Amazon Affiliatelinks einbauen – Tipps, Best Practices und Beispiele

Amazon Affiliatelinks einbauen - Tipps und BeispieleNachdem die Vorbereitungen erledigt wurden, können wir nun damit anfangen Amazon Affiliatelinks einzubauen.

In diesem Artikel meiner PartnerNet-Artikelserie gehe ich darauf ein, welche Möglichkeiten es dafür gibt.

Zudem gebe ich Tipps für den Einbau in bestehende und neue Websites und schildere Best Practices.

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Amazon Affiliatelinks einbauen

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Nun kann es also losgehen mit dem Einbau von Affiliatelinks. Dabei hat man grundsätzlich 2 Möglichkeiten.

Zum einen kann man Amazon Affiliatelinks von Hand einbauen. Neben den klassischen Textlinks, die man sich per Site Stripe sehr einfach für jedes Amazon-Produkt besorgen kann, stellen auch die verschiedenen angebotenen Werbemittel eine Option dar. Diese habe ich im letzten Artikel vorgestellt.

Man baut die Textlinks oder Affiliate-Widgets von Hand in einzelne Artikel oder Seiten ein. Das hat den Vorteil, dass man sehr genau steuern kann, wo die Affiliatelinks erscheinen. Allerdings bedeutet das auch mehr Arbeit und wenn man später mal einen Link, der auf diversen Seiten/Artikel eingebaut wurde, ändern will, ist das relativ viel Arbeit.

Zum anderen kann man Amazon Affiliatelinks automatisiert einbauen. Das bedeutet, dass man in WordPress eines der vielen angebotenen Plugins nutzt, welche dies ermöglichen. So gibt es z.B. diverse Amazon-Plugins, die sehr schön und zum Teil automatisiert Amazon-Affiliatelinks in die eigenen Artikel einbauen. Es gibt aber auch noch andere Plugins, die eine Automatisierung erlauben und sehr nützlich sind. Im nächsten Teil dieser Artikelserie gehe ich ausführlich auf solche Plugins ein.

Der Vorteil des automatisierten Einbaus liegt natürlich beim geringen Aufwand. Dagegen kann man diese Affiliatelinks dann nur bedingt steuern und weiß nicht genau, wo diese überall auf der eigenen Website eingebaut werden.

Beide Methoden haben also ihre Vor- und Nachteile. Ich kombiniere in der Regel beiden Vorgehensweisen. So nutze ich z.B. auf meinen Nischenwebsites das Plugin AAWP, um automatisch z.B. Bestsellerlisten anzeigen zu lassen. Zudem nutze ich ein Plugin, um bestimmte Keywords auf der ganzen Website mit Affiliatelinks zu versehen und verlinke auch manuell einzelne Produkte in Artikeln.

Für mich hat sich diese Kombination gut bewährt. Mehr dazu dann aber in meinem nächsten Artikel dieser Serie.

Worauf man besonders achten muss und Best Practices

Beim Einbau von Amazon Affiliatelinks sollte man aber ein paar Dinge beachten.

So ist es nach meiner Erfahrung sehr wichtig, dass man Amazon-Produkte findet, die zu den eigenen Besuchern passen. Viele neue Affiliates machen den Fehler nur nach der Provisionshöhe zu schauen oder ihre eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen. Es ist aber viel wichtiger, die Bedürfnisse und Wünsche der eigenen Website-Besucher zu kennen und diesen Amazon-Produkte zu präsentieren, die sie wirklich wollen/brauchen.

Ein weiterer oft gemachter Fehler ist es, Affiliatelinks bzw. Werbemittel über die ganze Website einzubauen. Also z.B. ein und dasselbe Affiliate-Banner in die Sidebar und damit auf jeder Seite. Während das bei kleinen Nischenwebsites, die ja thematisch sehr fokussiert sind, noch ganz gut funktionieren kann, ist das bei größeren Projekten ein schwerer Fehler. Affiliate Marketing sollte man nicht nach dem Gießkannenprinzip nutzen, sondern sehr spezifisch einsetzen.

