Blogoptimierung – Blogaufbau-Serie Teil 15c

Blogoptimierung - Blogaufbau-SerieNeben der Pflege des eigenen Blogs sollte man sich als Blogger auch um die Optimierung kümmern.

Während die Pflege eher den Status Quo aufrecht erhält, geht es bei der Optimierung primär um eine Weiterentwicklung des eigenen Blogs.

Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie Schritt für Schritt zum erfolgreichen Blog.

Für Werbe-Links auf dieser Seite zahlt der Händler ggf. eine Provision. Diese Werbe-Links sind am Sternchen (*) zu erkennen. Für dich ändert sich nichts am Preis. Mehr Infos.

Analyse

TarifCheck24 Kredit Hammer
Werbung

Bevor man etwas optimiert, sollte man erst einmal den Ist-Zustand analysieren. Dazu eigenen sich die folgenden Methoden:

  • Statistiken
    Die eigenen Statistiken sind eine sehr gute Quelle um den Ist-Zustand zu analysieren. Dabei sollte man aber nicht nur auf die Gesamtwerte für Besucherzahlen und Seitenaufrufe schauen, sondern ins Detail gehen.

    Auf Blogprojekt.de habe ich in einem Artikel genauer erläutert, welche Statistiken sich lohnen und was man sich genauer anschauen sollte.

    So finde ich es z.B. sehr interessant die Besucherzahlen von älteren Blogartikeln zu analysieren, um Themen zu finden, die besonders gut ankommen und dauerhaft laufen.

    Aber auch die Keywords, die die User bei Google eingegeben haben, sind nützlich, ebenso wie die aktuellen Trafficquellen.

  • Feedback
    Direktes Feedback von den Lesern ist ebenso eine gute Quelle zu Analyse der aktuellen Situation. So finden sich darin zum einen Probleme und Kritik. Das ist wichtig und man sollte sich das genauer anschauen.

    Leser bringen aber auch immer wieder Wünsche vor und geben damit zusätzliche Idee für die Weiterentwicklung.

    Allerdings sollte man das Feedback Einzelner nicht pauschal auf 100% der Leser übertragen. Oft melden sich einzelne Unzufriedene, die aber noch lange nicht die Mehrheit der Nutzer widerspiegeln.

    Deshalb sollte man gut über das Feedback nachdenken, bevor man etwas umsetzt.

  • Umfragen
    Aktiv kann man die Leser natürlich ebenfalls bitten Vorschläge und Wünsche zu äußern.

    Diese Umfragen sind meist etwas repräsentativer, aber man muss dann auch darauf eingehen und besonders häufig gewünschte Dinge umsetzen. Sonst sind die Leser enttäuscht.

  • Umschauen
    Man sollte als Blogger immer ein offenes Auge für die Konkurrenz haben.

    Ich lese viele andere Blogs und entdecke durch Twitter und Google+ immer wieder neue. Dort entdecke ich nicht nur gute und interessante Inhalte, sondern ich schaue mir auch Layout, Marketing, Aufbau, Stil, Aktionen etc. genauer an. Man kann viel lernen und bekommt neue Ideen, wenn man andere Blogs aufmerksam liest.

    Allerdings sollte man nicht alles sofort übernehmen, sondern überlegen, ob es zum eigenen Blog passt.

  • manuelle Analysen
    Hin und wieder setze ich mich hin und schaue mir bestimmte Aspekte meines Blogs genauer an. Solche Analysen sind notwendig, da man nicht nur auf Tipps und Ideen von außerhalb warten sollte.

    Dabei sollte man aber möglichst kritisch vorgehen und nicht zu sehr an “alten Zöpfen” hängen.

  • Heatmap und andere Tools
    Mit Hilfe einer Heatmap kann man sehr gut die Nutzung des eigenen Blogs analysieren. Man sieht wohin geklickt wird und welche Elemente gut wahrgenommen werden.

    Aber auch andere Tools, z.B. Ladezeiten-Checker oder ähnliches sind für die Analyse nützlich.

Man muss sicher nicht jedes mal alle diese Analysen durchführen. Besser ist es, sich auf eine Sache zu konzentrieren, diese aber intensiv und ausgiebig zu analysieren.

Wichtige Optimierungsfelder

Im Folgenden stelle ich wichtige Optimierungsbereiche vor, die auf Basis der Analysen angegangen werden sollten.

  • Inhalt
    Im Zentrum steht natürlich der Inhalt des eigenen Blogs. Zur Optimierung und Weiterentwicklung gehört unter anderem das Updaten wichtiger Artikel, die viel Traffic bringen.

