Blog-Idee, Monetarisierung, YouTube und mehr – Interview mit Anne und Marcus

Vorhin gab es eine ausführliche und interessante Blog-Einnahmen Analyse.

Im Folgenden findet ihr ein Interview mit den beiden Betreibern des von mir analysierten Blogs.

Darin geht es unter anderem um die Idee, den Blog-Alltag, häufige Probleme, YouTube und vieles mehr.

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Interview

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Marcus und Anne. Bitte stellt euch meinen Lesern kurz vor.
Danke lieber Peer für die Interview-Einladung. Wir sind schon seit Jahren große Fans von deinem Blog und so ist es uns eine große Freude deine Fragen zu beantworten.

Wir sind Anne und Marcus und bloggen seit 2011 mit größter Leidenschaft über die Themen hormonfreie Verhütung und Kinderwunsch. Seit 2009 wenden wir natürliche Methoden zur Verhütung an. Im Jahr 2012 wechselten wir zum Kinderwunsch und unser Wunschkind kam noch im gleichen Jahr zur Welt :).

Wir verfolgen mit unserem Online-Unternehmen zwei Hauptziele. Zum einen möchten wir, dass keine Frau mehr unter den Nebenwirkungen hormoneller Verhütung leiden muss und ihre für sich optimale hormonfreie Alternative finden kann. Zum anderen sind etwa 10% der Paare in Deutschland ungewollt kinderlos und hier möchten wir natürliche Wege und Methoden zum Wunschkind aufzeigen.

Mittlerweile haben wir zwei Blogs und zwei YouTube Kanäle, auf denen sich Interessierte zu hormonfreier Verhütung und Kinderwunsch informieren können. Ebenso bieten wir eCoachings in diesem Bereich an und konnten unser Hobby zum Beruf machen. Unser erfolgreichster Blog (trainyabrain-blog.com) ist einigen deiner LeserInnen vielleicht schon bekannt und hat mittlerweile schon fast 90.000 Besuche pro Monat.

Ein Erfolg, mit dem wir nicht gerechnet hätten – es ist total schön, so viele Menschen für unsere Themen regelmäßig online zu erreichen und zu begeistern.

Wie seid ihr auf die Idee für trainyabrain-blog.com gekommen?
Alles begann im Jahr 2009, etwa ein Jahr nachdem ich Marcus kennengelernt habe. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich absolut keine künstlichen Hormone mehr zur Verhütung nehmen. Ich hatte zwar scheinbar keine Nebenwirkungen, aber ich hatte immer so ein schlechtes Gewissen meinem Körper gegenüber. Ich dachte damals: „Das kann doch nicht gut sein auf Dauer!“

Dann habe ich mich auf die Suche nach hormonfreien Verhütungsmethoden gemacht. Meine damals neue Frauenärztin fragte ich erstmal nicht um Rat, denn ich hatte noch gut im Gedächtnis behalten, was mir ihr Vorgänger empfohlen hat: „Außer der Spirale, gibt es keine andere sichere Alternative zur Pille!” Ich wollte mir aber nichts schmerzhaft einsetzen lassen und der Gedanke einen Fremdkörper in mir zu haben, war für mich sehr beunruhigend und beängstigend.

Also machte ich mich online schlau und fand über sehr viele Umwege dann zur symptothermalen Methode, die ich bis heute mit voller Begeisterung verwende. Die symptothermale Methode ist eine Methode zur Bestimmung der fruchtbaren und unfruchtbaren Tage. Wenn du weißt, wann du fruchtbar bist, kannst du das zur Verhütung oder in der Kinderwunschzeit nutzen. Somit brauchst du beispielsweise an den unfruchtbaren Tagen nicht verhüten und wirst mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht schwanger. An den fruchtbaren Tagen können Kondome oder andere Barrieremethoden zur Verhütung verwendet werden.

