18 Blog-Fehler, die du zum Start vermeiden solltest! + Blog-Start Checkliste

18 Blog-Fehler, die du zum Start vermeiden solltest! + Blog-Start ChecklisteNachdem ich im vorherigen Artikel meiner Blog-Start-Artikelserie einige wichtige Tipps zum Start eines neuen Blogs gegeben habe, möchte ich heute nun auf 18 häufige Blog-Fehler eingehen und zeigen, wie du diese vermeiden kannst.

Zudem findest du eine umfangreiche Checkliste für den Launch eines neuen Blogs in diesem Artikel und diese Liste gibt es zudem als kostenlosen PDF-Download.

Ich freue mich sehr darauf von dir zu erfahren, welche Blog-Fehler du beim Start gemacht hast.

Für Werbe-Links auf dieser Seite zahlt der Händler ggf. eine Provision. Diese Werbe-Links sind am Sternchen (*) zu erkennen. Für dich ändert sich nichts am Preis. Mehr Infos.

Häufige Blog-Fehler zum Start und Tipps

Ebook Schreiben und Verkaufen
Werbung

Im Folgenden liste ich typische Blog-Fehler beim Start auf und gebe Tipps, wie man diese vermeiden kann.

Das sind natürlich nicht alle Fehler, die ein Blogger oder eine Bloggerin machen kann. Es handelt sich allerdings um häufige Blog-Fehler, die vor oder während des Starts eines neuen Blogs gemacht werden und die sich durchaus vermeiden lassen.

(Auf Fehler während des späteren Bloggens komme ich in einem anderen Artikel noch zu sprechen.)

  1. Keine Vision und keine Ziele

    Auch wenn es sich bei einem Blog nicht um ein richtiges Unternehmen handeln muss und man natürlich mit Spaß bei der Sache sein sollte, so sind eine Vision und Ziele auf jeden Fall hilfreich. Was will ich mit dem Blog erreichen und wo soll der Blog in 2, 3 oder 5 Jahren stehen?

    Eine Vision und Ziele geben die Richtung vor und man kann alle Maßnahmen viel einfacher planen und ausrichten. Und nicht zuletzt werden die Ziele maßgeblich von der Vision beeinflusst.

    Ohne Vision bloggt man einfach nur so vor sich hin, ohne wirklich auf ein Ziel hinzuarbeiten.

  2. Me-too Strategie

    Immer wieder sehe ich neue Blogs, die erfolgreiche Blogs kopieren. Das ist natürlich verlockend. Man sieht in einem Themenbereich große und erfolgreiche Blogs und möchte auch so einen Blog haben.

    Doch einfach genau dasselbe zu machen wie ein erfolgreicher Blog, ist in der Regel keine gute Idee. Wer braucht schon eine Kopie, wenn es ein Original gibt?

    Stattdessen sollte man von erfolgreichen Blogs lernen, diese Erkenntnisse aber dann im eigenen Blog einfließen lassen und etwas einzigartiges daraus machen.

  3. Nicht einzigartig sein / keinen USP

    Das bringt mich gleich zu diesem Punkt. Der USP (das Alleinstellungsmerkmal) ist auch für Blogs extrem wichtig. Nur wenn man in den Augen der Leser etwas Besonderes bietet, das woanders nicht zu finden ist, wird man aus der großen Blog-Masse (und den vielen anderen Inhalte im Internet) herausragen.

    Man sollte sich deshalb schon vor dem Start Gedanken darüber machen, wie man sich von anderen Blogs, Websites, YouTube-Kanälen etc. zum selben Thema unterscheiden kann. Allerdings entwickelt sich so ein USP oft auch erst mit der Zeit, wenn man seine Leser und ihre Bedürfnisse besser kennengelernt hat.

    In diesem Zusammenhang halte ich es ebenfalls für einen Blog-Fehler, wenn man keinen Fokus in seinem Blog hat. Es gibt zwar auch ein paar gute Misch-Blogs, die über alles mögliche schreiben, aber in der Regel ist es sehr zu empfehlen einen inhaltlichen Fokus zu haben und sich daran zu halten. Für Besucher bleibt so ein Blog weit einfacher in Erinnerung und sie kommen eher wieder.

  4. Keinen Plan für den Blog

    Winston Churchill hat mal gesagt: “Failing to Plan is Planning to Fail”. Das bedeutet sinngemäß, dass man man ohne Planung direkt in den Misserfolg läuft.

    Das gilt für Unternehmen genauso, wie für professionell betriebene Blogs. Deshalb sollte man sich einen Plan für die ersten Wochen und Monate nach dem Start zurecht legen, um auch ach dem Launch dran zu bleiben. Ich erstelle mir zum Beispiel einen Jahresplan und leite daraus dann Monats- und Wochenpläne ab.

