11 Fragen an mich – Liebster Award

Ich mag Blogparaden und andere Aktionen, bei denen Blogger sich vernetzen und interessante Inhalte schaffen.

Vom “Liebster Award” hatte ich schon mal gehört und seit einigen Jahren gibt es diesen in Deutschland.

Um was es dabei geht und meine Antworten auf 11 Fragen, erfahrt ihr im Folgenden.

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Was ist der “Liebster Award”?

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Bei dieser Aktion mit dem etwas komischen Namen handelt es sich um eine Aktion unter Bloggern. Blogger nominieren ihre liebsten anderen Blogs und bitten diese 11 Fragen zu beantworten.

Es hat ein wenig was von einem Kettenbrief, aber mit dieser Aktion soll Motivation und Bekanntheit der Teilnehmer gestärkt werden. Ich durfte letztes Jahr bereits daran teilnehmen.

Mich hat vor kurzem Alexander von rechnungswesenlehrer.de für diese Aktion nominiert und da mache ich doch gern mit, auch wenn ich mit meinem Blog sicher nicht mehr ganz so viel Aufmerksamkeit brauche, wie andere. Dennoch bin ich gern dabei.

11 Fragen an mich

Hier nun die 11 Fragen, die Alexander mir gestellt hat.

Woher beziehst Du die Ideen für Deine Artikel?
Aus meiner täglichen Arbeit. Seit einigen Jahren bin ich Vollzeit-Blogger und da liest man natürlich auch eine Menge in anderen Blogs, auf News-Portalen und so weiter.

Zudem erhalte ich eine Menge Mails, teilweise auch von Lesern, aus denen ich ebenfalls oft Ideen für Artikel bekomme.

Des Weiteren beziehe ich immer wieder Ideen aus meinem Umfeld, meinen Hobbies und was ich sonst noch so erlebe. Mit der Zeit habe ich “Antennen” für Artikel-Themen entwickelt. Die schlagen automatisch Alarm, wenn mir etwas interessantes für meine Blogs über den Weg läuft.

In welcher Weise stehst Du im Austausch mit Deinen LeserInnen?
Ich bekomme täglich Mails von LeserInnen und beantworte diese alle, auch wenn es mal einen oder zwei Tage länger dauert. Mir ist es aber wichtig die Fragen zu beantworten, da ich noch weiß wie es ist, wenn man im Online-Business anfängt und vor so vielen Fragenzeichen steht.

Zudem bekomme ich auch über Facebook immer wieder Fragen und Feedback und natürlich lese ich mir auch alle Kommentare in meinen Blogs durch.

Hin und wieder ruft mich auch jemand an, aber da bin ich kein großer Fan von, weil mich das bei meiner aktuellen Tätigkeit unterbricht.

Wie wichtig ist für Dich das Konzept der E-Mail-Liste von Interessenten?
Ich weiß um die Bedeutung eines Newsletters und habe auch selbst einige E-Mail-Listen, die ich mehr oder weniger regelmäßig mit neuen Mails bespiele.

Allerdings bin ich doch eher der Blogger, als der E-Mail-Marketer. Ich mag es, wenn meine Artikel online erscheinen und noch nach Jahren aufgerufen und gelesen werden.

Aber ich verkaufe ja auch nicht wirklich Produkte, von meinem Nischenseiten-Aufbau E-Book mal abgesehen, sondern bin ja eigentlich Publisher. Als Hersteller mit regelmäßigen Angeboten würde ich einen Newsletter sicher intensiver nutzen.

Bist Du mal abgemahnt worden? Wenn ja, wofür?
Ja, ich habe tatsächlich schon mal eine Abmahnung erhalten. Es ging um ein Bild von Flickr, welches ich unberechtigterweise bei mir in einen Artikel eingebaut und auch nicht den Urheber genannt hatte.

Das wurde dann doch recht teuer (knapp 2.000 Euro) und hat mich deutlich sensibler gegenüber Urheberrechten gemacht.

