Amazon Partnerprogramm, Volljährig, eBook… Leser fragen, Ich antworte – Teil 15

Amazon Partnerprogramm, Volljährig, eBook... Leser fragen, Ich antworte - Teil 15Fast täglich bekomme ich von Lesern Mails mit interessanten Fragen rund um die Selbständigkeit im Netz.

Deshalb möchte ich in diesem Artikel wieder ein paar Antworten geben.

Diesmal geht es unter anderem um das Amazon Partnerprogramm, Gründer vor der Volljährigkeit, Affiliatelinks in eBooks und mehr.

Ich freue mich auf eure Fragen und Probleme. Nutzt dazu einfach das Formular am Ende dieses Artikels.

Bisherige Artikel mit Antworten auf Leser-Fragen:
Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11, Teil 12, Teil 13, Teil 14, Teil 15, Teil 16

Amazon Partnerprogramm, Volljährig, eBook…

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Ich habe einige Nischenwebsites erstellt und nutze ausschließlich das Partnerprogramm von Amazon. Bisher sind die Einnahmen wirklich ganz gut und ich bin mehr als zufrieden, aber natürlich möchte man das immer weiter optimieren.
Nun spiele ich mit dem Gedanken Google AdSense einzubinden. Meinst du, dass AdSense eher schlecht ist, wenn man mit dem Amazon Partnerprogramm arbeitet? Gehen einem da nicht potenzielle Käufer verloren?

von Sergej

Das ist eine gute Frage, die auch bei anderen Affiliates immer wieder diskutiert wird. Manche lehnen AdSense pauschal ab, während andere durchaus Potential sehen.

Grundsätzlich muss ich dazu sagen, dass es natürlich schon ein zusätzlicher Klickanreiz ist. Das Hauptziel einer Affiliate-Websites ist es die Besucher zum Anklicken der Affiliatelinks zu bringen, damit sie dann etwas kaufen.

Das Ziel sollte es deshalb sein, so wenig wie möglich andere Klickanreize auf der eigenen Affiliate-Website zu haben, so dass die Besucher fast keine andere Wahl haben, als auf Affiliatelinks zu klicken.

Aus diesem Gesichtspunkt ist AdSense also kontraproduktiv, da es natürlich dazu führt, dass einige Nutzer eben nicht auf Affiliatelinks, sondern auf AdSense-Werbung klicken.

Allerdings kommt es auf den Einzelfall an. So gibt es Affiliate-Websites, die nicht nur kaufwillige Leser anlocken, sondern teilweise suchen diese nur Infos. Diese Personen werden eher selten etwas kaufen, weshalb Klicks auf Affiliatelinks nicht viel bringen. Solche Besuchergruppen kann man aber mit AdSense gut monetarisieren, vor allem, wenn es sich um ein lukratives Thema handelt, das hohe Klickpreise bringt.

Ich mache es deshalb teilweise so, dass ich Hintergrundartikel, Pflege-Tipps und ähnliches mit AdSense ausstatte, während ich in Produktvorstellungen, Preisvergleichsartikel etc. die Affiliatelinks einbaue. Ich monetarisiere hier also unterschiedliche Teile meiner Affiliate-Website auf verschiedene Art und Weise.

Ganz wichtig ist dabei einfach, dass man das testet. Baue doch mal testweise AdSense ein und schau dir an, wie sich die Klickrate auf die Affiliatelinks verändert. Im Grunde macht AdSense nur Sinn, wenn die Gesamteinnahmen der Website (AdSense + Affiliatelinks) danach höher sind. Wenn du dagegen 20 Euro mehr durch AdSense einnimmst, aber 40 Euro weniger mit Affiliate Marketing verdienst, lohnt sich AdSense nicht.


Ich würde gerne im Internet für andere User ihren “TeamSpeak”-Server oder etwas anderes installieren und einstellen. Darf ich dafür Geld verlangen und muss ich dafür volljährig sein?
von David

Das ist eine Dienstleistung und natürlich darfst du dafür Geld verlangen. Allerdings benötigt man dafür ein Gewerbe, wenn du das dauerhaft machst und die Einnahmen musst du natürlich versteuern.

Volljährig musst du dafür nicht sein, da man auch als Minderjähriger selbständig sein kann. Allerdings ist es nicht so einfach die Erlaubnis dafür zu bekommen. Es ist also durchaus möglich, aber mit etwas Aufwand verbunden.

Vielleicht helfen dir diese Artikel weiter:
Gründung als Minderjähriger – Hindernisse, Schritte und praktische Tipps
Nebenberuflich selbstständig – Was Schüler und Auszubildende beachten müssen!


