11 englischsprachige Blogs und ihre Einnahmen im Oktober 2012

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Der Oktober ist normalerweise ein sehr guter Monat für die Besucherzahlen und Einnahmen von Blogs. Das Wetter wird schlechter und die Leute verbringen mehr Zeit im Internet. Zudem läuft das Weihnachtsgeschäft auf Hochtouren.

Das hatte sich auch in meiner Auswertung der Einnahmen deutscher Blogs gezeigt, die ich letzte Woche veröffentlicht hatte.

Heute nun schaue ich mir insgesamt 11 englischsprachige Blogs genauer an. Wie lief der Oktober für diese Blogs und was waren die profitabelsten Einnahmequellen?

Hinweis: Die hier aufgelisteten Blogs haben ihre Einnahmen selber veröffentlicht und wurden aus diesem Grund in die Liste aufgenommen. Ich kann weder für die Richtigkeit der Angaben garantieren, noch handelt es sich dabei um eine endgültige Top-Liste oder ähnliches. Stattdessen sollen die folgenden Infos einen Einblick in die Verdienstmöglichkeiten, Entwicklung und Einnahmequellen deutschsprachiger Blogs geben.

smartpassiveincome.com = 47.848,18 Dollar

Blog-Einnahmen gesunken
Auch wenn smartpassiveincome.com im Oktober weniger eingenommen hat, so liegt der Blog noch immer deutlich an der Spitze dieser Liste.

Der Einnahmenreport ist wieder sehr ausführlich ausgefallen, so dass es sich auf jeden Fall lohnt dort ein wenig zu schmökern. Pat gibt Einblicke in aktuelle Projekte und Entwicklungen seiner Websites und seines Blogs.

Die Einnahmen beliefen sich auf die folgenden Beträge:

  • eBook Verkäufe = 3.302,12 Dollar
  • Nischenseite = 3.048,69 Dollar
  • Mini-Sites = 412,12 Dollar
  • iPhones Apps = 2.088,48 Dollar
  • Affiliate Marketing = 38.996,77 Dollar

Gesunken sind vor allem die Einnahmen aus Affiliate Marketing, wobei aber Pat über diesen Betrag nicht wirklich traurig sein wird.

Die Ausgaben fielen im Oktober allerdings auch deutlich niedriger aus und lagen bei 1.626,38 Dollar.

Alles in allem ist es jeden Monat wieder sehr beeindruckend, was Pat mit seinem Blog und seiner Handvoll Projekten verdient.

nerdynomad.com = 11.365,- Dollar

Blog-Einnahmen gestiegen
Nach oben haben sich die Einnahmen bei nerdynomad.com entwickelt.

Die Einnahmequellen im Detail:

  • Google AdSense = 384,- Dollar
  • Affiliate Marketing = 99,- Dollar
  • Werbung und bezahlte Links = 10.805,- Dollar
  • Ebook Verkäufe = 77,- Dollar

Werbung und bezahlte Links laufen deutlich am besten. Die anderen Einnahmequellen sind dagegen noch ausbaufähig.

An Ausgaben fielen immerhin 4.082 Dollar im Oktober an. Ein Großteil davon wurde für eine Website ausgegeben, die der Bloginhaber gekauft hat.

Des Weiteren wurde Geld für Texte, Linkaufbau, Werbung und andere Maßnahmen ausgegeben.

matthewwoodward.co.uk = 2.804,17 Dollar

Blog-Einnahmen gestiegen
Positiv hat sich dagegen der Blog matthewwoodward.co.uk entwickelt.

Die Einnahmen stammen komplett aus dem Affiliate Marketing, was sehr gut läuft. Zumindest sind die Einnahmen im Vergleich zu den Besucherzahlen (12.184 Visits und 31.353 PageViews) sehr gut.

Die Ausgaben lagen bei 85,89 Dollar für Hosting und Online-Tools.

Der Bloginhaber hat zudem mit Consulting zusätzlich 4.189,32 Dollar eingenommen. Auch nicht schlecht.

wplift.com = 5.823,70 Dollar

Blog-Einnahmen gestiegen
Sehr gut erholt zeigt sich wplift.com. Nachdem der Blog von den Google-Updates am Anfang des Jahres schwer getroffen wurde, entwickelt er sich seitdem wieder zurück zu alter Stärke.

Die Besucherzahlen sind deutlich auf 163.152 Besucher und 284.826 Seitenaufrufe gestiegen. Das sind wirklich gute Werte.

Die Einnahmen haben sich ebenfalls sehr gut entwickelt:

  • Werbung = 615,- Dollar
  • Affiliate Marketing = 5.208,70 Dollar

Vor allem das Affiliate Marketing läuft richtig gut.

