Die 10 größten Blog-Mythen aufgedeckt!

Die 10 größten Blog-Mythen aufgedeckt!Rund um das Bloggen ranken sich doch einige Gerüchte und Blog-Mythen, mit denen ich heute aufräumen werde.

Welche Blog-Mythen das sind, wieso sie nicht stimmen und warum sie dir und deinem Blog schaden können, erfährst du im Folgenden.

Zudem schildere ich, welche Erfahrungen ich mit bestimmten Blog-Mythen gemacht habe und ich freue mich natürlich sehr über eure Erfahrungen und Tipps zu diesem Thema.

Für Werbe-Links auf dieser Seite zahlt der Händler ggf. eine Provision. Diese Werbe-Links sind am Sternchen (*) zu erkennen. Für dich ändert sich nichts am Preis. Mehr Infos.

Die größten Blog-Mythen aufgedeckt

All-Inkl HostingWerbung

Blogs gibt es schon sehr lange und auch ich blogge nun schon fast 2 Jahrzehnte.

Natürlich hat sich in dieser Zeit einiges verändert, aber es sind auch einige Blog-Mythen schon lange im Umlauf, die einfach nicht stimmen.

Schlimmer noch, wenn Einsteiger diese Blog-Mythen hören und glauben, kann ihnen das sehr schaden und dem Erfolg ihres Blogs ebenfalls.

Aus diesem Grund gehe ich in diesem Teil meiner großen Blog-Start Artikelserie den häufigsten Blog-Mythen auf den Grund, schildere meine Erfahrungen und decke diese auf.

Die größten Blog-Mythen

Es gibt eine Reihe von Mythen, die sich rund um das erfolgreiche Bloggen ranken. Einige davon möchte ich im Folgenden auflisten und damit aufräumen.

  1. Man kann heute keinen erfolgreichen Blog mehr starten

    Das höre ich seit vielen Jahren immer wieder und ich bekomme immer wieder Leserkommentare, die der Meinung sind, dass man keinen erfolgreichen Blog mehr starten könne. Alle wichtigen Themen seien schon belegt und so gäbe es keine Möglichkeit mehr mit einem Blog erfolgreich zu werden.

    Das halte ich für Quatsch. Mal abgesehen davon, dass es immer wieder neue Themen gibt, zu denen man ein Blog starten kann, ist keiner der bestehenden Blogs perfekt. Keiner!

    Es gibt immer die Möglichkeit etwas besser zu machen oder einen anderen Ansatz zu einem Thema zu wählen und so für viele Leser zu sorgen.

    Auch die Meinung, dass man keinen eigenen Blog mehr braucht, da es ja nun Facebook und Co. gibt, ist Blödsinn. Auch hier muss natürlich jeder für sich entscheiden, welchen Publikationsweg er/sie gehen möchte.

    Ich halte den eigenen Blog aber für sehr wichtig, da man darüber die volle Kontrolle hat. Wer allein auf Social Networks setzt, liefert sich diesen Netzwerken völlig aus und hat im Zweifel keine Kontrolle mehr über seine Inhalte.

    Zudem sind in der Vergangenheit solche Plattformen gekommen und auch wieder gegangen und das kann auch in Zukunft passieren. Und wenn der eigenen Kanal gesperrt wird aus irgendwelche Gründen, wäre das ebenfalls eine Katastrophe.

    Der eigene Content im eigenen Blog ist davon aber unabhängig und wenn man das Social Web “nur” als Marketing-Kanal nutzt, ist man auf lange Sicht auf der sicheren Seite.

  2. Man kann vom Bloggen nicht leben

    Schon vor vielen Jahren habe ich von anderen Selbstständigen im Netz gehört, dass Bloggen kein richtiges Geschäftsmodell sei. Das lag allerdings meist daran, dass diese Personen einfach nicht gern schreiben und es für sie selbst deshalb kein valider Weg ist.

    Und ehrlich gesagt ist es auch nicht so leicht vom Bloggen zu leben. Das gilt für einen eher begrenzten Sprachraum wie Deutschland noch stärker, als für englischsprachige Blogger.

    Dennoch ist es möglich und wer lange genug durchhält, das richtige Thema gewählt hat und sich auch um den Business-Teil des Bloggens kümmert, kann gute bis sehr gute Einnahmen erzielen. Auf jeden Fall gibt es heute eine Vielzahl an Einnahmequellen für Blogs.

