Wie viel Geld verdient man beim Amazon Partnerprogramm pro View, Klick und Sale?

Wie viel verdient man beim Amazon Partnerprogramm pro View, Klick und Sale?Das Amazon Partnerprogramm ist für viele Affiliates sehr spannend, aber wie viel kann man hier pro View, Klick und Sale wirklich verdienen?

Dieser Frage gehe ich in diesem Artikel auf den Grund und schaue dabei in meine eigenen Amazon-Affiliate-Statistiken.

Zudem blicke ich auf andere Selbstständige im Netz und welche Erfahrungen diese bzgl. den Einnahmen pro View, Klick und Sale gemacht haben.

Kann man schnelles Geld auf Amazon verdienen?

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Schnelles Geld im Internet zu verdienen ist der Traum vieler, aber wie immer muss ich euch auch beim Amazon Partnerprogramm diesen Zahn ziehen. Über Nacht wird man hier nicht reich.

Gute und dauerhafte Einnahmen mit dem Affiliate Marketing aufzubauen, dauert seine Zeit und das gilt auch für das Amazon PartnerNet.

Nur mit Ausdauer, Kreativität und Erfahrung kann man gutes Geld mit dem Amazon PartnerNet verdienen und vielleicht sogar davon leben.

Mehr Einblicke und Geheimnisse zum Amazon Partnerprogramm

Wie viel verdient man beim Amazon Partnerprogramm pro View, Klick und Sale?

Um mit dem Amazon Partnerprogramm gutes Geld zu verdienen, muss man einige Voraussetzungen und Bedingungen erfüllen. Auch die eigene Website muss bereits eine gewisse Reichweite (Besucherzahlen) vorweisen, denn ohne Besucher verdient man nichts mit dem Amazon PartnerNet.

Doch die quantitative Zahl an Besuchern ist nicht das allein Entscheidende. Gerade im Affiliate Marketing kommt es auf die Qualität der Besucher an. Nur wenn man Besucher anlockt, die bestimmte Sorgen, Probleme und Wünsche haben und bereit sind für deren Lösung bzw. Befriedigung Geld auszugeben, kann man gute Einnahmen erzielen.

Das vorausgesetzt, schaue ich mir im Folgenden an, wie hoch die Einnahmen pro Klick, pro View und pro Affiliatelink ausfallen können. “Können” deshalb, weil natürlich jede Website anders ist und unzählige Faktoren einen Einfluss darauf haben, wie hoch die Einnahmen am Ende wirklich sind.

Einnahmen pro Klick
Durch die Änderungen an der Amazon PartnerNet Vergütung am Anfang des Jahres haben sich auch die potentiellen Einnahmen verändert. Viele Affiliates klagen über niedrigere Einnahmen, was ich persönlich aber nicht bestätigen kann. Bei mir ist unter dem Strich alles gleichgeblieben, auch wenn es natürlich Verschiebungen innerhalb einzelner Produktkategorien gab.

Einnahmen pro Klick gibt es in dem Sinne im Affiliate Marketing nicht (anders als z.B. bei Google AdSense) und damit auch nicht beim Amazon Partnerprogramm. Der Gedanke hinter dem Affiliate Marketing ist es ja, dass Ergebnisse entlohnt werden, also vermittelte Sales (Verkäufe). Dennoch kann man in den Statistiken des Amazon PartnerNets natürlich sehen, wie hoch die Einnahmen pro Klick sind.

Bei mir waren es im letzten Monat Einnahmen in Höhe von 9,6 Cent pro Klick mit Amazon Affiliatelinks. Das schwankt allerdings auch von Zeit zu Zeit. So waren es im letzten Dezember, also während der Weihnachts-Shopping-Zeit, immerhin 12,6 Cent pro Klick.

Hier hängt natürlich viel von der Conversionrate ab, also wie hoch der Anteil der Besucher ist, die nach dem Klick auf den Affiliatelink auch wirklich etwas kaufen. Bei mir liegt dieser insgesamt über alle meine Websites zwischen 6 und 11%. Auch hier hängt viel davon ab, wie saisonal passend gerade meine Websites und Blogs sind.

