Der Verkauf digitaler Produkte ist auch im Jahr 2026 eine der besten Möglichkeiten zum Geld verdienen im Internet – auch und gerade angesichts des KI-Hypes. Was für Produkte am besten zu dir passen und wie du startest.
Digitale Produkte haben im Vergleich zu anderen Online Business Modellen einige einzigartige Vorzüge. Entsprechend groß ist das Angebot – was aber auch eine Qual der Wahl für dich bedeutet.
Im Folgenden erklären wir dir
- warum digitale Produkte das richtige Online Business für dich sind – und warum vielleicht auch nicht
- die besten Ideen für einen Start mit dem Verkauf digitaler Produkte im Jahr 2026 mit und ohne KI
- wie du konkret loslegst
- was deine Alternativen sind zum Geld verdienen im Internet
Meine Erfahrungen und Empfehlungen

Mein Name ist Johannes Haupt und ich verdiene seit dem Jahr 1999 Geld im Internet (damals war ich 15 Jahre alt).
Meine ersten Erfahrungen mit dem Verkauf digitaler Produkte habe ich 2002/2003 gemacht, also vor mehr als 20 Jahren. Damals habe ich über meinen Online-Shop icq-shop.de besonders kurze ICQ-Nummern verkauft.
Aktuell betreibe ich mit meiner kleinen Kölner Medienfirma 4pub GmbH, die auch hinter Selbständig im Netz steht, unter mindfy.de einen Online Shop zum Verkauf von therapeutischen Audio-Programmen.
Die geführten Meditationen haben wir selbst produziert, von der Ausarbeitung der Scripte bis zum Einsprechen durch professionelle Hypnose-Therapeuten und Psychotherapeutinnen.
Für uns stellt der Online Shop eine logische Erweiterung zu einer Content-Seite dar, wo wir über Themen wie Schlafstörungen und Panikattacken loswerden schreiben – und passende eigene Produkte direkt mit anbieten können.
Auch auf Selbständig im Netz verkaufen wir digitale Produkte, so etwa den Kompakt-Kurs zum Geld verdienen mit Faceless YouTube Channels.
Meine Empfehlung für deinen Start
Das eine perfekte digitale Produkt zum Verkauf für jeden Nutzungszweck gibt es nicht. In diesem Artikel geben wir dir einen Überblick über deine Optionen.
Mache dir Gedanken über die folgenden Themen:
- deine Stärken und Leidenschaften. Was kannst und weißt du besser als andere.
- deine Ressourcen. Wie viel Geld und Zeit bist du bereit zu investieren?
- deine Ziele. Wie viel Geld und Zeit bist du bereit zu investieren?
- dein Status Quo. Fängst du bei Null an oder hast du vielleicht schon eine Traffic-Quelle wie einen YouTube-Kanal, über die du Traffic beschaffen kannst?
Beantworte dir diese Fragen als erstes. Dann wird es dir deutlich leichter fallen, das richtige Online Business für dich auszuwählen.
Im Folgenden möchte ich kompakt meine Erfahrungen und Empfehlungen beim Geld verdienen im Internet mit dir teilen. Beziehungsweise so kompakt das bei einem so komplexen Thema eben möglich ist.
Was digitale Produkte eigentlich sind

Unter digitalen Produkten verstehen wir in diesem Artikel immaterielle Gegenstände, die online angeboten, verkauft und an die Käufer ausgeliefert werden.
Eine solche Definition ist wichtig, weil sie das Feld eingrenzt. So könntest du etwa auch diesen Artikel, ein YouTube-Video oder einen kostenlosen Newsletter als Produkt sehen.
Wir konzentrieren uns an dieser Stelle aber auf Geschäftsmodelle, bei denen die digitale Ware durch eine monetäre Transaktion vom Käufer erworben wird, die Wertschöpfung also nicht ausschließlich durch Werbung, Sponsoring oder Affiliate Marketing stattfindet.
Die Grenzen sind hier allerdings fließend. So ist Content Creation ein wesentlicher Distributionskanal für digitale Produkte. Umgekehrt verdienen YouTuber & Co. aber parallel zumeist noch über viele andere Wege Geld (siehe auch Geld verdienen mit YouTube). Mehr dazu weiter unten.
Ebenfalls ist reines Coaching oder Freelancing kein digitales Produkt im Sinne unserer Definition. Auch hier sind die Grenzen gleichwohl fließend, beinhalten doch viele Online-Kurse auch eine gewisse „aktive“ Komponente wie regelmäßige Chats. Das gilt besonders für Kohorten-Kurse.
Vorzüge von digitalen Produkten