    Über Nacht verdient man mit einem Blog aber kein Vermögen, wie auch bei allen anderen Geschäftsmodellen.

  3. Bloggen ist einfach

    Bloggen an sich ist nicht schwer, denn man schreibt ja lediglich Texte und veröffentlicht diese. Es gibt unzählige Blogs, also kann es nicht so schwer sein.

    Der Unterschied ist allerdings, dass nur wenige es schaffen auf Dauer erfolgreich zu bloggen und sich weiterzuentwickeln, ohne dabei die Lust zu verlieren.

    Auch für das Bloggen gilt im übertragenen Sinne: “easy to learn, hard to master“.

    Man muss einerseits wirklich gern schreiben, um langfristig Spaß daran zu haben. Aber zum Bloggen gehört eben mehr, als nur das Schreiben und das ist nicht für jeden so einfach auf Dauer.

  4. Man muss täglich bloggen, um erfolgreich zu sein

    Es schadet in der Regel nicht, wenn man täglich bloggt. Je mehr Artikel erscheinen, um so höher ist das Traffic-Potential des Blogs kurz-, aber auch langfristig.

    Dennoch ist es nicht zwingend notwendig jeden Tag einen oder sogar mehrere Blog-Artikel zu veröffentlichen. Es gibt gute und erfolgreiche Blogs, die nur 2 Artikel in der Woche oder gar im Monat veröffentlichen.

    Das hängt sehr stark damit zusammen, dass nicht jeder Artikel viele Aufrufe bekommt. Es gibt in meinen Blogs Artikel, die wirklich viele Besucher anlocken, während viele andere Artikel dagegen nur wenige Aufrufe bekommen. Das ist im Vorfeld nur schwer vorauszusagen und so versuchen viele Blogger durch das Veröffentlichen von vielen Artikeln die Chance auf solche sehr erfolgreichen Artikel-Highlights zu erhöhen.

    Aber das geht auch anderes. Indem man sich Gedanken über das Thema eines Artikels macht, einen möglichst spannenden Ansatz wählt, sehr gut recherchiert, bessere Inhalte als vergleichbare vorhandene Artikel schreibt und viele Praxis-Einblicke einbringt, werden die eigenen Artikel viel häufiger erfolgreich, so dass man nicht so viele veröffentlichen muss.

  5. Man muss ein Experten sein, um zu Bloggen

    Auch das denken viele Einsteiger und trauen sich deshalb nicht loszulegen. Aber auch das gehört zu den Blog-Mythen.

    Man muss kein Experte in einem Thema sein, um einen Blog zu starten. Wäre das der Fall, gäbe es da draußen nur sehr wenige Blogs und es wäre relativ langweilig.

    Wer sich für ein Thema interessieren, ein gewisses Hnow How besitzt, Praxis-Erfahrungen gesammelt hat und bereit ist, immer Neues dazuzulernen, der kann auch darüber bloggen.

    Für viele LeserInnen ist es sogar spannender, wenn sie sehen, wie der Blogger bzw. die Bloggerin selbst dazulernt und sie davon profitieren.

  6. SEO ist das Wichtigste beim Bloggen

    Ich hatte hier im Blog schon häufiger erwähnt, dass SEO wichtig für den Erfolg eines Blogs oder einer Website ist, aber es ist nicht das Wichtigste!

    Gerade Blogs haben normalerweise nicht so große Probleme damit Backlinks von anderen Blogs oder Websites zu bekommen und deshalb ist eine Grund-Suchmaschinenoptimierung in der Regel ausreichend.

    Wer aber denkt, dass SEO-Inhalte einen Blog langfristig nach vorn bringen, der irrt. Gerade Blogs leben von einer persönlichen Ebene und die Leser merken einem Artikel sehr schnell an, wenn dieser nur für Google geschrieben wurde.

    Deshalb nutze ich zum Beispiel WordPress-Plugins wie Yoast SEO oder auch Rank Math SEO, um die grundlegenden Suchmaschinenoptimierungen sicherzustellen, aber beim Schreiben der Artikel denke ich nur an die LeserInnen und nicht an Google.

  7. Die Leser kommen von allein

    Den Blog installieren, die ersten Artikel veröffentlichen und schon kann man sich zurücklehnen und die Besuchermassen strömen auf den eigenen Blog?!

    Schön wäre es, aber so funktioniert es in aller Regel nicht. Durch die unglaubliche Vielzahl an Websites, Blogs, Foren, Social Media Profilen etc. zu allen mögliche Themen, muss man selbst aktiv werden und den eigenen Blog bewerben. Nur durch aktives Marketing kann man den eigenen Blog bekannt machen und die Besucherzahlen steigern.