Welches sind Deine 3 am häufigsten gelesenen Artikel und in welchem Verhältnis steht die Häufigkeit zu Deinen anderen Artikeln? Soll heißen, gibt es 1-3 Posts, die 80% des Traffics bringen, oder verteilt sich das gleichmäßiger?
Meine drei beliebtesten Artikel im Jahr 2016 waren:

Die 3 machen zusammen ca. 9,5% der gesamten Seitenaufrufe aus. Es gibt also schon Artikel, die sehr viele Aufrufe haben, aber es ist nicht so, dass einer alles dominiert.

Bei mehr als 4.500 Artikeln ist das auch deutlich unwahrscheinlicher, als bei kleinen Websites.

Wenn Du Trolle triffst, wie gehst Du mit ihnen um?
Zum Glück gibt es auf meinen Blogs so gut wie nie Trolle. Dafür bin ich sehr dankbar, sehe ich doch auf anderen Websites, dass es auch ganz anders sein kann.

Wenn dann doch mal einer unterwegs sein sollte, ignoriere ich ihn oder lösche den Kommentar ganz. Nur keine Plattform bieten oder einen Streit anfangen. Das wollen die doch nur.

Welche Aspekte Deines Blogs werden hauptsächlich kritisiert, und ist diese Kritik fundiert oder eher drollig-trollig?
Hin und wieder gibt es mal etwas Kritik an manchen Gastartikeln, was aber eher selten vorkommt. Unter meinen Top-Artikeln sind einige Gastartikel, was zeigt, dass auch diese Qualität bieten. Ich bin da mit den Jahren deutlich anspruchsvoller geworden und lehne immer wieder mal Gastartikel ab, wenn sie nicht meinen Anforderungen entsprechen.

Ansonsten kann es mal vorkommen, dass mir jemand vorwirft, dass ich Anbieter, Produkte etc. absichtlich positiv bespreche, weil ich da Affiliate bin oder angeblich dafür bezahlt werde. Letzteres trifft natürlich nicht zu, weshalb ich den Vorwurf locker sehe. Aber dennoch ist solche Kritik hin und wieder hilfreich, um selbst zu reflektieren, ob man kritisch genug ist.

Bei mir ist es so, dass ich über Dinge berichte, die ich gut finde und weiterempfehle. So z.B. bei Büchern. Bücher die schlecht sind, lese ich entweder gar nicht oder lege sie schnell weg. Dann schreibe ich natürlich auch kein Review. Deshalb sind die meisten Buch-Reviews bei mir positiv.

Ich bin halt kein Test-Portal und habe deshalb auch nicht den Anspruch alles zu testen und damit sowohl über die guten, als auch über die schlechten Sachen zu berichten. Deshalb gibt es bei mir überwiegend positive und motivierende Informationen zu finden.

Betrachtest Du den Return-on-Investment Deiner Arbeit? Wenn ja, wie rechnest Du?
Oh, jetzt hast du mich erwischt. Ich bin kein Controller und deshalb schaue ich mir selten wirklich konkrete Zahlen an und prüfe, ob der ROI stimmt.

Ich blogge einfach gern und deshalb mache ich das auch. Ich überlege mir natürlich vorher schon, ob sich etwas lohnen könnte und ob es gut bei den Lesern ankommt. Am Ende aber mache ich das, worauf ich Lust habe und was mir Spaß macht.

So kann es natürlich vorkommen, dass sich etwas finanziell mal nicht so gelohnt hat, aber in der Summe läuft es sehr gut.

Wer dagegen für einen Kunden arbeitet und vielleicht noch viel Materialeinsatz etc. hat, der sollte natürlich viel stärker auf den ROI achten.

Schreibst Du zu bestimmten Zeiten nach Routine oder wann immer Du eine Idee hast?
Früher habe ich tagesaktuell geschrieben. Das heißt, ich bin auf Arbeit gegangen und habe früh Artikel geschrieben und gleich veröffentlich.

Seit ein paar Jahren schreibe ich vor und bin dadurch bei meinem Tagesablauf deutlich flexibler. Dennoch ist es oft so, dass ich am Vormittag einfach besser schreiben kann. Dafür kümmere ich mich dann Nachmittags eher um Verwaltungskram, Technik etc..

