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Wie man professionell bloggt, ohne sich selbst dabei umzubringen! – Blogaufbau-Serie Teil 8
Peer Wandiger - 23 Kommentare - Blogs, Gesundheit - Ähnliche Artikel


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Wie man blogt, ohne sich selbst dabei umzubringen - Blogaufbau-SerieWer sich das erste mal mit dem Thema Bloggen beschäftigt oder gerade frisch seinen Blog gestartet hat, der glaubt häufig, dass alles nur aus Spaß besteht.

Dem ist aber nicht so. Bloggen ist nicht nur Spaß. Wenn man es professionell angeht, gibt es auch anstrengende Zeiten und je nach Ausrichtung des Blogs kann es doch recht stressig werden.

In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen aus mehr als 6 Jahren mit euch teilen und Tipps geben, wie man bloggt, ohne sich selbst dabei umzubringen.

Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie Schritt für Schritt zum erfolgreichen Blog.

Blogerfolg ohne (zu viel) Stress

Außenstehende haben oft eine zu romantische Sicht des Bloggens. Natürlich macht es mir Spaß, aber wenn ich manche Mails von Lesern sehe, dann zeigen diese eine ziemlich falsche Vorstellung davon, was Bloggen bedeutet.

Bloggen ist Arbeit, zumindest wenn man es professionell betreiben möchte.

Jede Tag muss man für neue Inhalte sorgen, den Blog pflegen, Leserfragen beantworten, sich um technische Dinge kümmern, Werbekunden gewinnen und verwalten und vieles mehr.

Bloggen hat in der Regel nichts damit zu tun, am Strand zu liegen und die Sonne zu genießen. Stattdessen handelt sich um einen richtigen Job, der manchmal auch recht hart sein kann.

Um langfristig einen erfolgreichen Blog zu betreiben, muss man dafür sorgen, dass man ein gutes Gleichgewicht zwischen Spaß und Stress erreicht.

Ist Bloggen ungesund?

Hierzu gibt es durchaus unterschiedliche Ansichten. Schon etwas älter ist eine Studie, die auf die positiven Auswirkungen des Schreibens generell und des Bloggens im Speziellen eingeht.

Konnte man früher nur publizieren, wenn man eine Verlag fand, so gibt es dank dem Internet keine Hürde mehr. Jeder kann Bloggen und das kann therapeutisch wirken. Allerdings ist hier mehr der reine Hobby-Blogger gemeint.

Eine Vielzahl von Meinungen zur Frage, ob Bloggen ungesund ist, kam bei einem Webmaster Friday zusammen. Dort haben mehr als ein Dutzend Blogger ihre Erfahrungen und Meinung dazu niedergeschrieben.

Diese Meinungen sind durchaus unterschiedlich. Es werden zwar die positiven Effekte hervorgehoben, aber es wird auch auf Risiken eingegangen. So zeigen zumindest Intensiv-Blogger eine oder mehrere der folgenden negativen Verhaltensweisen: Falsche Ernährung, Schlechte Sitzposition führt zu Rückenproblemen, zu viel Zeit vor dem Computer, Stress, Kopfschmerzen durch Bildschirmarbeit, kaum Bewegung, zu wenig Schlaf, keine Freizeit etc..

Bloggen kann also definitiv ungesund sein, aber das muss es nicht.

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News vs. Artikel

Wie schon angedeutet, gibt es viele Aspekte, die das Bloggen ungesund machen können. Eine Sache, auf die ich immer wieder stoße, ist die inhaltliche Ausrichtung eines Blogs.

Man kann Bloginhalte grob in News und zeitlose Inhalte unterteilen. Natürlich gibt es auch viele Blogs, die diese beiden Inhaltsarten kombinieren.

Was ich allerdings immer wieder feststelle ist, dass News-Blogger, also Blogger die hauptsächlich News veröffentlichen, vor allem 2 Probleme haben, die nicht gerade förderlich für die Gesundheit sind.

