Fitness für Geeks – Buchvorstellung

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Fitness für Geeks - BuchvorstellungDas Weihnachtsessen war wieder reichlich und der vorweihnachtliche Lebkuchen- und Schokokonsum hat seine Spuren hinterlassen?

Dann ist das heutige Buch genau das richtige für euch.

Mit wissenschaftlichem Einblicken und systhematischen Tipps richtet sich das Buch “Fitness für Geeks” an ebensolche.

Was es im Buch zu finden gibt und für wen es sich wirklich eignet, erfahrt ihr in diesem Review.

Das Buch wurde vom Verlag für eine Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fitness für Geeks

Das Buch Fitness für Geeks* aus dem O’Reilly Verlag ist ursprünglich in englisch erschienen und wurde nun für den deutschen Markt übersetzt.

Der Autor ist selbst Programmierer und hat für den Verlag bereits 2 Programmierbücher geschrieben. Er kennt aus eigener Erfahrung die gesundheitlichen Probleme von allen, die ihre Brötchen vor allem vor dem PC verdienen.

Schlechte Ernährung und zu wenig Bewegung sind die Hauptgründe dafür, dass diese oft nicht in der allerbesten gesundheitlichen Verfassung sind.

Das interessante an dem Buch ist, dass es anders an das Thema Fitness herangeht. Zum einen ist es die Zielgruppe, die hier speziell angesprochen wird. Zum anderen ist es der Inhalt.

Der Autor geht sehr in die Tiefe und geht wissenschaftlich vor. Es werden Inhaltsstoffe und ihre Auswirkungen thematisiert, ausgefallene Trainingstools vorgestellt, praktische Ernährungstipps fürs Büro gegeben und mehr.

Das ganze Buch ist auf die Zielgruppe und deren Denkweise zugeschnitten, was es zu einem besonderen Fitness-Buch macht.

Inhalt

Auf den insgesamt 340 Seiten finden sich 11 Kapitel plus Anmerkungen und Index.

In Kapitel 1 “Fitness und die menschliche Codebase” geht es um die Grundlagen der modernen Ernährung und was heute falsch läuft. Es geht hier um den Einstieg und es werden bereits erste Einblicke und Tipps gegeben.

Kapitel 2 lautet “Fitnesstools und Apps”. Hier wird es bereits sehr praktisch und ein richtiger Geek freut sich über die vielen Vorschläge von Fitness-Apps und Tools.

Die nächsten Kapitel widmen sich dann den Hintergründen der Ernährung und deren Auswirkung auf unsere Fitness. Makronähstoffe und Mikronährstoffe werden genauer beleuchtet und es gibt “Food Hacks”-Tipps. Bei letzterem wird gezeigt, wie man in der heutigen Tiefkühl- und Fastfood-Welt dennoch guten Essen finden kann.

Kapitel 6 widmet sich konkreten Ernährungstipps. So spielt z.B. das Fasten eine wichtige Rolle und es werden verschiedene Strategien vorgestellt.

Um die Bewegung an der frischen Luft dreht sich Kapitel 7, bevor es im Kapitel 8 dann konkrete Tipps für den Besuch eines Fitnessstudios gibt.

Abgeschlossen wird das Buch von Kapiteln über “Schlaf und Regeneration” und wie man mit dem eigenen Körper in der täglichen Routine am besten umgeht.

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Zielgruppe

Die Zielgruppe des Buches ist recht eindeutig. All jene, die die meiste Zeit sitzend vor dem PC verbringen und gern analytisch und wissenschaftlich an Lösungen herangehen. Denen wird das Buch sicher zusagen.

Man lernt in dem Buch sehr viel und bekommt viele Fachinfos. Aber auch praktische Tipps und Anleitungen sind vorhanden. Darunter viele Strategien, von denen ich noch nie gehört habe.

Eher weniger geeignet ist das Buch für den nicht so technikaffinen Leser.

Layout

Das Buch kommt in einem außergewöhnlichen Format daher (23,4 x 20,2 cm) und zeigt damit sehr deutlich seine US-Herkunft.

Bis auf Überschriften und hervorgehobenen Text in rot, ist das gesamte Buch schwarz/weiß. Das ist etwas schade, da doch viele Apps mit Screenshots vorgestellt werden und auch einige Fotos enthalten sind. Aber da der Schwerpunkt des Buches nicht die Screenshots sind, ist das kein Problem.

Der Text selber ist gut formatiert und strukturiert und dadurch gut zu lesen.

Fazit

Das Buch Fitness für Geeks* fällt natürlich schon durch seinen anderen Ansatz aus dem Rahmen und hat mir dadurch sehr gefallen. Man muss es nicht von vorn bis hinten lesen, sondern kann die einzelnen Kapitel separat lesen, was es gut zum Schmökern macht.

Die Informationen, Tipps und Hintergründe sind wirklich interessant und gut gemacht. Es ist einfach mal eine andere Herangehensweise, als bei so vielen anderen Fitness-/Abnehmbüchern.