    Jahresplan für neuen Blog

    Zudem sollte man sich generell einen Plan für das Schreiben von Inhalten zurechtlegen. Die Zeit ist immer knapp und wenn man sich die Zeit nicht explizit nimmt, wird man schludrig und es erscheinen weniger Inhalte. Das wiederum schadet dem Wachstum des neuen Blogs.

  5. Die falsche Motivation

    Geld ist kein schlechter Motivator, allerdings taugt es nicht auf Dauer als Hauptmotivation. Bloggen ist kein 100-Meter-Sprint, sondern ein Marathonlauf und den schafft man nur, wenn man mit Spaß und Leidenschaft bei der Sache ist.

    Es wird immer wieder Rückschläge geben und man wird eine Weile brauchen, bis das erste Geld fließt. Viele Blogger, die nur an das Geldverdienen denken, verlieren deshalb recht schnell die Motivation.

  6. Zu wenig Blog-Artikel

    Zum Start des neuen Blogs sollte man bereits 10 Artikel geschrieben haben. Gerade zu Beginn ist jeder Besucher kostbar und deshalb ist es wichtig, dass man diesen einige tolle Artikel bieten kann.

    So können sie sich ein besseres Bild von den Inhalten des Blogs machen und die Chance, dass sie wiederkommen, steigt. Der erste Eindruck ist sehr wichtig und da spielen die zum Start eines Blogs vorhandenen Artikel eine sehr wichtige Rolle.

  7. Wichtige Inhalte fehlen

    Natürlich sollten keine wichtigen Inhalte in einem neuen Blog fehlen. Baustellenseiten sind Tabu! Ebenso sollte man die wichtigsten Seiten (Impressum, Datenschutzerklärung, Über Mich-Seite) zum Start fertig haben.

    Aber auch die zum Start angekündigten Features müssen funktionieren.

  8. Keine herausragenden Inhalte

    Immer wieder höre ich von neuen Bloggern, dass diese die tollsten Artikel zurückhalten, bis genug Besucher auf dem Blog sind. Das ist in meinen Augen ein Blog-Fehler. Man sollte von Anfang an die besten Inhalte veröffentlichen, um das Maximum aus den ersten Besuchern herauszuholen.

    Natürlich ist es so, dass die ersten Top-Artikel nicht von wahnsinnig vielen Besuchern gelesen werden, aber diese sind eher bereit einen Top-Artikel weiterzuempfehlen oder zu verlinken, als einen mittelmäßigen Artikel.

    Langfristig werden diese Artikel viele Leser durch den Longtail bekommen (wie viele meiner Evergreen-Artikel) und natürlich kann man so einen Top-Artikel später aktualisieren und neu veröffentlichen.

  9. Technische Blog-Fehler oder Probleme

    Der Blog sollte zum Start keine technischen Fehler haben. Deshalb sollte man diesen nochmal genau prüfen und zudem die Ladezeit messen. Angehende Blogger übertreiben es manchmal mit den Plugins und gerade sehr günstige Hosting-Tarife vertragen das nicht so gut.

    Es gibt eine Menge Tipps für eine besser Performance und auch manche WordPress-Plugins helfen dabei sehr.

  10. Schlechtes Hosting

    Ich verstehe gut, wenn jemand zu Beginn nicht so viel für das Hosting ausgeben möchte. Das Geld ist knapp.

    Allerdings sollte man nicht an der falschen Stelle sparen und lieber ein paar mehr Euro im Monat für das Hosting in die Hand nehmen, um einen Webhosting-Tarif bei einem guten Anbieter, wie All-Inkl.com oder DomainFactory, zu buchen.

    Schlechtes Hosting führt zu langsamen Ladezeiten und sogar Ausfällen. Das schadet einem neuen Blog sehr.

  11. Fehlende Social-Links & RSS-Feed

    Marketing ist sehr wichtig für einen neuen Blog und ich komme darauf noch in einem späteren Artikel dieser Serie zu sprechen. Zum Start sollte man dafür sorgen, dass Social Sharing Buttons vorhanden sind. Dafür gibt es gute WordPress-Plugins. Keinesfalls sollte man die Widgets der Netzwerke bei sich einbinden.

    Zudem sollte man es den Lesern einfach machen, den RSS-Feed abonnieren zu können. Das bringt erste Stammleser.

  12. Falscher Start-Zeitpunkt

    Man sollte seinen neuen Blog nicht gerade eine Woche vor dem eigenen Urlaub starten und auch nicht unbedingt in einer Zeit, wo die Zielgruppe eher nicht online ist. So würde ich einen Business-Blog nicht gerade im Sommer starten und einen Surf-Blog nicht im Winter.