Zum einen muss man als News-Blogger vor allem schnell sein. Um das Traffic-Optimum aus einer brandheißen News zu holen, muss man unter den ersten sein, die diese News publizieren. Das führt dazu, dass News-Blogger oft den ganzen Tag auf News warten und dann sehr schnell sein müssen. Die Inhalte diktieren hier also die eigene Arbeit. Das ist nach meinen Erfahrungen zumindest auf Dauer recht stressig und insgesamt sicher nicht gesundheitsfördernd.

Man wird auf gewisse Weise zum Sklave des Blogs und kann nicht selbst entscheiden, wann man etwas schreibt. Ich kenne den einen oder anderen Blogger, der diese Strategie fährt und ich bin mir recht sicher, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann.

Zum anderen hat ein News-Blogger ein weiteres Problem. News veralten sehr schnell. Das bedeutet, dass News-Blogs ihren Traffic hauptsächlich über die aktuellsten Artikel bekommen, während die alten News kaum Besucher bringen.

Im Gegensatz dazu habe ich ein Artikelarchiv, was größtenteils aus zeitlosen Artikeln besteht und den meisten Traffic im Monat bringt. Das sorgt nach ein paar Jahren dafür, dass man wesentlich entspannter Bloggen kann. Ob ich an einen Tag 1,2 oder 3 Artikel veröffentliche, spielt für die Besucherzahlen keine so große Rolle mehr, da die meisten Besucher eh über Google auf die schon veröffentlichten Artikel kommen. Das nimmt den Druck, immer der erste sein zu müssen und ständig ganz aktuell zu bloggen.

Das soll allerdings kein Plädoyer gegen einen News-Blog sein. Es gibt natürlich sehr erfolgreiche News-Blogs. Man sollte sich aber vor allem über die langfristigen Konsequenzen im Klaren sein.

Gesundheitstipps für Blogger

Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die auf die Gesundheit von Bloggern Einfluss haben. Im Folgenden möchte ich die wichtigsten davon vorstellen und Gesundheitstipps geben.

Die Tipps sind alphabetisch geordnet:

  • Augen schonen
    Die Augen sind neben den Händen das wichtigsten “Arbeits-Instrument” eines Bloggers. Deshalb sollte man diese schonen oder zumindest nach einem harten Arbeitstag etwas entlasten.

    Während der Arbeit selber hilft es, wenn man immer mal wieder aus dem Fenster schaut und weiter entfernte Dinge beobachtet. Das sorgt dafür, dass die Augen nicht immer nur auf die kurze Distanz bis zum Monitor starren.

    Zudem sollte man wenn möglich, nach der Arbeit nicht sofort zum Fernseher laufen und wieder auf einen Bildschirm starren.

  • Bewegung
    Vielen Intensiv-Bloggern fehlt es definitiv an Bewergung. Deshalb sollte man während der Arbeit immer mal wieder aufstehen und sich seine Beine vertreten.

    Darüber hinaus hilft Sport sehr dabei, den eigenen Körper in Form zu halten (oder wieder zu bringen) und ist ein sehr guter Ausgleich für das viele Sitzen am Computer.

    Auch hier gilt: Nach einen Tag vor der PC, sollte man sich nicht sofort vor den Fernseher setzen.

  • ergonomischer Arbeitsplatz
    Wenn man nicht nur ein paar Stunden in der Woche am Computer sitzt und bloggt, sollte man auf jeden Fall einen guten Stuhl und einen guten Schreibtisch besitzen. Falsches Sitzen führt sehr häufig zu Rückenproblemen, die chronisch werden können.

    Auch der richtige Abstand des Monitors von den eigenen Augen und die richtige Sitzhaltung sind wichtig. Hier sollte man nicht an der falschen Stelle sparen.

  • Ernährung
    Pizza, Chips, Schokolade, Cola etc.. Das steht bei vielen Bloggern auf dem täglichen Speiseplan. Was zu Anfang noch wie die ideale Kombination aussieht, entpuppt sich bald als großer Fehler.