Die Google Abstrafung scheint überstanden.

leavingworkbehind.com = 5.042,03 Dollar

Blog-Einnahmen gestiegen
Gestiegen sind ebenfalls die Einnahmen von leavingworkbehind.com im Oktober.

Allerdings fällt auch hier ein gewisses Ungleichgewicht bei den Einnahmen auf:

  • Schreibaufträge = 3.913,62 Dollar
  • Nischenwebsites = 5,57 Dollar
  • Blogeinnahmen = 233,02 Dollar
  • Informationsprodukte = 889,82 Dollar

Der Großteil der Einnahmen stammt von indirekten Schreibaufträgen.

Die direkten Einnahmen des Blogs sind eher bescheiden. Ganz gut läuft da noch der Verkauf von Informationsprodukten.

Die Ausgaben beliefen sich auf 556,53 Dollar.

incomepress.com = 4.894,13 Dollar

Blog-Einnahmen gestiegen
Deutlich mehr hat incomepress.com im Oktober eingenommen.

Alle Einnahmequellen sind gestiegen:

  • Google AdSense = 41,45 Dollar
  • geheimes Projekt = 1.732,60 Dollar
  • Affiliate Marketing = 2.480,72 Dollar
  • iPhone Apps = 639,36 Dollar

Das noch unbekannte Projekt soll später veröffentlicht werden, so dass ich recht gespannt bin, um was es sich handelt.

Der Blog ist nun genau 1 Jahr alt und dafür hat er sich bereits sehr gut entwickelt.

Eine interessante Randnotiz. Trotz gestiegenem Traffic hat sich der Alexa-Rank verschlechtert. Daran sieht man, dass Alexa keine wirklich verlässlichen Informationen liefert.


pinchofyum.com = 4.237,45 Dollar

Blog-Einnahmen gesunken
Gesunken sind dagegen die Einnahmen von pinchofyum.com. Der Food-Blog hat im Oktober etwas Federn lassen müssen:

  • Bluehost = 1.560,- Dollar
  • Tasty Food Photography = 990,35 Dollar
  • BlogHer = 829,85 Dollar
  • Google AdSense = 605,28 Dollar
  • Elegant Themes = 97,50 Dollar
  • Thesis Theme = 93,72 Dollar
  • Amazon Partnerprogramm = 44,75 Dollar
  • VigLink = 16,- Dollar

Das Affiliate Marketing macht noch immer den größten Anteil an den Einnahmen aus.

Hier sieht man, dass diese Einnahmequelle auch bei normalen Blog-Themen funktioniert. Allerdings muss man dafür auch sehr viel Traffic haben. Pinchofyum.com konnte im Oktober immerhin 277.933 Visits, 207.739 eindeutige Besucher und 459.511 Seitenaufrufe vorweisen. Das sind schon sehr, sehr gute Werte.

Spannend ist dabei, dass doppelt so viele Besucher von Pinterest auf den Blog kamen, wie von Google. Wenn es um Bilder geht, ist Pinterest tatsächlich eine Macht.


adsenseflippers.com = 3.914,42 Dollar

Blog-Einnahmen gesunken
Den Einbruch des Monats hat adsenseflippers.com hingelegt. Um rund 10.000 Dollar sind die Einnahmen im Vergleich zum Vormonat gesunken.

  • Google AdSense = 1.952,19 Dollar
  • Consulting = 1.000,- Dollar
  • Affiliate Marketing = 962,23 Dollar

Das lag vor allem daran, dass keine AdSense-Websites verkauft wurden.

Der Blog selber und die von den Bloginhabern betriebenen AdSense-Websites haben unter dem erst kürzlich durchgeführten EMD Update gelitten. Dabei gingen auch die AdSense-Einnahmen deutlich nach unten.

Der Blog hatte im Oktober 22.203 Visits. Man sieht in der veröffentlichten Statistik sehr gut, dass der Traffic Anfang Oktober eingebrochen ist und sich nur langsam erholt.

Die Bloginhaber arbeiten nun fieberhaft daran verschiedene Onpage- und Offpage-Faktoren zu optimieren, um ihre AdSense-Sites wieder besser in Google ranken zu lassen. Erst dann werden sie wieder AdSense-Sites verkaufen.


ineeddiscipline.com = 896,92 Dollar

Blog-Einnahmen gestiegen
Etwas mehr hat ineeddiscipline.com eingenommen.

