Sage One – Überblick über das Buchhaltungs-Tool von Sage

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Sage ist seit den 80er Jahren ein bekannter Anbieter von Business-Software und natürlich hat man auch hier den Trend hin zu Cloud-Lösungen erkannt.

Mit Sage One gibt es nun seit einer Weile eine Online-Lösung für die Selbständige und Unternehmen, die von Rechnungen, über die Buchhaltung bis hin zur Lohnabrechnung alles abdeckt, was benötigt wird.

In diesem Artikel stelle ich den Service etwas genauer vor und prüfe, ob es für Selbständige im Netz eine passende Lösung darstellt.

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Sage One – Überblick

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Unter sageone.de findet man die Homepage des Angebotes und dort bekommt man gleich mal einen Überblick über die angebotenen Module.

Statt einer einzigen Lösung kann man sich unter insgesamt 3 Module entscheiden, wobei man auch mehrere wählen kann. Im Folgenden stelle ich die 3 Module genauer vor.

Angebot & Rechnung
Für 9,95 Euro zzgl. MwSt. im Monat kann man das Modul “Angebot & Rechnung” nutzen. Dieses bietet die Möglichkeit Kunden und Lieferanten zu verwalten, Angebote zu verfassen und natürlich Rechnungen zu schreiben.

Es bietet die Übersicht über aktuelle Einnahmen und Ausgaben und man sieht jederzeit, welche Rechnungen noch offen sind. Entsprechend sind auch Mahnungen damit möglich, genauso wie Gutschriften.

Integriert ist zudem ein Online-Banking Tool, welches Zugriff auf die eigenen Konten ermöglicht und so die schnelle Prüfung, ob Rechnungen bezahlt wurden. Aber auch eigene Überweisungen sind damit möglich.

Positiv ist zudem, dass die Dokumente nach den eigenen Vorstellungen angepasst werden können.

Für Selbständige, die ihre Angebote und Rechnungen übersichtlich und einfach online verwalten wollen, aber die Buchhaltung extern machen lassen, ist dieses Modul optimal.

Finanzen & Buchhaltung
Sage One - Überblick über das Buchhaltungs-Tool von SageDiese Modul ist sozusagen der große Bruder des eben vorgestellten Moduls. Es beinhaltet alle Funktionen von “Angebot & Rechnung” und ergänzt diese um eine komplette Buchhaltung.

Die Kontoeingänge und -ausgänge können automatisch zugeordnet werden und fließen damit in die Buchhaltung ein.

Zudem ist die Umsatzsteuervoranmeldung über ELSTER möglich, genauso wie Jahresreports als Gewinn- und Verlustrechnung bzw. als Bilanz. Ebenfalls nützlich ist die DATEV-Schnittstelle, die den Export der Daten für den Steuerberater ermöglicht.

Wer seine Buchhaltung selber macht, für den ist dieses Modul genau richtig. Es kostet monatlich 16,95 Euro zzgl. MwSt..

Lohn & Gehalt
Das dritte Modul im Bunde ist eine Ergänzung und ermöglicht die Online-Lohnabrechnung. Das ist natürlich nur dann von Interesse, wenn man Mitarbeiter hat.

Damit kann man alle notwendigen Meldungen durchführen, Fehlzeiten notieren und mehr. Dabei können Daten aus den anderen Modulen übernommen werden.

Das Modul gibt es ab 5,90 Euro zzgl. MwSt. für einen Mitarbeiter. Weitere Pakete für mehr Mitarbeiter werden ebenfalls angeboten.

Für die meisten Selbständigen ist dieses Modul nicht interessant, da sie alleine arbeiten.

Das papierlose Büro

Sage One ist ein Schritt Richtung papierloses Büro, auch wenn diese Vision sicher noch auf sich warten lässt.

Dennoch macht das Tool eine guten Eindruck, wirkt modern und sehr übersichtlich. Der Funktionsumfang ist gut, denn man bekommt alles was man benötigt, ohne es auf der anderen Seite mit zu vielen Zusatzfeatures zu kompliziert zu machen.

Und da Rechnungen auch als PDF erstellt und versandt werden können, spart man vielleicht doch etwas Papier ein. :-)

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Sinnvoll für Selbständige?