    Durch die fehlende Bewegung wirken sich solche ungesunden Lebensmittel noch negativer auf die eigene Gesundheit aus, als sie das eh schon tun.

    Deshalb sollte man bewusst essen und vor allem frische und gesunde Nahrungsmittel zu sich nehmen.

    Hin und wieder mal ein wenig Schokolade zur Belohnung ist natürlich erlaubt.

  • Freizeit
    Vielen Bloggern macht ihre Arbeit so viel Spaß, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Das mag für eine Weile sehr gut funktionieren, aber auf Dauer wirkt sich das trotzdem negativ aus.

    Man sollte sich auch als Blogger Freizeit nehmen und bewusst abschalten. Dabei hilft ein Hobby genauso wie Freunde oder ein Verein, in den man regelmäßig geht.

    Um die Frische und Motivation auf Dauer zu behalten, muss man auch was anderes als Bloggen machen, sonst drohen Gesundheitsprobleme, psychologische Auswirkungen oder sogar der Burnout.

  • Frische Luft
    Die Bewegung bringt am meisten, wenn man sich an die frische Luft begibt. Deshalb sollte man immer wieder die Chance nutzen und raus gehen.

    Das kann ein morgendlicher Spaziergang zum Bäcker sein, ein kurzer Lauf zur Mittagszeit, eine Mahlzeit an der frischen Luft oder ein Abendspaziergang. Wichtig ist, dass man regelmäßig raus kommt.

  • Motivation
    Ein wichtiger Punkt ist die Motivation für das Bloggen. Wie ich schon in einem früheren Artikel dieser Serie geschrieben habe, ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Geld eine Motivation ist. Es sollte aber nicht die einzige sein.

    Wer Spaß am Bloggen hat, sich sehr gern mit seinem Blog-Thema beschäftigt und sich mit anderen austauscht, der wird meist weniger gesundheitliche Probleme haben. Zumindest psychologisch ist es ein großer Vorteil, wenn man Spaß und Leidenschaft für den Job mitbringt.

  • Planung
    Ich selber habe gemerkt, dass eine gute Planung sehr wichtig für meinen langfristigen Blogerfolg ist. Das mag gerade neue Blogger etwas abschrecken, da die Spontanität beim Bloggen etwas verlockendes und schönes ist.

    Auf Dauer ist es jedoch ein großer Vorteil, wenn man eine gute Planung des Arbeitstages und der kommenden Wochen/Monate umsetzt. Auf diese Weise kann man bestimmte Arbeiten kombinieren und effizienter arbeiten.

    Zudem entlastet es den eigenen Kopf, wenn man nicht versucht sich alles zu merken und irgendwie parallel umzusetzen, sondern wenn man alles niederschreibt und sich ausschließlich mit der aktuellen Aufgabe befasst.

  • Schlafen
    Das ist ebenfalls ein Thema, welches sich mir erst nach ein paar Jahren erschlossen hat. Früher saß ich oft bis tief in die Nacht vor dem PC und habe gearbeitet. Das hat Spaß gemacht, es war ruhig und niemand hat gestört.

    Allerdings habe ich 2 Kinder und die müssen zur Schule bzw. zum Kindergarten und deshalb geht es früh sehr zeitig aus dem Bett. Das Ergebnis war, dass ich relativ wenig geschlafen habe und auf Dauer hat sich das stark negativ bemerkbar gemacht.

    Ich war früh nicht ausgeschlafen, unkonzentriert und habe nicht so viel geschafft, wie ich wollte. Als Ergebnis habe ich Abends noch länger gearbeitet, um das wieder aufzuholen. Ein typischer Teufelskreis.

    Mittlerweile habe ich gelernt, dass ich meine 7-8 Stunden Schlaf brauche und das ich am nächsten Tag viel besser drauf bin und viel produktiver arbeiten kann. Und man wird ja auch nicht jünger. ;-)

  • Selbstbeschränkung
    An Ideen mangelt es Bloggern in der Regel nicht. Neue Artikel, neue Features, besondere Inhalte, ein weiterer Blog und viele andere Ideen häufen sich mit der Zeit an. Irgendwann hat man eine ToDo-Liste, die einfach nicht kürzer werden will.

