Direkte vs. Indirekte Einnahmequellen, Paywalls, Fehler und Plugins – Blogaufbau-Serie Teil 12d

- Blogaufbau-SerieDer 12.Artikel meiner Blogaufbau-Artikelserie ist der bisher umfangreichste und wird heute mit dem 4. Teil abgeschlossen.

Das ist aber auch nicht sehr verwunderlich, kommt dem Thema Monetarisierung doch eine wichtige Bedeutung zu.

Nach der Vorstellung der Einnahmequellen beschäftige ich mich heute mit ein paar weiteren Fragen rund um das Thema Geld.

So gehe ich unter anderem auf die Unterschiede von direkten und indirekten Einnahmen ein und liste Probleme und Fehler auf, die bei der Monetarisierung auftreten können.

Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie Schritt für Schritt zum erfolgreichen Blog.

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direkte vs. indirekte Einnahmequellen

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Blog-Einnahmen kann man grundsätzlich auf 2 verschiedenen Wegen generieren.

Zum einen gibt es die direkten Einnahmen. Damit sind Einnahmequellen gemeint, die direkt im Blog Geld abwerfen. Dazu gehören z.B. Werbebanner, Affiliate Marketing und auch bezahlte Links.

Im Gegensatz dazu werden die indirekten Einnahmen nicht direkt im Blog generiert, sondern der Blog dient “nur” als Marketing-Instrument, um aus interessierten Lesern Kunden zu machen. So gibt es Blogger, die über ihren Blog Kunden für bestimmte Dienstleistungen gewinnen, ein Buch schreiben und verkaufen oder Schreibaufträge generieren.

Bei den meisten Blogs dominieren die direkten Einnahmen, da diese leichter umzusetzen sind und auch schon bei jüngeren bzw. kleineren Blogs funktionieren. Google AdSense kann man eben schon bei relativ wenigen Lesern nutzen.

Um jedoch indirekte Einnahmen erzielen zu können, ist es meist sinnvoll schon einen gewissen Ruf zu haben und das Vertrauen seiner Leser zu genießen. Man muss sicher nicht der Top-Blog in der Nische sein, aber es schadet nicht, wenn man schon einen gewissen Erfolg und eine bestimmte Reichweite besitzt. Dann ist es möglich z.B. Dienstleistungen an den Leser zu bringen oder ein eBook, welches man bei Amazon anbieten, zu bewerben.

Während die direkten Einnahmen oft einfach und schneller umzusetzen sind, ist dies bei indirekten Einnahmen nicht der Fall. Letztere bieten dafür oft ein größeres Potential und können durchaus mehr Geld einbringen, als die direkten Einnahmequellen.

Deutsche Blogs sind da noch etwas hinterher. Im englischsprachigen Raum sieht man viel mehr Blogs, die hohe indirekte Einnahme vorweisen können. Deshalb ist davon auszugehen, dass sich der Bereich der indirekten Einnahmen in den nächsten Jahren auch hierzulande noch verstärken wird.

Lieber direkte oder indirekte Einnahmequellen?

In den meisten Fällen muss man sich als Blogger gar nicht für nur eine der beiden Einnahmequellen entscheiden. In der Regel kann man sowohl direkte, als auch indirekte Einnahmen erzielen.

Zu Beginn wird man aber meist mit den direkten Einnahmequellen beginnen. Hat man sich dann eine gewisse Leserschaft und das Vertrauen der Nutzer erarbeitet, kann man damit beginnen indirekte Einnahmequellen zu testen. Das ist meist aber gar nicht so einfach.

Es ist deshalb empfehlenswert erstmal klein zu beginnen und zu testen, wie die Leser bestimmte Angebote annehmen. Auch hier muss man ein wenig probieren, um die Wünsche und Bedürfnisse der Leser zu erkennen. Dann aber können sich die indirekten Einnahmequellen richtig lohnen.

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Ist eine Bezahlschranke sinnvoll?

Eine recht spezielle Möglichkeit mit einer Website Geld zu verdienen sind Bezahlschranken (Paywall). Dabei müssen Leser Geld bezahlen, um bestimmte Inhalte lesen zu können.

Schon seit vielen Jahren ist diese Einnahmequelle immer mal wieder in der Diskussion und immer wieder gibt es Versuche, so eine Paywall umzusetzen.