Zu den bei mir sehr gut funktionierenden Best Practices gehören unter anderem Bestsellerlisten und Vergleiche. Diese sind mit Plugins relativ einfach realisierbar und sehen sehr gut aus.

Zudem funktioniert bei mir die schon angesprochene Kombination aus automatischem Linkeinbau und manuellem Einfügen von Affiliatelinks sehr gut. Hier ein Beispiel für diese Kombination in einer meiner Nischenwebsites:

Neben Affiliatelinks im Artikeltext setze ich hier auch ein Bild-Widget (oben) und ein Produkt-Widget (unten) ein. Zudem findet sich am Ende des Artikels noch eine Review-Box.

Zudem gibt es in der rechten Sidebar das Schnäppchenwidget von Amazon und weiter oben ein paar Links auf Produkte einer bestimmten Preisspanne.

Generell muss ich sagen, dass ich überwiegend auf Textlinks setze und kaum die von Amazon angebotenen Widgets nutze. Textlinks haben zudem den Vorteil, dass man sehr einfach und schnell Deeplinks setzen kann. Damit sind Affiliatelinks gemeint, die direkt auf eine bestimmte Produktseite im Shop verlinken. Im Gegensatz dazu sind Affiliatelinks zum Shop-Startseite oft nicht so effektiv.

Deeplinks generiert man bei Amazon mit dem schon angesprochenen Site Stripe.

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Amazon Affiliatelinks in bestehende Website einbauen

Wer bereits eine bestehende Website mit vielen Inhalten und guten Besucherzahlen vorweisen kann, hat gute Chancen mit dem Amazon Partnerprogramm recht schnell gute Einnahmen zu erzielen.

Hier ein paar Tipps für den Einbau in bestehende Websites:

  • Man sollte alte Artikel nachträglich mit Amazon-Affiliatelinks ausstatten. Der Trick beim Amazon-Partnerprogramm ist vor allem, dass man sehr viele Links in der eigenen Website hat.

    Es lohnt sich also ältere Artikel durchzugehen und wenn es passt (!) nachträglich Amazon Affiliatelinks oder Werbemittel einzubinden. Dabei ist es aber sehr wichtig, dass man das wirklich passend zu den Artikelthemen macht.

  • Man sollte sich bewusst sein, dass sich nicht alle Artikel und Seiten für den Einbauen von Affiliatelinks eignen.

    Es sollten schon die richtigen Besucher (thematisch passend) mit der richtigen Einstellung (Kaufinteresse) auf dem jeweiligen Artikel vorhanden sein.

  • Etwas vorsichtig muss man bei bestehenden Websites wegen der Stammleser sein. Diese könnten einem zu häufige Affiliatelinks krumm nehmen.

    Deshalb sollte man vor allen bei neuen Artikeln erst mal etwas zurückhaltender sein. Bei älteren Artikeln ist das weniger ein Problem, da die Stammleser dort eh nicht mehr unterwegs sind.

  • Man sollte auf jeden Fall mal einen Blick in die Statistiken werfen. Es lohnt sich oft besonders, die sehr gut besuchten Artikel oder Seiten nachträglich mit Affiliatelinks auszustatten.
  • Aber natürlich sollte man auch in neue Artikel Amazon Affiliatelinks einbauen. Durch das bereits aufgebaute Vertrauen der Leser funktionieren Reviews, Tests, Vergleiche und ähnliches sehr gut.

Beispiel
Mein Hauptblog Selbstaendig-im-Netz.de ist ein gutes Beispiel für diese Vorgehensweise. Ich hatte diesen schon ein paar Jahre betrieben und gute Besucherzahlen erreicht, bevor ich damit begann Amazon Affiliatelinks und Werbemittel einzubauen.

Das habe ich aber nur bei einem relativ kleinen Teil der Artikel nachträglich gemacht, denn nur wenige Artikel drehten sich um Produkte. Dort aber hat es gut funktioniert.