    Deshalb ist es wichtig zu lernen sich selbst zu beschränken und nicht jede Idee umsetzen zu wollen, die man hat.

    Hierzu gehört es z.B., dass man sich einen Zeitpunkt für den Feierabend setzt und diesen dann auch einhält. Ebenso habe ich nach einer Weile entschieden, dass ich am Wochenende nicht mehr arbeite, was ich die ersten Jahre meiner Selbständigkeit getan habe.

  • Technik
    Da man als Vollzeit-Blogger viel vor dem eigenen PC oder Laptop verbringt, sollte die Technik in Ordnung sein. Ein guter Monitor, der technisch in Ordnung ist, spielt genauso eine wichtige Rolle wie ein leiser PC.

    Letzteres habe ich selbst extrem zu schätzen gelernt. Nachdem ich mir mal einen PC online bestellt habe und dachte, da sitzt ein Düsenjet unter meinem Schreibtisch, ist die Lautstärke eines PCs für mich mittlerweile ein ebenso wichtiges Kaufkriterium wie Grafikarte und Arbeitsspeicher. Seit ich mir eine SSD eingebaut habe, höre ich meinen Arbeitsrechner so gut wie gar nicht mehr. Und das, obwohl er sehr leistungsfähig ist.

    Blogger haben nicht wirklich viele Kosten. Deshalb sollte man zumindest darauf achten, dass die Computertechnik zu 100% funktioniert und keine gesundheitlichen Probleme verursacht.

  • Übungen
    Es gibt eine Reihe von Übungen, die man am eigenen PC-Arbeitsplatz durchführen kann. In diesem PDF findet man diverse Übungen, mit denen man z.B. den Nacken oder die Schulten entlasten und “pflegen” kann.

    Auf gesund-arbeiten.at gibt es ebenfalls viele Übungs-Tipps mit Bildern.

Für gerade gestartete Blogger mögen diese Tipps überflüssig erscheinen. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass man zu Beginn so motiviert und voller Energie ist, dass man solche Tipps leichtfertig ignoriert.

Irgendwann kommt aber definitiv der Punkt, wo es sich rächt und man besser auf seine Gesundheit acht geben sollte.

Wie lange kann man Bloggen?

Ich denke nicht, dass es eine Altersgrenze fürs Bloggen gibt, aber natürlich wird nicht jeder Blogger bis zur Rente bloggen können.

Zum einen liegt dies am Thema des eigenen Blogs. Wer heute einen Blog über “aktuelle Chart-Musik” führt, wird das wahrscheinlich mit 50 nicht mehr wollen, noch wird man dann noch die dafür notwendigen Infos haben. Mal ganz davon abgesehen, dass kaum ein Leser einen dann noch zu diesem Thema ernst nehmen wird.

Bei anderen Themen ist es dagegen sicher keine Kriterium, wie alt man ist.

Aber auch vom Aufwand her stellt sich die Frage, ob man einfach so weiter machen kann. Ich merke mittlerweile, dass ich allein nicht mehr lange werde bloggen können, will ich das Wachstum meiner Blogs nicht selber beschränken.

Wie schon geschrieben, habe ich mich etwas zurück genommen und versuche mehr auf meine Gesundheit zu achten. Damit meine Blogs dennoch weiter wachsen können, wird es notwendig sein Mit-Blogger zu gewinnen und einen Teil der Verwaltungsaufgaben abzugeben.

Ich sehe also durchaus Potential dauerhaft von einem Blog zu leben, aber dafür muss man sich weiterentwickeln und irgendwann vom “Jack of all Trades” (Hansdampf in allen Gassen) mehr zum Chef werden. Ganz wichtig dabei ist, dass man auf seine Gesundheit achtet und langfristig denkt.

Ich könnte mir z.B. nicht vorstellen, auch noch mit 50 oder 60 nach aktuellen Tech-News im Web Ausschau zu halten und gegen diverse andere Blogs um die möglichst aktuellste Veröffentlichung zu kämpfen.

