Mit Rezepten und Fotos zu Millionen Besuchern – Einnahmen-Analyse von pinchofyum.com

Mit Rezepten und Fotos zu Millionen Besuchern - Einnahmen-Analyse von pinchofyum.comIch habe mir mal wieder die Zeit genommen und eine ausführliche Einnahmenanalyse durchgeführt.

Dabei habe ich mir einen erfolgreichen US-Foodblog genauer angeschaut, der in den letzten Jahren eine erstaunliche Entwicklung vorweisen kann.

Millionen Besucher und hohe fünfstellige Einnahmen im Monat sind das Ergebnis langer intensiver Arbeit.

Ich schaue mir im Folgenden vor allem die Einnahmequellen an, gehe aber auch auf Traffic, Inhalte und mehr ein.

Weitere Einnahmen-Analysen von:
smartpassiveincome.com
problogger.net
trainyabrain-blog.com
smartblogger.com
pinchofyum.com

Hinweis:
Natürlich kann ich nicht garantieren, dass die Angaben des Bloginhabers 100% richtig sind. Ich nutze für diese Analyse die veröffentlichten Einnahmereports und muss mich darauf verlassen. Insgesamt erscheinen mir die Angaben verlässlich.

Die Geschichte von pinchofyum.com

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Den Foodblog pinchofyum.com betreibt seit Juli 2010 ein Pärchen aus Minnesota.

Sie war damals noch Grundschul-Lehrerin und hat nebenbei über ihr Hobby “Kochen” gebloggt. Sie kocht leidenschaftlich gern und probiert viel aus. Zudem fotografiert sie gern und hat ihre Gericht dadurch auch sehr schön in Szene gesetzt.

Er kümmert sich dagegen um die Technik des Blogs und das Thema Geld verdienen. Deshalb schreibt er auch die Einnahmereports, die seit vielen Jahren jeden Monat erscheinen und interessante Einblicke bieten.

Mittlerweile haben die beiden Mitarbeiter eingestellt, denn der Blog hat sich außerordentlich gut entwickelt. Sie ist seit Juni 2014 Vollzeit-Bloggerin, was aber keine einfache Entscheidung war. Sie hat relativ lange mit diesem Schritt gezögert, aber die Entwicklung des Blogs war einfach zu positiv.

Mittlerweile sind auf dem Blog knapp 1.000 Artikel erschienen, Damit lockt er Millionen Besucher jeden Monat an und kann sehr gute Einnahmen vorweisen.

Allerdings hat die beiden zum Jahresende 2016 ein schwerer Schicksalsschlag getroffen. Ihr Baby ist kurz nach der Geburt gestoben, was furchtbar ist. Als Familienvater mit zwei Kindern kann ich verstehen, dass der Blog da erstmal nicht mehr wichtig ist.

Nach über 2 Monaten ist nun mal wieder ein neuer Rezeptartikel erschienen. So langsam versuchen die beiden wieder in ein normales Leben zurück zu finden, aber das wird noch dauern.

Einnahmen-Analyse

Der aktuelle Einnahmereport, den ich im Folgenden auswerten werde, stammt vom November 2016. Durch den Schicksalschlag ist seitdem kein neuer erschienen.

Mal schauen, wie regelmäßig es damit überhaupt weitergeht. Bisher gab es jeden Monat einen neuen Report. Diese sind immer sehr ausführlich und enthalten viele Daten.

Aber es sind auch jedes mal sehr interessante Einblicke hinter die Kulissen des Blogs dabei. Sehr lesenswert.

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Einnahmen im November 2011

Doch bevor ich zu den aktuellen Einnahmen komme, schaue ich mal 5 Jahre in die Vergangenheit. Im November 2011 gab es auch schon einen Einnahmereport, der aber natürlich noch ganz anders aussah.

Die Einnahmen lagen insgesamt bei gerade mal 220,49 Dollar und auch sonst wirkt pinchofyum.com wie einer der vielen anderen typischen Foodblogs.

