Buchhaltung und Steuererklärung – Wer diese selber macht und wer nicht

Buchhaltung und Steuererklärung - Wer diese selber macht und wer nichtBuchhaltung und Steuererklärung* sind für Selbständige besonders wichtig und gehören zu den regelmäßigen Verwaltungsaufgaben.

Doch beliebt sind diese Tätigkeiten sicher bei einem großen Teil der Selbständigen nicht.

Deshalb hatte ich meine Leser vor einer Weile gefragt, wer seine Buchhaltung und seine Steuererklärung selber macht. Im Folgenden werte ich die Umfrage aus und schaue auf meine eigenen Erfahrungen.

Buchhaltung und Steuererklärung

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In der Vergangenheit habe ich schon einiges zum Thema Steuern geschrieben, aber zu meinen Lieblingsthemen gehört das Thema dennoch nicht. Ich schreibe lieber Artikel, feile am Layout meiner Blogs oder beschäftige mich mit Einnahmequellen.

Aber auch wenn es mir keinen Spaß macht, so muss ich mich zumindest mit der Buchhaltung regelmäßig beschäftigen. Ein- und Ausgangs-Rechnungen und sonstige Belege müssen zusammengetragen werden. Diese übergebe ich dann meinem Buchhaltungsbüro, denn eingehender möchte ich mich damit nicht beschäftigen.

Ich gehöre also zu jenen, die diese Aufgaben outgesourced haben und das habe ich nie bereut.

Wer macht die Buchhaltung und Steuererklärung selber?

Wie sieht das bei anderen Selbständigen aus? Machen viele ihre Buchhaltung und Steuererklärung selber oder verlagern diese doch die meisten nach außen an einen Dienstleister?

In einer Umfragen habe ich euch genau das gefragt und die hohe Teilnehmerzahl von 3.147 zeigt, dass das ein Thema ist, welches einen wichtigen Nerv trifft.

Hier sehr ihr das Ergebnis der Umfrage:

Macht ihr eure Buchhaltung und Steuererklärung selber?

  • Ja, ich mache meine Buchhaltung und Steuererklärung komplett selber. (45%, 1.427 Stimmen)
  • Ich sammle nur Belege. Um den Rest kümmert sich eine Buchhaltungsbüro/Steuerberater. (34%, 1.065 Stimmen)
  • Die Buchhaltung mache ich selber, aber der Steuerberater macht den Abschluss. (21%, 655 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 3.147 (1 Stimmen)

Rund 45% aller Teilnehmer macht tatsächlich die Buchhaltung und die Steuererklärung selber, was mich doch ein wenig überrascht. Sicher will man gerade als Existenzgründer Geld sparen, aber spätestens wenn die Selbständigkeit besser läuft hätte ich erwartet, dass diese Aufgaben rausgegeben werden.

Aber anscheinend scheint es vielen Spaß zu machen bzw. vielleicht ist die Buchhaltung bei einigen auch deutlich einfacher, als bei mir. :-)

Zu den 34%, die ihre Belege zusammentragen und diese dann an ein Buchhaltungsbüro oder einen Steuerberater rausgeben, gehöre auch ich selbst. Bei den vielen Einnahmequellen, die ich nutze, ist das immer recht aufwändig, zumal manche Partnerprogramme noch nicht mal richtige Gutschriften erstellen. Zumindest gelte ich mit meiner Buchhaltung eher als schwieriger Fall. ;-)

Ich hätte jedenfalls erwartet, dass diese Antwort am häufigsten gewählt wird, habe mich da aber anscheinend geirrt.

21% gehen die beiden Aufgaben unterschiedlich an. Die Buchhaltung machen sie komplett selbst, aber die Steuererklärung bzw. den Jahresabschluss überlassen sie dann doch einem Experten. Das kann ich noch eher nachvollziehen als die Top-Antwort, denn auch wenn die Buchhaltung Arbeit machen kann, ist es doch eher eine Frage der Routine. Eine Steuererklärung und ganz besonders ein Jahresabschluss ist dann doch noch mal was anderes, wo es sich auf jeden Fall lohnt einen Experten ran zu lassen. Zumindest kann ich aus meinen Erfahrungen bestätigen, dass dieser da einiges mehr rausholen kann, als man selbst.