Fazit

Bloggen macht Spaß und kann fast schon zur Sucht werden. Gerade in der Anfangszeit sind viele Blogger sehr aktiv und investieren viel Zeit und Mühe, ohne ausreichend auf die Gesundheit zu achten.

Man sollte allerdings auf seine Gesundheit acht geben, da der eigene Körper langfristig nicht alles verzeiht. Und der eigene Körper ist sehr wichtig für einen professionellen Blogger.

Umfrage

Mir würde heute interessieren, ob ihr das professionelle Bloggen als langfristiges Geschäftsmodell seht oder nicht.

Ist Bloggen ein langfristiges Geschäftsmodell?

  • Das kommt sicher auf das Blog-Thema an. (26%, 36 Stimmen)
  • Ich bin sicher, dass man bis zur Rente professionell bloggen kann. (25%, 34 Stimmen)
  • Kein Ahnung. Wer weiß schon, ob es in 10 oder 20 Jahren überhaupt noch Blogs gibt. (23%, 31 Stimmen)
  • Nein, Ich denke nicht, dass man 30-40 Jahre lang vom Bloggen leben kann. (13%, 18 Stimmen)
  • Nein, zumindest nicht als Einzelblogger. Irgendwann muss man daraus ein richtiges Business mit Angestellten machen. (13%, 18 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 137 (1 Stimmen)

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So geht es weiter

Nun mache ich mit dieser Artikelserie erst einmal 2 Wochen Weihnachts- und Silvester-Pause. Es geht dann am 7.Januar 2013 mit Teil 9 weiter.

Darin widme ich mich den ersten Wochen nach dem Start des neuen Blogs, regelmäßigen Inhalten und dem Blogalltag.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
23 Kommentare und Trackbacks zu 'Wie man professionell bloggt, ohne sich selbst dabei umzubringen! – Blogaufbau-Serie Teil 8'

Kommentare zu 'Wie man professionell bloggt, ohne sich selbst dabei umzubringen! – Blogaufbau-Serie Teil 8' mit RSS

  1. 1 Holger kommentierte am 17.12.2012 um 10:54 Uhr

    Sehr interessant. Den gGesundheitsaspekt habe ich im Bezug auf Bloggen bisher noch gar nicht beachtet. Wobei es natürlich auch vom Inhalt des Blogs abhängt, ob man dem Bewegungsmangel erliegt. Manche Blogs kommen ja ohne eine gewisse Vor-Ort-Recherche nicht aus.

  2. 2 seo-diaries kommentierte am 17.12.2012 um 11:06 Uhr

    Wie in jedem Beruf, muss man auch beim Bloggen auf sich acht geben. Ich glaube allerdings nicht, dass dieser Beruf schädlicher ist, als zum Beispiel die Arbeit als Bürokauffrau oder Bankkauffrau. Solange man an die nötige Bewegung kommt – und das kommt man meistens nur über Sport – gibt es meiner Meinung nach keine Probleme.

  3. 3 Frank kommentierte am 17.12.2012 um 11:09 Uhr

    Was so viel Spaß macht kann kaum ungesund sein.

  4. 4 Tommy kommentierte am 17.12.2012 um 11:15 Uhr

    Ein interessantes Thema, v.a. der Punkt über den Schlaf. Ich erinnere mich, wie ich zu Schülerzeiten bei meiner ersten Website (ein Forum) bis 6 Uhr morgens vorm PC saß und das Template bearbeitet habe. Hat tierisch Spaß gemacht, aber sicher nichts auf Dauer.

    Ich mache es so, dass ich am späten Nachmittag eine bestimmte Uhrzeit habe und egal was passiert, um diese Zeit geht es hoch in den Fitnessraum, wo ich meinen Sportplan abarbeite. Danach duschen, etwas essen entspannen und erst danach geht es wieder los.

