10 typische Fehler beim Schreiben von Blogartikeln

10 Fehler beim Schreiben von BlogartikelnViele Blogger gehen davon aus, dass Leser, die einmal in einem Artikel gelandet sind, diesen auch wirklich lesen. Aber das ist nicht so. Es gibt eine Menge Fehler, die man beim Schreiben eines Artikels machen kann.

Diese sorgen dafür, dass die Leser nach kurzer Zeit den Blog wieder verlassen oder gar nicht erst zum Artikel finden.

Im Folgenden stelle ich euch 10 Fehler vor, die ihr beim Schreiben von Blogartikeln unbedingt vermeiden solltet.

10 Fehler beim Schreiben von Blogartikeln

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  1. Falsche Erwartungen

    Der erste Fehler beginnt eigentlich schon bevor der Leser den eigentlichen Artikel liest. Wer in seinen Überschriften falsche Erwartungen weckt, verliert den Leser ganz schnell. Man sollte in der Überschrift nichts versprechen, was man dann im Text nicht halten kann.

    Umgekehrt ist es aber genauso. Langweilige oder missverständliche Überschriften halten viele potentielle Leser davon ab, einen eigentlich guten Artikel zu lesen.

  2. Wer, Wie, Was und Warum fehlt

    Die typischen W’s der Journalisten sollte man sich, zumindest teilweise, auch als Blogger zu Herzen nehmen. Gerade zu Beginn eines Artikels sollten “Was”, “Wer”, “Warum” und “Wie” geklärt sein. Beim ersten Scannen des Artikels sollte dem Leser klar sein, worum es geht.

    Dabei spielen auch die Zwischenüberschriften eine wichtige Rolle. Wenn Leser nach dem ersten Scannen eines Artikels nicht genau wissen, was sie am Ende davon haben werden, dann werden viele abspringen.

  3. Wer liest hier?

    Ich bin generell ein großer Fan von thematisch fokussierten Blogs, die sich mit den Inhalten zwar natürlich an den Interessen des Bloggers, aber eben auch stark an den Interessen der Leser ausrichten.

    Man sollte Artikel immer auch mit den Augen des Lesers schreiben. Deshalb ist es ein Fehler, wenn man sich nicht vorher damit beschäftigt, wer den eigenen Blog eigentlich liest und was die Interessen dieser Zielgruppe sind.

  4. Ohne Punkt und Komma

    Inhalte sind zwar sehr wichtig im Netz, aber die “Verpackung” zählt eben auch. Wer seine Artikel in einem durchgehenden Fließtext schreibt, wird die Leser genauso abschrecken, wie wenn er zu lange Sätze schreibt oder einfach keine gute Zeichensetzung hat.

    Deshalb solltet ihr auf eine gute Gestaltung und eine weitestgehend fehlerfreie Grammatik achten.

  5. Auf der Suche nach der Rechtschreibung

    Gleiches gilt für die Rechtschreibung. Auch das kann einem den Spaß am Lesen nehmen, wenn man in jedem Satz über solche Fehler stolpert.

    Dabei geht es gar nicht darum perfekt zu sein. Aber zu viele Fehler sorgen einfach für ein schlechtes Leseerlebnis und ein Teil der Leser springt bei zu schlechter Rechtschreibung ab.

  6. Absätze, Baby

    Eine gute Strukturierung ist sehr wichtig, um die Leser zu halten. Viele kurze Absätze, die im Idealfall jeweils nicht länger als 4-5 Zeilen sind, erleichtern das zügige Lesen des Textes.

    Zwischenüberschriften sorgen für zusätzliche Lesbarkeit und sie erleichtern den Lesern das Scannen des Artikels.

  7. Ich sehe nichts

    Bilder sind sehr wichtig im Internet. Ein Bild kann mehr als tausend Worte sagen, heißt es. Idealerweise ergänzen sich Texte und Bilder, um sowohl von der emotionalen Seite, als auch vom konkreten Inhalt die beste Wirkung zu erzielen.

    Und es gibt genügend kostenlose Quellen für Fotos und Bilder, wobei ich lieber selbst fotografiere oder Screenshots mache. Achtet dabei auf das Urheberrecht!

  8. Komm auf den Punkt

    Es ist oft besser, wenn man den Artikel gut strukturiert und von einer Ausgangssituation (z.B. Problembeschreibung) hin zu einer Aussage am Ende gelangt. Natürlich macht es manchmal auch Sinn das Thema offen zu lassen, dennoch ist es für Leser oft befriedigender, wenn am Ende des Artikels auch eine konkrete Aussage folgt.