Vor allem beim Aufbau, aber auch bei der Skalierung deines Online Businesses hast du einige spezifische Vorzüge beim Verkauf digitaler Produkte.
Niedrige Einstiegskosten. Bevor du dein erstes physisches Produkt bei Amazon & Co. verkaufst, fallen in der Regel bereits Ausgaben im vierstelligen Bereich für Sourcing, für die Lagerung und anderes an.
Bei vielen digitalen Produkten die die Einstiegskosten dagegen gleich Null. Die Produktion deines Online-Kurses oder das Schreiben deines eBooks kannst du mit Hardware machen, die du bereits dein Eigen nennst. Und die meisten Plattformen und Marktplätze erheben in den Einstiegstarifen keine Fix-Gebühren, sondern lassen sich nur bei Verkäufen beteiligen.
Niedrige laufende Kosten. Keine Lagerkosten, sehr geringe Auslieferungsgebühren (oder auch gar keine), wenig Personalbedarf: Ein Business mit ausschließlich digitalen Produkten kannst du sehr schlank halten.
Skalierbarkeit. Mit digitalen Produkten wirst du nie ausverkauft sein – es sei denn natürlich, du nutzt eine künstliche Verknappung als Marketinginstrument.
Das bringt mit sich, dass es bei der Skalierung keine Grenzen gibt. Wenn die Nachfrage da ist, kannst du von heute auf morgen zehntausende Digital-Produkte pro Tag verkaufen. Bei physischer Ware undenkbar.
Anpassbarkeit. Während etwa ein gedrucktes Buch schnell veraltet, kannst du digitale Produkte nach Belieben aktualisieren – und individualisieren. Das ermöglicht ganz neue Geschäftsmodelle.
Dazu erlaubt die schnelle und unkomplizierte Anpassbarkeit deiner Artikel auch einfaches Experimentieren. Ein unschätzbarer Vorteil auf der Suche nach dem Product Market Fit, die dir bestimmt bevorstehen wird.
Etablierte Prozesse. Beim Verkauf digitaler Produkte musst du bei den wesentlichen Parametern nicht das Rad neu erfinden. Es gibt Tools zur Erstellung beliebiger Inhalte, es gibt Plattformen und Marktplätze zum Verkauf, und es gibt ein kaufwilliges Publikum.
Vor allem der letzte Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Vor einigen Jahren war es noch deutlich unüblicher, online Geld für digitale Produkte auszugeben. Unter anderem durch die App Economy und Kurs-Plattformen wie Udemy ist das inzwischen für viele Deutsche zur Selbstverständlichkeit geworden.
Nachteile von digitalen Produkten

Allerdings haben digitale Produkte auch einige spezifische Schattenseiten. Und in letzter Zeit ist noch eine Gewichtige dazugekommen.
Viel Wettbewerb. Eine starke Nachfrage, ein hohes Verdienstpotenzial, niedrige Einstiegshürden: Bei dieser Kombination ist es nicht verwunderlich, dass du dich in nahezu jedem Bereich einem starken Wettbewerb ausgesetzt sehen wirst.
In den letzten Jahren ist der Wettbewerb nicht nur größer geworden, sondern auch professioneller. Gleichzeitig stieg die Erwartungshaltung der Kundschaft. So wirst du mit einem reinen Text-Onlinekurs heute im Nachtreffen sein gegenüber professionell produzierten Multimedia-Angeboten.
Konkurrenz durch kostenlose Inhalte. eBooks, Schnittmuster, Templates, How-Tos: Jedes digitale Produkt bekommst du in gleichartiger Form auch kostenlos.
Um bei der Kundschaft überhaupt eine Zahlungsbereitschaft herzustellen, muss sich dein Produkt hervorheben. Durch Umfang, Kuratierung, Qualität – oder durch dich als Experten.
Konkurrenz durch KI. Vor allem generische Coachings und oberflächliche Online-Kurse sind mit ChatGPT & Co. praktisch obsolet.
Gleichzeitig hat KI den Aufwand der Content-Produktion deutlich reduziert. Bedeutet mehr und bessere Produkte von der menschlichen Konkurrenz.
Piraterie und Diebstahl. Durch ihren immateriellen Charakter sind digitale Produkte anfällig für die illegale Weitergabe.
Du kannst der Piraterie vorbeugen durch Wasserzeichen (sichtbar und unsichtbar), ablaufende Download-Links, Lizensierungssysteme und Verschlüsselungen.
Komplett verhindern wirst du den Diebstahl deiner Digital-Produkte nicht können. Unser Tipp: So ärgerlich es auch ist, sollte dir das Thema nicht den Schlaf rauben. Konzentriere dich auf das, was dein Business wirklich voranbringt.
Die besten digitalen Produkte für 2026
Wie physische unterliegen auch digitale Produkte einem stetigen Wandel. Und so finden sich in unserer Liste der besten digitalen Produkte für 2026 sowohl einige Dauerbrenner als auch neue Geschäftsideen.
eBooks und Hörbücher