  5. 5 Rico kommentierte am 17.12.2012 um 11:21 Uhr

    Ein wirkliches Geschäftsmodell (Business) ist es erst, wenn man Angestellte hat, die den Blog betreiben. Solang man den Blog selbst füllen muss, ist es nichts weiter als Arbeit.

  6. 6 Mirko kommentierte am 17.12.2012 um 11:23 Uhr

    Sehr gute Gesundheitstipps. Zum Thema “Richtig sitzen” noch ein Tipp von mir aus meiner Blogger-Praxis: Da ich auch nach stundenlangem Sitzen heftige Rückenschmerzen bekam, habe ich mir elektrische Schreibtische gekauft. Für mich die perfekte Lösung: So kann man zwischendurch den Schreibtisch hochfahren und im Stehen arbeiten – und danach wieder runter. Für mich eine der besten Investitionen der letzten Jahre. Wichtig dabei: Am besten einen elektrischen Schreibtisch mit Memory-Funktion nehmen, damit man nicht jedes Mal die Höhen neu einstellen muss.

  7. 7 vanvox kommentierte am 17.12.2012 um 11:26 Uhr

    Ich glaube mit diesen Problemen hat so jeder leidenschaftliche Blogger zu kämpfen, denn wenn die Arbeit Spaß macht, dann wird gerne ein bisschen mehr gearbeitet. Aber wie du schon sagtest, man kommt irgendwann an den Punkt, wo die Leistung deutlich nachlässt und man nicht mehr ausgeglichen ist. Und dann muss man lernen, sich auch um die anderen wichtigen Dinge im Leben zu kümmern.

  8. 8 Steffi kommentierte am 17.12.2012 um 11:41 Uhr

    Für mich ist der Ausgleich am wichtigsten. Wenn ich den ganzen Tag am Rechner verbringe, muss ich raus in den Wald, frische Luft schnappen und meinen Körper bewegen.
    Ausserdem habe ich Arbeitszeiten, wo ich arbeite und dann ist Schluss.

  9. 9 Jochen kommentierte am 17.12.2012 um 11:57 Uhr

    Ich bin froh, dass du Bloggen als “Arbeit” bezeichnest. Ich treffe immer wieder auf 2 verschiedene Arten von Vorstellungen. Die Einen halten Bloggen für reines Hobby und die Freude am Schreiben und der Rest glaubt an das schnelle Geld, dass durch ein paar lockere Texte möglich ist.

  10. 10 Finn kommentierte am 17.12.2012 um 13:08 Uhr

    Ich glaube, Bloggen wird nur dann nicht zum Problem, wenn man auf der Basis einer klaren Strategie lang- und nicht kurzfristig denkt. Sonst droht die Atemlosigkeit.

  11. 11 Jonas | blogkiste.com kommentierte am 17.12.2012 um 19:06 Uhr

    Ich denke, dass man durchaus bis zur Rente vom Bloggen leben kann und denke außerdem, dass es keinerlei Probleme dabei geben sollte. Hierbei müssen wir allerdings unterscheiden, wie wir die Frage selbst verstehen, um darüber wirklich sprechen zu können. Denn nein, ich habe nicht vor, noch die nächsten 40 Jahre meine zahlreichen Projekte zu befeuern, sondern eher von dem Errichteten zu leben.

    Ich sehe meine Blogs gewissermaßen als “Altersvorsorge”, die nunmehr seit vielen Jahren Früchte trägt, offline, online und eben durch das stetige Wachstum und das klappt gut. Ich betreue mittlerweile rund 40 Seiten, die natürlich allesamt monetarisiert sind, einige sehr erfolgreich, andere schwimmen einfach mit und auf einigen trete ich selbst als “wirklicher” Blogger hervor. Letztere Projekte werde ich mit Sicherheit im Alter von 70 Jahren nicht mehr betreuen, alle anderen schon, wobei ich hierbei eher an das outsourcen denke respektive und das ist auch jetzt schon der Fall, die Hauptlast der anstehenden Arbeiten an andere Menschen abgeben werden. Texterstellung, Linkaufbau – das “Langweilige” eben.

