
Jens Polomski ist Top Voice für KI bei LinkedIn, wo rund 50.000 Follower seine Beobachtungen und Meinungen verfolgen. Noch einmal 50.000 Professionals haben Jens‘ wöchentlichen KI-Newsletter abonniert.
Bislang hat Jens mehr als 100 Workshops und Vorträge über KI gehalten, in Unternehmen und auf Bühnen wie der OMR vor mehreren Tausend Menschen.
Er hilft Unternehmen bei der Optimierung und Automatisierung ihrer Prozesse – mit und ohne KI. Mit seinem Startup snipKI betreibt er dazu eine Lern- und Beratungsplattform im Themenfeld.
Im Selbständig im Netz Podcast erzählt Jens Polomski (LinkedIn, Website),
- wie viel er pro Vortrag verdient und wovon sein Stundensatz in der Beratung abhängig ist
- warum viele seiner Kunden eigentlich keine KI-Beratung brauchen, sondern…
- wie er mit Vibe Coding derzeit jede Woche einen neuen Prototypen baut
- was Jens heute starten würde, wenn er noch einmal bei Null anfinge
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- Was für Tools und Techniken – mit und ohne KI – kommen zum Einsatz?
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Geschichte, Gründer, Angebot

Der gelernte Mediengestalter Jens Polomski konnte sich schon immer für Systeme und Prozesse begeistern. Über Black-Hat-SEO-Foren orientierte er sich um 2010 mehr und mehr in Richtung Online Marketing. Über viele Jahre kombinierte Jens seinen Angestelltenjob mit eigenen Projekten und Kundenarbeiten.
Zu Beginn von Corona wagte Jens dann den Sprung in die hauptberufliche Selbständigkeit. Von Natur aus neugierig, sah er sich schon frühzeitig ChatGPT & Co. an – und teilte seine Erkenntnisse über LinkedIn, wo er sich bereits parallel zu seiner Angestelltenzeit eine Audience von einigen Tausend Kontakten aufgebaut hatte.
Über seine LinkedIn-Reichweite, einen Vortrag im Frühjahr 2023 vor mehreren Tausend Professionals auf dem OMR Festival und weitere Medienpräsenz wurde Jens immer mehr von Unternehmen angefragt, die fit für die KI-Zukunft gemacht werden wollten.
Heute ist Jens zum Thema KI eine Top Voice bei LinkedIn, wo rund 50.000 Follower seine Beobachtungen und Meinungen verfolgen. Noch einmal 50.000 Menschen haben Jens‘ wöchentlichen KI-Newsletter abonniert.
Seine Referenzen lesen sich wie das Who is Who der Wirtschaft: Deutsche Großkonzerne wie die Telekom und Funke, Tech-Unternehmen wie HubSpot und Adobe, aber auch etliche Mittelständler. Innerhalb kurzer Zeit kam Jens so allein auf 120 gehaltene Vorträge (aktuelles Honorar: 5.000 Euro).
Jens hilft Unternehmen bei der Optimierung und Automatisierung ihrer internen Prozesse. Dazu hält er Vorträge, macht Hands-On-Workshops und bietet auch eine kontinuierliche Begleitung an.
Jens inzwischen wesentliches Steckenpferd, das 80 Prozent seiner Arbeitszeit ausmacht, ist allerdings sein Startup snipKI. Die KI Lern- und Beratungsplattform mit verschiedenen Angeboten von KI-Führerschein bis zur Kompetenzschulung von Mitarbeitenden nach KI-Verordnung baut Jens zusammen mit einem Co-Founder und aktuell 7 Mitarbeitenden auf.
Learnings
Die wichtigsten Takeaways.
Der Weg zum Expertenstatus. Wie hat Jens innerhalb kurzer Zeit das geschafft, was viele Tausend Dienstleister mit mehr oder weniger großem Erfolg anstreben?