Amazon Affiliatelinks in neue Website einbauen

Wer eine neue Website startet, kann natürlich von Anfang an das Amazon Partnerprogramm nutzen. Hier dauert es zwar länger mit Amazon etwas zu verdienen, weil man ja erstmal Inhalte und Besucherzahlen aufbauen muss, aber dafür kann man die Inhalte der Website zumindest teilweise gut auf Amazon-Produkte abstimmen.

Dazu ein paar Tipps:

  • Man kann einen Teil der Artikelthemen hinsichtlich des Amazon Partnerprogramms bzw. der dort vorhandenen Produkte auswählen. Keinesfalls sollte eine Website nur aus Produkt-Vorstellungen bestehen, aber als ein Teil des Contents funktioniert das sehr gut.
  • Dabei muss man auch weniger Rücksicht auf Stammleser nehmen, da eine neue Website noch keine hat.
  • Bei einer neuen Website sollte man auch die Konkurrenz in Google und das Interesse der Nutzer (Suchvolumen in Google) beachten. Hier kann man viel besser als bei einer bestehenden Website einen Themenbereich wählen, der besonders lukrativ und erfolgversprechend ist.
  • Aber auch bei neuen Websites sollte man den Einbau von Affiliatelinks und Werbemitteln nicht übertreiben. Mit zu vielen davon schreckt man nicht nur neue Besucher ab, sondern auch Google sieht dies kritisch.

Beispiel
Auf meiner Nischenwebsite Plattenspieler-Tipps.de habe ich ein Hobby von mir thematisiert und von Anfang an auf Amazon-Affiliatelinks gesetzt.

Dabei konnte ich einen Teil der Artikel auf konkrete Produkte zuschneiden und passende Inhalte erstellen. Aber auch hier habe ich versucht es nicht zu übertreiben und zusätzlich Artikel zu verfassen, die nicht produktbezogen sind.

Diese Nischenwebsite entwickelt sich langsam, aber positiv und nach und nach steigen die Einnahmen durch das Amazon Partnerprogramm.

Amazon-Praxis-Check – Jetzt bewerben!
Ich freue mich auf eure Bewerbungen für den Amazon-Praxis-Check, den ich am Ende dieser Artikelserie durchführen werde. Dabei schaue ich mir einige Amazon-Affiliate-Websites von Lesern an und gebe Tipps zur Optimierung. Schreibt einfach eine Mail an reviews@selbstaendig-im-netz.de und teilt mir euren Namen, eure Website-Adresse und eure Probleme mit dem Amazon-Partnerprogramm mit.

So geht es weiter

Im nächsten Teil der Artikelserie gehe ich ausführlich auf spezielle Amazon-Plugins für WordPress ein und zeige, wie man diese nutzt und was diese bringen.

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16 Gedanken zu „Amazon Affiliatelinks einbauen – Tipps, Best Practices und Beispiele“

  1. Hallo Peer,
    toller Artikel. Er deckt eigentlich alles ab, was man beim Verlinken so beachten sollte.

    Dass du “nur” 3 Deeplinks im Artikeltext auf deiner Werkzeugkofferseite hast finde ich etwas wenig. Gerade bei Produktbeschreibungen setze ich wesentlich mehr. (Je nach Seitenumfang 7 und mehr.) Denkst du, dass das schon zu viel des guten ist?

    Einen kleinen Tipp möchte ich noch anfügen, wenn man die Deeplinks selbst setzt:

    Viele Produkte tauchen bei Amazon in mehreren Kategorien auf. Da sollte man dann darauf achten, zu welchem Produkt man verlinkt.

    Zum Beispiel gibt es in der Kategorie Baumarkt aktuell 5%. In Auto & Motorrad dagegen immerhin 7%. Viele Produkte sind aber in beiden Kategorien (zum gleichen Preis) zu finden. Den Besuchern ist es daher völlig egal, aus welcher Kategorie sie gerade kaufen, du bekommst aber eine um 2% höhere Provision. Für exakt den gleichen “Arbeitsaufwand”.

