Mein Morgenritual – So starte ich in den Arbeitstag

Mein Morgenritual - So starte ich in den ArbeitstagAls Selbstständiger im Netz fällt es nicht immer so einfach jeden Morgen in den Arbeitstag zu starten. Da hilft ein Morgenritual sehr dabei dizipliniert zu bleiben.

Wie mein Morgenritual aussieht, wie es sich entwickelt und verändert hat, erfahrt ihr im heutigen Artikel.

Zudem würde ich mich sehr freuen, wenn ihr in den Kommentaren schildert, ob ihr ein Morgenritual habt und wie das aussieht.

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Der schwere Start in den Arbeitstag

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Ich bin schon irgendwie ein Morgenmuffel. Zwar finde ich es schon cool, wenn ich ganz früh was erledigen kann und um 9 Uhr bereits eine Menge Punkte auf meiner ToDo-Liste abhaken konnte.

In der Realität bin ich aber eher jemand, der Abends lieber länger aufbleibt und dafür morgens ausschläft. Mit Kindern und Hund ist das aber zumindest unter der Woche keine Option.

Deshalb habe ich mit den Jahren ein Morgenritual entwickelt, dass sich oft ähnlich abspielt und mir hilft in den Arbeitstag zu starten. Wie mein Morgenritual derzeit aussieht und was sich in letzter Zeit daran geändert hat, erfahrt ihr im Folgenden.

So sieht mein Morgenritual aktuell aus

5:30 Uhr
Meine Frau steht meist um diese Uhrzeit auf und weckt dabei auch die Kinder. Da meine große Tochter mit dem Bus in den Nachbarort fahren muss, ist früh also einiges los, von dem ich aber noch relativ wenig mitbekomme.

6:15 Uhr
Entweder “schmeißt” mich meine Frau aus dem Bett oder unser Hund weckt mich. Dann gehe ich erstmal kurz mit ihm raus und dann fahre ich meine große Tochter zum Bus.

Anschließend geht es unter die Dusche, damit der Tag gut starten kann.

7:15 Uhr
Meine Frau und meine kleine Tochter verlassen das Haus und ich mache dem Hund erstmal Frühstück. Anschließend geht es mit ihm meist auf eine Spazier-Runde, denn das braucht er natürlich.

gegen 7:45 Uhr
Mein Morgenritual - So starte ich in den ArbeitstagMunter und voller Elan genieße ich erstmal den Geruch meines Kaffees. Ich muss sagen, dass ich allein durch den Geruch meines Kaffees schon ganz anders in den Tag starte.

Anschließend entscheide ich, ob ich an diesem Tag ins Büro gehe oder vom Heimbüro aus arbeite. Das hängt von den Aufgaben ab, die ich mir für den Tag vorgenommen habe. Zudem habe ich so auch etwas Abwechslung, was ich ganz angenehm finde.

Wir sind gerade dabei unseren Hund an das externe Büro zu gewöhnen. Das ist nicht so einfach und deshalb ist es mal so und mal so. Perspektivisch soll er aber mit ins Büro kommen und dort den ganzen Arbeitstag auch bleiben.

Anschließend setze ich mich an meinen PC.

8:00 Uhr
Nun beginnt die wirkliche Arbeit. Als erstes checke ich meine Mails und schaue auf den Social Network Profilen nach. Wo es Nachrichten an mich gibt, die ich beantworten muss, mache ich das. Als nächstes werden die Kommentare in meinen Blogs geprüft, ggf. freigegeben und beantwortet. Auch ein Blick auf den Amazon PartnerNet Account gehört dazu.

Anschließend beginne ich mit meinen eigentlichen Tagesaufgaben, die ich auf einem Notizzettel notiert habe.

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Wie sich mein Morgenritual verändert hat

Mein Morgenritual - So starte ich in den ArbeitstagDurch unseren Hund, der im Frühjahr diesen Jahres bei uns eingezogen ist, hat sich mein Morgenritual doch stark verändert.

Früher musste ich mich, nachdem die Kinder in der Schule waren, nur noch um mich und meine Arbeit kümmern.

Das ist nun anders und auch wenn es früh oft ähnlich zugeht, so muss man natürlich auf die Bedürfnisse des Hundes eingehen. Und so unterscheidet sich auch immer mal wieder der Ablauf am Morgen.

