Die erste AdSense-Anzeige erstellen – AdSense Guide Teil 5

AdSense Guide - Die erste AdSense-Anzeige erstellenNach den bisherigen Vorbereitungen wird es nun praktisch.

Ich erstelle die erste AdSense-Anzeige bzw. wie es offiziell heißt, den ersten AdSense-Anzeigenblock.

Schritt für Schritt gehe ich den Prozess durch und zeige, welche Möglichkeiten es gibt und auf was man achten sollte.

In einem Video könnt ihr euch den Prozess zudem ebenfalls nochmal anschauen.

Dieser Artikel ist Teil des 15-teiligen AdSense Guides.
>> Zu den besten AdSense Tipps und Tricks.

AdSense-Anzeigenblock erstellen

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Nach der Anmeldung bei Google AdSense kann man bereits mit der Erstellung von Anzeigenblöcken beginnen und den Code dafür abrufen und in die eigene Website einbauen.

Allerdings erscheinen erst dann Anzeigen auf der Website, wenn das eigene Konto freigeschaltet wurde.

Die Erstellung eines Anzeigenblocks dauert nicht lange, aber gerade am Anfang sollte man sich etwas Zeit nehmen und die Möglichkeiten und Optionen genauer anschauen und ausprobieren.

Schritt für Schritt

Im Folgenden zeige ich Schritt für Schritt, wie man einen AdSense-Anzeigenblock erstellt.

1. Meine Anzeigen
Um einen neuen Anzeigenblock zu erstellen, geht man nach der Anmeldung bei Google AdSense auf den Reiter “Meine Anzeigen”.

Die erste AdSense-Anzeige erstellen

Dort findet man die bereits erstellten AdSense-Anzeigen und kann mit einem Klick auf den Button “Neuer Anzeigenblock” einen neuen erstellen.

2. Grundeinstellungen
Nach dem Klick erscheint ein Formular, welches alle notwendigen Einstellungen und Angaben für einen neuen AdSense-Anzeigenblock enthält.

Die erste AdSense-Anzeige erstellen

Name
Als erstes gibt man den Namen ein, den die neue Anzeige tragen soll. Lässt man dieses Feld leer, vergibt AdSense automatisch einen Namen.

Man sollte hier also selber tätig werden und einen aussagekräftigen Namen wählen. Dazu gebe ich meist den Namen der Website an, auf der die Anzeige erscheinen soll und das Format, zum Beispiel “SiN 468x60”.

Baut man mehrere AdSense-Anzeigen des selben Formates auf einer Website ein (an verschiedenen Positionen oder rotierend), dann empfiehlt es sich den Namen noch genauer zu fassen, z.B. “SiN 468x60 Footer Rot”.

Auf diese Weise kann man z.B. abwechselnde AdSense-Banner an ein und derselben Position anzeigen lassen und die Unterschiede später analysieren. Das ist für die Optimierung wichtig.

Nicht empfehlen würde ich nur ein AdSense-Banner für verschiedene Positionen und Websites zu nutzen.

Anzeigengröße
In diesem DropDown-Feld wählt man das Format der eigenen Anzeige aus. Es stehen derzeit 21 verschiedene Formate zur Verfügung, wobei ganz oben die 5 beliebtesten und am besten funktionierenden Formate angezeigt werden.

Die erste AdSense-Anzeige erstellen

Natürlich hängt die Auswahl auch davon, ab, wo man die AnSense-Anzeige einbauen möchte. In eine Sidebar passt meist maximal ein 300 Pixel breites Banner.

In meinem Blog ist es z.B. nicht möglich, ein 728x90 Leaderboard einzubauen. Man sollte also die Platzierungsmöglichkeiten in seinem Blog bereits kennen und im Zweifel lieber ein etwas kleineres Format wählen.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit 300x250 Pixel und 468x60 Pixel Anzeigen gemacht.

Mit einem Klick auf den Link “Beispiele für Anzeigentypen und -größen anzeigen” kann man sich Beispiel-Anzeigen in den verfügbaren Formaten anschauen.

Anzeigentyp
Es gibt 3 Anzeigentypen.