    Die Frage, ob es Blogs überhaupt noch geben wird, stellt sich mir auch nicht, denn in irgendeiner Form werden Seiten existent bleiben und auch dann wird es Mittel und Wege geben, diese sinnvoll zu vermarkten. Warum auch nicht, man muss lediglich darauf achten, Schritt zu halten. Aber auch das traue ich mir in Jahrzehnten noch zu, mal vom mentalen oder körperlichen Kollateralschaden abgesehen.

    Nebenher denke ich, dass mir mittlerweile meine “Offline”-Reichweite sehr entgegen kommt, um hierbei positiv sein zu dürfen, denn mittlerweile besteht ein Großteil meiner Arbeit aus Schulungen, Fortbildungen und dem Coachen von Corporate Blogs, warum nicht in mehreren Jahren?

    Cheers :-)

  12. 12 Peter kommentierte am 18.12.2012 um 00:04 Uhr

    Interessanter Artikel, weil ich nie so wirklich an die gesundheitlichen Aspekte des Bloggens gedacht habe. Bin auf der anderen Seite auch kein Pro-Blogger sondern schreibe nur hin und wieder etwas.

    Was mir persönlich im letzten Jahr sehr viel gebracht hat war, dass ich endlich vernünftig das 10-Finger-System gelernt habe. Nun ja, noch am Lernen bin; aber es schreibt sich schon um Welten schneller und besser als mit einem 5-Finger Such-System.
    Das ist schon komisch: 20 Jahre mache ich jetzt schon mit den Computern rum, aber 10-Finger-schreiben hat mich in der Zeit noch nie ernsthaft interessiert… Das hätte ich schon früher einfacher haben können :)

    Hoffe es wird nicht als Schleichwerbung angesehen, aber da das Programm auf freiwilligen Spenden basiert und erst einmal nichts kostet, möchte ich gerne den Link für alle teilen, die auch 10-Finger schreiben lernen wollen: tipp10.com

  13. 13 Peter kommentierte am 18.12.2012 um 08:35 Uhr

    Wichtig ist bei alle Spaß an Bloggen, folgendes nicht zu vergessen.

    Es gibt ein (schöne) Leben jenseits von Blogs!

    Hierbei ist es wichtig sich auch zeitliche Grenzen zu setzen. Diese müssen zwar nicht für ein Ewigkeit im Fels gehauen sein, aber wer sich nicht auch mal von sein Blog trennen kann, der wird auch längere Sicht Probleme haben.

    Wie viele Stunden am Tage oder in einer Woche gebloggt werden können, ist für jeden unterschiedlich. Wer beinahe nur noch für und mit sein Blog(s) lebt, der ist aber ein arme Wicht!

    Selbst ein Vollzeit Blogger der von seine Blog(s) alleine lebt, muss wie jeder andere Vollzeit Arbeiter auch gewisse Phase der Regeneration haben.

  14. 14 Erik kommentierte am 18.12.2012 um 13:53 Uhr

    Toller Artikel um einige wesentlichen Punkte ums Bloggen herum zu erfassen.
    Ein kleiner aber nennenswerter Fehler hat sich eingeschlichen, was mir mein T9 auch immer reindrückt ;)
    Oben sprichst du von “… zu wenig Schlag…” das sollte sicherlich der Schlaf werden.
    Blöd nur wenn ich Leute in SMS/Emails Frage ob sie gut “geschlagen” haben ;)

  15. 15 Marc kommentierte am 19.12.2012 um 13:13 Uhr

    Super Artikel! Als Augenoptiker möchte ich zum Thema Bildschirm noch eine Kleinigkeit sagen. Ab dem 40. Lebensjahr sollte man als Blogger daran denken, sich möglicherweise eine spezielle Bildschirmarbeitsbrille machen zu lassen. Sie ist genau auf diese Entfernung “geeicht”. In vielen Fällen reicht sowohl eine Fern- als auch eine Gleitsichtbrille NICHT aus.
    Und ohne den Tipp von Peer, also immer wieder in der Ferne ein Objekt anschauen, können die Augen langfristig schlechter werden