Positiv ist auf jeden Fall, dass ich durch den Hund viel mehr rauskomme, auch wenn das Wetter nicht so toll ist. Die frische Luft und die Bewegung tun mir sehr gut.

Ist ein Morgenritual wichtig?

Das ist mein ungefährer Start in den Tag während der Arbeitswoche. Aber es gibt auch Tage, an denen es anders läuft und das ist auch gut so. Denn das bedeutet Abwechslung, da es sonst doch ein wenig eintönig sein würde. Aber dann will ich es mindestens einen Tag vorher wissen. ;-)

Was ich nicht leiden kann ist, dass ich mich auf Kaffee, Dusche und Bloggen freue und dann muss ich spontan früh irgendwo hin. Das mag ich gar nicht. Da mögen andere viel flexibler sein, ich komme besser in die Arbeit rein ohne Überraschungen.

Aber nicht jeder hat ein Morgenritual. Ich kenne den ein oder anderen, der solche Morgenrituale überhaupt nicht mag und immer was anderes machen will.

Ob man mit einem Morgenritual gut fährt, muss natürlich jeder für sich herausfinden. Ich bin ein Morgenmuffel, so dass Kinder, Dusche, Kaffee und Hund schon irgendwie notwendig sind, um meinen Körper überhaupt in Gang zu bringen. Dann kann ich mich mit Spaß und Enthusiasmus an die Arbeit machen.

Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr Morgenrituale oder sieht bei euch jeder Morgen anders aus?

Habt ihr Routinen und Workflows, die euch dabei helfen produktiver zu sein?

Wie wichtig sind euch Routinen und Workflows?

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23 Gedanken zu „Mein Morgenritual – So starte ich in den Arbeitstag“

  1. Bin der totale Morgenmensch. Desto früher ich aufstehe, desto produktiver bin ich. Nach dem Mittag lässt es dann immer mehr nach. Das mit dem Hund ist super. Mit meinem gehe ich auch mehrmals am Tag ein Stündchen durch den Wald, das ist dann quasi meine Pause, denn eine richtige Pause mache ich an und für sich gar nicht.

    Allgemein muss ich hier aber nochmal sagen: Die Leute sollten das Thema Hund nie unterschätzen. Es gibt bei uns hier so viele Familien, die sich einen Hund angeschafft haben, der dann aber seinen Auslauf nicht bekommt und keine Erziehung, einfach weil sie überfordert sind. Je nach Rasse, kann da eben echt was auf euch zukommen. Und was viele vergessen… Hunde sind nicht dumm und wollen auch mit dem Kopf gefordert werden. Einfach mal ne Stunde laufen, macht den Hund in der Regel nicht glücklich. Dann muss er auch mal zum Tierarzt, tritt auf eine Wespe, hat Allergien… das ist eben vieeeel mehr als – ach wär doch schön, wenn ein Hund im Haus wäre.

    Die Sache mit dem Kaffee unterschreibe ich. Meine Empfehlung ist der Dallmayr Arabica für den Alltag und guten Kona Kaffee für den Sonntag. Jeweils als Bohne und von Hand aufgebrüht. Das lohnt sich :)

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    • Hin und wieder finde ich es auch schön schon morgens vor allem anderen was zu schaffen. Aber ich bin dennoch eher der Nachtmensch und dann muss ich früh etwas ausschlafen. :-)

      Antworten
      • @ Peer Wie lange arbeitest du denn an einem normalen Tag? Es wäre spannend zu sehen, wie ein Tag bei dir aussieht. Wie geht’s nach 8 Uhr weiter? Ich organisiere meinen Alltag mit Kind auch neu. Kommt jetzt in die Kita und das wirbelt alles etwas um. Danke!

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        • Dazu werde ich sicher auch nochmal etwas ausführlicher berichten. Grundsätzlich ist der Tag etwas fragmentiert, da ich mich um den Hund kümmern und die Kinder von der Schule abholen muss. Meist mache ich dann später noch was. Aber ich schreibe dazu mal einen separaten Artikel.