Ich habe eine Frage zu deinem Nischenseiten-Aufbau E-Book. Du gibst ja auf deinem Blog schon extrem viele Informationen preis. Ist echt toll schon so viel erfahren zu haben. Nun frage ich mich, was ich beim Kauf deines Ebooks zusätzlich über das Affiliate Marketing lernen würde. Schliesslich ist deine kostenlose Artikelserie schon sehr umfangreich.
von Luca

Bezüglich meines Nischenseiten-Aufbau E-Books habe ich immer gesagt, dass sich darin keine zurückgehaltenen Informationen oder ganz geheime Tipps verbergen. Ich habe hier im Blog und auch auf anderen meiner Blogs immer über alles geschrieben, was den Aufbau einer Nischenwebsite und den Einsatz des Affiliate Marketings angeht.

Das E-Book ist eine kompakte, aktualisierte und strukturierte Zusammenfassung. Während du dir in meinen Blogs die unterschiedlichen Informationen zusammensuchen musst (und manche sind auch schon etwas veraltet), findest du sie im eBook zusammengefasst und aufeinander abgestimmt.

Es ist eine Schritt für Schritt Anleitung vor allem für Einsteiger, die an die Hand genommen werden wollen. Wenn du dagegen alle meine Artikel über das Affiliate Marketing bereits gelesen hast, dann findest du im E-Book nicht viel Neues.


Würdest du Affiliatelinks in einem eBook einsetzen, um bspw. auf ein Amazon-eBook hinzuweisen, welches eine bestimmte Problematik umfassend behandelt?
von Marcus

Das hängt bei mir persönlich davon ab, ob das eBook kostenlos oder kostenpflichtig ist.

Bei kostenlosen eBooks finde ich es völlig in Ordnung Affliatelinks einzubauen. Schließlich bekommt der Leser eine Menge Infos gratis und da ist es legitim für den Autor, Affiliatelinks zur Monetarisierung zu nutzen. Natürlich sollte es passend sein und man sollte hinter dem stehen, was man da empfiehlt.

Bei kostenpflichtigen eBooks sehe ich das schon skeptischer. Hier hat der Käufer bereits für das eBook bezahlt, weshalb eine zusätzliche Monetarisierung so eine Sache ist. Im Grunde macht es für den Leser keinen Unterschied, ob er auf einen normalen Link zu einem Produkt im eBook klickt oder auf einen Affiliatelink. Für ihn kostet es das gleiche. Allerdings hat das dann oft einen schlechten Beigeschmack, weil man denkt, dass bestimmte Produkte nur empfohlen werden, weil sie als Affiliatelink eingebaut wurden.

Ganz ausschließen würde ich es aber nicht. Wenn es ein umfangreiches eBook ist, dann ist der eine oder andere Affiliatelink sicher kein Problem. Dabei sollte man aber wirklich sehr genau darauf achten, dass man nur etwas empfiehlt, was wirklich nützlich und gut ist. Wenn ich also z.B. einen Affiliatelink zu einem Hoster* einbaue, den ich selber nutze, dann ist das sicher für die allermeisten Leser kein Problem.


Wer nutzt das Fax?
von Ismail

Das ist wohl die kürzeste Leserfrage, die ich je bekommen habe. :-)

Aber es ist eine gute Frage, denn ich frage mich häufig auch, wer heute überhaupt noch ein Fax braucht. Aber leider gibt es noch einige Insitutionen und “alte” Firmen, die tatsächlich auf das Fax setzen. Öffentliche Organisationen haben sich aber in vielen Bereichen weiterentwickelt und akzeptieren heute Unterlagen in der Regel digital.

Ich jedenfalls habe seit 8 Jahren kein Fax mehr und vermisse es auch nicht. Als Selbständiger im Netz kann man sich die Anschaffung eines Faxes also sparen. Oder hat jemand andere Erfahrungen gemacht?

Stellt mir Fragen!

Hinterlasst einen Kommentar, um mir weitere Fragen über meine Selbständigkeit, meine Blogs und so weiter zu stellen.

Ich werde diese dann in einem meiner nächsten Artikel beantworten.

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13 Gedanken zu „Amazon Partnerprogramm, Volljährig, eBook… Leser fragen, Ich antworte – Teil 15“

  1. Wie immer ein sehr aufschlussreicher Artikel Pierre. Besonders die Frage zu AdSense auf Nischenseiten beschäftigt mich auch hin und wieder.
    Ich bin der Meinung, dass man nicht pauschal sagen kann, ob sich das rentiert oder eben nicht.
    Zunächst einmal sollte man natürlich ein gewisses Maß an Besuchern auf seiner Seite haben, damit sich das lohnt. Darüber hinaus bin ich eher ein Freund davon seine Nischenseiten nach und nach aufzubauen. Dazu zählen natürlich auch Split Tests. Man kann ja nicht erwarten, dass jede Webseite automatisch die gleichen Klickconversions zum Partnernet besitzt. Ich denke Split Testing ist da ein besonders wertvolles Werkzeug.
    Deswegen mein Tipp an den Fragenden. Versuche es doch einmal über einen längeren Zeitraum mit Google Adsene, dann siehst du doch relativ schnell, ob sich das langfristig rentiert, oder eben nicht. :-)
    Liebe Grüße