Zudem hängen die Einnahmen pro Klick stark von der Produktkategorie ab, aus der man Produkte bewirbt. Zwischen 1 und 12% sind hier bei Amazon möglich und durch die Provisions-Änderungen im März ist es zudem noch wichtiger geworden, sehr genau die Produkte zu bewerben und nicht nach dem Gießkannenprinzip vorzugehen.

Interessante Einblicke dazu gibt es unter anderem in dieser Case Study. Hier werden 3 Affiliate-Websites hinsichtlich ihrer Einnahmen und Conversionrate analysiert. Eine Website hat hier z.B. 716,33 Euro im Oktober 2018 mit dem Amazon Partnerprogramm eingebracht, bei 9.898 Klicks. Das macht Einnahmen pro Klick von 7,2 Cent. Eine weitere Affiliate Website hat bei rund 4.000 Klicks rund 400 Euro eingenommen, was pro Klick rund 10 Cent an Einnahmen bedeutet.

In diesem Video gibt es ebenfalls sehr aktuelle Einblicke, allerdings aus dem amerikanischen PartnerNet. Dennoch ist das spannend, wie ich finde. Im Mai 2019 hat der Affiliate hier 1.428,41 Dollar verdient und das bei 19.706 Klicks. Das macht Einnahmen pro Klick von rund 7,2 Dollar-Cent pro Klick.

In dieser Case Study hat eine englischsprachige Affiliate Websites im August 2019 2.377,86 Dollar eingenommen und das bei 8.530 Klicks. Das macht immerhin 27,8 Dollar-Cent pro Klick.

Diese Zahlen stützen also meine eigenen Erfahrungen und zeigen, dass es sich lohnt die Anzahl der Klicks zu erhöhen, um mehr Einnahmen zu erzielen. Es zeigt aber auch, dass die Einnahmen pro Klick stark von der Nische, der Conversionrate und anderen Faktoren abhängen.

Wie viel verdient ihr beim Amazon Partnerprogramm pro Klick (Einnahmen durch die Anzahl der Klicks)?

Ergebnis anschauen

Einnahmen pro View
Eine Vergütung pro View, also Seitenaufruf, gibt es beim Amazon Partnerprogramm nicht. Das würde dem Prinzip des Affiliate Marketing widersprechen. Man verdient wirklich nur dann etwas, wenn die vermittelten Personen im Amazon-Shop auch etwas kaufen.

Dennoch kann man anhand der PartnerNet Statistiken und der eigenen Website-Statistiken die Einnahmen pro View berechnen. So lagen die Einnahmen pro 1.000 Views (Seitenaufrufe) bei meiner Mikrofon und Podcast Website im Juni 2019 bei 18,99 Euro. Bei meiner Werkzeugkoffer-Nischenwebsite waren es im gleichen Zeitraum Einnahmen von 26,17 Euro pro 1.000 Seitenaufrufe. Bei dem oben bereits verlinkten englischsprachigen Video-Report lagen die Einnahmen pro tausenden Seitenaufrufe im Mai bei 59,5 Dollar, was ein sehr guter Wert ist.

Ich merke bei mir hier sehr klar, dass die Einnahmen pro 1.000 Seitenaufrufe in meinen Nischenwebsites und kleinen Affiliate-Websites deutlich höher ist, als bei meinen großen Blogs. Das ist aber auch kein Wunder, sind die kleinen Websites doch viel mehr auf das Amazon Partnerprogramm optimiert und auch inhaltlich viel fokussierter. Damit steigt bei den kleinen Websites natürlich die Conversionrate.

Einnahmen pro Sale
Die Einnahmen pro Sale (also verkauften Produkt) sind ebenfalls sehr gut einsehbar in den Amazon Statistiken. Hier hängt aber viel davon ab, welche Produkte man bewirbt. Sind es eher teure Produkte, so sind die Einnahmen pro Sale natürlich deutlich höher, als bei günstigen Produkten.