Hast Du einen bestimmten Prozess / Arbeitsgang für das Entwickeln eines Posts?
Die meisten Artikel existieren schon eine Weile als Entwurf, so dass ich darin Stichpunkte, Ideen, Zahlen und auch passende Links sammeln kann.

Wenn ich den Artikel dann schreiben will, habe ich schon eine Menge Infos, die ich dann “nur” noch in eine Struktur bringen muss. Dazu erstelle ich Zwischenüberschriften und skizziere den Artikel schon mal durch. Danach fällt das Schreiben deutlich einfacher.

Bei kürzeren Artikeln oder wenn es weniger um Recherche, als um eigene Erfahrungen geht, schreibe ich auch einfach mal los. Was halt jeweils besser passt.

Wie wichtig findest Du Blog-Design?
Ich finde eine gute Usability wichtig und auch einen gewissen Wiedererkennungseffekt.

Mit Webdesign verbinde ich dagegen oft nur das “schön machen” einer Website und das ist mir weniger wichtig.

Also insgesamt ist meiner Meinung nach ein technisch sauberes, ansprechendes und nutzbares Blog-Design wichtig, aber man sollte sich da auch nicht verrennen.

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Meine 11 Fragen an …

Nachdem ich die Fragen an mich nun beantwortet habe, muss ich noch ein paar andere Blogger nominieren und diesen Fragen stellen.

Hier erstmal meine 11 Fragen:

  1. Wie ist dein Blog entstanden?
  2. Was waren deine größten Probleme bei der Blog-Erstellungen?
  3. Hattest du schon mal mit Motivations-Problemen zu kämpfen?
  4. Wie wichtig ist dir eine gute Rechtschreibung?
  5. Was ist dein eigener Lieblingsartikel?
  6. Was willst du mit deinem Blog in Zukunft noch erreichen?
  7. Wie sieht ein typischer Tag, an dem du bloggst, für dich aus?
  8. Was machst du anders, als andere Blogger?
  9. Hast du ein Morgenritual?
  10. Was gefällt dir am Internet am besten und was am wenigsten?
  11. Was macht dich glücklich?

Ich nominiere für den “Liebster Award” die folgenden Blogger:

David von dkeu.de
Maria von maria-lengemann.de
Dominik von gruender-welt.com
Anne & Marcus von trainyabrain-blog.com
Kaddy & Sebastian von spielfritte.de

Die Regeln der Teilnahme am Liebster Award:

  • Verlinke den Blog-Artikel, in dem du nominiert wurdest.
  • Beantworte die 11 Fragen.
  • Nominiere selber weitere Blogs und informiere diese darüber.
  • Stelle den Nominierten 11 interessante Fragen

Mal schauen, wer davon alles mitmachen wird.

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3 Gedanken zu „11 Fragen an mich – Liebster Award“

  1. Hallo Peer,

    es gibt ja wirklich viele, die den Liebster-Award total bescheuert finden. Ich mag ihn, weil man dadurch doch immer wieder Dinge über über den jeweiligen Blogger erfährt, die man vorher nicht wusste.

    Dass du schreibst, wozu du Lust hast und nicht immer ausschließlich auf den Besucheransturm pochst, finde ich super. Am Vorschreiben von Artikeln muss ich selbst noch arbeiten. Bisher schreibe und veröffentliche ich gleich, meistens zumindest. Aber die zeitliche Flexibilität, die das Planen mit sich bringt, hat schon seine Vorteile.

    Herzliche Grüße
    Manuela

    Antworten
  2. Ich lese den Liebster Award auch immer sehr gern. Finde es spannend, wie auf die Fragen geantwortet wird, da ich den Blogger dann besser kennen lerne. Sinnlos ist es natürlich, wenn es dann irgendwann einfach zu viel wird.
    Liebe Grüße
    Gaby

    Antworten
  3. Zunächst: Ein gutes neues Jahr.

    Die Fragen, die Du beantworten musstest Peer waren sehr interessant, genauso, wie die Einblicke in deinen Antworten.

    Gar nicht so “Liebster-Award-typisch”. Viele sind nämlich eher langweilig.

    Zu schreiben, worauf man Lust hat, ist eine super Strategie.
    HG Hans

    Antworten

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