    LG

  16. 16 Günter kommentierte am 23.12.2012 um 02:27 Uhr

    Ein bisschen schmunzeln musste ich schon, als ich diesen Artikel von Peer gelesen habe. Ja, ich vergesse bei der Arbeit an meinen Internetseiten oft, dass es da draußen in der Welt reale Menschen gibt, mit denen ich mich unterhalten könnte. Und auch die Ausführungen zu Ernährung und Bewegung müsste ich mir mal wieder mehr zu Herzen nehmen.
    Aber: Die meiste Zeit für’s Bloggen geht zumindest bei mir nicht vom Kontakt mit meinen Mitmenschen ab oder vom Sport. Eher setze ich mich oft hin und recherchiere und schreibe in der Zeit, in der “die anderen” in die Kiste glotzen und Fernsehn schauen. So z.B. heute … ähhh, es ist nach Mitternacht, also gestern, als mich wirklich nichts im TV interessiert hat.

  17. 17 Alex L kommentierte am 28.12.2012 um 00:11 Uhr

    Hallo,
    es sind alles sehr wertvolle Tipps, die hier zusammengetragen wurden. Ich blogge seit 4 Jahren mit einigen kurzen und langen Pausen dazwischen und mir ist auch bewusst, dass man auf die eigene Gesundheit beim Bloggen achten sollte. Früher oder später zahlt es sich einfach aus.

  18. 18 Benni Wolf kommentierte am 02.01.2013 um 10:08 Uhr

    Vielen Dank für diesen ausgewogenen Artikel.
    Das Thema Work-Life-Balance ist echt wichtig.
    Zu Life zähle ich nicht nur die eigene Gesundheit, sonder auch meine Beziehungen zu Freunden und vor allem die eigene Familie.

    LG
    Benni

  19. 19 Vladislav Melnik kommentierte am 03.01.2013 um 10:10 Uhr

    Hi Peer,

    danke für den Artikel!

    Ich merk es momentan auch selber, Bloggen ohne sich dabei selbst nicht umzubringen ist gar nicht so einfach! ;)

    Denke auch, genug Pausen und eine ausgewogene Work-Life-Balance sind hier wichtig.

    Gruß
    Vladislav

  20. 20 peter kommentierte am 04.01.2013 um 15:18 Uhr

    Also mit bloggen ist wie mit Allem was man so am Rechner macht. Zuviel ist halt ungesung. Ich bin nicht mehr der jüngste und sitze am Rechner bereits seit 25 Jahren mit Pausen für Essen, Trinken, Schlafen und Sporttreiben. Bloggen wie jede Büroarbeit muß ausgeglichen werden. Dies sollte man wissen bevor man sich vor den Rechner setzt.

  21. 21 Andre kommentierte am 07.02.2013 um 12:59 Uhr

    Ich finde es super, dass Du auf dieses Thema eingegangen bist. Das ist sehr sehr wichtig. Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit kann schleichend verschwinden, wenn man nicht auf sich selber achtet und nur ans Bloggen/Arbeiten ect. denk. Und dann passiert es wichklich: der Burnout… Und wenn man trotzdem weiter macht… folgt die Depression. Lg Andre

  22. 22 Nate Dalliard kommentierte am 03.03.2013 um 09:42 Uhr

    Ich finde es sehr gut Peer, dass du die gesundheitlichen Aspekte ansprichst. Ich musste schmunzeln als Du bemerkt hast, dass manche Punkte für Anfänger im Bloggen erstmal abgetan werden. So ging es mir am Anfang auch. Doch irgendwann meldet sich der Körper, früher oder später.

    Deswegen finde ich es extrem wichtig gesundheitsfördernde Routinen im Alltag einzubauen. Spaziergang, Yoga, Meditieren usw. Das hilft mir eine angenehme Balance zu entwickeln.

  23. 23 Ingo kommentierte am 24.03.2013 um 03:07 Uhr

    Genau das was ich gesucht habe!Gruss



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