sind und von Zielgruppe zu Zielgruppe und von Thema zu Thema sehr unterschiedliche Ausprägungen haben können.

Wer diese beiden “Zutaten” für seine eigene Situation am besten zusammenbringt, der wird meiner Meinung nach hochwertige Inhalte produzieren.

Tipps für hochwertige Inhalte

Zum Abschluss noch ein paar weitere Lesertipps für hochwertige Inhalte.

Im Artikel 10 Tipps für hochwertige Inhalte – Erfolgskriterien nach dem Panda-Update habe ich etwas praktischere Tipps für die Erstellung hochwertiger Inhalte zusammen gefasst.

Konkrete Tipps für hochwertige Inhalte für Firmenwebsite habe ich in einem weiteren Artikel aufgelistet.

Fazit

Als Fazit dieses Artikels kann man festhalten, dass ein nicht die eine Definition von hochwertigen Inhalten gibt, sondern man muss die Inhalte optimal an die jeweilige Situation anpassen.

Wichtig ist aber auch, dass die Inhalte nicht allein über den Erfolg einer Website entscheiden, auch wenn sie sehr wichtig sind. Es gibt noch eine Reihe von weiteren Faktoren (z.B. Ladezeit, Usability, Layout, Vermarktung, Community etc), die zum Erfolg einer Website beitragen.

Ich hoffe trotzdem, dass ich mit diesem Artikel ein wenig Licht in das Thema “hochwertige Inhalte” bringen konnte und das ihr in Zukunft besser beurteilen könnt, was gute Inhalte wirklich sind.

Natürlich freue ich mich über eure Kommentare. Feedback, Meinungen, Erfahrungen und auch konstruktive Kritik sind gern gesehen.


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Kommentare

  1. meint

    Einfach wunderbar. Diese Artikel ist trotz allem genau “für den Leser geschrieben”, zumindest in meinen Fall. Das bestätigt mich, dass ein reines “content is king”, wie ich es immer wieder gehört habe eben noch mit anderen Faktoren kombiniert werden muss.

  2. meint

    Ja, man muss sowohl Google als auch die Leser berücksichtigen. Google um Besucher zu bekommen und die Leser müssen ja auch etwas einbringen. Wenn man was verkaufen/bewerben will braucht man auch Texte welche die Leser überzeugen.

  3. meint

    Google und die Leser gleichzeitig zu überzeugen, scheint die Problematik zu sein. Um nicht ständig neue Texte zu schreiben ist Kreativität zwischen den Zeilen gefragt. Das ganze ist zwar sehr Zeit aufwendig, aber wenn es dann doch klappt, bin ich happy ;-)

  4. meint

    Die sogenannte “Return to Surfe”-Rate ist eines der wichtigsten Faktoren für Google um die Content Qualität zu messen.

  5. meint

    Bei dem Thema Verlinkung muss ich wiedersprechen. Sie ist nicht nur für Google wichtig. Deine Nutzer wollen intern beispielsweise ja auch Artikel vorgeschlagen bekommen die zum Thema passen. Extern müssen doch andere potentielle Leser erstmal erfahren das du den einen super Artikel überhaupt hast.

  6. meint

    Versuche die oben genannten Punkte schon bei meinem ganz neuen Blog umzusetzen, mal sehen wie lange ds dauert, bis es fruchtet.

  7. meint

    Das wichtigste ist zweifelsohne immer ein Mix von vielen Kriterien, wobei die Anzahl der Inhalte enorm wichtig ist, nicht um damit eine grössere Masse anzusprechen, sondern auch um jeden einzelnen damit zu beeindrucken – was dadurch auch zu einer höhere Verweildauer führt und dies auch zu besseren Rankings.
    Wer einfach gern und vor allen lange auf einer Seite ist = bedeutet das diese Seite eben zu den besten seines Themas gehört und wenn das dann laufend von neuen Besuchern bestätigt wird – hat man den erfolgreichen Weg gewählt.

    Dadurch begeht man in einen Kreislauf der garantiert zum Erfolg führt und viel mehr braucht man auch nicht.