Auf meiner Website über Infrarotsaunen lagen die Einnahmen z.B. im vergangenen Monat bei 33,9 Euro pro Sale. Das ist wirklich hoch, aber hier geht es auch um teure Produkte. Dafür ist die Conversionrate hier relativ niedrig. Bei meiner Brettspiel-Seite waren es dagegen “nur” 99 Cent pro Sale. Allerdings war hier die Conversionrate viel, viel höher, was wiederum für sehr gute Gesamteinnahmen gesorgt hat.

Wie man sehen kann, ist es schwierig die Einnahmen pro Sale zu bewerten, da es sehr auf die beworbenen Produkte und damit auf den Preis und die Conversionrate ankommt.

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Mehr Geld verdienen mit einem Amazon Plugin

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Einsatz von WordPress-Plugins für das Amazon Partnerprogramm gemacht. Natürlich kann man einfach den Affiliatelink aus dem Amazon Site Stripe benutzen oder das dort angebotene Widget.

Allerdings sind meine Einnahmen durch die Nutzung des Plugins AAWP deutlich angestiegen. Damit kann man nicht nur sehr schöne und aufmerksamkeitsstarke Produktboxen einbinden, sondern z.B. auch Bestseller-Listen, aktuelle Angebote, Vergleichstabellen und einiges mehr.

Das hat sowohl in meinen Blogs, als auch auf meinen Affiliate-Websites für höhere Einnahmen gesorgt. Wer für so ein Plugin kein Geld ausgeben will (obwohl sich die Ausgaben schnell wieder amortisieren), sollte sich mal das kostenlose Plugin Amazon Associates Link Builder (von Amazon selbst) anschauen. Das bietet ebenfalls einige schöne Möglichkeiten, wenngleich es natürlich etwas eingeschränkter ist.

Fazit

Unter dem Strich kann man sagen, dass die Einnahmen mit dem Amazon Partnerprogramm pro View, Klick und Sale nur bedingt vergleichbar sind. Man kann sich an den im Artikel angegebenen Werten zwar grob orientieren, aber im Detail wird jede Website hier unterschiedliche Werte haben.

Das liegt einfach daran, dass es viele Faktoren gibt, die sich von Website zu Website unterscheiden, angefangen bei den beworbenen Produkten, über den Einbau der Affiliatelinks, das Layout der Website, die Besucher und vieles mehr.

Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen und gern auch über eure Einnahmen pro 1.000 Views, pro Klick und pro Sale in den Kommentaren freuen. Das wäre für mich, aber sicher auch für viele andere Leser spannend.

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32 Gedanken zu „Wie viel Geld verdient man beim Amazon Partnerprogramm pro View, Klick und Sale?“

  1. Hallo Peer,

    ich gehöre zu denen, die durch die Umstellung des Ausschüttungsmodells spürbare Verluste machen. Ich stehe einnahmetechnisch jetzt wieder da, wo ich vor einigen Jahren war, obwohl natürlich viel mehr Content, viel mehr Besucher, mehr Käufe hinzugekommen sind. Das ist ärgerlich. Bei mir sind es umgerechnet so an die 6 Eurocent je Klick. Früher waren es stabil 1 € je bestelltem Produkt. Nun sind es ca. 20 Prozent weniger.

    Ich mag das Amazon-Partnerprogramm insbesondere deswegen so, weil ich hier keine Scripte / Grafiken von externen Servern einbinden muss. Dank API-Schnittstelle bzw. Plugin (du hattest mich durch deine Artikel dazu gebracht) kann ich die Produktbilder bequem via “Bild-Proxie” einbinden und gehe damit DSGVO- wie auch Amazon-Richtlinien konform.
    Dies ist derzeit mein Problem: Die Scheu vor anderen Vergütungsmodellen, wo ich gar Opt-In-Popups einbinden müsste. So etwas möchte ich unbedingt vermeiden.