eBooks gibt es schon so lange wie das Internet. Funktionierten lange Zeit nur Ratgeber, die über eigene Landing Pages verkauft wurden, kannst du deine Digital-Bücher inzwischen auch über Online-Buchläden wie Amazon und Thalia verkaufen.
Das erleichtert dir den Vertrieb enorm, weil du Millionen potenzielle Käufer direkt auf der Plattform erreichst. Und du kannst nicht nur mit Non Fiction, sondern auch mit belletristischen eBooks sehr gutes Geld verdienen.
Neben dem Verkauf von eBooks und Hörbüchern (die du selbst einsprechen oder für kleines Geld einsprechen lassen kannst) als eigentlichem Geschäftsmodell kannst du auch eBooks nutzen, um deine Reputation zu steigern und deine eigentliche Dienstleistung besser zu verkaufen. Oder als Lead Magnet für einen höherpreisigen Online Kurs.
Im Selbständig im Netz Podcast hatten wir Poppy J. Anderson zu Gast, die seit dem Start des deutschen Kindle Store mehr als 5 Millionen eBooks verkaufte. Jeden Monat kommen zehntausende weitere verkaufte eBooks hinzu. Hier geht es zur Episode.
Auswand & Kosten
Du kannst dein eBook mit kostenlosen Schreibprogrammen ausarbeiten. Auch fürs Cover gibt es zahlreiche gratis Tools wie Canva.
Skillset
Neben einem gewissen Sprachgefühl brauchst du analytische Fähigkeiten, um das perfekte Buch in der perfekten Nische zu publizieren. Und stell dich auf viel Try and Error ein.
Ertrag & Potenzial
Beim Verkauf von eBooks und Hörbüchern hast du zwar einen großen Markt, aber auch außerordentlich viel Wettbewerb. Eine Poppy J. Anderson mit einem monatlichen (!) Verdienst von bisweilen mehr als 100.000 Euro stehen viele Tausend Autorinnen und Autoren gegenüber, die kein einziges eBook verkaufen.
Online Kurse