    Schönen Gruß

    Antworten
    • Ob man den gleichen Arbeitsaufwand hat, wenn man die Kategorien suchen muss, in denen das Produkt drin ist, sei mal dahingestellt, aber der Tipp an sich ist natürlich sehr gut.

      Ich kenne das z.B. von technischen Geräten, die manchmal mit 1% und manchmal mit 3% vergütet werden. Das macht schon einen großen Unterschied.

      Antworten
  2. Hey,
    wie machst du die Produktbilder als Thumbnail?`Bei dir werden diese ja direkt vom Amazon Server geladen… Gibts da nen WP Plugin?Danke

    Antworten
    • Den Code für Produktbilder kann man sich einerseits über den Site Stripe bei Amazon holen. Oder man nutzt ein Plugin, das ich im nächsten Teil der Serie vorstelle.

      Antworten
  3. Hallo Peer,

    danke für den Artikel.

    Dieser gibt nicht nur einen tollen Überblick über ein entscheidendes Thema für Blog- und Nischenseitenbetreiber, sondern geht diesmal auch deutlich tiefer als vergleichbare Artikel von dir zum Thema aus der Vergangenheit.

    Mit Affiliate-Links im Text halte ich mich bisher immer noch sehr zurück. Ich beschränke mich in der Regel auf einen Link mit Bild und einen mit Button.

    Aber so funktioniert es auch sehr gut. :-)

    Viele Grüße

    Oliver

    Antworten
  4. Hallo Peer,
    interessanter Artikel. Aus meiner Sicht sind (wenn ich richtig gezählt habe) 10 Affiliate-Links auf einer Seite mit nur einem Produkt eindeutig zu viel des Guten. Was anderes wäre natürlich die Top-10-Seite. Hätte ich mir aus Rücksicht auf Tante G nie getraut, die Affiliate Links so massiv einzubauen. Auch aus Nutzer-Sicht finde ich es etwas übertrieben. Störend finde ich, wenn ich mich selbst über ein Produkt informieren will, besonders auch die Textlinks, die “unvermittelt” und unerwartet zu Amazon führen anstatt auf eigene Inhalte. Das kleine Sternchen übersehen sicherlich 95 % der Leser oder wissen es nicht richtig einzuordnen.
    Auf der anderen Seite: Vielleicht sollte ich da doch etwas offensiver werden … ;-) … Mal überlegen und testen.

    Antworten
  5. Hallo Peer,

    wirklich eine sehr interessante und gute beschriebene Artikelserie hast du da!

    Eine Frage stellt sich mir dabei noch:
    Kann man als Produkte nur solche bewerben, die direkt von Amazon verkauft werden, oder auch “Verkauf und Versand durch Firma XY” Produkte?

    Beste Grüße

    Antworten
  6. Hey Peer,
    besten Dank für den Tipp mit dem WP Product Review Plugin, das kannte ich vorher noch nicht!
    Reicht hier auch die Lite Version? Was meinst Du?
    Liebe Grüße,
    Silvia

    Antworten
    • Für die Bewertungsbox reicht die Lite Version völlig. Die Pro-Version bietet nur Zusatzfeatures, wie z.B. die Vergleichstabelle.

      Antworten
  7. Toller Artikel, danke Peer.

    Seit dem ich nicht mehr so mit den Links zum Shop geize läuft es auch viel besser mit den Sells. Am besten funktionieren bei mir die Links mit Bildern. Die werden immer sehr gerne angeklickt….

    Antworten
  8. Hallo Peer,
    mal wieder ein absolut hochwertiger Artikel, der grade für einen Affiliate-Einsteiger wie mich bares Geld wert sein kann. Werde mich in Kürze an die Praxis begeben. Vielen Dank für Deine Top Tipps!

    Antworten

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