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Vorteile eines Buchhaltungsbüros

Neben der eingesparten Arbeit hat für mich mein Buchhaltungsbüro noch weitere Vorteile.

Bei Fragen zu Rechnungen kann ich mich dorthin wenden, genauso wenn ich sonstige Probleme vor allem mit internationalen Partnern haben.

Ganz wichtig ist für mich auch die unterjährige Anpassung von Vorauszahlungen, die mir in meiner Selbständigkeit schon öfters die Liquidität gesichert hat. Steigern nämlich die Einnahmen an, dann sollte man zeitnah auch die Vorauszahlungen anpassen, um nicht am Ende eine große Nachforderung vom Finanzamt auf den Tisch zu bekommen.

Gerade Gründer im 2. oder 3. Jahr bricht das oft das “finanzielle Genick”, da zu den Nachforderungen dann auch gleich noch höhere Vorauszahlungen vom Finanzamt eingefordert werden.

Je nach Selbständigkeit im Netz kann man natürlich auch selber die Buchhaltung und die Steuererklärung ordentlich machen, aber ich weiß die externe Hilfe auf jeden Fall zu schätzen.

Fazit

Man kann die Buchhaltung und die Steuererklärung natürlich auch selber machen, muss sich dafür dann aber die Zeit nehmen und sich in die Thematik einarbeiten. Es gibt hier viele Details zu beachten.

Gerade Selbständige im Netz haben oft auch mit dem Ausland zu tun und da gibt es dann doch einige Stolpersteine, die man vermeiden sollte.

Falsche Angaben und andere Probleme können nämlich für richtig Ärger sorgen. Da kennt das Finanzamt keinen Spaß.

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23 Gedanken zu „Buchhaltung und Steuererklärung – Wer diese selber macht und wer nicht“

  1. Dass in dieser Umfrage also 66% der Befragten zumindest ihre laufenden Geschäftsvorfälle verbuchen, finde ich gar nicht so überraschend. Der Sprung vom Belege Sortieren zum Buchungssatz erfassen ist gar nicht sooo weit. Der zeitliche Mehraufwand hält sich da sehr in Grenzen. Besonders, wenn man eine gute Buchhaltungssoftware verwendet.

    Dazu kommt, dass vermutlich 98 % aller Buchungen bei einem Freelancer oder kleinen Unternehmen immer und immer wieder die selben sind. Ein paar Tank-, Hotel-, Bewritungsbelege, Ausgangsrechnungen und die Umsatzsteuer-Voranmeldung. Natürlich gibt es schwierige Fragen zur Steuer, und hier kann es sehr sinnvoll sein, sich professionelle Hilfe ins Boot zu holen.

    Andererseits muss ein Steuerberater die 1500-2000 Penunzen pro Jahr, die er für die laufende Buchhaltung nimmt, durch Steuereinsparungen erstmal hereinsparen. Bei kleinen Unternehmen und Freiberuflern ist das nicht immer realistisch. So klein sind die Ersparnisse dann auch nicht unbedingt, wenn man mal bedenkt, dass die Buchhaltung mit etwas Übung mit 30-60 Minuten im Monat erledigt ist.

    Dabei sollte man zudem bedenken, dass, wer selbst bucht, auch den maximalen Überblick über den aktuellen Erfolg seiner Unternehmung hat…

    Antworten
  2. Es ist wie beim Website-Erstellen: Man kann den JS-Teil vom Programmierer machen lassen. Aber wenn man selbst programmieren kann kann mit dem Programmierer auf Augenhöhe diskutieren.
    Erst seid ich meine Buchhaltung komplett selbst mache habe ich die Bedeutung der Monatsauswertung in der Tiefe begriffen. Man lernt also einiges über Unternehmenskennzahlen und versteht auch, warum diese diesen Monat so und im nächsten Monat ganz anders ausfallen.
    Und ich sehe ebenfalls, wie (zumindest bei mir) unnötig ein Steuerberater ist. Die letzte Steuerprüfung durchs Finanzamt ergab einen einzigen falsch gebuchten Beleg (Versicherungssteuer ist keine Umsatzsteuer, hüstel …). Also Buchung storniert und neue Buchung angelegt und fertig.
    Bei Fragen sende ich eine Email an den Support der Online-Steuersoftware und erhalte innerhalb eines Tages eine fundierte Antwort. Übrigens kann man auch bei Unklarheiten auch direkt seinen zuständigen Sachbearbeiter beim Finanzamt fragen, die sind meist recht hilfsbereit und freuen sich, dass mal einer nachfragt bevor Fehler gemacht werden.
    Beim Steuerberater bucht mal die eine und dann mal die andere Hilfskraft. Und morgen sind beide weg und es bucht eine Dritte. So findet man Buchungen für gleiche Vorgänge auf 3 verschiedenen Konten. Oder plötzlich fordert das Finanzamt Steuern zurück. Fragt man dann den Steuerberater heißt es: Das Finanzamt hat Ihren Firmenwagen anders bewertet als wir. Ja hallo, ich bezahle den Steuerberater zur korrekten Abrechnung der Steuern. Wenn also Dinge von der Bewertung des Einzelfalls durch das Finanzamt abhängig sind erwarte ich vom Steuerberater dies zu erkennen und zu klären. Hat bislang aber bei keinem Steuerberater, den ich hatte, geklappt. Seid ich nun selber buche habe ich diese Probleme nicht mehr.