E-Learning hat durch Corona noch einmal einen kräftigen Schub bekommen. Viele Weiterbildungen finden inzwischen überwiegend oder sogar komplett im Internet statt. Anbieter werden dabei von einer Vielzahl von Tools und Plattformen unterstützt, vom reinen LMS (Learn Management System) bis zum Komplettanbieter inklusive Zahlungsabwicklung wie Ablefy.
Aufwand & Kosten
Zum Anbieten von Online-Kursen ist eine eigene Website nicht notwendig, aber in vielen Fällen extrem hilfreich. Zumindest wenn du wirklich ein eigenes Online Business starten und nicht als Dienstleister bei einem Coaching-Anbieter unterkommen willst.
Und das Wachstumspotenzial bei einer ausschließlichen Präsenz auf einem Kursmarktplatz wie Udemy oder Skillshare ist doch eher gering. Das gilt insbesondere, wenn du ausschließlich in deutscher Sprache unterrichtest.
Wenn du dich nicht allein auf organischen Traffic über Google und Social Media sowie auf Weiterempfehlungen verlassen willst, wirst du dich mit bezahlter Werbung beschäftigen müssen.
Das minimale benötigte Budget für Anzeigen bei Google, Facebook und Instagram, LinkedIn & Co ist zwar im Prinzip 1 Euro. Du musst aber mit einer Menge Lehrgeld rechnen, bis du wirtschaftlich Anzeigen einbuchen kannst.
Skillset
Um mit Online-Kursen erfolgreich zu sein, solltest du naturgemäß etwas zu sagen haben, wofür andere Menschen Geld auszugeben bereit sind. Du brauchst Expertenwissen, und zwar in einem Bereich, in dem es eine ausreichende Zahlungsbereitschaft für die Online-Wissensvermittlung gibt.
Vereinfacht gesagt: Wer stark übergewichtig oder Single oder unzufrieden im Job ist und das ändern möchte, ist dafür deutlich mehr bereit auszugeben als jemand, der oder die gern etwas besser stricken würde.
Daneben bedarf es didaktischer Fähigkeiten, um das Wissen in einem Online-Kurs oder in einer Coaching-Sitzung auch tatsächlich an Interessierte vermitteln zu können. Und um diese Interessierten als Kunden zu gewinnen, solltest du Online-Marketing-Fähigkeiten mitbringen oder dir diese aneignen.
Schließlich sind gewisse Fähigkeiten beim Umgang mit Menschen nicht unbedingt notwendig (wenn du dich auf Online-Kurse beschränkst), aber doch sehr hilfreich. Und wenn du bereit bist, dich vor die Kamera zu stellen oder ein Podcast-Mikrofon in die Hand zu nehmen, kannst du dir so zusätzliche Möglichkeiten zur Vermarktung deiner Produkte verschaffen.
Ertrag & Potenzial
Wesentliche Erfolgsfaktoren im Bereich E-Learning sind ein lukratives Themenfeld, ein richtig gutes Produkt und eine erfolgreiche Vermarktung.
Wenn du diese drei Felder zusammenbringt, kann du mit Online-Kursen auf 10.000 Euro monatlich und mehr kommen.
Ausdruckbare Produkte

Ausdruckbare Produkte, so genannte Printables, kommen in einer Vielzahlen von Formen und für unterschiedlichste Anwendungszwecke. Beliebte Printables sind
- Grußkarten und Einladungen
- Rezeptkarten
- Hochzeit
- Planer, etwa für die persönlichen Finanzen
- Kalender
- Lernmaterialien
Aufwand & Kosten
Die benötigen Anwendungen für die Erstellung ausdruckbarer Produkte hast du bereits auf deinem Computer, oder du kannst dich kostenlos für entsprechende Tools registrieren.
Skillset
Auch für ausdruckbare Produkte brauchst du ein analytisches Verständnis für nachgefragte Nischen. Ein gewisses Talent beim Grafik-Design ist von Vorteil.
Ertrag & Potenzial
Du kannst deine ausdruckbaren Produkte über einen eigenen Online Shop oder über einen Marktplatz wie Etsy verkaufen. Die Nachfrage ist groß, die Konkurrenz aber auch. Wie so oft liegt der Schlüssel zum Erfolg liegt im Marketing.
Digitale Templates (Vorlagen)

Digitale Templates sind so etwas wie das digitale Gegenstück zu ausdruckbaren Produkten. Auch hier erstellst du Planer, Kalender und dergleichen. Allerdings nicht zum Ausdrucken, sondern für Standard-Programme bei Textbearbeitung (wie Word), Präsentationen (wie PowerPoint), Tabellenkalkulation (wie Excel) oder Grafik (wie Photoshop, Canva).
Aufwand & Kosten
Wie auch bei ausdruckbaren Produkten ist auch bei Templates der Aufwand gering. Kenntnisse in den verwandten Tools sind natürlich von Vorteil.
Skillset
Neben einem guten Produkt entscheidet der Product Market Fit – du musst das richtige Produkt auf die richtige Art der richtigen Zielgruppe präsentieren.
Ertrag & Potenzial
Die Vertriebskanäle sind bei digitalen die gleichen bei ausdruckbaren Vorlagen. Das Potenzial ist hier im B2B-Bereich noch ein bisschen höher, allerdings stehst du auch großem Wettbewerb gegenüber.
Website Themes & Plugins