    Früher hatte ich meine Anzeigen händisch via Shortcode-Plugin gepflegt und die Grafiken auf meinen Server geladen. Das war recht aufwendig. Allerdings konnte ich durch die Umstellung auf ein Amazon-Plugin (nutze das Affiliate Toolkit) keine höheren Gewinne feststellen. Was klar ist: Die Ausgabe auf der Seite ist ja die gleiche. Nur das Einpflegen geht wesentlich schneller / einfacher (in diesem Sinne ein Gewinn).
    Auch das Darstellen in opulentärem Stil erbrachte keine Verbesserung hingegen reduziert dargestellter Boxen. Vermutlich gehen auch In-Text-Links direkt im Kontext sehr gut. Aber das kann ich nicht messen, da ich kein Analytics nutze. Dank Plugin kann man ja solche Textlinks auch verwalten / aktualisieren. Problem hier nur: Gibt es das Produkt nicht mehr, müsste man ein alternatives zuordnen, was teils dann nicht mehr zum Text / Content passt.

    Amazon (A) steht bei jeder Google-Produktseite ganz oben bzw. wird bereits als eigene Suchmaschine angenommen. Die benötigen die Publisher sicherlich nicht mehr so wie früher. Vielleicht wird sich hier in Zukunft zumindest bei Google etwas ändern und A wird sich wieder mehr seinen Publishern zuwenden (mit lukrativerem Modell).

    Antworten
    • Es kann natürlich sein, dass Amazon mal wieder schlechter in den Suchergebnissen stehen wird und man wieder mehr Wert auf die Affiliates legt. Allerdings glaube ich nicht, dass aktuell Amazon seine Affiliates nicht mag und benachteiligt. Ich habe meine Sicht zur Provisionsänderung ja schon mal dargelegt, sehe aber natürlich auch die Kritikpunkte. Ich glaube jede Änderung bei einem solch großen Anbieter hat positive wie negative Auswirkungen.

      Antworten
  2. Amazon sorgt schon dafür dass man als Affiliate nicht zuviel verdient . Davon zeugt allein schon die Verteilung der Provisionssätze. Am besten man bewirbt Produkte die gegen 5 – 7 % Provision abwerfen. Im Vergleich zu digitalen Produkten ist das natürlich Pipifax. Bei digitalen Produkten läuft man auch nicht unbedingt Gefahr dass man ohne Begründung aus dem Partnerprogramm geworfen und einem dabei noch die Provisionen gestohlen werden.

    Antworten
    • Es ist aber auch ganz normal, dass in manchen Produktkategorien mehr Gewinnspanne ist, als in anderen. Das ist ein Grund, warum es z.B. bei Elektronik nur so wenig Provision gibt und bei Mode sehr viel.

      Das ist bei anderen Partnerprogrammen aber genau dasselbe. Das liegt an den niedrigen Preisen, die z.B. für Unterhaltungselektonik in Deutschland aufgerufen werden.

      Antworten
  3. Hallo Peer,
    mir geht es genau wie Thomas. Ich gehöre ebenfalls zu denen, die durch die Umstellung des Ausschüttungsmodells spürbare Verluste machen. Habe ich letztes Jahr im Schnitt noch 0,28€ pro Klick verdient sind es seit der Umstellung nur noch 0,03€. Bei stetig wachsenden Content, Traffic, Besucherzahlen und Käufen so wie 2,5% gestiegen Conversion (aktell bei knapp 11,5%) erziele ich also deutlich schlechtere Ergebnisse.

    Mittlerweile erziehe ich mit Affilinet bzw. Awin mehr Umsatz als mit Amazon. Finanziell ist das jeden Monat sehr ärgerlich. AAPW oder nicht, hat bei mir übrigens keinerlei Einfluss auf meine Conversion.

    Antworten
      • Hallo Peer, ja mein Beifang ist in der Regel ziemlich hoch. Das liegt vor allem an der jungen Zielgruppe meines Blogs. Oft wird zum Beispiel zu einer Webcam oder einem Mikrofon noch Poster, T-Shirts, Mangas etc. über Amazon gekauft. Habe ich vorher Monatlich einen mittleren Dreistelligen Betrag damit verdient liege ich nun zwischen einer zweistelligen und niedrigen dreistelligen Provision.