Für mich würde das Modul “Angebot & Rechnung” völlig reichen, da ich meine Buchhaltung nicht selber mache. Der Preis ist in Ordnung, auch wenn es günstigere Anbieter gibt. Allerdings hat man hier mit dem integrierten Online-Banking auf jeden Fall einen Pluspunkt und man sollte auch bedenken, dass Sage ein erfahrener Anbieter mit langer Tradition ist.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es dieses Tool dauerhaft geben wird, ist sehr hoch. Da kann man sich bei dem einen oder anderen Startup nicht ganz so sicher sein.

Ein weiterer Pluspunkt ist das Modul “Finanzen & Buchhaltung”, welches die komplette Buchhaltung ermöglicht und das bieten nicht viele Konkurrenten. Und auch wer Mitarbeiter hat findet hier eine Lösung und es hat natürlich Vorteile, wenn alles aus einer Hand kommt.

Anleitungen und Videos

Auch wenn das Tool recht übersichtlich ist, so muss man sich als Existenzgründer doch erstmal einarbeiten. Hierfür stellt Sage eine umfangreiche Hilfe zur Verfügung. Zudem gibt es im YouTube-Kanal viele Videos, die jedoch eher Überblicks-/Werbe-Charakter haben.

Interessanter sind da schon die Webinare, die Schritt für Schritt zeigen, wie man das Tool nutzt.

Fazit

Insgesamt macht Sage One eine professionellen und ausgereiften Eindruck und ich finde gut, dass man nur für das bezahlt, was man wirklich braucht.

Durch das Angebote, das Online-Tool 30 Tage kostenlos testen zu können, kann man zudem risikolos prüfen, ob es den eigenen Anforderungen entspricht.

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5 Gedanken zu „Sage One – Überblick über das Buchhaltungs-Tool von Sage“

  1. Interessanter Überblick – mein ehemaliger Arbeitgeber hat mit Sage gearbeitet (natürlich nicht mit der online Variante) :) – Besonders interessant finde ich in diesem Test die Möglichkeit, Umsatzsteuervoranmeldungen durchzuführen.

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  2. Schade, Sage One hat so einen guten Eindruck gemacht.
    Ich habe es mir nach diesem Bericht angeguckt. Erstmal ist das wirklich ein Drama überhaupt zur Anmeldung zu kommen, da kommen immer irgendwo irgendwelche Fehlerseiten :-( Dann funktioniert die Implementierung mit dem Bankkonto nicht, da steht dann nur “Allgemeiner Fehler”, ja danke. In den Hilfeseiten steht auch nichts, wo ich mich hinwenden kann. Dann versucht anzurufen. Man landet beim Anrufbeantworter, der einem die Auswahlmöglichkeit gibt zwischen “Sind Sie Testkunde Lohn & Gehalt, drücken Sie die 1, sind Sie Testkunde Finanzen & Buchhaltung, drücken Sie die 2.” So, ich bin Testkunde für Angebote & Rechnung und komme dementsprechend nicht zum Support durch. Hmpf. Jetzt geb ich auf.

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  3. Bei Online-Varianten zu Büroorganisation und Buchhaltung muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Daten “irgendwo” gespeichert sind, und sich dem eigenen Zugriff unter Umständen entziehen, z.B. wenn man gerade nicht online ist bzw. sein kann.

    Der Preis für Angebot&Rechnung ist mit jährlich 120 EUR netto relativ hoch. Auftragsbestätigungen kann man damit nicht schreiben, oder?
    Die Buchhaltungslösung mit 204 € Jahresgebühr ist deutlich zu teuer.

    Bei der Off-Line Version von z.B. Lexware Büro easy erhält man vergleichbare Leistungen bereits für 150 € bzw. 100 €.
    WISO Mein Büro erhält man sogar für unter 80 € netto (enthält Angebot&Rechnung, Buchhaltung, Online-Banking, Steuererklärung etc. ). Das Programm ist modular erweiterbar.

    Wer will, kann seine Daten dann ja immer noch in der Cloud sichern.

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  4. Ich habe sowohl Sage One getestet als auch Lexoffice und mir hat letzteres wesentlich besser gefallen und deckt meines Kenntnisstandes weite Bereiche aller drei SageOne Pakete ab, für einen wesentlich kostengünstigeren Gesamtpreis. Der liegt nämlich bei maximal 9,95 zzgl. MwST.

    Ich würde aktuell eine Cloudvariante immer einer stationären vorziehen, da man wesentlich flexibler ist bei Betriebssystemen, etc. Oder auch mal “schnell” von unterwegs ein Angebot über das Tablet erstellen kann.

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