Teilweise erfolgreich, wie das Beispiel der New York Times zeigt. Die renomierte US-Tageszeitung hat Anfang 2012 eine Paywall eingeführt und das ist ein Erfolg. Die Zahl der Kunden steigt und die Einnahmen fließen.

Infografik bei statista.

In Deutschland versucht das Wall Street Journal schon länger diese Einnahmequelle zu etablieren. Ob es funktioniert ist schwer zu sagen, da es bisher keine Informationen seitens des WSJ über Kundenzahlen etc. gibt.

Der Springer-Verlag hat den Schritt bei Welt.de bereits gewagt und möchte dies demnächst auch bei Bild.de tun.

Ob das funktioniert ist schwer zu sagen. Das Beispiel der New York Times zeigt lediglich, dass man schon eine sehr bekannte und vertrauenswürdige Marke sein muss, damit die Zielgruppe dafür Geld ausgibt. Und es muss sicher auch die richtige Zielgruppe sein, die kein Problem damit hat dafür Geld auszugeben.

Viele andere Internetnutzer sind wahrscheinlich eher nicht bereit monatliche Abo-Gebühren für ein Online-Magazin zu zahlen. Es wird auf jeden Fall interessant sein zu sehen, wie diese Zahlungsmodelle in Deutschland angenommen werden.

Für Blogger ist so eine Paywall derzeit undenkbar. Selbst in den USA ist mir kein Blog bekannt, der dies umgesetzt hätte.

Premium-Bereiche

Eine Variante dieser Paywall sind Premium-Bereiche. Statt das gesamte Angebot kostenpflichtig zu machen, wird nur ein bestimmter Bereich gesperrt.

Oft handelt es sich dabei um sogenannte Mitgliederbereiche, die spezielle Informationen und Angebote enthalten. Im Gegensatz zur Paywall, sind solche kostenpflichtigen Mitglieder-Bereiche in den USA auch bei größeren Blogs zu finden.

Selbst in Deutschland gibt es ein paar Versuche in diese Richtung und wenn man die richtige Zielgruppe und den entsprechenden Ruf hat, kann das durchaus funktionieren.

Allerdings sollte klar sein, dass so einen Mitglieder-Seite zusätzlichen Aufwand macht und man den zahlenden Lesern gegenüber natürlich auch eine gewisse Verantwortung hat.

Sobald man Geld verlangt, kann man nicht einfach mal ein paar Wochen nicht bloggen. Zudem muss man auch dann sein Versprechen erfüllen, wenn es nur wenig zahlende Leser gibt.

Unter dem Strich ist die Bezahlung für Inhalte zwar der Traum vieler Blogger, aber erfolgreich zu realisieren wird es wohl für die wenigsten sein.

Crowdfunding?

Einen recht neuen und spannenden Ansatz bietet das Crowdfunding. Dabei bittet man Fans und Interessierte sozusagen im Vorfeld um Geld, damit man einen Blog überhaupt starten und umsetzen kann.

Ob man es wie bei Kickstarter macht und einfach Geld vor dem Start einsammelt oder ob man im Vorfeld schon Abos für etwas verkauft, was noch gar nicht existiert, ist dabei zweitrangig. Entscheidend dabei ist, dass man das Interesse einer gewissen Zielgruppe nutzt, um etwas auf die Beine zu stellen und die Finanzierung schon im Vorfeld zu sichern.

Andrew Sullivan ist ein bekannter US-Blogger und er hat für einen neuen Blog schon im Vorfeld 1-Jahres-Abos verkauft und damit rund eine drittel Million Dollar in 24 Stunden eingenommen.

Das ist ein interessantes Beispiel, aber es zeigt meiner Meinung nach auch ganz klar, dass so etwas nur ein Einzelfällen funktioniert. Nur wenn man schon einen sehr guten Ruf hat und etwas besonderes auf die Beine stellen möchte, wird man mit so einer Aktion Erfolg haben.

Deshalb bin ich sicher, dass auch das Crowdfunding für 99,9% der Blogger keine Monetarisierungsoption sein wird.

Stattdessen sollte man sich mit den üblichen Einnahmequellen beschäftigen und diese optimieren. Gerade diese Optimierung bietet viel Potential und macht oft den Unterschied zwischen Taschengeld und guten Einnahmen aus.

Probleme und Fehler

Bei der Monetarisierung kann es natürlich auch zu Problemen kommen oder gar zu Fehlern. Im Folgenden stelle ich ein paar davon vor und gebe Tipps.