    Besonders sinnvoll ist zudem die Ausweitung des Themenspektrums des eigenen Blogs. Neue Themen können für mehr Rankings sorgen und erhöhen damit die Reichweite des eigenen Blogs.

    Zudem kann man die Erkenntnisse aus erfolgreichen früheren Posts in kommende Artikel einfließen lassen. Das betrifft unter anderem das Thema des Artikels, Überschrift, Aufbau, Stil usw..

  • Performance
    Eine ganz wichtige Optimierungsaufgabe ist die Performance des eigenen Blogs. Die Ladezeit wird nicht nur wichtiger, weil Google mehr Wert darauf legt, sondern weil auch die Leser schnellere Websites/Blogs zu schätzen wissen.

    Deshalb sollte man sich in das Thema einarbeiten und immer wieder daran optimieren. So habe ich erst vor ein paar Tagen die CSS- und JavaScript-Dateien optimiert, worauf in in kürze nochmal genauer eingehen werde.

    Auch der Umzug auf einen neuen Hoster oder in einen neuen Tarif ist eine Möglichkeit und ab einem gewissen Punkt empfehlenswert.

  • Technik
    Generell sollte man versuchen die Technik zu optimieren.

    Dazu gehören weniger HTML/CSS Fehler und natürlich aktuelle Updates von Blog-Software und Plugins.

    Bei den Plugins lohnt es sich zudem immer mal wieder zu schauen, ob es neue Lösungen gibt, die bestimmte Dinge besser machen als die Plugins, die man schon länger nutzt. Man sollte keinesfalls jedes neue Plugin sofort nutzen, aber ein Vergleich lohnt sich.

    Zudem versuche ich immer wieder zu schauen, welche Funktionen in meinen schon etwas älteren Themes vielleicht fehlen und was man da optimieren kann.

  • Optik
    Das Layout ist ebenfalls eine “Baustelle”, an der man immer wieder optimieren kann.

    So arbeite ich eigentlich permanent an meinem Layout und versuche einzelne Elemente zu verbessern, neue Ideen zu testen und ähnliches. Das betrifft unter anderem die Navigation, RSS und Social Widgets, den Header, die Sidebar, Homepage und vieles weitere.

    Neben diesen Detailoptimierungen sind immer mal wieder größere Layout-Änderungen sinnvoll, denn auch beim Layout gilt, dass Stillstand zu einem Rückschritt führt.

    Allerdings muss man hier zwischen mehr vs. weniger abwägen. Optimieren heißt bei vielen leider, dass man immer mehr Funktionen und Elemente einbaut. Leider bin auch ich von dieser Vorgehensweise nicht ganz unbeeinflusst.

  • Vermarktung
    Auch bei der Vermarktung sollte man nicht ewig so weitermachen wie immer. Stattdessen sollte man auf dem Laufenden bleiben, welche wichtigen Entwicklungen es z.B. bei der Suchmaschinenoptimierung gibt.

    Aber auch mögliche neue Traffic-Quellen sollte man im Auge behalten und wenn es grundsätzlich Sinn macht, testen und ggf. für den eigenen Blog erschließen.

    Dazu gehört aber ebenfalls, dass man unrentable Vermarktungsmaßnahmen einstellt. Schließlich hat der Tag nur 24 Stunden. :-)

  • Monetarisierung
    Zu guter Letzt sollte man die Monetarisierung immer wieder optimieren. Andere Bannerplätze, neue Affiliate-Programme, Vergleich verschiedener Einnahmequellen und vieles mehr ist hier ein Thema.

Die Grenze von Pflege zu Optimierung ist oft fließend, so dass man beides auch gut kombinieren kann.

WERBUNG
Kostenloser Google Keyword Rankings Check mit SEO-Tool Bei SERPBOT bekommst du kostenlos einen täglichen Ranking-Check für bis zu 50 Keywords und weitere SEO-Tools. www.ranking-check.org

Zeit finden

Bei mir ist die Blogoptimierung meist ein fließender Prozess. Ich beschäftigt mich also irgendwie immer mit irgendeinem Aspekt meines Blogs und teste neue Dinge.

Dagegen ziehen andere Blogger eine “schubweise” Optimierung vor. Sie beschäftigen sich also längere Zeit nur mit dem Bloggen, um dann mal ein paar Tage lang sich nur um Pflege und Optimierung zu kümmern.

Als Blogger sollte man sich für die Vorgehensweise entscheiden, die einem an besten liegt.

Wichtig ist bei beiden Varianten allerdings, dass man sich überhaupt die Zeit dafür nimmt. Man sollte die Optimierung keineswegs immer vor sich herschieben und am Ende gar nichts machen. Stattdessen sollte man feste Zeiten dafür einplanen.