Insgesamt ist diese Methode sehr gut untersucht und erreicht einen Pearl Index von 0,4. Das ist eine Sicherheit, die ähnlich gut wie die Pille (Pearl Index 0,3) ist. Sie hat keine Nebenwirkungen und ist sehr preiswert, da man sie bis zur Menopause so gut wie kostenfrei anwenden kann. Es ist in fast jeder Lebenslage anwendbar – in der Stillzeit, direkt nach dem Absetzen der Pille und sogar in den Wechseljahren.

Auch bei Kinderwunsch werden mit dieser Methode 81% der Frauen in nur 6 Monaten schwanger, ohne Methode sind es nur 60%. Ich selbst bin im ersten Kinderwunschzyklus schwanger geworden. Marcus und ich waren so begeistert und zufrieden mit dieser Methode, dass wir das Wissen rund um die symptothermale Methode mit der ganzen Welt teilen wollten. Doch dann stellte ich fest, dass fast niemand die Methode kannte – meine Freundinnen kannten sie nicht, meine Mutter kannte sie nicht und auch mein Frauenarzt von damals kannte sie nicht.

Uns verfolgte der Gedanke, dass eine so gute preiswerte, gesunde und hormonfreie Methode nicht unbekannt bleiben darf. Und so beschlossen wir quasi über Nacht etwas daran zu ändern und die Methode online zu verbreiten. Wir gründeten einen Blog und begannen eine Ausbildung zum Fruchtbarkeitscoach, wodurch wir Frauen und Paaren das Wissen rund um die Methode in Kursen vermitteln konnten. Entgegen jeder Erwartung erreichten wir in sehr kurzer Zeit, nach etwa 12 Monaten, schon über 10.000 BesucherInnen auf unserem Blog.

Anfangs bloggten wir natürlich nur aus Spaß an der Freude und waren auch für andere alternative Themen offen, daher wählten wir aus heutiger Sicht eine denkbar ungünstige Domain aus und hatten keine klare Zielsetzung. Wir bloggten neben Artikeln über die Methode auch über alles mögliche was uns in den Sinn kam. Später lernten wir, dass wir viel viel mehr Menschen helfen können – wenn wir bei einem Thema bleiben. Mittlerweile ist trainyabrain-blog.com ein reiner Kinderwunsch Blog und wir haben einen zweiten Blog (hormonfreiverhüten.com) über hormonfreie Verhütung eingerichtet. Aber es ändert nix daran, dass dieser Blog trotz der ganzen SEO-Fehler, die wir gemacht haben ein riesen Erfolg ist und mittlerweile über eine Million LeserInnen pro Jahr erreicht.

Wie sieht euer Blog-Alltag aus? Wie oft bloggt ihr und wie kommt ihr auf Artikelideen? Wie viel Zeit steckt ihr da rein?
Nun momentan kommen wir gar nicht mehr so viel zum bloggen, weil immer so viele andere Projekte anstehen und wir auch einige Zeit für Coachings, Interviews, Produkterstellung oder YouTube Videos ausgeben. Allerdings bringen wir in einem gutem Monat 4 bis 6 neue Artikel auf unseren Blogs heraus. Wir setzen hier mehr auf Qualität statt Quantität und so beginnen die Planungen für manche Artikel schon ein halbes Jahr vor dem eigentlichen Schreiben.

Das eigentliche Schreiben dauert zwischen 2 und 12 Stunden pro Artikel und Umfang. Wir bloggen überwiegend nachts, wenn andere schlafen, tagsüber drehen wir eher YouTube Videos oder gehen unseren Freizeitaktivitäten nach. Marcus arbeitet derzeit noch Teilzeit in einem Unternehmen, aber das wird sich hoffentlich bald ändern.

Ideen sprudeln nur so aus uns heraus, meist kommen sie beim Schreiben. Einige Ideen kommen von unseren LeserInnen, die uns fast täglich Emails mit Wünschen und Ideen schreiben. Manchmal kommt man auch durch das Lesen anderer Blogs oder Büchern zu relevanten neuen Ideen. Aber wirklich an Ideen hat es uns nie gemangelt, es fehlt eher die Zeit die Artikel wirklich zu schreiben.