        Vor der Amazon Umstellung war die Sparte also ziemlich Lukrativ, weil du für einen Klick teilweise 4-5 Bestellungen hattest. Diese habe ich zwar immer noch, aber für die 1%, zum Beispiel bei einem Poster vom Preis von 4,99€-6,99€ kommt eben nicht mehr viel bei rüber. Letztes Jahr habe ich dort in der Regel noch 5% einstreichen können.

        Antworten
    • Der “Beifang” war auch immer der große Gewinn bei Amazon. Du hast zwar auch viel direkt verkauft, das was letztendlich aber die guten Einnahmen gebracht hat, war die Tatsache, dass bei Amazon eben immer noch mehr im Warenkorb landet.

      Antworten
      • Wobei Beifang ja nicht komplett entwertet wurde. Er muss halt aus der selben Kategorie kommen.

        Aber stimmt schon, wer viel themenfremden Beifang hat, der leidet unter den Änderungen.

        Antworten
        • Naja, muss nicht unbedingt themenfremd sein, es geht bei der Höhe der Provisionen ja, wie du sagst, nur um die Kategorie, unter der ein Produkt gelistet ist. Und da Amazon die Provi auf den Verkäufer abwälzt, gibt es bei hoch provisionierten Produkten für Verkäufer den Anreiz, Produkte in “themenfremde” Kategorien zu platzieren, in denen weniger Provi gezahlt werden muss.

          Genau das ist bei zwei meiner Seiten das Problem – echte Cross-Sales gab es da nur sehr selten – würde Amazon seine Verkäufer zu einer korrekten Kategorisierung zwingen, hätte ich keine überhaupt keine Verluste.

          Aber jut, hilft nüscht..

          Antworten
          • Das mag vorkommen, aber wenn man absichtlich Produkte in die falsche Kategorie packt, dann wird sicher der direkte Verkauf auf Amazon darunter leider, weil die Leute diese Produkte eben nicht in der passenden Kategorie finden.

            Ich denke, dass das eher mal Ausnahmen sind. Ich kenne jedenfalls keine Produkte, wo die überwiegende Zahl in einer “falschen” Kategorie ist. Hast du da Beispiele?

  4. Hallo Peer,
    ich teile das Schicksal von Thomas (s.o.), dass durch das neue Provisionsmodell einiges an Einnahmen wegfällt.
    Auch wenn ich eine ganz gute Conversion habe (dieser Monat 6,3%), lebte ich auch ganz gut vom “Beifang”.
    Gerade in den letzten Tagen wieder so ein Beispiel:
    Beworbenes Produkt wurde nicht gekauft, dafür aber eine teure Solar-Lampe. Aber statt der 7% für die Katerorie “Home” gab es nur miese 1,5%. Sicher, besser als garnichts aber auf Jahressicht wird es schwierig (will nicht jammern, hilft aber manchmal etwas : )
    Ein weiterer Punkt der manchmal für Verstimmung sorgt, ist die falsche Klassifizierung von Produkten. Artikel die z.B. in Bürobedarf gehören finden sich dann plötzlich in Elektronik, und somit sind dann auch schnell mal 4% Provison weg.
    Alles in allem abe rist das AZ Partnerprogramm aber immer noch eine gute Sache (Vorteile hat Thomas weiter oben schon genannt).
    Mal einige Daten zum Vergleich (kleine Sites mit wirklich wenig Traffic):
    Conversion Rates:
    2018 — 4,51%
    2019 — 3,65%

    Provi per Klick
    2018 — 4,63 cent
    2019 — 4,21 cent

    Noch eine Frage: Der Preis für AAWP ist ja erstmal recht heftig (wegen Domain-Limits). Ist der auf Lebenszeit, oder jährlich?

    Gruß
    Tommy

    Antworten
    • Der Preis ist für ein Jahr Updates und Support, wobei man das Plugin danach auch noch nutzen kann, aber keine Updates mehr bekommt.