    Man sollte sicherstellen, dass man in den nächsten 4-8 Wochen definitiv nichts anderes großes vorhat, sondern sich intensiv dem Blog widmen kann. Gerade in den ersten Wochen wird man viel schreiben, Probleme beheben und Marketing machen.

  13. Kein Analytics installiert

    Man sollte ein Web-Analytics Tool bzw. Plugin gleich zu Beginn installieren. Welches das ist, ist dabei eine ganz persönliche Entscheidung. Es sollte allerdings eines sein, mit dem man langfristig arbeiten möchte.

    Ich setze seit längerer Zeit auf die WordPress-Plugins Statify und Koko Analytics, da diese aus Datenschutzsicht unbedenklich sind.

    Koko Analytics Statistik für Blogs

    Wer dagegen Google Analytics oder etwas ähnliches einsetzen möchte, sollte sich über den Datenschutz informieren und die Einwilligung jedes Besuchers per Consent-Plugin einholen.

    Consent-Plugin in neuem Blog

  14. Kein SEO

    Man sollte es mit der Suchmaschinenoptimierung zwar nicht übertreiben, aber schon gar nicht sollte man darauf ganz verzichten. Inhalte allein reichen heute in der Regel nicht mehr aus, um in Google ganz nach vorn zu kommen.

    Deshalb sollte man besonders der OnPage-, aber auch der OffPage-Optimierung die nötige Aufmerksamkeit vor dem Blog-Start widmen.

  15. Zu polarisierend oder zu langweilig

    Es ist natürlich eine Gratwanderung, welchen Stil man im eigenen Blog nutzt. Zudem hängt dies vom Thema und der eigenen Zielgruppe ab. Was manche Leute schon stört, gefällt anderen sehr gut. Deshalb sollte man recht schnell versuchen herauszufinden, mit welchem Stil man bei den Lesern gut ankommt.

    Zum Start sollte man es aber weder in die eine, noch in die andere Richtung übertreiben und zu kontrovers sein. Ein wenig polarisieren kann aber dabei helfen den einen oder anderen Backlink-Magneten zu erstellen.

  16. Zu viel oder zu wenig Persönlichkeit

    Ein Blog lebt davon, dass dahinter ein Blogger oder eine Bloggerin steht, der/die zumindest etwas Persönlichkeit einbringt. Ein Blog ist eben keine anonyme Website.

    Dennoch sollte man es nicht übertreiben und ständig Einblicke in das eigene Leben geben, was für Außenstehende zudem oft weit weniger interessant ist, als für den Blogger selbst. Aber man sollte ebenfalls vermeiden, überhaupt keine persönlichen Aspekte einfließen zu lassen. Dann braucht man keinen Blog starten.

    Ein guter Blog hat einen persönlichen Stil.

  17. Schlechtes Webdesign

    Das Layout eines Blogs ist ein wichtiger Faktor für den ersten Eindruck und sollte nicht vernachlässigt werden.

    Hat man noch keinen richtigen Plan, in welche Richtung das Layout gehen soll, dann sollte man zumindest ein angenehmes und leicht zu bedienendes Theme wählen, was idealerweise schon in den Farben daherkommt, die man sich für den Blog vorstellt. Dann sind spätere Layoutänderungen nicht ganz so dramatisch.

    Ich habe mich in letzter Zeit zum Beispiel für das GeneratePress Theme entschieden, da ich damit sehr zufrieden bin und es einfach anzupassen und sehr schnell ist.

    Schnelles WordPress-Theme

  18. Gold-Plating

    So wichtig die Vorbereitungen auf den Blog-Start auch sind, man sollte es nicht übertreiben und sogenanntes Gold-Plating betreiben. Dieser Begriff bezeichnet bei Programmierern die Unsitte, den Start einer neuen Software zu verzögern, um noch weiter an kleinen Details und unwichtigen Features zu werkeln.

    Man verschenkt damit einfach nur Zeit und feilt an Dingen, die sich sehr wahrscheinlich sowieso noch ändern, wenn man erstmal das Feedback der Leser bekommen hat und zudem nur wenig Auswirkungen haben.

    An dieser Stelle kann ich nur wieder auf das von mir geliebte und gelebte 80/20 Prinzip verweisen, welches auch beim Blog-Start gute Dienste leistet.

Wenn man diese 18 häufigen Blog-Fehler vermeidet, steht einem relativ reibungslosen und erfolgreichen Blog-Start nichts mehr im Weg.

Blog-Start Checkliste

Im Folgenden gibt es nun eine handliche Checkliste, die du vor dem offiziellen Blog-Start abgearbeitet haben solltest.

Diese Checkliste gibt es auch als PDF-Download. Ich habe die PDF-Datei absichtlich optisch schlicht gehalten, damit ich euren Drucker nicht unnötig quäle.