    Antworten
    • Jürgen,

      das deckt sich sehr schön mit meinen Erfahrungen.
      Ich würde zwar nicht so weit gehen, Steuerberater als unnötig zu bezeichnen, denn es gibt durchaus schwierige Themen oder Möglichkeiten, die man selbst so nicht kennt oder auch nie nur ansatzweise erahnt hätte. Leider sind viele Steuerberater da nicht sehr aktiv in dieser Geschichte (und bei der laufenden Buchung durch eine relativ schlecht bezahlte Kraft ist auch so ordentlich verdient). Aber solche Dinge treten eher selten auf und oft ist das Finanzamt ohnehin der einzige Ansprechpartner, der die definittive Antwort kennt.

      Ganz wesentlich: kein Steuerpflichtiger kann sich bei Problemen mit dem Finanzamt hinter seinem Steuerberater ducken. Der Steuerpflichtige trägt immer die volle Verantwortung für seine Steuern, und kommt für Strafen, Nachzahlungen etc. alleine auf. Erst in einem zweiten Durchgang kann man versuchen, den StB wegen Pflichtverletzung, Fehlberatung oder sonst etwas in die Pflicht zu nehmen. Und das ist nicht gerade einfach.

      Der Normalfall ist doch der: Du hast jeden Monat ein paar Ausgangsrechnungen und einige Dutzend Belege für Deine diversen Ausgaben. Die buchst Du heute so wie gestern und in 15 Jahren vemutlich noch ganz genauso. Einmal gelernt (oder durch eine gute Software unterstützt) ist das ein no-brainer. Der Buchungssatz dazu geht ins muskuläre Gedächtnis über. Dann gibt es noch so ein paar Themen wie Abschreibungen, Investitionsabzugsbeträge und irgendwelche Tricks zum Steuersparen. Oder Deine Firma ist eben nicht einfach ein Gewerbe, sondern Du sparst Steuern durch Beteiligungen etc. Dann gibt es einige Geschäftsvorfälle, die nicht so ganz easy sind. Und da macht der StB jede Menge Sinn. Oder Du machst sowas eben nicht.

      Es gibt da sicher nicht den einen Schuh, der allen passt. Aber das Selbstbuchen ist sehr viel einfacher und bringt deutlich mehr Vorteile, als man auf den ersten Blick glauben mag…

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  3. Hi,

    also zur Beginn sollte man sich vielleicht einen Steuerberater hinzuziehen und sich beraten lassen – wenn man sich mit der Materie beschäftigt, sich im Internet auskennt, kann man schnell alles durchblicken und auch selber die Steuer machen.

    Grüße
    Nico

    Antworten
    • Das kommt sicher auf die eigenen Vorkenntnisse an. Hat man so gar nichts mit Finanzen und Steuern am Hut, schadet ein bisschen externer Rat sicher nicht. Ob das dann immer gleich ein Steuerberater sein muss, der sicher vor allem einen potentiellen Mandanten in einem Rat suchenden sieht, sei dahin gestellt.

      Es gibt auch sehr gute alternative Möglichkeiten, sich mit der Materie zu beschäftigen.
      So bietet die IHK kostengünstige Einsteigerseminare zur Buchhaltung an, es gibt allerdings auch Alternativen, etwa die Seminare von http://hpruehl.de – oder die App oder das zugehörige Buch.