Welche Probleme haben euch am meisten zu schaffen gemacht?
Beim Bloggen war es mit Sicherheit am Anfang die ganze Technik. Im Internet geht alles so schnell, man muss immer technisch nachrüsten und die Entwicklungen im Auge behalten. Bei unserer ersten Theme-Aktualisierung haben wir durch mangeldende Kenntnisse der Suchmaschinenoptimierung über 50% der Besucher und Klicks verloren. Und es hat über ein Jahr gedauert, bis wir uns davon erholt hatten. Das war sehr bitter und nicht einfach, da das Geld für ein Webdeveloper meist gefehlt hat.

Mittlerweile sind diese Probleme aber Vergangenheit, da wir jetzt ein gewisses Grundwissen und ein genug Einkommen haben, um diese Herausforderung zu meistern. Unsere absolut größte Herausforderung ist allerdings bis heute die Monetarisierung unseres Blogs, denn trotz sehr hoher Klickzahlen, Reichweite und großer Wertschätzung unserer Fans, haben wir es immer noch nicht geschafft von unserem Herzensprojekt vollständig finanziell leben zu können.

Natürlich wissen wir dank dir Peer, was mit 90.000 Besuchern pro Monat möglich ist und alle, die uns kennen sagen uns, dass wir mit so vielen Klicks schon tausende Euros pro Monat verdienen müssten. Doch so einfach ist es nicht. Erst seit wir wirklich viel Geld und Zeit in Online Marketing Coachings investiert haben, sehen wir nun langsam Erfolge und wir sind heute sehr zuversichtlich, dass wir schon bald von unserem Business gut leben können.

Wie setzt ihr das Amazon Partnerprogramm genau ein und habt ihr andere Partnerprogramme schon ausprobiert?
Im Prinzip ist es bei uns ganz einfach. Wir haben nicht so viele Produkte, die die Menschen zum Anwenden der symptothermale Methode benötigen. Also haben wir die wichtigsten drei Produkte in einem Kinderwunsch Starter Set zusammengefasst und in jedem relevanten Artikel verlinkt. Auf diese Weise bekommen wir viel Traffic auf diese Infosseite in der Affiliate Links zu relevanten Produkten eingebaut sind und konnten die Seite dann gezielt optimieren.

Wir hätten das gern anders gelöst. Doch wir machten 2014/2015 eine schlimme Erfahrung, denn Google stufte uns um 50% herunter, als wir in fast jedem Artikel ein relevantes Produkt via Amazon verlinkten. Google akzeptiert nur etwa 10% Affiliate Links auf einer Website, sonst gab es zumindest bei uns einen deutlichen Penalty, von dem wir uns nicht so schnell wieder erholten. Heute wissen wir, dass man sich ganz genau überlegen muss, wann und wo man Affiliatelinks einbaut.

Neben dem Kinderwunsch Starter Set haben wir noch ein paar Seiten mit Affilate Links im Menü unserer Startpage. Diese Seiten verkaufen auch relativ gut, wenn man sie optimiert. Bis heute nutzen wir vom Amazon Partnerprogramm eigentlich nur die Textlinks, da sich bei umfassenden Tests keine Verbesserung der Verkäufe durch die anderen Medien zeigte. Ganz im Gegenteil – das Einsetzen von Bildlinks etc. führte zu extremen Herabstufungen bei Google, da sie die Seitengeschwindigkeit herabsetzen und Codefehler im HTML Format produzieren. Ebenso stört ein Textlink den Lesefluss weniger und das kam unseren LeserInnen auch sehr zu Gute.

Mittlerweile denken wir aber darüber nach, das Amazon Partnerprogramm auf unserem Blog komplett abzuschaffen und auf eMail Marketing umzusteigen. Denn unserer Erfahrung nach kaufen viel zu wenige Menschen sofort beim ersten Besuch und nur wenige kommen mehrfach zurück, um zu kaufen bzw. sich weiter zu informieren. Aus diesem Grund sind wir mittlerweile der Ansicht, dass es mit eMail Marketing viel besser funktionieren wird, da wir hier viel enger mit den LeserInnen in Verbindung bleiben, das Vertrauen aufbauen und wirklich gezielte Produktempfehlungen machen können.