      Eine Lizenzverlängerung kostet 50% des Kaufpreises für ein weiteres Jahr.

      Antworten
  5. Hallo,

    bei mir sind es etwa 8 Cent pro Klick bzw. gut 1 € pro Sale.

    Vor der Umstellung der Vergütung war es etwas besser.

    Beste Grüße
    Jonas

    Antworten
  6. Hallo,

    bei mir ist es im Juli: 1,29 Euro pro Sale und 15 Cent pro Klick, meine Conversion Rate aktuell 11,3%, 292 Klicks. 42 Euro werde ich also diesen Monat bekommen.

    Das variiert jedoch zwischen 20 – 50 Euro im Monat, nach der Umstellung der Vergütung haben sich meine Einnahmen halbiert. Wieso: Ich hab die Kategorie Möbel / Kindermöbel – selten das mehr als ein Möbelstück pro Sale gekauft wird. Dafür wurden andere Kinderartikel und Beikäufe gleichzeitig gekauft. Mit der 1,5 % Vergütung sind meine Einnahmen spürbar eingebrochen.

    Antworten
  7. Hi Peer, da ich nicht direkt antworten konnte, also hier:

    1. Ja, damit bin ich sicherlich eine Ausnahme.
    2. Beispiele, hm… ohne jetzt auf meine Nischen verweisen zu wollen, sagen wir so: viele ‘meiner’ Produkte aus der Gruppe Amazon Fashion (siehe Standardentgeltsätze), die vorher mit 10% (jetzt 11-12%) vegütet wurden, finden sich neben der korrekten Kategorie auch gerne mal in Baumarkt, Sport und Fitness und anderen.

    Folgt der Käufer einem Link zu Produkt xy in der Kategorie Koffer, findet er bei Amazon ähnliche Produkte auch unter Baumarkt. Kauft er eines davon, kriege ich 1,5% statt 11%.

    Antworten
    • Das ist natürlich ein besonders großer Absturz, wobei ich teilweise natürlich auch verstehen kann, dass bestimmte Kleidung auch unter Sport gelistet werden kann.

      Antworten
  8. Hi Peer, jetzt muss ich auch meinen Senf dazugeben.

    Bei mir ist folgendes Szenario, ich bewerbe die Kategorie Baumarkt und Garten wo es normalerweise 7% gibt, dies ist auch bei den meisten Verkäufen so. Es kommt aber vermehrt vor, dass genau meine beworbene Produktkategorie nur diese 1,5% bekommen.
    Kleines Beispiel gefällig?

    Bestellte Produkte Umsatz Erstattung
    2(0) €486,00 (€0,00) €7,30 (€0,00)
    3(3) €341,61 (€341,61) €23,91 (€23,91)

    Alle hier aufgeführten Produkte stehen in der gleichen Kategorie. Schon komisch, oder?
    Dafür hab ich keine Erklärung.

    Beste Grüße
    Thomas

    Antworten
    • Hallo Thomas,
      du verlinkst da also ausschließlich auf Produkte in diesen Kategorien? Vielleicht ist es ja das gleiche Phänomen, dass andere schon beschrieben haben. Das richtige Produkt, aber die falsche Kategorie.

      Wenn diese Sales allerdings alle in der richtigen Kategorie sind (in dem Beispiel also Baumarkt und Garten), dann kann es eigentlich im Umkehrschluss nur so sein, dass die Besucher über einen Link in eine andere Kategorie gelangt sind.

      So oder so ist es leider recht undurchsichtig bei Amazon, und manchmal kann man einfach nicht wirklich nachvollziehen, warum Sales direkt qualifiziert oder nicht direkt qualifiziert sind.

      Antworten
  9. Hallo Peer,

    mich würde es sehr interessieren was Du von dem Amazon-Onelink hälst und ob Du dadurch schon “weitere Einnahmen” erzielst.