  8. meint

    Ein sehr schöner und ausführlicher Artikel!
    Kann dem nur zustimmen und bin auch der Meinung, das ein gesunder Mix hier natürlich wichtig ist.
    Dennoch glaube ich ist “guter Content” King! ;-)

  9. meint

    Ich schließe mich hier mal Jochen an, denn eine externe Verlinkung kann immer noch sehr gut Besucher auf die Seite schaufeln ;)
    Aber ein dickes Lob für den übersichtlichen und informativen Artikel. Viele Themenbereiche bieten aber von sich aus auch nur sehr wenig sinnvolle Inhalte und hier wird die Luft dann auch in den SERPs recht schnell sehr dünn. Klassiker sind hier sicherlich solche Dinge wie Kredit ohne Schu… usw.
    Wenn man sich mal umschaut, was so aktuell zum Thema Inhalte und SEO im Netz kursiert, dann ist da bei den meisten Seiten noch viel Luft nach oben. Tribute to Karl.

  10. meint

    @ Jochen
    Keine Frage, externe Links bringen direkte Besucher und deshalb ist es auch abgesehen von SEO wichtig, dass externe Links existieren, dass aber darum ging es hier im Artikel ja nicht.

    In diesen Artikel ging es um die Wahrnehmung und Bewertung von Inhalten. Und bei der Wahrnehmung eines Artikels durch Besucher spielen die externe Links auf diesen Artikel kaum eine Rolle.

  11. meint

    Ein toller Artikel genau diese Frage hatte ich mir letztens auch schonmal gestellt. Ich finde dein Artikel brinkt es auf dem Punkt! Danke

  12. meint

    Hallo in die Runde. Es gab zu dem Thema auch eine Studie die sich genau darauf bezieht. Inhalt ist nun mal für Leser. Wann hören diese Pseudoseos endlich mal auf irgendwelche Linkwheels oder Pyramiden aufzubauen. Peer hat also Recht. Gute Artikel werden nun mal gelesen und binden eben die Leser. Schlechte Artikel – wozu sollen die nur gut sein?!

  13. meint

    Ergänzend könnte man noch sagen “Content is King & context is Queen”. Oft sind Besucher auf der Suche nach einer bestimmten Antwort. Da macht die Analyse von Suchanfragen und Keywords Sinn. Wäre schön hier mal den ein oder anderen Artikel zu Google Analytics zu lesen ;)

  14. meint

    Facebook, die wohl erfolgreichste Seite derzeitig bietet keinen eigenen Inhalte an, sondern ist nur ein Aggregator. Bild.de widerum ist nicht wegen seiner journalistischen Qualität so erfolgreich, sondern weil Springer diese Seite ständig in den eigenen Zeitungen bewirbt. Dein Beispiel finde ich daher nicht repräsentativ genug. Und fehlenden Unique Content kann man mit haufenweise guten Links negieren, es gibt so viele Seiten, die nur das Internet mit Kopien von Pressemitteilungen zumüllen und trotzdem auf der ersten Seite stehen. Wer keine Inhalte schafft hat mehr Zeit dafür und leider sind Links immer noch das Wichtigste.

  15. meint

    @ Matthias
    Facebook ist ebenfalls kein gutes Beispiel, da Facebook ja zum größten von direkten Besuchern lebt und seinen Traffic nicht primär über gute Google Rankings generiert.

    Ähnliches gilt für Bild.de, wobei da sicher noch mehr über Google kommen.

    Allein mit Links und ohne wirklich gute Inhalte wird man langfristig sicher nicht mehr viel reißen können.

  16. meint

    In meiner Arbeit muss ich immer sehr viele Texte schreiben und manchmal passiert es auch, dass ich über etwas schreiben muss, was ich nicht gesehen habe und in kürze muss ich schnell darüber etwas lesen und anschließend den text schreiben…damit habe ich oft Probleme, aber dank diesen Blogs weiss ich genau worauf sich meine Arbeiter und ich natürlich auch konzentrieren müssen. Uns fehlt irgendwie immer die Struktur…. Diese Tipps drucke ich jetzt aus und hänge sie in der Firma auf….hehe…. Vielen lieben Dank :)

  17. meint

    Eigentlich sollte man wohl fragen: Woran glaubt Google, guten Content erkennen zu können. Es soll ja übrigens ein neues Patent geben, das checkt, wie schnell jemand durch einen Text liest. Man könnte sich hier fragen: Ist nicht gerade das langsame Vertiefen in einen Text seitens des Lesers ein Zeichen eines guten Textes? Vielleicht wird Google hier aber mal wieder mittlere Wege gehen. – Übrigens sollten die Leute, die immer vom Sieg des Contents sprechen, einmal Shops googlen – und mir dann die tollen Inhalte der hoch gerankten Shops zeigen.