Ja, wir haben noch andere Partnerprogramme ausprobiert, aber darüber nur wenige oder keine Verkäufe erzielt. Klar klingen höhere Provisionsraten bei Verkäufen nach mehr Einnahmen, aber die Realtität sah für uns häufig anders aus. Schließlich muss man sich bei anderen Portalen meist komplett neu registrieren, um zu kaufen. Darauf haben die meisten Menschen keine Lust und sie fragen sich, warum sollte ich hier kaufen, wenn ich das Produkt auch bei Amazon bekomme.

Fakt ist, dass 90% der Produkte, die wir auf dem Blog empfehlen, bei Amazon angeboten werden. Somit beschlossen wir irgendwann das Amazon Partnerprogramm auszubauen und uns darauf zu konzentrieren. Mit dieser Verfahrensweise hatten wir Erfolg und können heute mit 150 bis 200 Euro pro Monat passive Einnahmen erzielen. Mal schauen, wie viel es mit eMail Marketing sein werden. Das einzige Partnerprogramm, was wir neben Amazon regelmäßig nutzen ist iTunes, dass bringt aber bisher nur sehr geringe Einnahmen, da die relevanten Produkte (Apps) sehr niedrigpreisig sind.

Wie kamt ihr auf die Idee für den Videokurs und wie lief die Umsetzung?
Die Idee für den Videokurs zum Erlernen der hormonfreien Verhütungsmethode war im Prinzip sehr simpel. Desto mehr BesucherInnen unser Blog hatte, desto mehr Anfragen von Frauen erreichten uns per eMail, dass sie keine Kurse und BeraterInnen in ihrer Nähe haben, aber so gern ein Coaching besuchen würden. Ebenso gibt es viele Frauen dort draußen, die es auch mit der Standardliteratur nicht schaffen, die Methode wirklich sicher anzuwenden. Sie fragten uns immer wieder, ob wir hier nicht etwas anbieten könnten.

Tja und da kam uns die Idee einen Online Videokurs zu erstellen und diesen mit Übungszyklen, Multiple Choice Tests und eMail Support interaktiv zu gestalten. Das der Kurs so gut ankommen würde, hat uns aber trotzdem überrascht. Ebenso hat es uns fast geschockt, dass viele KursteilnehmerInnen den Kurs in nur 30 Tagen durchgearbeitet haben und die Methode in so kurzer Zeit beherrschten. In Offline-Kursen dauert dieser Prozess fast drei Mal so lang, da der Kurs über 3 Monate geht. Es hat uns gezeigt, dass man schnell und einfach mit nur 10 Minuten Aufwand am Tag zum Ziel kommen kann.

Gerade Mütter von kleinen Kindern oder Paare, die stark berufstätig sind, schätzen die anonyme und bequeme Art des Lernens. Der eMail Support wird fast täglich von den Frauen genutzt und hilft den Frauen aktiv dabei offene Fragen zur Anwendung zu klären. Zum Teil kam die Idee für den Videokurs auch daher, dass wir gerne ortsunabhängig arbeiten möchten und die Offline-Kurse für uns insgesamt nicht mehr machbar waren.

Welche anderen Einnahmequellen habt ihr schon ausprobiert oder wollt ihr noch nutzen?
Momentan sehen wir die größten Fortschritte bei YouTube. Ähnlich wie Amazon ist YouTube bei uns recht gut angelaufen und daher werden wir das auf jeden Fall ausbauen.

Ebenso möchten wir das Affiliate Marketing von Firmen, die Zykluscomputer anbieten, für den Bereich Kinderwunsch ausbauen. Wir empfehlen allerdings nur Produkte, die wir selbst ausprobiert haben, um wirklich aus Erfahrung zu schreiben.

Der Hauptfokus wird allerdings auf der Erstellung von eigenen Produkten wie eBooks und Videokursen liegen, die wir zum gegebenen Zeitpunkt über unsere Website vertreiben.