- Konsistenz – aus gefloppten Beiträgen lernen, statt aufzustecken
- Glück – zur richtigen Zeit das richtige Thema
- Passion – intrinsische Leidenschaft für Tools & Prozesse
Als sich die KI-Welle formte, hatte Jens bereits einige Tausend LinkedIn Follower (heute: rund 50.000), die seinen jahrelang konsistent und zunächst ohne monetären Hintergedanken geposteten Online Marketing Hacks folgten. Ein massiver unfairer Vorteil zum Start.
Dazu ist KI nicht nur ein tiefgreifendes und dynamisches Thema, sondern auch ein sehr kontroverses. Wo ein unlängst von Jens publiziertes KI-Trailer-Video auch schon einmal mehrere Hundert nicht immer wohlwollende Kommentare provozieren kann. Pures Algorithmus-Gold.
Schon zuvor war Jens über viele Jahre am Puls der Zeit und schmiss unentwegt und mit hohem persönlichen Aufwand immer neue Dinge gegen die Wand. KI blieb kleben, unter anderem ein Mikro SaaS für Clubhouse nicht. Das sprichwörtliche Glück des Tüchtigen.
KI ist oft nicht der größte Hebel. In seiner Beratungstätigkeit war Jens oft erstaunt darüber, wie wenig Verständnis in vielen Unternehmen für die eigenen Prozesse herrscht. Also im Endeffekt dafür, was den ganzen Tag über gemacht wird.
So hat in vielen Marketing-Abteilungen, die von Jens „KI-fit“ gemacht werden sollten, noch niemand etwas von Make, Zapier oder n8n gehört. Dabei ließen sich schon durch damit gebaute smarte Automatisierungen enorme Effizienzgewinne erzielen, bevor zum ersten Mal generative KI zum Einsatz kommt.
Immerhin: Jens hat den Eindruck, dass das Verständnis für Prozesse – und wie sie durch Tools verbessert werden können – inzwischen viel mehr „top of mind“ ist als noch vor zwei Jahren. So seien Chatbots & Co. inzwischen selbstverständliche tägliche Sparringspartner von vielen Marketern.
Was Jens anderen Dienstleistern und Beratern rät. Jens sieht sich selbst nicht als KI-Experte („das sind die Leute, die die LLMs bauen“) und tut sich grundsätzlich auch schwer mit der „Experten-Bubble“. Vor allem wenn das Thema nicht (auch) aus intrinsischer Neugierde angegangen wird, sondern rein aus monetären Gründen.
Eine Spezialisierung etwa auf Branchen (wie Pharma, Legal) oder Themenfelder (wie GEO, also die Optimierung der Sichtbarkeit in Chatbots & KI-Suchergenbnissen) hält Jens für ratsam. Er warnt aber davor, technisch zu spitz zu werden – und sich etwa als „ChatGPT-Berater“ zu positionieren, obgleich mittelfristig ein anderes LLM die Oberhand gewinnen könnte.
Generell rät Jens dazu, selbst Hand anzulegen. Um zu verstehen, was man eigentlich erzählt.
Vibe Coding. Jens baut derzeit jede Woche eine neue App. Als Nicht-Entwickler, mittels Vibe Coding. Die Plattformen seiner Wahl sind derzeit hauptsächlich Cursor, hinzu kommt manchmal Lovable.
Das können Chrome Plugins sein – mit denen er einen weiteren Touch Point für seine Beratungstätigkeit und für snipKI schafft -, aber auch ausgewachsene SaaS-Tools wie ein Loom-Klon.
Die neuen No-Code-Tools stellen für Jens vor allem eine Möglichkeit dar, neue Ideen sofort auszutesten. Die Ergebnisse seien nicht „production ready“, böten aber eine Chance zu einem ersten Einstieg in einen Markt.
Weil die großen Plattformen jederzeit mit einem einzigen Update eine ganze SaaS-Tool-Kategorie obsolet machen können (und das auch immer wieder tun), sieht Jens SaaS-Startups generell ambivalent. Wenn er jetzt noch einmal bei Null anfangen würde, würde er trotzdem eher ein eigenes Produkt bauen als etwas als Unternehmensberater Powerpoint-Folien zusammenzubasteln.
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