Die erste AdSense-Anzeige erstellen

Neben den reinen Textanzeigen, die man ja von AdWords kennt, gibt es als Alternative grafische Banner bzw. Rich-Media-Anzeigen. Dabei handelt es sich also um Anzeigen mit Bildern oder interaktiven Elementen.

Die 3. Möglichkeit ist es, beides zuzulassen.

Nach meiner Erfahrung werden grafische Banner zwar häufiger geklickt als Textanzeigen, aber dafür verdient man mit Textanzeigen deutlich mehr. Das liegt sicher daran, dass viel weniger Werbekunden sich die Arbeit machen und grafische Banner erstellen. Stattdessen nutzen die meisten Werbekunden die einfachen Textanzeigen und deshalb ist dort die Konkurrenz deutlich höher, was für bessere Klickpreise sorgt.

Ich nutze meist reine Textanzeigen. Aber das sollte man auf jeden Fall mal testen, worauf in in einem späteren Teil der Serie noch genauer eingehe.

Erstanzeigen
Die Auslastung bei Google AdSense ist sehr hoch, aber natürlich gibt es auch hier nicht immer passende Anzeigen für jedes Thema. Deshalb kann man unter “Ersatzanzeigen” auswählen, was stattdessen erscheinen soll, wenn AdSense keine passende Anzeige liefern kann.

Die erste AdSense-Anzeige erstellen

Bei “Anzeigenplatzhalter” wird einfach gar nichts angezeigt, also eine leere Fläche in der Größe des Anzeigenblocks.

Alternativ kann man eine Anzeige von einer anderen URL laden lassen oder eine bestimmte Farbe wählen.

Ich lasse hier die Standardeinstellung “Anzeigenplatzhalter” bestehen.

3. Benutzerdefinierte Channels
Die nächste Einstellungsmöglichkeit sind “Benutzerdefinierte Channels”. Dabei handelt es sich um so etwas ähnliches wie Gruppen, in denen man mehrere Anzeigen zusammenfassen kann.

So könnte man z.B. alle Anzeigen im Footer oder der Sidebar im selben Benutzerdefinierten Channel zusammenfassen. Das hat keine Auswirkung auf die Anzeigenschaltung, aber in den Statistiken kann man sich die Werte auch für Benutzerdefinierte Channels anzeigen lassen und bekommt auf diese Weise zusammengefasste Werte von verschiedenen Anzeigen.

Der zweite Vorteil dieser Channels ist, dass man Werbetreibenden so einen Channel als Anzeigen-Placement zur Verfügung stellen kann. Damit können Werbekunden z.B. auswählen, dass ihre Anzeigen nur im Footer oder in der Sidebar erscheinen.

Ich nutze die Benutzerdefinierten Channel aber vor allem für Auswertungszwecke, worauf ich in einem späteren Teil genauer eingehen werde.

Man kann entweder einen (oder mehrere) vorhandenen Channel auswählen oder mit Klick auf “Neuen benutzerdefinierten Channel erstellen” einen neuen erstellen.

Die erste AdSense-Anzeige erstellen

Dazu vergibt man einfach einen Namen, wie z.B. “SiN Sidebar” und klickt auf “Speichern”. Nun wird der neue Channel bereits im rechten Fenster “Benutzerdefinierte Channels hinzugefügt” aufgelistet.

4. Anzeigendesign
Der letzte große Punkt bei der Erstellung eines AdSense-Anzeigenblock ist das “Anzeigendesign”.

Dieses erscheint allerdings nur, wenn man als Anzeigentyp “Text-Anzeigen” zugelassen hat, da diese Einstellung nur Auswirkungen auf Textanzeigen haben. Hat man dagegen “Nur Image-/Rich Media-Anzeigen” ausgewählt, werden die Design-Optionen ausgeblendet.

Es gibt insgesamt 5 Standard-Designs, die von Google vorgegeben werden. Klickt man davon eines an, wird die Beispielanzeige rechts oben entsprechend formatiert, wobei es hier nur um die Farben und Schrift geht und nicht um das Format.

Klick man auf den Button “Benutzerdefinierte Einstellungen verwenden” kann man selber die Farben und weitere Design-Einstellungen anpassen.