Wie viel Arbeit investiert ihr in Social Media und was bringt das?
Wir investieren etwa 30 Minuten täglich in Social Media. Überwiegend nutzen wir Facebook, YouTube und Twitter. Facebook und YouTube sind hier am geeignetsten für uns, weil man wirklich ausführlich und leicht miteinander interagieren kann.

Mittlerweile haben wir etwa 1.000 bis 2.000 Klicks pro Monat über Facebook – wofür ich gern meine Zeit investiere. Außerdem haben wir über diese sozialen Netzwerke schon viele InterviewpartnerInnen oder auch neue Klientinnen gewonnen.

Besonders effektiv ist Facebook über Gruppen, da man hier über ein gezieltes Thema sprechen und informieren kann. Für uns sind soziale Netzwerke ein wichtiger Bestandteil, um langfristig mit unseren Fans in Verbindung zu bleiben.

Ihr habt eine thematische Trennung vorgenommen. Wie genau und warum?
Vor wenigen Monaten waren die Themen Verhütung und Kinderwunsch auf ein und der selben Website von uns. Das war sehr kontraproduktiv, da eine Frau ja nicht gleichzeitig Kinderwunsch und Verhütungsabsicht haben kann.

Auf YouTube konnten wir diese Diskrepanz am deutlichsten sehen. Wenn wir mit einem Verhütungsvideo 5 Subscriber gewannen, haben wir beim nächsten Kinderwunsch-Video wieder mindestens drei Abmeldungen eingefangen. Auf diese Weise stagnierte unser Kanal sehr lange und kam überhaupt nicht vorwärts.

Verhütung und Kinderwunsch sind zwei komplett andere Zielsetzungen mit zwei komplett anderen Herausforderungen. Dabei spielt es scheinbar keine Rolle, ob man beides mit der gleichen Methode umsetzen kann. Seit der thematischen Trennung haben wir einen viel stärkeren Zuwachs in allen Bereichen und auch viel mehr Anfragen für Coachings. Es macht uns sehr glücklich, nun mehr Menschen zu erreichen und helfen zu können.

Welche Pläne habt ihr für die nächsten 6-12 Monate?
Wir arbeiten momentan an vier großen Projekten, die innerhalb der nächsten Monate verwirklicht werden.

  • 1. Projekt: Kinderwunsch E-Book
    Wir haben schon einige Umfragen auf unserer Seite gemacht und möchten nun endlich ein eigenes Kinderwunsch-eBook auf den Markt bringen, das den Frauen helfen soll die symptothermale Methode zu erlernen, um den Eisprung einzugrenzen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren und die Schreibarbeiten wurden schon begonnen, aber es ist noch einiges zutun.
  • 2. Projekt: Verbesserung des Videokurses
    Der Videokurs ist schon recht gut, aber wir möchten ihn noch verbessern, um die Nutzerinnen noch besser zu unterstützen. Hierfür werden wir zusätzliche Videos und Webinare drehen und in den Kurs einarbeiten. Ebenso wird es weitere Übungszyklen zu Themen geben, die die KursteilnehmerInnen in der Anwendung der Methode noch sicherer machen werden. Insgesamt ist ein Ausbau von 40 auf 100 Videos geplant – was wirklich eine große Herausforderung ist.
  • 3. Projekt: Ausbau des YouTube Kanals
    Wir arbeiten sehr fleißig daran, dass beide YouTube Kanäle über 1.000 Subscribers bis zum Jahresende haben werden. Hierfür produzieren wir entsprechende Videos und trennen die Inhalte konsequent in Kinderwunsch und Verhütung auf. Mit höheren Klickzahlen erreichen wir mehr Menschen, denen wir helfen und informieren können. Unser größter Wunsch ist, dass jede Frau alle Alternativen zur Pille kennt bzw. alle natürlichen Methoden für den Kinderwunsch.
  • 4. Projekt: Kinderwunsch Kongress
    Ja wir möchten auch noch einen Online-Kongress organisieren. Dort werden wir zahlreiche Fachexpertinnen und Experten zum Thema Kinderwunsch interviewen, um Paaren zu helfen, natürlich schwanger zu werden. Vor allem die Paare, die schon länger versuchen schwanger zu werden und bei denen es bisher NOCH nicht geklappt hat, möchten wir mit dem Kongress bestmöglich helfen.