    Gerade in den ersten Monaten ist es für viele Blog-Anfänger schwer, da es kaum LeserInnen gibt. Da leidet dann schnell die Motivation. Deshalb ist es wichtig Spaß am Schreiben selbst zu haben und Ausdauer zu beweisen.

  8. Je mehr Themen, umso besser

    Auch das gehört zu den Blog-Mythen. Um möglichst viele Menschen auf den eigenen Blog zu bekommen, wird über alles mögliche geschrieben.

    Das ist aber falsch, denn in der Regel funktioniert ein Blog viel besser, wenn man sich auf ein Thema spezialisiert. So bekommt der eigenen Blog viel eher Vertrauen und man wird als Experte zu einem Thema angesehen. Zumal es dadurch viel einfacher fällt noch weiter in die Tiefe zu gehen und z.B. Werbekunden zu finden.

    Später kann man dann ggf. den Themenbereich des eigenen Blogs erweitern, wenn das Sinn macht, aber niemals sollte man zu einem “Bauchladen” für alle möglichen Themen werden, nur weil diese gerade angesagt sind.

  9. Nur lange Blog-Artikel sind erfolgreich

    Ich liebe lange Artikel und vielerorts liest man, dass nur lange Artikel erfolgreich werden. Aber die Wahrheit ist, dass diese nicht immer gut sind.

    Es hängt stark vom Thema und der Zielgruppe ab, welche Art Inhalte gut ankommen und auch wenn die Länge dabei durchaus eine Rolle spielt, kommt es vor allem auf den Inhalt an. Es gibt nun einmal Themen, die etwas eingehender behandelt werden müssen, während andere Fragen sehr schnell beantwortet werden können.

    So macht es keinen Sinn die Reparatur eines Automotors in 200 Wörtern zu quetschen. Das wäre zu wenig. Ich muss aber andererseits keine 2.000 Wörter schreiben, wenn das Thema das Artikels lautet: “Wie bindet man einen Schlips”.

    Schreibe also nur so viel, wie nötig und versuche deinen Lesern möglichst schnell zu helfen.

  10. Blogs sind tot

    Zu guter Letzt noch ein Klassiker, der zu den “beliebtesten” Blog-Mythen gehört. Seit vielen Jahren höre ich immer wieder, dass Blogs tot sind. Diese Leute verstehen aber nicht, dass ein Blog nur die Technik und die Art der Präsentation von Text-Inhalten ist.

    Die meisten Besucher eines Blogs sind sich gar nicht darüber bewusst, dass es sich um einen Blog handelt und es ist ihnen auch egal. Sie lesen einfach nur interessante Artikel und möchten mehr davon.

    Deshalb sind Blogs auch heute noch lebendig, denn sie erlauben nicht nur das einfache Veröffentlichen von Texten, sondern eben auch die Interaktion durch Kommentare. Blogs sind nicht tot, solange Menschen gern lesen. Und das tun sie auch heute noch, trotz Instagram, YouTube uns Co..

Welche Blog-Mythen gibt es noch?

Das waren also nun 10 Blog-Mythen, auf die ich immer wieder stoße. Ich hoffe, ich konnte mit diesen aufräumen und zeigen, auf was es wirklich ankommt, um einen erfolgreichen Blog aufzubauen.

Als Leseempfehlung solltet ihr euch den Artikel 20 Merkmale erfolgreicher Blogger und Bloggerinnen anschauen, in dem es noch mehr Tipps für Einsteiger gibt.

Mich würde nun aber noch sehr interessieren, welche weiteren Blog-Mythen ihr kennt. Hinterlasst einen Kommentar, das würde mich sehr freuen.

Welche Merkmale erfolgreicher Blogger und Bloggerinnen haltet ihr für am Wichtigsten?

Ergebnis anschauen

ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider
Werbung

1 Gedanke zu „Die 10 größten Blog-Mythen aufgedeckt!“

  1. Danke für diesen inspirienden Artikel. Ein Spruch, der mir immer wieder begegnet, lautet: Blog braucht kein Mensch. Es steht doch alles viel seriöser in den bekannten Medien! Trotzdem schreibe ich und ich habe treue und viele neue Leser.
    Mach weiter so!
    LG Ulrike

    Antworten

Schreibe einen Kommentar