    Und man sollte Artikel nicht länger machen als notwendig. Wenn man etwas in 500 Wörtern umfassend sagen kann, dann sollte man dafür nicht 1.000 Wörter verwenden, auch wenn das mittlerweile für viele SEOs als Mindestgrenze gilt.

  9. Zu viel SEO – oder zu wenig?

    Die Suchmaschinenoptimierung ist wichtig, aber man sollte es weder übertreiben, noch vernachlässigen. Wer seine Artikel künstlich mit Keywords vollstopft und diese damit für Leser schwerer lesbar macht, handelt genauso schlecht wie jemand, der sich überhaupt nicht um SEO kümmert.

    Deshalb empfehle ich die Grundlagen der Onpage-Suchmaschinenoptimierung vorzunehmen und hin und wieder für ein paar Backlinks* zu sorgen.

  10. Trockene Theorie

    Blogs haben eine große persönliche Note und es ist zudem wichtig, dem Leser neben trockenen Fakten auch inspirierende und bildlich vorstellbare Infos zu vermitteln. Dafür eigenen sich Beispiele und Geschichten sehr gut. Storytelling eben.

    Eigene Erfahrungen, Fallbeispiele, Vergleiche etc. tragen sehr dazu bei, einen Artikel interessanter und hilfreicher zu machen.

Vorher: Nachdenken

Vor dem Schreiben eines Artikels sollte man immer erst einmal nachdenken.

Entweder man nutzt eine Mindmap, um eine Idee von allen Seiten zu beleuchten und Ansätze für die Strukturierung zu bekommen. Oder man geht eher klassisch vor und strukturiert den Artikel Schritt für Schritt. Letzteres sorgt für einen relativ linearen Artikelaufbau.

Man sollte auch ausreichend recherchieren, um nicht wesentliche und wichtige Aspekte zu diesem Artikel-Thema zu übersehen.

Und natürlich sollte man es mit dem Nachdenken auch nicht übertreiben und Monate an einem Entwurf sitzen. Das bringt nichts, aber ganz ohne Nachdenken sollte man auch nicht loslegen.

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Nachher: Bearbeiten

Nach dem Schreiben eines Artikels ist die Arbeit nicht beendet. Man sollte den Artikel mindestens noch einmal lesen und Rechtschreibfehler, die Zeichensetzung, inhaltliche Unklarheiten, falsche Daten, fehlende Erklärungen etc. beheben.

Die Überarbeitung ist im Artikel-Workflow sehr wichtig und sorgt für eine höhere Qualität und weniger Fehler.

Fehler beim Schreiben von Blogartikeln vermeiden

Man kann eine Menge Fehler machen beim Schreiben von Blogartikeln und das kostet Leser.

Aber im Umkehrschluss kann man auch eine Menge richtig machen, wenn man sich mehr Zeit nimmt und die wichtigsten Dinge beachtet.

Wie geht ihr an das Schreiben von Blogartikeln heran und worauf achtet ihr dabei besonders?

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6 Gedanken zu „10 typische Fehler beim Schreiben von Blogartikeln“

  1. Hallo Peer
    Erstmal: Der Artikel ist gut und man sollte diese Dinge auch immer wieder sagen.
    Zum Thema Bilder. Du verwendest in diesem Artikel selbst kein Bilder – Ich finde das in diesem Fall gut so. Deine Zahlen sind hier wohl das auflockernde grafische Element.

    Wenn Neil Patel so einen Artikel schreibt, dann sind da mindestens 5 Screenschots drin (Text mit Absätzen vs. Text ohne Absätze).

    Seine Artikel sind ja toll, aber manchmal finde ich sie auch zu lang und haben unnötig viele Grafiken drin. Wieviel davon SEO und weiviel der Usibility geschuldet ist, weiß ich nicht.

    In seinem Fall sind die eingebetteten Videos oft fokussierter und die Inhalte schneller zu erfassen, als wenn man den Text lesen würde, bei vielen anderen SEO kosten mich die Videos als Mixed-Media-Textergänzung einfach zu viel Zeit.

    Je nach Thema und Leserschaft sind Bilder nicht zwingend nötig. Sie können eben auch Zeit kosten.