Was mir allerdings fehlt, sind praktische Tipps fürs Büro. Bis auf die Ernährung im Büro gibt es keine Tipps zum Schreibtisch, Stuhl, Bewegung im Büro etc. Es geht primär darum, wie man sich besser ernähren kann und wie man aus dem Büro rauskommt und sich am besten bewegt bzw. trainiert.

Ein paar Tipps zur gesünderen Büroarbeit (Übungen am Schreibtisch, Stehpult usw.) hätte meiner Meinung nach gut in das Buch gepasst. Das ist allerdings nur ein kleiner Wermutstropfen.

Das Buch ist insgesamt sehr motivierend und immer wieder gibt es praktische Beispiele und es werden interessante Sportler, Experten etc. interviewt.

Ich kann es allen Geeks (auch wenn man den Begriff beileibe nicht zu eng auslegen sollte) ans Herz legen. Gerade für Selbständige im Netz ist die Gesundheit sehr, sehr wichtig. Diese sollte man nicht vernachlässigen.

Das Buch kostet 24,90 Euro und bei Amazon* gibt es zudem eine Leseprobe.

Review-Zusammenfassung
Reviewer:
Peer Wandiger
Datum:
Artikel:
Fitness für Geeks
Bewertung:
4

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Kommentare

  1. meint

    Danke für die Vorstellung. Kommt zum Jahresanfang sicher gerade recht. Da ist die Motivation und der Vorsatz etwas für sich und gegen die Pfunde zu tun sicher noch deutlicher vorhanden. Wenn man nur immer konsequent dabei bleiben könnte! Hierbei kann meiner Erfahrung nach gerade Motivation von Außen helfen, in Form von Büchern DVDs etc.

  2. meint

    Beim besten Willen, wenn es ein zwei Themen, zu denen es quasi unerschöpfbare Infos im Netz gibt, dann ist das die Fitness und das gesunde Ernährung.

    Da braucht man doch kein Buch?

  3. meint

    Was Übungen angeht kann ich das Buch Fit ohne Geräte von Mark Lauren empfehlen. Zumindest im Homeoffice kann man vieles davon machen, es dauert nicht lang und – weil es ohne Geräte stattfindet – ist es auch relativ günstig.
    @Benny, es steht alles Mögliche im Internet, angeblich stimmt auch einiges davon nicht;-) Außerdem muss man das erst mal raussuchen und zusammenstellen, das ist der Zweck von sogenannten Büchern und viele Leute wissen gerade deshalb Bücher zu schätzen.

  4. meint

    Genial. Mir fällt gerade wieder ein, dass meine erste Idee für eine Nischenseite eine Art von Fitness für Geeks war. Hab ich aber relativ schnell verworfen, da mir das doch irgendwie zu vage war. Jedenfalls würde mir es jetzt an Content nicht mangeln :)

  5. meint

    Hallo Peer,

    danke für den Artikel!

    Als ich die Headline in Google Reader gelesen habe dachte ich sofort an greatist.com, passt thematisch auch irgendwo.

    Werd mir das Buch mal anschauen, denke ich!

    Gruß
    Vladislav

  6. meint

    @Domingos:
    Schon klar, wozu Bücher dienen. Danke. ;)
    Wollte damit nur sagen, dass ich nicht denke, dass dieses Buch jetzt der absolute Renner sein wird. Ich kann es natürlich nicht sagen, ich hab es nicht gelesen, aber die Kritik von Peer liest sich jetzt auch nicht unbedingt wie ein “must have”.

    Wie auch immer. ..

  7. meint

    Danke für die Vorstellung des Buches. Pünktlich zu Neujahr wenn sich alle wieder vorgenommen haben ein paar Kilos zu verlieren :)
    @ Benni Jeder Buch kann zu einem Must have werden. Es muss nur ein Hype darum geben und jeder möchte sich dann sein eigenes Bild davon machen.

  8. meint

    Interessanter Artikel, vorallem weil er genau meine Nische trifft. Ich selber blogge unter anderem über Fettabbau und abnehmen generell und erst vor kurzem hat einer meiner Leser durch meinen Blog über 35 Kilo abnehmen können. Sehr empfehlen für jeden kann ich diesen Artikel: Guideline – Wie Du erfolgreich eine Diät durchführst! (aesthetics-blog.com/eine-diaet-erfolgreich-durchziehen)

    Schöne Grüße,
    Peter

  9. meint

    Ich weiß ja nicht, wer in der Situation nicht weiß, wie und wo man sich am besten sportlich betätigt, dem ist auch mit so einem Buch nicht zu helfen. Wen ich Sport betreiben will, gehe ich ins Fitnessstudio oder ähnliches. Wenn ich Tanzen will gehe ich in die Disko oder in eine Tanzstudio, aber ich hol mir doch nicht ein Buch wie “Tanzen für Geeks”. Sind Geeks wirklich so unselbstständig oder denken wir nur das von ihnen?

  10. meint

    Das Geheimnis und möglicherweise auch der Erfolg des Buches mag vielmehr darin liegen, dass es in einer Sprache geschrieben ist, die für solche Personen vllt. etwas zugänglicher erscheint, als dieses übliche “Mach-dich-schlank”-Motivationsgequatsche. Nur wer sich mit etwas identifizieren kann, steht am Ende auch voll hinter der Sache.

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