    Antworten
  2. Beim Fax musste ich lachen. Die Frage ist wirklich sehr kurz. Bei uns im Unternehmen habe ich Fax paar Mal genutzt – um Rechnungen, Kündigung oder eben Angebote zu verschicken. Aber nur weil es gewünscht war. Meist reicht aber wirklich ein Faxgerät für alle Büroräume. Die meisten scannen die Dokumente ein und eine PDF wird erstellt. Fax ist ein Ausläufer!

    Grüße.

    Antworten
  3. Bezüglich der Affiliate Links in einem Ebook hätte ich eine Idee: In der Einleitung des Ebooks weißt man darauf hin, dass es sich bei entsprechenden Links um einen Affiliatelink handelt und kennzeichnet ihn – wie auf Nischenseiten – mit einem Sternchen.

    Ebenfalls würde ich darauf hinweisen, dass der Autor bei einem Verkauf eine Provision bekommt, der Endpreis für den Kunden aber der gleiche bleibt. So hat man aus meiner Sicht ethisch korrekt gehandelt.

    Antworten
  4. Also zum Thema Adsense, die Klickpreise sind in den letzten Jahren sehr runter. Insbesondere für Amazonseiten sind es ggf. mal 15 – 20 Cent, dann lieber Mal auf Amazon setzen…

    Antworten
  5. Hehe, wie sagt man so schön. Die Goldzeiten von Adsene sind vorbei.
    Ich finde persönlich verliert die Webseite sehr an Trust wenn “viel” Werbung
    eingeblendet wird.
    Wobei “viel” deutet jeder anders. Nutze die Methode wenn es mit
    Partnerprogrammen nicht so richtig läuft

    Antworten
  6. Wie immer sehr interessante Fragen und noch interessantere Antworten. Zum Thema Adsense möchte ich nur sagen, dass ich persönlich eher die Erfahrung gemacht habe, dass sich Amazon mehr lohnt. Deshalb habe ich nach einer kurzen Testphase meine Webseite auch wieder ohne Adsense betrieben.

    Antworten
  7. Bei den Ebooks ist es glaube ich so, dass zumindest Amazon es nicht erlaubt. Meine das zumindest mal gelesen zu haben.

    Antworten
  8. Hey Peer,

    ich muss dir mal ein dickes Lob aussprechen. Was Du hier an Informationen raushaust, dass ist goldwert. Die Fragestunde finde ich zudem sehr gut, weil so Menschen die Verbindung zum Experten haben. Vielen Dank für deine Beiträge Peer.

    Beste Grüße
    Michael Ott

    Antworten
  9. Hallo,
    sehr interessante Antwort zum Thema AdSense. Ich hatte es bisher immer eher nachteilig gesehen, finde aber den Ansatz gut auf Hintergrundartikeln AdSense durchaus mal eine Chance zu geben.
    Im Übrigen, ICH besitze ein Fax :D
    Gruß,
    Christian

    Antworten
  10. Ich will auch mal zum Thema Adsense meinen Senf dazu geben…

    Ich blicke jetzt auch schon auf 12 Jahre Erfahrung als Affiliate zurück und habe ursprünglich alle meine Webseiten nur mit Adsense monetarisiert. Nachdem aber in den letzten Jahren Adsense nicht mehr so gut performt, bin ich dazu übergegangen mit anderen Möglichkeiten zur Monetarisierung zu experimentieren. Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass eine Kombination von Adsense und Amazon immer dann gut funktioniert, wenn die Nutzer konkret anstehende Probleme lösen müssen für die es sowohl bei Amazon Produkte zur Selbsthilfe gibt, aber auch Dienstleister und Anbieter, die das Problem von extern lösen können und über Adsense werben.

    Reine Produktvergleichsseiten und sonstige Nischenseiten, die konkret das Ziel haben Produkte zu bewerben, sind nicht (oder nur schlecht) mit Adsense zu bedienen. Informelle Seiten (mit konkreten Problemlösungen etc.) dagegen können oft von einer Kombination aus Adsense und Amazon profitieren. Ich habe damit teilweise meine Gewinne auf den Seiten um bis zu 30% steigern können.

    Antworten
  11. Wie hat sich deiner Meinung nach das Amazon Partnerprogramm in den letzten Jahren entwickelt? Zum Positiven? Zum Negativen?

    Danke vorab.

    Antworten

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