Da man erst ein paar Monate vorher überhaupt damit angefangen hatte Geld zu verdienen, waren die Einnahmen okay, aber keinesfalls beeindruckend. Wirklich erkennen, was sich daraus in Zukunft entwickeln würde, konnte man nicht.

Es waren nur 3 Einnahmequellen im Einsatz:

  • Bluehost Partnerprogramm = 130,- Dollar
  • Foodie Blogroll = 61,78 Dollar
  • The Thesis Theme Partnerprogramm = 28,71 Dollar

Das sind 2 Partnerprogramme und ein Werbeservice, der etwas Geld einbringt.

Der Traffic im November 2011 lag bei rund 75.000 Besuchern. Dafür sind es doch recht niedrige Einnahmen, aber Foodblogs lassen sich auch nicht so einfach monetarisieren.

Sehr interessant ist der Blick auf die Trafficquellen. Rund 70% der Besucher kamen von anderen Websites, während nur knapp 7% von Google kamen.

Damals hatten die beiden auch noch viel über die Monetarisierung ihres Blogs zu lernen, was sie dann auch getan haben.

Einnahmen im November 2016

5 Jahre später ist der bisher letzte Einnahmereport von pinchofyum.com erschienen. Es war ein sehr guter Monat.

Die Einnahmen sind deutlich auf 95.197,34 Dollar angestiegen und damit hat man die schon guten Vormonate nochmal übertroffen. Gegenüber dem Oktober wurden die Einnahmen verdoppelt.

Der Betrag ist im Vergleich zu 5 Jahren vorher natürlich Wahnsinn. Sicher ist so eine Entwicklung keine Selbstverständlichkeit, aber sie zeigt, dass man auf jeden Fall dranbleiben muss und nicht über Nacht den großen Erfolg erwarten darf.

Die Einnahmesteigerung kam vor allem durch Werbung zustande. Die Optimierungen durch den Service AdThrive haben gewirkt. Die Einnahmen über diesen Anbieter stiegen von von rund 10.000 Dollar im Oktober auf nun über 50.000 Dollar.

Hier ein Überblick über alle Einnahmequellen:

  • AdThrive = 52.313,13 Dollar
  • Gesponserte Inhalte = 22.400,- Dollar
  • Bluehost Partnerprogramm = 5.175,- Dollar
  • Amazon PartnerNet = 4.753,49 Dollar
  • Swoop = 3.153,66 Dollar
  • AdThrive Video = 2.966,49 Dollar
  • Tasty Food Photography = 2.296,80 Dollar
  • Gourmet Ads = 1.280,31 Dollar
  • sovrn = 369,43 Dollar
  • How to Monetize Your Food Blog eBook = 160,- Dollar
  • Genesis Theme Partnerprogramm = 139,85 Dollar
  • Elegant Themes Partnerprogramm = 124,- Dollar
  • ActiveCampaign = 50,78 Dollar
  • AWeber Partnerprogramm = 14,40 Dollar

Was auffällt ist, dass es gar nicht mal so viele Einnahmequellen sind, die hier eingesetzt werden.

Im Folgenden schaue ich mir die einzelnen Einnahmequellen im Detail an.

Werbung = 60.133,80 Dollar
Die meisten Einnahmen stammten im November 2016 von Werbung (inkl. AdSense). Hier hat sich vor allem der Einsatz von AdThrive gelohnt. Dieser Optimierungsservice für Werbeanzeigen zeigt per DFP automatisch die profitabelste Werbung an und optimiert auf diese Weise die Einnahmen.

Mit Rezepten und Fotos zu Millionen Besuchern - Einnahmen-Analyse von pinchofyum.com
(Werbung über dem Content)

Für den Website-Betreiber entstehen keine Kosten. Das Geld bekommt AdThrive von den Werbekunden. Die Einnahmen von AdThrive Video sind in diesem Zusammenhang auch interessant. Leider gibt es den Service nicht in Deutschland.

