Blog mit AdSense monetarisieren – AdSense Guide Teil 7a

AdSense Guide - Blog mit AdSense monetarisierenNachdem ich im vorherigen Teil dieser Artikelserie erläutert habe, wie man AdSense-Anzeigen einbauen kann und worauf man dabei achten sollte, werde ich heute speziell auf Blogs und AdSense eingehen.

Dabei schöpfe ich vor allem aus meinen eigenen Erfahrungen, da ich seit vielen Jahren AdSense hier im Blog und auf meinen anderen Blogs nutze.

Pro und Kontra von AdSense in Blogs, Einbaumöglichkeiten, Tipps zur Positionierung und mehr gibt es diesem Artikel.

Dieser Artikel ist Teil des 15-teiligen AdSense Guides.
>> Zu den besten AdSense Tipps und Tricks.

Blog mit AdSense monetarisieren

TarifCheck24 Kredit Hammer
Werbung

Google AdSense ist für viele Blogger die erste Einnahmequelle, mit der sie in Kontakt kommen. Schließlich ist es sehr einfach sich dort zu bewerben und den Code einzubauen. Das habe ich in den vorherigen Artikeln dieser Serie bereits gezeigt.

In diesem Artikel möchte ich etwas ausführlicher darauf eingehen, wie man AdSense speziell in Blogs nutzen kann und dabei greife ich natürlich auch auf meine Erfahrungen zurück.

Wer selber einen Blog betreibt und Erfahrungen mit AdSense sammeln konnte, ist eingeladen diese in den Kommentaren zu schildern.

Macht AdSense auf Blogs Sinn?

Blogs haben gegenüber normalen Websites einige Besonderheiten und deshalb gibt es auch bei der Verwendung von Google AdSense ein paar andere Pro- und Kontra-Punkte.

Pro AdSense auf Blogs

  • Der Einbau von AdSense geht schnell und auch danach hat man so gut wie keinen Pflege-Aufwand.
  • Google AdSense bietet Werbe-Anzeigen aus allen möglichen Bereichen, so dass fast jeder Blog passende Werbung bekommt.
  • Wenn das Thema des Blogs profitabel ist, dann lohnt sich AdSense auf jeden Fall.
  • Blogs ziehen durch die regelmäßigen Veröffentlichungen viel Traffic an. Das ist gut für die AdSense-Einnahmen, die stark vom Traffic abhängen.
  • In Blogs kann man AdSense gut als Einkommensmaßstab nehmen, um die z.B. die Preise für die Direktvermarktung zu definieren.
  • WordPress bietet viele AdSense-Plugins an und es gibt einige AdSense-optimierte WordPress-Themes.

Kontra AdSense auf Blogs

  • In Blogs gibt es naturgemäß relativ viele ausgehende Links. Das ist schlecht für die AdSense-Klickrate.
  • Die AdSense-Einnahmen hängen stark vom Thema ab. Viele Blogs haben nur sehr geringe Klick-Einnahmen, was an unprofitablen Themen liegt.
  • Stammleser eines Blogs klicken nach meiner Erfahrung kaum auf AdSense-Werbung.
  • Mit jedem Klick auf AdSense verliert man die Leser, da sie den eigenen Blog verlassen.

Google AdSense eignet sich meiner Erfahrung nach recht gut für Blogs. Allerdings gibt es auch ein paar Nachteile, die man beachten sollte. Mehr dazu dann in Teil 8, wenn es um die Optimierung geht.

WERBUNG
Mit der Blogger-Versicherung vor Abmahnungen schützen Mit der Berufshaftpflicht von Hiscox können sich Blogger, Influencer und Website-Betreiber gegen typische Online-Risiken, wie z.B. Abmahnungen, absichern. Ich nutze diese seit vielen Jahren. www.hiscox.de

So nutze ich AdSense in meinen Blogs

Im Folgenden möchte ich ein paar Tipps und Infos darüber geben, wie ich Google AdSense in meinen Blogs nutze.

Mehrere Anzeigen
In meinen Blogs nutze ich in der Regel mehrere AdSense-Anzeigen. Man darf ja bis zu 3 AdSense-Banner, 3 Link-Blöcke und 2 Suchfelder einbauen. Dies nutze ich jedoch nicht aus.