    Amazon wirbt ja im Partnerprogramm: “Die Anmeldung bei weiteren Partnerprogrammen kann dazu führen, dass höhere Einnahmen erzielt werden.” Mal abgesehen, das die Anmeldung der “verschiedenen Länder” schon etwas mehr Zeit beanspruchen (Hallo Chinesische Schriftzeichen)… Bei mir läuft es erst ein paar Tage, bislang noch nichts ins “Ausland” verkauft, aber ich bin zuversichtlich.

    Zu diesem Thema habe ich tatsächlich nichts auf Deiner Webseite gefunden.
    Viele Grüße

    Antworten
    • Hallo Timon,
      nein, den nutze ich bisher nicht, weil auf meinen Websites fast nur Leser aus Deutschland unterwegs sind.
      Zudem scheue ich mich etwas vor dem Zusatzaufwand. Na mal schauen, evtl. probiere ich es mal aus.

      Antworten
  10. Hallo, Danke für das Artikel
    Ich habe eine Frage, ich habe keine Erfahrung mit Affiliate Marketing, aber bin web Entwickler,
    wurde 2 mal von Amazon program abgeleht, 2 Mal war die Webseite nicht so gut, und wollte jetzt mit meiner Facebook Gruppe anmelden, habe ich schon vor einer Woche, ich habe aber bis jetzt keine Überprüfung von Amazon gesehen
    die Gruppe hat mehr als 750 Mitglieder, kann sein dass sie noch nicht geprüft haben ? soll man Bestätigung bekommen dass die Bewerbung akzeptiert wurde, oder nur beim Ablehnen bekommt man das?
    und kannst du mal schauen ob die Gruppe was falsch hat damit meine Bewerbung nicht nochmal abgelehnt wird?
    die Gruppe ist da:
    facebook.com/groups/825762727839669/
    Vielen Dank
    Elias

    Antworten
  11. Hallo Peer,
    ist dir auch schon aufgefallen, dass Amazon im PartnerNet die Beträge der Einnahmen seit einigen Tagen (ab!)rundet? Bei “Zusammenfassung für diesen Monat” bzw. auch in der Zahlungshistorie. Hast du mehr Infos? Im Web finde ich nichts.

    Hoffentlich werden bei der monatlichen Überweisung die korrekten Beträge überwiesen.
    Grüße
    Mario

    Antworten
  12. Bei mir sind die Umsätze auch eingebrochen um locker 25 %. Alleine dass Möbel nur noch mit 7 % vergütet werden haute ordentlich rein und dann natürlich noch immer etwas Beifang.

    Ich nutze dafür seit kurzem immer mehr andere Affiliate Programme wie Otto.de. da bekomm ich oftmals sogar über 10 %. Läuft derzeit ganz gut an.

    Antworten
  13. Ich hatte letztes Jahr eine Conversion von 6,63% bei über 30.000 Klicks – soweit ganz gut verdient. Nur jetzt wurden die Vergütungen zum 01.02.21 verschlechtert – schade, dass sich Amazon nur noch auf die XXL Publisher konzentriert mit +40K Monatsumsatz

    Antworten
  14. Hey

    Also meine Erfahrung mit Problemen des Amazon-Partner-Programms ließen sich eigentlich immer mit folgenden Schritten lösen:
    1) Schreibe Amazon nett und naiv zurück, dass du gerne die Parts rausnimmst oder hinzufügst, die rechtlich genutzt werden dürfen, aber gerne wüsstest, welche das wären. Wenn sie positiv antworten, nimmst du die Parts raus.
    2) Sollte eine plumpe “Keine Kommentar” – Antwort zurück kommen, weil der Supporter mal wieder schlecht geschlafen hat, würde ich das Banner, die Bilder und alle Überschriften erst mal rausnehmen und dann einen erneuten Anmeldeversuch starten.
    3) Sollte das auch nicht klappen, meldet man sich mit einer ganz anderen Webseite (aber mit deinem Impressum) bei Amazon an, die ungefährdet ist und nutzt das Partnerprogramm dann aber trotzdem für eine andere Seite. Dann wird das funktionieren.

    LG
    Manfred

    Antworten

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