Die erste AdSense-Anzeige erstellen

Es gibt verschiedene Methoden, die AdSense-Text-Anzeigen zu gestalten. So könnte man die Optik an die der eigene Website anpassen, damit die Textanzeige nicht so auffällt und eher als Teil des normalen Websiteinhaltes wahrgenommen wird.

Damit sollte man aber vorsichtig sein, da Google es nicht mag, wenn man versucht den User zu täuschen. Die Besucher sollten immer erkennen, dass es sich um Werbung handelt.

Andere versuchen die Anzeige so auffällig wie möglich zu machen, damit die Leser sie auf jeden Fall wahrnehmen. Beide Varianten haben ihre Vorteile.

Diese Layout-Vorlagen können übrigens gespeichert werden, damit man sie später bei anderen Anzeigen ebenfalls verwenden kann.

Ich habe bessere Erfahrungen mit Anzeigen gemacht, die sich eher in das Website-Layout einfügen und nicht zu stark heraus stechen. Allerdings empfiehlt es sich immer verschiedene Varianten zu testen, um herauszufinden, welche häufiger angeklickt wird.

Fürs erste kann man eines der Standard-Layouts wählen.

5. Speichern und Code abrufen
Zu guter Letzt klickt man auf “Speichern und Code abrufen”.

Es erscheint ein Fenster, in dem sich der JavaScript-Code für den gerade erstellten Anzeigenblock befindet.

Die erste AdSense-Anzeige erstellen

Diesen kann man sofort kopieren oder man kann ihn auch jederzeit später in der Übersicht aller erstellten Anzeigen abrufen.

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Code abgerufen und dann …

Man kann den Code sofort in die eigene Website einbauen. Wie das geht, zeige ich im nächsten Teil der Serie.

Allerdings kann es ein paar Minuten dauern, bis die ersten Werbe-Anzeigen zu sehen sind. Also etwas Geduld.

Solange das eigene AdSense-Konto noch nicht freigeschaltet wurde, gibt es, wie schon gesagt, gar keine Anzeigeneinblendungen.

Video – AdSense-Anzeige erstellen

Hier nun noch der Erstellungs-Prozess einer neuen AdSense-Anzeige als Video.


Das Video wird von Youtube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button geladen. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.


So geht es weiter

Im nächsten Teil der Serie zeige ich Möglichkeiten, den AdSense-Code in die eigene Website oder den eigenen Blog einzubinden.

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8 Gedanken zu „Die erste AdSense-Anzeige erstellen – AdSense Guide Teil 5“

  1. Cooles Tutorial. Sogar ich konnte noch etwas lernen. Ich werde nun mal mit individuellen Designs experimentieren die auch optisch passen.

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  2. Das Video ist sehr hilfreich, Danke! Ist Ad-Sense denn wirklich noch Sinnvoll? Wer andere Möglichkeiten wie Affiliate oder ähnliches nutzt hat vielleicht dort bessere Chancen mehr Geld zu verdienen als mit einem AdSense Klick, der den Leser dann von der Seite zieht.

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  3. Apropos Adwords-Anzeigen: Ich wundere mich seit geraumer Zeit, dass das Kartellamt sich nicht für Google interessiert. Es kann oder darf doch eigentlich nicht sein, dass es faktisch fast nur einen – inzwischen häufig teuer bezahlten – Weg gibt, um neue Kunden zu gewinnen?!

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  4. @TomS Wieso sollte das das Kartell-Amt interessieren?
    Ich meine Google hat sich dieses Monopol fair erarbeitet.
    Außerdem gibt es durchaus andere möglichkeiten sein Produkt zu bewerben.

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  5. Aber das ganze funktioniert nur, wenn die Besucher die Skripte nicht blockieren, oder? Alle meine Freunde tun das nämlich Standardmäßig. Ich überlege allerdings ernsthaft, den ganzen SEO-Kram an irgendeinen professionellen Anbieter zu outsourcen. Hat jemand erfahrung mit tnm? Bei der derzeitigen Popularität meiner Site komme ich eigentlich kaum mit eigentlichem Content nach.

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  6. Sehr schönes Tutorial!
    Bisher habe ich noch nicht viel mit Google Adsense gearbeitet, aber nun weiß ich ja wie es geht.

    Danke dir!

    Gruß
    Stefan

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