  18. meint

    @ Christoph
    Auch Shops haben Content.
    Produktbeschreibungen, technische Details, Käufer-Bewertungen etc.

    Wie im Text geschrieben, kommt es auf die Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppe an. Und da wird in einem Shop nicht unbedingt ein langer Text erwartet, aber hochwertige Produktinfos.

    Und aus SEO-Sicht braucht ein Shop auch mehr als ein Preis und ein paar technische Daten.

    Aus dieser Sichtweise ist es also auch für Shops wichtig hochwertige Inhalte zu haben, die sich natürlich deutlich von denen eines Fachblogs zum Beispiele unterscheiden.

  19. meint

    Die Überschricht Google ist dumm finde ich ja sehr gelungen. Kann ich dir nur zustimmen. Automatisch wird es Google niemals im Leben schaffen, guten von schlechten Content zu trennen. Das funktioniert nur mit einer Prüfung durch einen Menschen. Nicht mal dann ist es gewährleistet, dass man auch guten Content hat. Denn man bräuchte von jedem Fachgebiet eine Person die sich mit der Materie auskennt um diese auf eine gute Position zu bekommen.

    Wenn guter Content auf den ersten Plätzen stehen würde, gäbe es keinen einzigen E-Commerce Artikel mehr auf den ersten Platzierungen. Doch es ist genau das Gegenteil der Fall. Denn Google verdient mit Shops usw. Geld und nicht mit Websites die guten Content haben.

    Auf der Webseite http://www.gif-bilder.de/weblog/2012/01/30/welche-website-ist-fur-google-hochwertig/ gibt es sehr gute Fragen die man sich selbst beantworten sollte. So kann man gut herausfinden, ob die eigene Website bzw. der Content für Google hochwertig ist oder nicht. Noch ausführlicher ist es auf dem Google Blog beschrieben: http://googlewebmastercentral-de.blogspot.de/2011/05/weitere-tipps-zur-erstellung-qualitativ.html

  20. meint

    @Peer: also ich habe ständig irgendwelche Facebookseiten in meinen Suchergebnissen …und das nur wegen der massiven Verlinkungen auf die Seite und nicht wegen den hochwerigen unique Content den man da garantiert nicht finden kann.

  21. meint

    Hallo Peer!

    Vielen Dank für die treffende Definition, was genau hochwertige Inhalte für Websiten sind.
    Dieser Artikel hat mir sehr gefallen, vieles ist exakt verdeutlicht worden. Besonders schön fand ich die Einteilung nach harten und weiche Fakten, Google ist dumm und Dein gelungenes Fazit.
    Von Deinem Webdesign bin ich begeistert. Ich werde Deinen Blog öfters besuchen, der Inhalt ist für mich sehr nützlich.

  22. meint

    Hey Peer, ein guter Beitrag. Ich finde die Untergliederung in harte und weiche Faktoren sehr treffend. Komisch, dass Ich gerade heute an einem ähnlichen Artikel geschrieben habe :)

    Wie du schon sagtest, macht’s der Spagat: Zu wenig Konzentration auf Onpage-Faktoren macht die User glücklich – wenn denn mal welche kommen sollten und der Content dann auch überzeugt. Genau da liegt das Problem: Wenn wir nicht gerade Tante Elke sind, die für ihre private Yoga-Gruppe ihre Erfahrungen niederschreibt und einen… gepflegten Huster auf ihre Rankings gibt, so müssen wir uns früher oder später mit den harten Faktoren auseinandersetzen. Interpretieren wir die Korrelation zwischen harter Faktoren und Rankings jedoch falsch, landen wir im Bereich der Zombietexte, deren gekünstelte Überschriften, Verlinkungen und dergleichen uns zu erschlagen drohen.

    Ich sehe und praktiziere momentan den Trend, dass man einfach -etwas- Provokantes schreibt, um Shares zu bekommen. Als weichen Faktor gibst Du ja “Nutzen” an. Meiner Meinung nach ist es dank Facebook und Web2.0 allg. sehr einfach, dort einen Nutzen zu schaffen, wo es keinen gibt: Man schreibt einfach einen Troll-Post, der dem Leser den Nutzen der Unterhaltung von sich Selbst oder Anderer schenkt – so wachsen die Social Signals und häufig auch die Rankings, ohne viel SEO bla bla… Im Prinzip ein kleiner Linkbait zwischendurch, den jeder auf Projekten, die mal “hängen” bleiben für mehr Sichtbarkeit anwenden kann. Der Autor vom Tagseoblog kann ein Lied dazu singen..