      Vorteil: Im Gegensatz zum Steuerberater, der ähnlich einem Zahnarzt gar kein Deutsch mehr spricht, versteht man dort auch etwas und kann ggf. auch mal Rückfragen stellen, ohne sich gleich dumm zu fühlen.

      Antworten
  4. Würde an dieser Interesse vielleicht Tipps für brauchbare gute Software die eben jene ggf. nutzen zu würden wissen.

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  5. Mich würde an dieser Stelle interessieren welche Software eben jene dieser Personen die “alles selber machen” nutzen bzw. vielleicht auch von dir Pier den ein oder anderen Tipp von Software die einem in der hinsicht das ein oder andere erleichtert bzw. abnimmt.

    Antworten
    • Hallo Chris,

      ich nutze für meine komplette Buchhaltung das Programm Sevdesk.
      Die Software ist übersichtlich und erspart mir viel Arbeit. Es gibt Schritt für Schritt Erklärvideos und bei Fragen steht mir eine Service-Team zur Verfügung.
      Das Programm ist zwar nicht kostenlos, aber für mich/Selbständige lohnt es sich.

      Gruß Philipp

      Antworten
  6. Guter Artikel. In diesem Jahr mache ich das auch noch selbst, aber dann werde ich wohl einen Steuerberater damit beauftragen. Mir wird das einfach zu viel und ich denke, eine externe Lösung ist auch das Beste.

    Antworten
  7. Für die Steuernachzahlungen sollte man immer Rücklagen bilden. Als Gewerbetreibender kann z. B. ab einer bestimmten Summe noch die Gewerbesteuer zusätzlich dazukommen.
    Man muss sich mit diesen Themen schon vorab beschäftigen und nicht erst dann, wenn es zu spät ist.

    Antworten
    • Hallo Matthias, das ist eine gute Idee. Ich würde dafür ein Tagesgeldkonto einrichten. Seit letztem Jahr verdiene ich sehr gut. Ich habe mir erstmalig einen Steuerberater gegönnt.

      Antworten
  8. Hallo Peer,

    Danke für die Übersicht. Finde ich interessant. So überraschend finde ich die Zahlen nicht.

    Laut meiner Umfrage Ende 2015 machen 3/4 Ihre Buchhaltung selbst. Umfrage hier anschauen: http://www.pierretunger.com/cms/update-excel-vorlage-euer-2016/ Aber hier wurden auch gezielt Anwender meiner Buchhaltungssoftware gefragt.

    Weil oben nach Software gefragt wurde. Ich kann meine Excel-Vorlage-EÜR empfehlen. Die Kommentare sprechen für sich. Link: http://www.pierretunger.com/cms/infotainment/einnahmenueberschussrechnung-vorlage-excel-openoffice/

    Ich finde den Hinweis gut, dass man unterjährig die Vorauszahlungen anpassen kann. Aber dafür benötigt man nicht zwingend einen Steuerberater.

    Ich finde den Riesenvorteil in der eigenen Buchhaltung, dass man seine Zahlen besser kennt und versteht. Zwischen der Abgabe der Belege beim Steuerberater und dem Erhalt der BWA vergehen gerne ein paar Wochen. Und ich habe in den letzten Jahren einige Unternehmer kennen gelernt, die Ihre BWA kurz überfliegen und dann abheften und weiter Unternehmensführung nach Kontostand betreiben. Wer seine Buchführung nicht nur einmal im Jahr macht, sondern permanent betreibt, versteht sein Unternehmen besser. Garantiert.

    Wer seinen Jahresabschluss als Einzelnunternehmer zum ersten Mal macht, kann sich auch mein kostenloses eBook ziehen, wo ich mein Vorgehen Schritt-für-Schritt erkläre: http://www.pierretunger.com/download/freebies/Jahresabschluss-als-Einzelunternehmer/

    Bei Fragen einfach Kontakt aufnehmen.

    VG und weiter so Peer … Pierre

    Antworten
  9. So lange es sich wirklich nur um ein kleines Unternehmen mit wenigen Belegen pro Monat handelt, ist es für beide Seiten (Unternehmer und Steuerberater) von Vorteil, wenn die Buchhaltung vom Unternehmer selbst erledigt wird. Denn beim Steuerberater entsteht immer ein gewisser Mindestaufwand, der natürlich auch bezahlt werden muss. Viele Dinge lassen sich inzwischen ja auch über Google lösen.