Dabei sind die Einnahmen auch diesmal wieder sehr stark von 2 Einnahmequellen abhängig:

  • Adbrite = 0,62 Dollar
  • CPMFun = 2,30 Dollar
  • Fidelity Media (AdJuggler) = 0,12 Dollar
  • Schreibaufträge = 545,- Dollar
  • Passive Income = 42,08 Dollar
  • Direktvermarktung = 52,70 Dollar
  • PulsePoint (AdsDaq) = 0,58 Dollar
  • Savings Account = 0,38 Dollar
  • Smowtion = 0,06 Dollar
  • Sponsored Posts = 247,- Dollar
  • TLA = 4,- Dollar
  • Twitter = 2,08 Dollar

Schreibaufträge und bezahlte Posts sind die Haupteinnahmequellen.

Bemerkenswert ist allerdings, dass die Besucherzahlen geradezu explodiert sind. 16.937 Besucher und 20.575 Seitenaufrufe gab es im Oktober.

Mal schauen, wie sich dies auf die Einnahmen in den kommenden Monaten auswirkt.


trafficgenerationcafe.com = 863,- Dollar

Blog-Einnahmen gesunken
Mit gesunkenen Einnahmen musste trafficgenerationcafe.com im Oktober klar kommen.

Die Einnahmen sahen wie folgt aus:

  • Acme Traffic Plugin Pack = 410,- Dollar
  • Market Samurai = 211,- Dollar
  • TweetAdder = 202,- Dollar
  • Aweber = 40,- Dollar

Der Blog verdient primär durch Affiliate Marketing Geld. Andere wichtige Einnahmequellen, wie z.B. Direktvermarktung und Google AdSense werden dagegen gar nicht genutzt.

Der Auswertungsartikel enthält zudem interessante Infos zur Nutzung des Social Webs.

Der Traffic lag im Oktober bei 54.481 Besuchen und 103.655 Seitenaufrufen.

An Ausgaben fielen 225,- Dollar für SEO-Tools, AWeber-Newsletter, Hosting, Virtual Assistant und andere Dinge an.


avocadopesto.com = 825,- Dollar (NEU)

Neu in meiner Liste ist in diesem Monat avocadopesto.com. Leider bildet dieser Blog aber auch das Schlusslicht, wobei der Blog in der deutschen Einnahmenliste einen guten Mittelfeldplatz hätte.

Es handelt sich um einen Reiseblog, der vor allem über Essen berichtet.

Die Einnahmen im Oktober sahen wie folgt aus:

  • BlogHer = 39,22 Dollar
  • Google AdSense = 81,- Dollar
  • Direktvermarktung = 705,- Dollar

Erstaunlich ist der sehr gute Wert bei der Direktvermarktung.

Der Traffic lag bei 23.013 Visits und 36.892 Seitenaufrufen.


Fazit

Der Oktober verlief insgesamt etwas durchwachsen. Manche Blogs konnte vom Herbstaufschwung nicht profitieren, andere aber schon.

Alles in allem fällt auf, dass das Affiliate Marketing meist sehr gut läuft. Und das nicht nur bei Blogs, die sich um das Geldverdienen drehen.

Der November sollte nochmal für sehr gute Werte sorgen, bevor es dann im Dezember erfahrungsgemäß etwas runter geht.


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Kommentare

  1. meint

    Eieiei das sind mal Einnahmen. Davon können wir im Deutschsprachigen raum nur träumen. Aber es hängt halt immer vom Thema ab..

  2. Philipp meint

    Was Pat da verdient ist jenseits von Gut und Böse :D Respekt! Bin mir nur nicht sicher ob es motiviert oder demotiviert :D

  3. meint

    Das ist wirklich abgefahren, was da bei Pat läuft. Und alles ohne irgendwelche Produktlaunches, Pitch’s etc. Wie sagt er so schön: “The best pitch is no pitch at all!” Funktioniert wohl nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Was glaubt Ihr, warum das dort so gut geht und bei uns (noch) nicht? Gerade was die Dimensionen angeht? Das würde mich mal interessieren…

  4. meint

    @marc, ich denke es liegt zum einen am grösseren Markt. Englisch wird auf der ganzen Welt gesprochen. Auch wir hier in Deutschland orientieren uns an den englischen BLogs. Umgekehrt wohl eher nicht. Und dann ist in den USA auch die Bereitsschaft online zu kaufen (noch) grösser.
    Nicht zu vergessen ist bestimmt auch der Neidfaktor. In den USA kaufen viele bewusst über seine Affiliate Links, weil er guten Content liefert. In Deutschland sieht man jemanden der erfolgreich ist und kauft bewusst nicht über seinen Affiliate Link.

  5. meint

    @Sebastian: Das mit dem Neidfaktor hast Du wirklich treffend formuliert und es ist ja wirklich so das im deutschsprachigen Raum eine große Abneigung gegen Affiliatelinks besteht!