    Gerade auf dem Smartphone bringen komplexe Grafiken nur etwas, wenn man die Bilder extra klickt und dann auch noch weiter reinzoomt. Da sollte der Mehrwert schon sehr hoch sein, sonst breche ich genau da ab.

    Also ja, ich setze auch Bilder ein und hoffe dabei, dass sie den Lesern einen Mehrwert bieten. Aber eben auch in Hinblick auf die Google-Bildersuche.

    Best Grüße

    Alexander

    Antworten
    • Das sehe ich so wie du. Bilder sind eine tolle Sache, aber sie müssen Sinn machen. Nur einfach der Bilder wegen den Artikel damit vollstopfen, hilft niemandem.

      Antworten
    • Die Google-Bildersuche bringt dir keinen Traffic. Aber es gibt Beobachtungen darüber, dass eine bestimmte Anzahl an Bildern auf einer Website, sich positiv in gewissen Bereiche der Rankings auswirkt. Also nicht pauschal für alle Rankings, sondern nur in den jeweiligen Bereichen. Führt jetzt zu weit, aber ja… das ist zum Großteil einfach nur SEO und es wirkt eben.

      Genau wie lange Texte. Infos, die jeder braucht, platziert man oben… um dann holistisch und semantisch klug weiterführend zu schreiben, um Google zu bedienen und diejenigen, die weiterlesen möchten oder tief in die Details eintauchen wollen.

      Ich finde das bedient auch den Leser. Wenn ich alles wichtige sofort finde, ist es doch positiv, dass ich noch tiefer eintauchen kann, wenn ich einfach weiterlese. Genau wie Bilder Texte auflockern oder ergänzen, genau so leicht aber überscrollt werden können. Das schadet im Grunde niemanden, wenn sie nicht riesig oder total unnütz sind.

      Antworten
  2. Hallo Peer, vielleicht kann ich hier eine Story beitragen, die Deine Leser in Sachen Agenturarbeit weiter bringt. Wir begleiten sehr viele Blogs von und für Unternehmen, sind also auf Basis der Expertisen unserer Kunden pro-aktive, publizistische Dienstleister – so will ich es mal nennen. Ein Kunde hat jetzt ein Problem bekommen mit einem Bildinhaber, der klagt, dass ein Foto im Rahmen eines Artikels verwendet worden sei, das aber nachweislich nicht vom Blog-Betreiber erworben worden sei. Ist natürlich Quatsch, wir haben das Bild nicht nur rechtmäßig implizit im Auftragsspektrum und Kundenauftrag erworben, es wurde auch alles ordentlich referenziert. Aber den Dienstleister, der im Namen agiert, sieht man ja nicht auf den ersten Blick. Lange Rede, kurzer Sinn, liebe Auftrags-Blogger, seid sehr genau in der Vertragsgestaltung mit Euren Auftraggebern. Wenn wir hier nicht hundertprozentig vertraglich vorgesorgt hätten, gäbe es jetzt ein echtes Problem. Was auch wichtig ist: erworbene Bilder immer nur einmal verwenden!

    Antworten
  3. Hallo Peer,
    damit du das ganz sicher nicht falsch verstehst: Ich finde deinen Blog ziemlich gut und er generiert einen erheblichen Mehrwert!

    Jedoch ist es für mich ein Graus Blogartikel mit Füllseln zu lesen. Jedem Akademiker wird spätestens zur Bachelorarbeit das Wort “man” verboten.

    Wenn du nun in diesem Artikel folgenden Punkt bearbeitest:

    “Auf der Suche nach der Rechtschreibung

    Gleiches gilt für die Rechtschreibung. Auch das kann einem den Spaß am Lesen nehmen, wenn man in jedem Satz über solche Fehler stolpert.

    Dabei geht es gar nicht darum perfekt zu sein. Aber zu viele Fehler sorgen einfach für ein schlechtes Leseerlebnis und ein Teil der Leser springt bei zu schlechter Rechtschreibung ab.”

    Dann tue jedem anspruchsvolleren Leser doch den Gefallen und drücke vor dem Absenden die Tastenkombination “Strg + F” gib “man” ein und streiche diese grausigen Füllsel aus jedem deiner zukünftigen Artikel.

    Schließlich hast du doch auch schon einmal eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben. Ein Blogartikel muss das natürlich nicht sein, aber den Lesefluss verbessert es dennoch. Zudem haben wir immer mehr mit einem sprachlichen Verfall zu kämpfen.

    Viele Grüße und mach weiter so!

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