Maximal 2 AdSense-Banner reichen mir normalerweise pro Seite, da ich die Leser zum einen nicht mit zu vielen Bannern nerven möchte und auch die Einnahmen nicht unbedingt von zu vielen Anzeigen profitieren.

Schlechte Erfahrungen haben ich mit Link-Blöcken gemacht, die viel zu wenig eingebracht haben.

Fallback
Teilweise nutze ich AdSense-Anzeigen als Fallback, wenn z.B. ein Werbeplatz nicht vermietet wurde. Nach meinen Erfahrungen bringen diese dann ähnlich gute Einnahmen, wenn auch nicht ganz so hoch.

Generell nutze ich AdSense in meinen Blogs als Mindestgrenze. Es macht keinen Sinn andere Einnahmequellen einzusetzen, die weniger als AdSense einbringen. Dann lieber AdSense nutzen. Ähnlich funktioniert dies z.B. bei Blogads.de. Dort habe ich AdSense als Fallback-Code eingegeben.

Generell eignet sich AdSense recht gut als Fallback-Lösung, da man eigentlich nicht viel tun muss und sich die Anzeigen automatisch anpassen.

Text oder Image?
Ich nutze auf meinen Blogs eigentlich nur Text-Anzeigen von AdSense. Nachdem ich getestet habe, wie die Einnahmen bei Text- und bei Image-Anzeigen aussehen war die Entscheidung klar.

Image-Anzeigen haben bei mir zwar höhere Klickraten, aber deutlich weniger Einnahmen pro Klick. In der Summe waren die Textanzeigen profitabler. Das kann aber natürlich auch vom Thema abhängen, so dass man immer wieder mal testen sollte.

Ein weiterer Grund für Textanzeigen ist, dass es auf den ersten Blick nicht ganz so stark nach Werbung aussieht. Da ich bei mir zudem Direktvermarktung nutze, wollte ich nicht noch ein grafisches Werbebanner haben.

Nutzt man sonst keine Werbebanner, mögen die AdSense-Image-Anzeigen viel Aufmerksamkeit bekommen und sich evtl. doch lohnen.

Positionierung
AdSense PositionierungIch baue AdSense meist recht weit oben (Above the Fold) ein, damit die Leser die Anzeige sofort sehen. Zudem baue ich AdSense, wenn überhaupt, direkt im Content ein.

Es bringt nach meiner Erfahrung nichts, AdSense in der Sidebar oder im Footer zu “verstecken”. Dort sehen die meisten Leser die Anzeige nicht und klicken deshalb auch nicht drauf.

Das rechte Bild zeigt eine der Empfehlungen von Google für die Platzierung von AdSense-Anzeigen. Weitere gibt es in diesem Artikel.

Zusätzlich baue ich manuell in längeren Artikeln noch eine AdSense-Anzeige ein.

Die Leser stoßen beim Lesen darauf und die Klickraten sind recht gut.

AdSense in alten Artikeln

An der Positionierung habe ich lange getestet und viel ausprobiert und die Ergebnisse waren teils recht unterschiedlich. Früher hatte ich oben rechts im Artikel regelmäßig einen 300×250 AdSense-Banner drin, der gut lief. Aber durch die sehr gut funktionierende Direktvermarktung nutze ich AdSense an dieser Stelle nicht mehr.

alte Artikel
Einen Schub für meine Einnahmen brachte die Maßnahme, alte Artikel mit einem zusätzlichen AdSense-Banner auszustatten.

Dafür analysiere ich direkt im Theme per PHP das Alter des Artikels und wenn dieses eine gewisse Grenze (z.B. 30 Tage) überschritten hat, wird ein zusätzliches AdSense-Banner direkt unter der Headline eingeblendet. Das hat meine AdSense-Einnahmen um rund 40% gesteigert.

AdSense in alten Artikeln

Warum ich nur ältere Artikel damit ausstatte und nicht auch die neuen? Zum einen möchte ich meine Stammleser nicht mit noch einem Werbebanner verärgern. Zudem klicken nach meiner Erfahrung Suchmaschinenbesucher öfter auf die Werbung.