    Danke für weitere Inspiration

    Beste Grüße

    Bishop

  23. meint

    @ Matthias
    Dann nutzen wir beide unterschiedliche Suchmaschinen. ;-)

    Nein, im Ernst. Mir fallen kaum Facebook-Seiten in den Suchergebnissen auf. Aber auch auf Facebook gibt es hochwertige Inhalte. Wie im Artikel beschrieben, hängt es vor allem von den Nutzererwartungen ab, was als hochwertig angesehen wird.

    User Generated Content und Facebook-Inhalte des Fanpage-Betreibers können deshalb durchaus hochwertig sein, auch wenn man diese nicht mit den Inhalten z.B. eines Fachblogs vergleichen kann.

  24. meint

    Wenn es nur so wäre, dass Content King ist, dann würden sich die Rankings in den Suchmaschinen merklich verschieben … das SEOEtat (oder allgemein Onlinemarketing) ist King … derzeit Realität!

  25. meint

    Hallo,

    auch ich bin der Meinung, dass sich hochwertiger Content durch einen guten Kompromiss aus den für Suchmaschinen relevanten Faktoren und den für die Leser des Artikels wichtigen Faktoren auszeichnet. Denn was nützt die beste Verlinking und Onpage-Optimierung, wenn der Leser keinerlei Nutzen aus den Artikeln ziehen kann? Er wird dies wahrscheinlich dadurch quittieren, diese Website künftig weniger häufig oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr zu besuchen. Und dann nützt dann auch das beste Ranking nichts mehr!

    Vielen Dank an Peer für den hervorragenden Artikel, der diese Theamtik auf den Punkt gebracht hat.

  26. meint

    Noch mal zu bild.de zurück. Ich habe vor kurzem einen Artikel über große Portale und Google gelesen. Laut den darin veröffentlichen Zahlen von Nielsen beträgt bei Bild.de der Anteil der Besucher über Google nur 9,7 Prozent …

  27. meint

    Hallo Peer,
    vielen Dank für den wie immer tollen Content ;-).
    Ich bin gerade auch dabei meinen ersten eigenen Blog zu erstellen. Da kann ich deine Tipps gut gebrauchen.
    Ich bin auf jedenfall auch der Meinung, das Inhalte wichtig sind, die dem Leser auch etwas bringen. Nur so kann ich ja gewährleisten, das er auch wieder auf meine Seite kommt.
    Bevor in einen Text schreibe überleg ich mir t´zuerst, was meine Leser überhaupt lesen möchten. Welche Anliegen haben sie. Wenn ich mir ein passendes Thema überlegt habe, überlege oder recherchiere ich zwischen drei und fünf antworten, mit denen meine Leser wirklich etwas anfangen können.

    LG

  28. meint

    Hochwertig sind meiner Meinung nach alle Inhalte, welche für den Leser oder den Suchenenden einen Mehrwert bieten. Das ist doch ganz einfach. Ist natürlich für Google immer schwer das automatisch zu bewerten.

  29. meint

    Hallo,

    Ich konnte aus Ihrem Artikel sehr viel hilfreiches für meine Website mitnehmen. Ich hätte nie gedacht das ich bei einem Text so viel beachten muss. Ich werde Ihren Blog weiter Verfolgen und Hoffentlich noch viele Interessante Themen finden.

    MfG Tristan

  30. meint

    Ein toller und umfassender Artikel zu einem derzeit vieldiskutierten Thema. Interessant ist doch auch der weit verbreitete Umkehrschluss: Gute InhalteGutes Ranking. Aber geht die Logik dahinter auch auf? Von der Seite wagt man es ja kaum zu betrachten.
    Was wäre nun, wenn ein gutes Ranking nicht Ausdruck eines für gut befundenen Inhaltes wäre? Und wenn guter Inhalt gar nicht unbedingt zu guten Rankings führen würde?

    Vielleicht wäre die Diskussion unter Marketern und SEOs dann trotzdem nicht in die falsche Richtung gegangen.

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