 
Erläuterung
Planung

Voraussetzungen

Du bringst die notwendigen Voraussetzungen für das Bloggen mit.

Vision

Du hast eine Vision, wo du mit deinem Blog in 2, 3 oder 5 Jahren ungefähr stehen möchtest.

Idee

Ein Idee, passend zum eigenen Know, den eigenen Interessen und einem vorhandenen Markt wurde ausgewählt.

Ziele

Kurz- und mittelfristige Ziele wurden gesetzt.

USP

Es wurden besondere Features und Inhalte geplant, die deinen Blog von anderen abheben.

Domain

Eine passende Domain für den Blog wurde ausgewählt.

Inhaltsplanung

Die inhaltliche Ausrichtung wurde definiert und die ersten Inhalte zum Blog-Start und für die Wochen danach wurden geplant.

Zeitplanung

Die eigene Zeitplanung wurde so gestaltet, dass der Blog dauerhaft und regelmäßig betreut werden kann.

Motivation

Spaß und Leidenschaft für das Blogthema sind bei dir vorhanden. Geld motiviert (nur) zusätzlich.

Launch-Termin

Der Launch-Termin ist so gewählt, dass man selber Zeit hat und die Zielgruppe sehr aktiv im Netz ist.

Technik

Hosting

Ein günstiges, aber ausreichend leistungsfähiges und zukunftssicheres Hosting-Paket wurde ausgewählt.

WordPress-Einstellungen

Die notwendigen Einstellung in WordPress wurden vorgenommen.

HTML & CSS

Der Code des eigenen Blogs wurde auf Fehler überprüft und diese ggf. behoben.

Ladezeit

Die Ladezeit des Blogs beträgt maximal 2-3 Sekunden. Der Speedreport von Google zeigt keine gravierenden Probleme.

Analytics

Einbau eines Analytics-Tools abgeschlossen.

Feed

Der Blog-Feed funktioniert problemlos in verschiedenen Feedreadern. Ggf. wurde der eigene Feed auf Feedburner eingetragen.

Backup

Ein regelmäßiges Backup für den eigenen Blog wurde eingerichtet.

Suche

Die Suchfunktion des Blogs funktioniert problemlos.

Layout

Theme

Ein passendes Theme wurde ausgewählt und den eigenen Anforderungen angepasst.

Navigation

Die Navigation des eigenen Blogs ist übersichtlich und leicht zu nutzen. Die wichtigsten Inhalten sind schnell zu finden.

Usability

Insgesamt sollte der Blog einfach zu benutzen sein. Das wurde idealerweise mit Familie und Freunden getestet.

RSS-Link

Der RSS-Link/-Button steht weit oben und ist damit sofort nach dem Laden einer Seite deutlich zu sehen.

Social-Buttons

Social-Sharing/-Voting-Buttons wurden eingebaut.

OnPage-SEO

Die wichtigsten OnPage-Optimierungen wurden vorgenommen.

rechtliche Kennzeichnung

Kennzeichnung von Werbung, Affiliate-Links, etc. wurde vorgenommen.

Seitencheck

Alle Seiten des eigenen Blogs wurden nochmal angeschaut und geprüft. Dies wurde mit verschiedenen Browsern durchgeführt.

Gesamteindruck

Der erste Eindruck für neue Besucher ist positiv. Auch das wurde mit Freunden und Familie geprüft.

Content

Mind. 10 Artikel

Es wurden ausreichend viele Artikel vorgeschrieben und vor dem Start veröffentlicht.

hochwertige Inhalte

Die ersten Artikel sind bereits hochwertig und zeigen sofort die hohe Qualität des Blogs.

20-30 Entwürfe

Es wurden mindestens 20-30 Artikel-Entwürfe erstellt, die für die nächsten Wochen und Monate genug Artikel-Ideen liefern.

Rechtschreibung

Die Artikel wurden hinsichtlich Rechtschreibung und Grammatik überprüft und sind fast perfekt.

Impressum & Datenschutz

Diese wichtigen rechtlichen Inhalte wurden erstellt und sind vollständig.

Über mich

Der Blogger selber wird vorgestellt und präsentiert sich sympathisch und kompetent.

Kontakt

Ggf. wurden ein Kontaktformular und/oder andere Kontaktmöglichkeiten eingebaut.

So geht es weiter
Im nächsten Artikel der Blog-Start Artikelserie geht es um Tipps für die ersten Leser. Ich zeige, wie du diese mit ersten Marketing-Maßnahmen gewinnst und wie du deine Motivation in der ersten Zeit hochhälst, um einen guten Blog aufzubauen.

ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider
Werbung

Schreibe einen Kommentar