In einem Test habe ich analysiert, ob sich dies negativ auf die Verweildauer oder die Seitenaufrufe pro Besucher ausgewirkt hat, aber ich konnte keine nennenswerten Veränderung feststellen.

Layout
Natürlich habe ich auch verschiedene Layouts von AdSense-Anzeigen getestet und durchaus Unterschiede festgestellt. Aber auch das sollte man regelmäßig wiederholen, um das Maximum rauszuholen.

Unter dem Strich funktionieren bei mir aber meist die eher an das Layout des Blogs angepassten Anzeigen.

Meine Erfahrungen

Hier noch ein paar Worte zu meinen generellen Erfahrungen mit AdSense.

Zu Beginn war es ein sehr langsamer Start. Das lag natürlich vor allem daran, dass meine Besucherzahlen noch recht gering waren. Doch schnell merkte ich, dass mehr Traffic auch automatisch mehr AdSense-Einnahmen bedeutete. Das ist natürlich eine gute Motivation für mehr Besucher zu sorgen.

Artikel mit vielen Links zu anderen Websites wirken sich eher negativ auf die AdSense-Klickrate und damit auf die Einnahmen aus. Auf der anderen Seite möchte man seinen Lesern aber auch weiterführende Links bieten. Hier muss man abwägen.

So hatten z.B. meine eBook-Artikel, in denen ich diverse kostenlose eBooks aus dem Netz vorstelle und verlinke, sehr viele Besucher, aber nur sehr wenige AdSense-Klicks.

Mit der Zeit habe ich zudem festgestellt, dass die Einnahmen immer wieder gesunken sind, zumindest im Verhältnis zu den Besucherzahlen. Deshalb habe ich mir immer mal wieder die Zeit genommen und neue Anzeigen-Positionen, -Formate und -Layouts getestet. Das lohnt sich auf jeden Fall.

Zudem ist es erstaunlich, wie gut sich manch kleine Änderungen auf die Klickrate auswirken. Es sind nicht immer die großen Anpassungen.

Ebenfalls auffällig ist der Anstieg der AdSense-Einnahmen bei der Veröffentlichung bestimmter Artikel. Man sieht recht schnell, wenn man ein profitables Thema erwischt hat. Das sollte man sich merken und immer mal wieder in Artikeln behandeln.

Unter dem Strich ist Google AdSense für mich aber nicht die Haupteinnahmequelle und ich denke, das wird sie nur für wenige Blogs sein, vorausgesetzt man kümmert sich aktiv um die Monetarisierung seines Blogs. Als Einstieg und Basis ist AdSense gut geeignet. Aber man kann mit anderen Einnahmequellen und dem Willen zur Optimierung insgesamt doch einiges mehr verdienen.

Ab wann sollte man AdSense im Blog schalten?

Ich habe AdSense hier im Blog sehr früh eingesetzt. Kurz nach dem Start meines Blogs hatte ich bereits AdSense-Banner eingebaut.

In den ersten Monaten kamen deshalb auch nur ein paar Euro zusammen. Aber mit steigendem Traffic und etwas Optimierung konnte ich die Einnahmen schnell steigern.

Deshalb war es für mich sicher keine schlechte Entscheiden AdSense so zeitig zu nutzen. Bei meinen anderen Blogs habe ich dagegen lieber etwas gewartet und versucht erstmal den Traffic zu steigern. Schließlich will man die ersten Leser nicht sofort mit Werbung abschrecken.

Zudem wirken sich ein paar (in Googles Augen) unnatürliche Klicks auf AdSense-Anzeigen bei nur wenig Traffic natürlich deutlich negativer aus, als wenn man viel Traffic und entsprechend auch viele valide Klicks hat. Baut man AdSense also erst später ein, ist man etwas sicherer und fliegt nicht so schnell aus AdSense raus.

Ich würde deshalb empfehlen erstmal ein paar Monate zu warten, den Blog und den Traffic aufzubauen und dann mit AdSense loszulegen.

WordPress-Plugins

WordPress-Blogs im Speziellen bieten den großen Vorteil, dass man diverse Plugins nutzen kann, die den Einbau von AdSense erleichtern.