Ein absoluter Evergreen unter digitalen Produkten sind Website Themes und Plugins für beliebte Content-Management-Systeme. Vor allem bei WordPress, deren E-Commerce-Ableger WooCommerce und bei Shopify gibt es einen großen Bedarf.
Aufwand & Kosten
Der Aufwand ist eher hoch und auch nicht einmal. Sowohl Themes als auch Plugins wollen auf dem Laufenden gehalten und um neue Funktionen angereichert werden. Dazu solltest du dich gerade im Erfolgsfall auf regelmäßigen Su
Skillset
Für die Erstellung von Themes und noch mehr bei Plugins brauchst du Programmierkenntnisse. Oder die Bereitschaft, sie dir anzueignen.
Ertrag & Potenzial
Der Bedarf bei Entwicklern und Unternehmen nach funktionalen Plugins für ihre Plattformen ist groß, ebenso die Zahlungsbereitschaft. Die beliebtesten Plugins und Themes generieren Umsätze in Höhe von mehreren Millionen Euro, jährlich.
Besser digitale Produkte verkaufen mit KI

Wie fast alle Online-Bereiche hat künstliche Intelligenz auch beim Verkauf digitaler Produkte in den letzten Jahren zu erheblichen Veränderungen geführt. Positiv wie negativ.
Die unmittelbaren negativen Folgen siehst du vor allem dann, wenn du auf Online-Marktplätzen wie Etsy, aber auch im Amazon Kindle Store auf die hinteren Ergebnisseiten gehst. Oder auch wenn du schon aktiver Verkäufer bist und in deinem Dashboard erodierende Verkaufszahlen siehst.
Wachsende Konkurrenz durch Menschen… KI-Tools haben den Aufwand für die Erstellung digitale Produkte erheblich gesenkt und die Einstiegshürden reduziert. Die Folge: Ein riesiges Angebot selbst in jeder noch so abseitigen Nische.
…und Maschinen. Wofür überhaupt noch ein digitales Produkt kaufen, wenn ich es mir mit einem Chatbot selbst erstellen kann – dazu auch noch passgenauer? Eine Frage, die sich viele Menschen vor allem bei sehr austauschbaren Online-Artikeln stellen. Die vielleicht nicht aus einem KI-Output kommen, aber durchaus sein könnten.
Weniger Qualität. Smart eingesetzt, können KI-Tools die Qualität der digitalen Produkte erheblich verbessern. Dass die Realität häufig anders aussieht, illustriert die Flut generischer Produkte.
Neue Abhängigkeiten und Unsicherheiten. Die rechtliche Situation bei der Verwendung KI-generierter Inhalte ist häufig ungeklärt. Zurückhaltend formuliert. Und wenn du dich auf ein spezifisches KI-Tool verlässt, das morgen offline geht oder seine Preise verzehnfacht, hast du ein Problem.
Auf der anderen Seite kann KI aber auch ein mächtiger Hebel sein. In allen Teilen der Wertschöpfungskette.
Produktentwicklung. Chatbots helfen dir außerdem beim Brainstorming nach Nischen, bei der Strukturierung deiner Inhalte und bei Ideen zur Zielgruppe und später deren Adressierung.
Content Creation. Auch bei der Erstellung der eigentlichen Produkte kann KI helfen. So können selbst komplexe Inhalte wie Videos komplett oder unterstützt mit KI über Tools wie invideo AI gebaut werden – die sich jeden Tag weiterentwickeln. Siehe auch unser Vergleich aktueller KI-Video-Editoren.
Ein aktuell besonders beliebter Anwendungsfall ist die Erstellung von kompletten Comic- und Bilderbüchern vornehmlich für Kinder, die du dann im Kindle Store verkaufen kannst. Die Bebilderung deiner Inhalte geht mit Bild-Modellen wie Midjourney schnell und besser von der Hand, als das viele Illustratoren für viel Geld könnten. Auch beim Buchcover können dir Bild-Modelle behilflich sein.
Marketing. Chatbots helfen dir bei der Sales Copy für Landing Pages und Werbeanzeigen, aber auch beim Brainstorming über gute Platzierungen und Blickwinkel. Auch das Grafikmaterial kommt von der KI. Dazu ist natürlich bei allen großen Netzwerken und Werbe-Plattformen ganz viel KI unter der Haube.
Support. Wahrscheinlich hast du inzwischen auch schon einige Male mit einem KI-Support gechattet, der kompetenter war als es früher die meisten menschlichen Kundenservice-Mitarbeitenden waren. Vielleicht sogar ohne es zu merken.
Die Entwicklung hat hier in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, die du dir auch beim Kundenservice für deine Produkte zunutze machen kannst. Du kannst den größten Teil der Standard-Abfragen abfangen und dich auf wirkliche Probleme konzentrieren.
Alternativen zum Verkauf digitaler Produkte