  • zu viel Werbung
    Wie die meisten anderen Punkte in dieser Liste ist es gar nicht so einfach diesen Fehler zu definieren. Wie viel Werbung ist zu viel?

    Man kann dies nicht allein an der Menge der Banner festmachen, denn es macht natürlich einen Unterschied, ob man sehr umfangreiche Artikel hat und darin 3 Banner zu finden sind oder ob man nur kurze News publiziert und diese von 3 Banner umrahmt sind.

    Zudem spielt das Thema des Blogs selbst und die Zielgruppe ebenfalls eine Rolle. So ist es hier im Blog sicher etwas einfacher Werbung zu rechtfertigen, da es thematisch um Business, Geld und Marketing geht.

    Deshalb muss sich jeder Blogger selbst an das Maximum heran tasten und herausfinden, was die eigenen Leser noch akzeptieren. Fragen würde ich die Leser aber nicht, denn dann werden die meisten Leser sagen, dass sie gar keine Werbung wollen. Das entspricht aber in der Regel nicht dem, was sie wirklich bereit sind zu akzeptieren.

  • Werbung ist zu promiment
    Vor einer Weile gab es die Information, dass Google gegen Blogs und Websites mit Bannerwerbung vorgeht. Das war natürlich mal wieder völlig übertrieben, da Google nicht grundsätzlich etwas dagegen hat, wenn eine Website oder ein Blog mit Bannern Geld verdient.

    Wie so oft im Leben kommt es hier viel mehr auf das Maß an. Es gab/gibt leider Websites, die beim Aufruf erstmal nicht viel anderes zeigen als Werbung. Erst nach dem Scrollen taucht dann irgendwann der Content auf. So etwas ist Google natürlich ein Dorn im Auge, da dies sicher auch nicht im Sinne der Besucher einer Website ist.

    Als Blog-Betreiber sollte man deshalb (schon aus eigenem Interesse) dem Content immer den meisten Platz einräumen. Bei Aufruf des Blogs muss der eigentliche Inhalt sofort sichtbar sein und insgesamt sollte die Werbung nur einen geringen Teil des “Screen Real Estate” belegen.

    Dann gibt es kein Problem mit Google und auch die Leser werden einem die Werbung nicht übel nehmen.

  • keine Banner-Kennzeichnung
    Aus rechtlichen Gründen muss Werbung in Deutschland auch im Internet gekennzeichnet werden. Es gilt die Trennung von redaktionellem Inhalt und Werbung.

    Deshalb muss man Werbebanner als “Werbung” oder “Anzeige” kennzeichnen. Bei Google AdSense wird diese Kennzeichnung bereits von Google selbst vorgenommen.

    Durchaus umstritten sind Affiliate-Banner und -Links. Hier fließt kein Geld für die Einblendung eines Banners oder Links. Auf der anderen Seite steckt hinter dem Einbau eines Affiliate-Werbemittels aber natürlich eine finanzielle Absicht.

    Im Artikel Müssen Affiliate-Links als Werbung gekennzeichnet werden? habe ich meine Vorgehensweise und Meinung dazu beschrieben.

  • follow Links bei Werbemitteln
    Es gibt keine gesetzliche Pflicht Werbebanner und -links mit nofollow zu kennzeichnen, aber aus SEO-Sicht sollte man dies tun. Google hat was gegen bezahlte Backlinks und nichts anderes sind Werbebanner ohne nofollow.

    Deshalb sollte man Bannerwerbung immer mit rel=”nofollow” kennzeichnen.

    Etwas anders sieht das bei Affiliate-Links aus. Google ist sich bewusst, dass die meisten Affiliate-Netzwerke und Partnerprogramme ihre Links nicht mit nofollow kennzeichnen. Deshalb gehe ich davon aus, dass Affiliates hier nicht abgestraft werden, wenn sie die Werbemitteln einfach so übernehmen und einbauen.

    Dennoch versuche ich überall wo es geht und Sinn macht, noch ein rel=”nofollow” bei Affiliate-Links zu ergänzen.

  • falscher Zeitpunkt
    Der Zeitpunkt der Monetarisierung spielt eine nicht unwesentliche Rolle.

    Beginnt man z.B. zu früh mit dem Einbinden von Werbebannern, dann verschreckt man einen Teil der so wichtigen ersten Lesern. Diese sollen den Blog natürlich möglichst positiv wahrnehmen, um diesen zu abonnieren, zu verlinken und/oder im Social Web zu vermarkten.