Einige dieser Plugins habe ich in dem Artikel AdSense WordPress-Plugins im Test vorgestellt.

Aber auch die Google-eigene Blog-Plattform Blogger bietet die Möglichkeit AdSense zu nutzen.

Bessere Alternativen für Blogs

Sollte man als Blogger allein auf AdSense setzen? Sicht nicht.

Es gibt eine Menge anderer Einnahmequellen, die zwar mehr Aufwand machen, aber oft auch deutlich bessere Einnahmen bringen.

Affiliate-Marketing, andere CPC-Anbieter und Direktvermarktung können auf Blogs gut funktionieren und man sollte das auf jeden Fall testen.

Es ist generell zu empfehlen mehrere Einnahmesäulen aufzubauen, um nicht nur von einer abhängig zu sein.


So geht es weiter

Im zweiten Teil dieses Artikel schaue ich mir an, wie sich Google AdSense für klassische Websites und Foren eignet.

Kostenloser Newsletter mit Tipps, Beispielen, Einblicken ...

  • Für den Versand unseres Newswletters nutzen wir rapidmail. Mit deiner Anmeldung stimmst du zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Die Anmeldung erfolgt mit Hilfe des sogenannten Double-Opt-Ins. Dabei erhältst du eine Mail, in der du einen Bestätigungslink für den Newsletter findest. Nur wenn du diesen anklickst, wird deine Mail in den Newsletter-Versand aufgenommen.
    Weitere Informationen zum Newsletter-Versand, den Datenschutzmaßnahmen, Statistiken und deinen Rechten findest du in der Datenschutzerklärung.



Business Ideen
Werbung

11 Gedanken zu „Blog mit AdSense monetarisieren – AdSense Guide Teil 7a“

  1. Eine sehr schöne Zusammenfassung.
    Viele Dinge kann ich bestätigen, vor allem auch: Viel Abwechslung mindert die Klickrate.

    Ich habe auf http://ET-Tutorials.de im letzten Jahr mein Theme gewechselt und nun eine sehr schlichte und klare Seite, ohne viel Farben, bunte Sitebars, …
    Damit habe ich die CTR verdoppelt.

    Antworten
  2. Das mit dem zusätzlichen Banner nach 30 Tagen unter der Headline hört sich nach einer genialen Idee an, welche ich auf jeden Fall ausprobieren werde. Wärst du eventuell bereit das Skript zu verraten? ;)

    Gruß
    Patrick

    Antworten
  3. Und wieder geht es nur um Blogs, obwohl sicher nur ein Bruchteil der Adsenseumsätze über “Tagebücher” erziehlt werden.

    Antworten
  4. @ Petra
    Wie man am letzten Satz des Artikels sehen kann, geht es im zweiten Teil um AdSense auf klassischen Websites und Foren

    Antworten
  5. Wirklich ein richtig guter Artikel. Deckt sich im Großen und Ganzen mit meinen Erfahrungen. Trotzdem konnte ich durchaus ein paar Tipps für mich daraus mitnehmen. Freue mich auf weiteren Content.

    Antworten
  6. Hi, habe wirklich sehr lange nach so einem Artikel gesucht!
    Vielen dank :) Mein Blog ist nun endlich adsense readyyy

    Liebe Grüße aus Berlin

    Antworten
  7. Danke für diesen übersichtlichen Artikel!
    Ich selber habe bisher auf Adsense zurückgegriffen, weil es in kleineren Nischen kaum passenden Partnerprogramme gibt und wenn doch konvertieren sie selten so gut wie Adsense.

    Antworten
  8. Könntest du uns den Code verraten mit dem du es im PHP hinbekommst, dass erst nach 30 Tagen ein weiterer Ad-Block geschaltet wird? :)

    Antworten
  9. Ich finde die Werbung auf Deiner Seite hier sehr gut ausgeglichen. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Vielen Dank für die Tipps.

    Antworten
  10. Adsense macht auf einem Blog macht nur Sinn, wenn man viele Besuche rhat, ansosnten sind die EInnahmen im Cent-Bereich. Je mehr Besucher um so besser sind die Einnahmen.Wenn das gegeben ist, gibt es zu Adsense keine lukrativere Alternative

    Antworten

Schreibe einen Kommentar