    Erst Recht wenn man weiß was einer mit seiner Seite verdient, denn gerade dann kauft man nicht über seinen Link…

    Natürlich ist die Kaufbereitschaft hier weit niedriger als im englischsprachigen Raum…

  6. meint

    Auch bei uns gibt es solche Einnahmen, nur werden diese nicht einfach veröffentlicht. Bestes Beispiel ist mydealz.de von Fabian Spielberger (6Minutes Media GmbH): Kassenbestand Ende 2010 betrug mehr als eine halbe Million Euro.

  7. Selcuk meint

    An Matthew´s blog sieht man mal wieder wie gut sicher ehrlicher und guter Content auszahlt. Der hat ja erst vor ein paar Monaten gestartet. Hat seinen Blog nur über Foren beworben. War soweit ich weiss ein Versuch von ihm, ohne selbst Backlinks aufzubauen, erfolgreich zu ranken bzw. Kohle zu machen. Und jetzt schon bei knapp 6000$!

    Win win win Webseiten machen eben sehr guten Umsatz. Das Mydealz soviel Umsatz generiert hätte ich auch nicht erwartet, Wahnsinn! Vor allem dank dem HUKD ist es fast schon ein selbstläufer. Die ergänzen einfach die Links der Dealersteller mit den eigenen Affiliate Links.

    Ja in Deutschland sind Affiliate Links sehr ungern gesehen. Leider ist der Neidfaktor in Deutschland übermäßig hoch.

  8. meint

    Ich glaube eigentlich nicht dass Deutsche neidischer als englischsprachige aus aller Welt sind. Produkte von clickbank z.B. kauft man ja sowieso am Besten auf den eigenen Affiliatelink (ist bei Clickbank erlaubt) und bekommt die Produkte dann zum halben Preis oder für noch weniger. Ich glaube eher dass der Blog sehr viele Besucher hat, der Gewinn pro Besucher jedoch nicht viel höher als in Deutschland liegt.

  9. meint

    Jeder kann das!
    Dran bleiben und nochmall drann bleiben.
    Positiver einstellung ist im internet, da überhaupt überall ist gefragt.
    Man soll nicht neidisch sein, sondern selbst ziele setzen und verfolgen, und nochmall drann bleiben.
    Kein weg ist leicht.
    MFG
    Wendelin Gerein

  10. meint

    Oh man der Pat nagt sicher schon fast am Hungertod.
    Aber die Einnahmen der großen deutschen Affiliate aka Schnäppchenblogs werden sicherlich Pats Einnahmen manchmal überragen können. Dank Adgoal, Bee5, Yieldkit ist es (mit genügend usern) ja auch ein schönes unterfangen mit den Userdeals.

  11. meint

    Yepp,
    das habe ich auch ausgerechnet ;-)

    Unterstellt man eine CTR von 2%, hat er einen CPC von 2 Euro.

    Was sagen die Adsense-Propheten?
    Keyword-Recherche ist alles !

  12. meint

    Ist wohl nicht zu vergleichen mit dem deutschen Markt. Schon alleine wegen der Einwohnerzahl und weil englisch einfach mehr Menschen sprechen als deutsch. Möglich ist das ganze auch in Deutschland. Aber wohl nicht alleine mit einem Blog.

  13. meint

    Hallo zusammen

    Auch ich erlaube mir auch noch, meinen Senf dazuzugeben.

    Ich glaube sehr wohl, dass man auch im deutschsprachigen Raum sein Geld mit einem Blog verdienen kann.

    Sehr viele betreiben noch immer Webseiten mit der Schnell-Geld-verdienen-Masche, endlosen Salespages und übertriebener, nervtötender Werbung. Der Schlüssel zum Erfolg ist heutzutage das Abliefern von unschlagbarem Content – und zwar ohne dafür Geld zu verlangen. Hat man irgendwann das Vertrauen gewonnen, werden die Kunden auf Empfehlungen hören und gerne bei dir auf einen Affiliate Link klicken! Bestes Beispiel hierfür ist Sebastian von Bonek.de, der Pat Flynns Methode sehr gut in den deutschsprachigen Raum übertragen hat.

    Aber eins ist klar: Über Nacht wird das mit dem Geld im Internet verdienen nichts. Dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben. Schafft man es auch nach unzähligen Monaten oder gar Jahren nicht, viele Besucher zu bekommen und mit seinem Blog Geld zu verdienen, sollte man dringend analysieren, woran es liegt und sich neu orientieren.

    Hard work pays off, 100%ig, davon bin ich überzeugt!

    Das jedenfalls, ist meine Meinung.

    Beste Grüsse aus der Schweiz

    Gian

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