    Startet man allerdings zu spät mit der Monetarisierung, kann es Ärger mit der bereits etablierten Community geben. Wer zu lange überhaupt keine Werbung und ähnliches genutzt hat, kann sich sehr schnell den Unmut der Leser zuziehen, wenn er damit nun auf einmal beginnt.

    Ich empfehle deshalb erstmal zu warten, bis man eine ordentliche Besucherzahl hat. Je nach Blogthema können das zwischen 5.000 und 20.000 Besuche im Monat sein. Dann würde ich langsam damit beginnen erstmal 1 AdSense-Banner oder eine andere Einnahmequelle einzubauen. Viele kleine Schritte sind hier besser, als von heute auf morgen diverse Banner, Affiliate-Links, AdSense etc. einzubauen.

  • keine Zielgruppenausrichtung
    Werbung kommt vor allem dann schlecht bei den eigenen Lesern an, wenn diese nicht passend ist. Deshalb sollte man nur Bannerwerbung akzeptieren, die seriös ist und hinter der man als Blogger selber stehen kann.

    Zudem sollte sie zum Blogthema passen und die Interessen und Bedürfnisse der Leser aufgreifen.

    Ähnliches gilt für Partnerprogramme. Auch hier sollte nicht die mögliche Provision allein den Ausschlag geben, sondern man sollte testen, was am besten zu den Lesern passt.

    Passende Werbung wird als viel weniger störend wahrgenommen.

  • Fehlende Optimierung
    Zu guter Letzt ist natürlich auch die Optimierung ein wichtiger Baustein bei der Monetarisierung. Ich sehe leider immer wieder Blogger, die mal schnell AdSense und ein paar Affiliate-Banner einbauen und dann nach ein paar Wochen der festen Überzeugung sind, dass das alles nicht funktioniert.

    Dabei kommt es vor allem darauf an viel zu testen und unterschiedliche Partnerprogramme genauso auszuprobieren, wie verschiedene Werbemittel und Positionen im Blog.

    Das bedeutet zwar Arbeit, macht sich unter dem Strich aber im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt.

Plugins für die Monetarisierung

Im Folgenden möchte ich noch 3 WordPress-Plugins vorstellen, die bei der Monetarisierung meiner Blogs zum Einsatz kommen.

Simple Ads Manager
Simple Ads ManagerDas Plugin Simple Ads Manager ist meine erste Wahl wenn es darum geht, Werbebanner und Textlinks zu verwalten.

Man kann bestimmte Bannerplätze innerhalb des eigenen Blogs definieren und darin dann ein oder mehrere Banner (HTML-Code, also auch normale Textlinks) anlegen.

Es bietet sehr viele Einstellungsmöglichkeiten und bedarf deshalb einer kleinen Einarbeitungszeit. Aber ich habe dazu schon mal eine etwas ausführlichere Anleitung verfasst.

Zur zentralen Verwaltung von Bannern und Text-Anzeigen sehr zu empfehlen. Es spart viel Zeit bei der Pflege der Werbung.

Pretty Link Lite
Pretty Link LiteBei Pretty Link Lite handelt es sich um ein Plugin zur Maskierung von Links.

Man kann damit also den Aufruf einer externen URL mit einer internen URL realisieren. Allerdings habe ich das Plugin nicht deshalb im Einsatz, um z.B. Affiliate-Links zu verstecken, sondern weil das Plugin die Verwaltung von Affiliate-Links extrem vereinfacht.

Man trägt einmal den Affiliate Link ein und baut dann in allen passenden Artikeln des eigenen Blogs die entsprechende interne URL ein.

Ändert sich nun irgendwann der Affiliate-Link oder will man ein anderes Partnerprogramm testen, muss man nur einmal in diesem Plugin die Affiliate-URL ändern und nicht jeden einzelnen Artikel einzeln anfassen.

Automatic SEO Links
Automatic SEO LinksEigentlich ist das Plugin Automatic SEO Links vor allem für einen bessere interne Verlinkung gedacht.

Man gibt ein Keyword ein und die URL eines eigenen Artikels. Daraufhin verlinkt das Plugin in allen eigenen Artikel das entsprechende Keyword mit dem angegebenen Artikel.

Allerdings kann man natürlich auch externe Links (z.B. Affiliate-Links) angeben und auf diese Weise z.B. Produktnamen automatisch mit Affiliate-Links versehen.