Digitale Produkte boomen, sind aber längst nicht alternativlos. Und können abhängig von deinen Stärken und deinen Zielen vielleicht auch nicht unbedingt die beste Wahl für dich sein.
Coachings, Beratungen, Freelancing
Wenn du Dienstleistungen wie Coachings und Freelancing-Tätigkeiten anbietest, bist sozusagen du das Produkt. Das erschwert zwar die Skalierbarkeit, bringt aber auch einige handfeste Vorzüge mit sich.
Schnellerer Start möglich. Während bei digitalen Produkten vor den ersten Umsätzen erst einmal viel Analyse, Marketing und natürlich die Erstellung des eigentlichen Produktes steht, kannst du mit Dienstleistungen deutlich schneller Geld verdienen.
Persönlicher Kontakt. Du hast bei Dienstleistungen in der Regel einen deutlich engeren Draht zum Kunden als bei digitalen Produkten. Wenn du gerne mit und bei Menschen arbeitest, ein deutlicher Vorzug.
Affiliate Marketing
Beim Affiliate Marketing verdienst du Geld mit der Empfehlung der Produkte und Dienstleistungen anderer. Das können auch digitale Produkte sein, die du alternativ selbst erstellen könntest – und vielleicht auch wirst.
Kein eigenes Produkt nötig. Weil der Aufwand für die Produkt-Erstellung wegfällt, kannst du schneller loslegen und in der Konsequenz auch schneller Geld verdienen.
Weniger laufender Aufwand. Aktualisierung und Weiterentwicklung der Produkte, Kundenservice, Zahlungsabwicklungen – alles Dinge, mit denen du dich bei Affiliate Marketing nicht beschäftigen musst.
Schnelleres & besseres testen möglich. Weil du nicht jedes verkaufte Produkt selbst bauen musst, bist du viel flexibler bei Experimenten, was für digitale Produkte mit was für einem Traffic funktionieren. Und wenn du eine gute Kombination findest, kannst du das Affiliate-Produkt immer noch durch ein gleichartiges eigenes Produkt ersetzen.
Content Creation
Wenn du einen erfolgreichen Blog, einen Pinterest-Kanal, einen Instagram-Account oder vor allem einen YouTube-Channel startest, umgehst du wesentliche Herausforderungen beim Verkauf digitaler Produkte.
Unkompliziertes Geld verdienen. Wenn sich dein YouTube-Kanal für das YouTube-Partnerprogramm qualifiziert, verdienst du Geld mit jedem Zuschauer deiner Inhalte. Du musst dir keine Gedanken machen über Marketing-Kampagnen, Sales-Texte und Kundenbetreuung.
Vielfältige Optionen. Neben dem YouTube-Partnerprogramm – respektive bei anderen Plattformen wie Instagram – kannst du auch über Affiliate-Links Geld verdienen. Oder sogar mit deinen eigenen digitalen Produkten.
Übrigens: Wie du einen Faceless YouTube Channel baust, mit dem du dir sogar komplett anonym ein passives Einkommen aufbauen kannst, erklären wir dir in diesem Kompakt-Kurs.
- Affiliate Marketing: 7 Tipps zum Start & 5 top Programme für 2026 - 4. Januar 2026
- KI Videos erstellen: Die 7 besten Tools in 2026 - 2. Januar 2026
- Online Business aufbauen: Top 4+3 Ideen in 2026 - 1. Januar 2026