    Zur Not kann ja das erste Jahr vom Steuerberater erledigt werden und ab dem zweiten dann selbst. Allerdings sollte man dann schon darauf achten, wie stark die Anzahl der monatlichen Belege zugenommen hat bzw. wie anspruchsvoll die laufende Buchhaltung – vom benötigten Wissen her – ist.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass sich das Steuergesetz stetig verändert und so selbst vermeintlich einfache Buchungen zu schweren Fehlern führen können.

    Antworten
  10. Also bei mir steigert sich auch immer der Blutdruckn wenn es um Steuergeschichten geht – ich habe irgendwie Angst vor dem Thema, weil ich es überhaupt nicht durchschauen kann.

    Wenn da nicht gleich mein Buchhalter / Steuerberater in der Nähe ist, verfalle ich schon mal in Panik.

    Antworten
  11. Die Verbuchung der laufende Geschäftsvorfälle etc. übernehme ich auch persönlich. Aber den Abschluss lasse ich von einem Steuerberater machen. Ich habe nicht die Zeit um alle Details des Rechnungswesen mir zu erlernen und anzuwenden. Ergo ich mache soweit ich es kann und mir meine Zeit es erlaubt.

    Antworten
  12. Vielen Dank für diesen Artikel für selbstständige über ihre Finanzverwaltung. Ich überlege schon seit einer Weile, selbstständig zu werden. Auch wenn es noch nicht ganz so aktuell bei mir ist, informiere ich mich sehr gerne über alle möglichen Sachen die damit verbunden sind. Ob man die Buchhaltung und Steuererklärung auch selbst machen will, ist wirklich eine große Frage.

    Antworten
  13. JA das Thema Buchhaltung schreckt mich auch immer wieder ab. Wenn das nicht wäre hätte ich mich schon längst mal selbstständigt gemacht aber bisher ist es so als würde ich es lieber auslagern. Könnte das ganze denn auch mein Steuerberater Übernehmen?

    Antworten
  14. Ich finde es ist keine Schande sich helfen zu lassen. Mein Mann hat sein eigenes Unternehmen und von Anfang an hat er seiner Steuern machen lassen. Er wusste, dass er das nicht so gut kann und das er seine Zeit nicht darauf verschwenden wird das jetzt noch zu erlernen. Das nenne ich effektive sein, also ja sich helfen zulassen ist gut und nicht schlecht.

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  15. Bisher habe ich mir noch nie wirklich selbst einen Steuererklärung gemacht. Das werde ich wohl auch nie wieder tuen. Schließlich finde ich die Thematik weder spannend noch spaßig. Und bevor mir das Finanzamt dort einen Strick näht lasse ich das lieber vom Fachmann machen.

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  16. Hallo Jim,
    ich empfinde genau wie Du. Ich habe mich ja nicht selbstständig gemacht um dann im Behörden und Steuerdickicht meine ohnehin knappe Zeit zu vertrödeln.
    Die Basis unserer modernen Ökonomie ist sicher die Arbeitsteilung!
    LG
    Stef

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  17. Danke für den Beitrag zur Steuererklärung und Buchhaltung. Mein Mann macht sich gerade selbstständig und informiert sich nun über die Steuerangelegenheiten. Gut zu wissen, dass externe Steuerberatung wirklich hilfreich sein kann.

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  18. Ich arbeite seit mehr als 5 Jahren als Selbstständig und habe auch am Anfang alles selbst erledigt. Wie Sie erfahren, man möchte als Existenzgründer Geld sparen und man kann sich wahrscheinlich nicht leisten, einen Steuerberater für die Buchhaltung oder Steuererklärung zu beauftragen. Es hat bei mir eine Weile gedauert, aber vor ein paar Jahren konnte ich mich endlich von dieser Aufgabe befreien und alles an ein Buchhaltungsbüro überlassen.

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  19. Interessant, das 45% der Selbstständigen ihre Steuer selbst machen. Obwohl man einen Steuerberater ja absetzen kann. Dafür muss man natürlich auch erstmal Steuern zahlen. Bei vielen Kleinunternehmern lohnt sich das wahrscheinlich nicht.

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