Das ist ebenfalls eine interessante Möglichkeit, die man aber nicht übertreiben sollte.

Man kann die genannten Plugins übrigens zudem sehr gut miteinander kombinieren.

Weitere Plugin-Empfehlungen zum Geldverdienen findet ihr in diesen Artikeln:
Kostenlose Affiliate Plugins für WordPress
AdSense-Plugins im Test
10 WordPress-Plugins zur Banner-Verwaltung
7 weitere Bannerwerbung-Plugins für WordPress


So geht es weiter

In Artikel 13 dieser Serie geht es nochmal um das liebe Geld. Ich gehe dann vor allem der Frage nach, wie man langfristig stabile Einnahmen erzielen kann.

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7 Gedanken zu „Direkte vs. Indirekte Einnahmequellen, Paywalls, Fehler und Plugins – Blogaufbau-Serie Teil 12d“

  1. Gute Artikel.

    Auf längere Sicht sehe ich die indirekten Einnahme vorne liegen. Vor allen weil deren Potenzial zumindest bei schon länger bestehende Seiten/Blogs sicherlich um ein vielfaches höher ist.

    Die “Amis” machen uns es schon vor. Auch bei denen sind die wirklichen Topverdiener vor allen die, die indirekte Einnahmen erzielen.

    Nur muss man halt auch für indirekte Einnahmen auch mal sein bequeme Sofa mal verlassen. Aber weil die Rendite meist um ein vielfaches höher liegt, lohnt es sich mal vom “Sessel Pupsern” zu verabschieden :)

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  2. Hallo Peer,

    folgender Blog nutzt eine Paywall: http://dish.andrewsullivan.com/ (7 »Read On’s« sind kostenlos, danach $19,99 pro Jahr)
    Falls sich jemand noch intensiver mit dem Modell der Paywall auseinandersetzen möchte, findet hier ein paar Tipps und weiterführende Links: web-spirit.de/e-commerce/paywall-7-tipps-fuer-bezahlschranken-und-mitgliederseiten

    Gruß
    Sebastian

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  3. @ Sebastian
    Ich hatte den Andrew auch im Artikel verlinkt. Es handelt sich um eine Mischung aus Crowdfunding und Paywall. Auf jeden Fall interessant.

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  4. Wie immer schöner Artikel. Finde vorallem die Plugin Empfehlung super. Bei mir ist es zwar noch etwas zu früh, Werbebanner einzubinden, aber ich schaue mir schonmal die Möglichkeiten an.

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  5. Wegen der Trennung von Werbung und Inhalt bei Affiliate: Ich kennzeichne nicht jeden einzelnen Link, sondern habe in der Sidebar unter “Werbung” stehen, dass Links zu Amazon im Blog Partner-Links sind. Das finde ich letzten Endes klarer als hinter jeden Link ein Sternchen zu setzen und irgendwo am Ende der Seite einen kleinen Hinweis zu deponieren.

    Rund um die E-Books bei Amazon Kindle Direct Publishing gibt es schon eine recht lebhafte deutschsprachige Szene. Aber das sind halt eher Leute, die ein Buch geschrieben haben und begleitend ein Blog anbieten als Leute, die ihr Blog monetarisieren wollten.

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  6. Hallo Peer,
    also das was Du schreibst ist sicherlich absolut richtig – allerdings solltest du noch viel verstärkter herausstellen dass gerade die Form der “Mitgliedschaft”-Monetarisierung sehr genau überlegt werden muss – und gerade die Inhalte die sich “hinter der Tür” befinden auch wirklichen Mehrwert bieten müssen – und zwar nicht nur einmalig, sondern auf Dauer… – also fortwährend, immer – nicht nur ein Artikel, oder zwei, sondern jeder (!) Artikel oder alles muss einen Mehrwert haben – sonst verärgert man damit seine Mitglieder zusehens.

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  7. Ich bin recht spät in die Monetarisierung eines meiner Projekte (Thema Hobby und Freizeit) mit Bannern eingestiegen und halte mich mit deren Anzahl und Aufdringlichkeit zurück. Bin aber immer wieder überrascht, wie ich bei A/B-Tests mit neuen Bannern feststelle, dass die Treue der Nutzer erhalten bleibt. Selbst ein sticky Banner auf der mobilen Version war kein Problem und hat am Ende dazu geführt, aus der einstigen Spielwiese ein ernstes Projekt zu machen.

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