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  2. Hi Peer, unser Morgen bzw. unsere morgendlichen Rituale sehen ganz ähnlich aus. :-) Aufstehen, Duschen, Frühstück, Kind zur Kita bringen und danach geht es erstmal mit dem Hund für eine Stunde raus, bevor ich mich an den Schreibtisch setze. Besonders der morgendliche Spaziergang ist für mich wirklich wichtig und ich bemerke auch schnell eine gewissen Unausgeglichenheit, wenn ich die Morgenrunde mal nicht gehe, weil bspw. andere Termine anstehen. Da bin ich ähnlich gestrickt…Überraschungen und außerplanmäßige sind im gewohnten Tagesablauf am Morgen und Vormittag so gar nicht mein Ding :) Dadurch verschiebt sich alles mögliche nach hinten…vor allem der Feierabend. Aber auch für meinen Arbeitsstart und das tägliche Ende meiner Arbeit habe ich bestimmte Routinen & Workflows, die mir helfen, bestimmte Dinge einfach schnell und regelmäßig zu erledigen. VG Jasmina

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      • Mir hat es geholfen, mir noch vor Beginn meiner Arbeit eine Uhrzeit festzulegen. Je nachdem wann ich beginne +x Stunden. Und dann muss wirklich Feierabend sein. Zum Feierabend hin plane ich dann schon den nächsten Tag, räume Desktop & Schreibtisch auf, schließe alle Tabs und Fenster (!) …wichtig, weil mich das am nächsten Tag sonst direkt erschlägt und ablenkt… und ich bringe die Kaffeetassen weg :)

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  3. Hallo Peer,

    ich stehe auch fast jeden Tag eine Stunde früher auf, um Zeit für mein Morgenritual zu haben. Ich mache dann Rückengymnastik, schreibe mir auf wofür ich dankbar bin und eben worauf ich heute meinen Fokus setzen möchte. Außerdem mache ich dann noch Entspannungstraining. Seitdem ich das mache, bin ich gelassener und meine auch mehr zu schaffen sowohl privat als auch beruflich. Das Gute an solch einem Morgenritual ist, dass man dies vor dem eigentlichen Alltag macht. Dann kann auch nichts dazwischen kommen. Klar, das kostet Überwindung, aber wenn man es lange genug macht, ist es dann eine Gewohnheit und es läuft wie von selbst ab. Kann ich nur empfehlen! Übrigens, neben Morgenritual nutze ich auch ein Abendritual – 5 Minuten. Da schreibe ich mir auf, was gut war und was ich morgen besser machen will. Dadurch reflektiere ich mich selbst. Mir hilfts.

    Beste Grüße
    Jan

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    • Das hört sich interessant an, aber meist schaffe ich nicht alles, was ich an einem Tag gern gemacht hätte und dann fehlt z.B. die Zeit für Sport.

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      • Hallo Peer,

        geht mir ja genauso, dass ich nicht immer alles schaffe, was ich mir vornehme. Aber so ein strukturiertes Aufstehen hat was, wie ich finde. Ich gehe das Morgenritual ja auch nicht verbissen an. Es muss ja nicht immer 1 Stunde sein. Wenn ich z.B. schlecht geschlafen habe, dann schlafe ich lieber länger und mache dann eben nur ein verkürztes Morgenritual von 10 Minuten. Für mich ist diese Art in den Tag zu starten optimal. Aber klar, das muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihm am besten taugt.

        Beste Grüße aus München
        Jan

        Antworten
    • Hallo Jan, hallo Peer!
      Das Abendritual praktiziere ich mit meinen Kindern. vor dem einschlafen noch mal durchgehen wie der Tag gelaufen ist und nicht nur das gute herausstellen, sondern vorher (!) auch mal das beleuchten, was hätte besser laufen können.

      Morgens habe ich durch früheres Aufstehen dafür gesorgt, dass die Abläufe mehr entzerrt sind. Hund (ausser dem Schweinehund) habe ich nicht, gehe aber in der Mittagspause oft spazieren. Und wenn die Kinder nicht bei mir sind, dann gehts auch manchmal mit dem Rad zur Arbeit (ist schon schöner eine Stunde kräftig in die Pedale zu treten als eine Stunde im Stau zu stehen).
      Buchempfehlung: Miracle Morning
      Kaffee: Bulletproof Coffee – googelt Euch mal das Rezept. Schmeckt geil und ist gesund

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  4. Hallo Peer,

    ich habe auch eine Morgenroutine und gehe morgens nachdem die Kinder aus dem Haus sind erstmal 30 Minuten spazieren. Ohne Hund allerdings! :-) Danach gönne ich mir eine halbe Stunde Zeit, um etwas Neues zu lernen: Buch lesen, Podcast hören, Video schauen. Dann koche ich Kaffee und erst dann kann es mit dem Bloggen losgehen.
    Ich finde eine Morgenroutine super wichtig und mir geht es dabei vor allem darum, es mir selbst gut gehen zu lassen. Seit ich diese Routine habe, komme ich viel besser durch den Tag, ich bin ruhiger und ausgeglichener.