Fazit

Bei mir ist die Blogoptimierung ziemlich stark in den Blogalltag integriert. Ich erstelle, analysieren, pflege und optimiere also eigentlich immer parallel.

Wie ihr das macht ist euch und euren Vorlieben überlassen. Wichtig ist einfach nur, dass ihr überhaupt aktiv werdet und euren Blog durch Optimierung und Weiterentwicklung voran bringt.


So geht es weiter

Im nächsten Teil meiner Artikelserie geht es um typische Blog-Probleme und wie man diese löst.

Webinar
Werbung
Business Ideen
Werbung

8 Gedanken zu „Blogoptimierung – Blogaufbau-Serie Teil 15c“

  1. Schöne Serie.
    Ich finde eines der wichtigsten Dinge, die man tun sollte, ist Statistiken zu analysieren.
    Wo bleiben die User am längsten, wo verschwinden Sie schnell wieder etc…

    Kurz ne Frage:
    Weiss jemand, wie aktuell die Rechtssprechung für Analytics ist?
    Also, ich hab das Impressum von eRechts24, mit dem Analyitics Klausel… aber, wenn der User auf die Webseite kommt, dann ist es doch so, das er gar nichts machen kann, um analytics zu deaktivieren…

    Wie ist das aktuell?

    Liebe Grüße,
    Sina

    Antworten
  2. Wie ist es mit dem Blog optimieren?
    Fängt man mal einen Blog an, so aus Hobby heraus und merkt dann es könnte etwas mehr daraus werden, dann muß man optimieren.
    Denn das was man angefangen hat war überhaupt nicht belastet mit Besucher und Suchmaschinenoptimierung.

    Dann fängt man an im Internet zu lesen und stolpert eigentlich jeden Tag über eine andere Sau die durch das Dorf getrieben wird. Vernünftige robots.txt, canonical Url, Ladezeiten, follow – nofollow, Sicherheit – um nur einige zu nennen.
    Und innerhalb dieser Themen gibt es wieder verschiedene Meinungen. Schnell stößt man an die eigenen Grenzen.

    Eine Blogoptimierung ist ein Zeitfresser, ein ständiger Prozess. Manchmal lohnt es sich richtig, manche Aktion ist auch ein Irrweg. Entdecke ich Optimierungspotential lege ich nicht sofort los, sondern gehe gelassen an die Sache, sonst ist man Getriebener von vielen guten Vorschlägen.

    Apropos Headmap – bei mir macht das seltsame Dinge. So wird z.b. die Anzahl der Wörter im Editor nicht mehr angezeigt.

    Antworten
  3. @ Roland
    Nutzt du ein Heatmap-Plugin für deinen Blog?

    Durch einen externen Service, wie z.B. Crazyegg, dürfte es im Editor eigentlich keine Probleme geben.

    Antworten
  4. @Roland

    So ging es bestimmt jedem von uns dass er irgendeinem bzw. jedem Trend bzw. den Aussagen von irgendwelchen SEO-Guru´s folgte… – das macht jeder bis er irgendwann einmal seine eigene Meinung und seine eigene Taktik bildet – und Peer hat bestimmt bei machen Dingen eine andere Ansicht wie ich, oder Du – aber es gibt auch viele gemeinsame Ansätze nur oftmals ist der Weg etwas anderes…

    Antworten
  5. Optimierung gehört zum Blogalltag. Die Zeiten ändern sich. Wenn man bestimmte Anzahlen an Besuchern hat, dann kann man diese auch dazu nutzen. Ich erstelle gern Umfragen. Auf einem meiner Blogs lasse ich die Besucher zwischen 3 Designs entscheiden. Die Änderung stand eh an und warum nicht dort den Leser entscheiden lassen? Schließlich schaut er auf den Blog.
    Ansonsten hat Peer recht. Je mehr man sich mit dem Bloggen und mit dem Blog beschäftigt, je mehr macht man am Blog.
    Man sollte halt vermeiden Blog-Blind zu werden. Ich meine man sollte nicht der Meinung verfallen, dass alles Super am Blog ist. Man selbst gewöhnt sich zu schnell an das Layout, die Elemente und wo was zu finden ist. Das ist bei Besucher halt nicht der Fall.
    Von daher sollte man enge Kontakte (Stammleser)auch mal per Mail fragen, was an dem Blog stört oder besser gemacht werden kann.
    Klasse Artikel Peer. Danke für Deine unermüdliche Arbeit.
    Stefan

    Antworten

Schreibe einen Kommentar