Danke für das Interview

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10 Gedanken zu „Blog-Idee, Monetarisierung, YouTube und mehr – Interview mit Anne und Marcus“

  1. Hey Peer,

    vielen Dank für den Artikel.

    Wie ist denn deine Meinung zu der Aussage, dass Google nur 10% an Affiliate-Links je Domain als ok akzeptiert? Ich kann da intuitiv schon zustimmen, aber einen konkreten Anhalt habe ich nicht dafür. Daher würde mich wirklich sehr deine Erfahrungswerte interessieren.

    Viele Grüße,
    René

    Antworten
    • Von wem die Aussage?

      Diese Zahl wiederspricht meinen Erfahrungen. Meine Nischenwebsites haben enen deutlich höheren Anteil an Affiliatelinks und mir sind da keine negativen Effekte bekannt.

      Auch von vielen anderen Affiliatewebsites kenne ich eine deutlich höhere Nutzung an Affiliatelinks und Google scheint damit keine Probleme zu haben.

      Viel wichtiger ist meiner Erfahrung nach für Google die Qualität der Website und deren Inhalte. Daran mangelt es in der Regel, wenn Google Website abstraft.

      Antworten
      • Die Vermutung von Marcus und Anne zur Ursache ihrer Penalty 2014/2015 aufgrund von zu vielen Affiliate-Links scheint auch Sistrix zu widerlegen. Im Mai 2015 hat die Seite jede Menge Rankings verloren, auch in den Top 10.

        Hier gab es ja das ominöse Phantomupdate (Core Update von Google), bei dem jede Menge auch sehr hochwertige Ratgeberseiten teils deutlich an Sichtbarkeit verloren hatten. Hier hilft nur weitermachen, denn gute Seiten können auf die Dauer nur gewinnen.

        Viele Grüße, René

        Antworten
  2. Hallo Leute,

    sehr cooles Interview. Ich bin zwar wie schon im vorherigen Kommentar angedeutet noch ganz am Anfang des Bloggens, aber ich liebe solche Einblicke in das Leben anderer Blogger.
    Außerdem waren viele interessante Informationen mit dabei.

    Gruß Timo

    Antworten
  3. Also, die Aussage mit dem Penalty, durch zuviele Affilliate-Links herabgestuft worden zu sein, finde ich gewagt. Nach dieser These dürften reine Affiliate-Seiten, wie Sie in viele Nischen vorkommen, nicht mehr funktionieren. Evtl. wurde hier falsch analysiert im Bezug auf die Rankingverluste.

    Antworten
    • Wir haben das Phänomen jetzt noch wenn wir Affiliate Links einbauen – wir checken dann davor und einige Tage danach unsere Ranking. Jedes Mal kommt es zur Herabstufung schon bei kleinen Details – obwohl die Blogs eine gute Länge und Infos haben. Wir Maskieren unsere Links allerdings nicht, wie Peer Wandiger es empfielt – vielleicht funktioniert es deswegen bei uns nicht so gut.

      Antworten
  4. Hallo Anne, Marcus und Peer

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Ich habe mich über viele Jahre ebenfalls mit dem Thema der natürlichen hormonfreien Verhütung beschäftigt.

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  5. Hi Peer, danke für das Interview. Schön zu sehen, wie effektiv Content Marketing sein kann.
    Das mit den 10% an Affiliate-Links je Domain macht mich etwas stutzig. Wir haben nun eine Preisvergleich Suchmaschine für Eltern und Schwangere entwickelt, die ja quasi nur aus Affiliate-Links besteht. Google muss doch hierfür Kategorien haben. Es müsste also nicht Domain heißen, sondern Blog oder Magazin. Anders würde es kein Sinn machen, da ansonsten Idealo oder Ladenzeile keine chance bei den Rankings der einzelnen Keywords hätten !!??

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