    Beste Grüße

    Silke

    Antworten
    • Die Disziplin hätte ich nicht beim Spazierengehen. Da ist mein Hund für mich wichtig, sonst würde ich nicht bei Wind und Wetter rausgehen. ;-)

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  5. Ich stehe meistens kurz vor acht auf. Dann zwei Kaffee und im Internet “Zeitung lesen”, Duschen und ich gehe an die Arbeit.
    Teilweise verfahre ich so auch am Wochenende, man hat halt den Rhythmus dafür.

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    • Mach’ ich auch so. Also dass ich mein typisches Morgenritual auch am Wochenende durchziehe. Nur der Tag ist dann meist “freizeitlicher” geplant :-)

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  6. Danke für die Inspiration!

    Ich persönlich finde eine Morgenroutine sehr wichtig. Oft ist es doch so, dass wenn man unvorbereitet in den Tag startet, dieser auch richtig komisch verläuft.

    Wie mit der Ernährung. Startet man gleich morgens mit einem Kuchen, dann tendiert man dazu, den Rest des Tages auch nur ungesunde Nahrung zu konsumieren.

    Deswegen gehört eine durchdachte Morgenroutine zu meinem Tagesablauf.

    Dominik

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  7. Ich bin zwar nicht selbstständig sondern Hauptberuflich festangestellt, jedoch ist in meinen Augen ein Morgenritual unheimlich wichtig. Bei mir ist es eigentlich nur ein ganz wichtiger Punkt, der immer sein muss – egal ob die Welt kurz vorm untergehen ist oder nicht. 10 min für einen leckeren Espresso-Doppio bei meinem Stammcafé sind Pflicht!

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  8. Oh, ihr steht alle so früh auf. Da schaffe ich nur bei Terminen. Arbeite ich dagegen kreativ, muß ich ausschlafen. Morgens ist einfach zu viel los im Kopf, dass ich keinen Gedanken durchieihen kann, ohne dass unendlich viele dazwischen funken. Selbst E-Mails und sonstige äußere Einflüsse versuche ich auf wenige Tage in der Woche zu konzentrieren. Also frühestens zwischen 9 und 11 aufstehen, Serach Console und Müsli, Tagesliste, 30 min Fahrrad um die Gedanken zu sortieren, Standards abarbeiten, irgendwo in ein Cafe unter Leute oder ne Std Gartenarbeit, kreatives weiterarbeiten, 18 h schwimmen und Radfahren, Abendessen, Texte Texte Texte, … gegen 01:00 Pause, Buch lesen, Bett. Ach ja, gern statt Garten oder Cafe ist auch “Freunde treffen” ein angenehmes Hobby. .

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  9. Also bei mir klingelt um 7.00 der Wecker. Meist döse ich dann aber noch, vor 7.30 stehe ich eher selten auf. Dann ist die typische Morgentoilette angesagt und erst mal lecker frühstücken. Außerdem Zeitung. So um 8.30 sitz’ ich dann am PC. Typisch zum Arbeitsstart: Mails checken, Facebook checken, Amazon Partnernet checken. Duschen tu’ ich erst gegen Mittag, da ich im Homeoffice arbeite. Davor ist vier Mal die Woche Training (Kraftsport).

    Ein Abendritual wäre eine gute Idee. Als kinderloser Single finde ich leider selten ein “Ende”. So ab 19.00 läuft zwar der Fernseher, mit Laptop vor der Nase bekomme ich aber selten was vom TV mit. Es sei denn, ich reiße mich “gewaltsam” los und drehe meine Runden mit der Kamera. Nach der elenden Hitze geht es heute abend auch endlich mal wieder auf Tour.

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