Generell hat der Blog sicher von der Jahreszeit profitiert. Im November gibt es nicht nur mehr Traffic, sondern die Werbekunden geben vor Weihnachten auch besonders viel Geld aus.

Aber auch die weiteren eingesetzen Ad-Services liefen ganz gut. Natürlich brachten Swoop, Gourmet Ads, Sovrn und ActiveCampaign nicht annähernd dieselben Einnahmen, aber in der Summe kommt darüber auch einiges rein.

In der Sidebar finde ich die Werbeeinblendungen allerdings ein wenig aufdringlich, aber dafür gibt es keine Werbung direkt im Content.

Was können wir daraus lernen?

  • Werbung funktioniert noch immer
    Viele sagen Werbung im Internet tot, aber dieses Beispiel zeigt, dass dem nicht so ist. Man muss nur mehr optimieren als früher und die lukrativsten Anzeigen einsetzen.
  • Reichweite und Content
    Sehr wichtig ist bei Werbeeinnahmen die Reichweite. Mit ein paar tausend Besuchern im Monat lohnt sich Werbung eher selten. Hier aber gibt es Millionen Besucher und da funktioniert es hervorragend. Zudem ist ansprechender und besonderer Content wichtig. Dann kommen auch die Werbekunden.
  • Outsourcing
    Die Optimierung der Werbeanzeigen durch einen Spezialisten hat sich hier ausgezahlt. Man selber hat dafür meist nicht die Zeit und nicht das Know How. Es zeigt sich also, dass Outsourcing einen gute Option sein kann.

Gesponserte Inhalte = 22.400,- Dollar
Recht hohe Einnahmen gab es erstaunlicherweise durch gesponserte Inhalte.

Einzelne Rezepte wurden von Online-Shops gesponsert, was bei der Reichweite des Blogs recht lukrativ ist. Da bekommt man natürlich auch solche Angebote.

Ich finde es okay, wenn das Sponsoring passend und nicht zu aufdringlich ist. Hier ist die Kennzeichnung vorhanden und als Gegenleistung werden einzelne Zutaten des Sponsors im Rezept genutzt.

Mit Rezepten und Fotos zu Millionen Besuchern - Einnahmen-Analyse von pinchofyum.com
(Gesponsertes Rezept)

Aber natürlich handelt es sich um eine deutliche Produktplatzierung. Im weiteren Verlauf des Artikels wird das Produkte des Sponsors genauer vorgestellt. Man muss wissen, ob man das machen möchte. Kommt sicher nicht bei allen Lesern gut an.

Was können wir daraus lernen?

  • Reichweite
    Damit Firmen auf den eigenen Blog aufmerksam werden, braucht es einfach Reichweite. Es kommt natürlich auf die jeweilige Firma an, aber ein Sponsoring ist meist nur dann sinnvoll, wenn man mit dem eigenen Blog schon recht viele Menschen erreicht.
  • Kooperationen
    Durch die Kooperation mit passenden Partnern kann man Mehrwert bieten, Geld verdienen und dabei die Leser nicht verärgern. Wichtig dafür ist ein transparenter Umgang mit dem Sponsoring und eine entsprechende Kennzeichnung.

Affiliate Marketing = 10.206,74 Dollar
Die Betreiber von pinchofyum.com haben gar nicht mal so viele Partnerprogramme im Einsatz. Da ist man schon ganze andere Ausmaße gewöhnt.

Das Bluehost Partnerprogramm läuft recht gut. Pro Sale gibt es hier 65 Dollar, wovon man bei deutschen Hostern leider nur träumen kann.

Unter den Lesern des Blogs sind halt auch welche, die selber einen Foodblog starten wollen. Diese lesen z.B. diesen Artikel und dort findet sich ein Affiliatelink zu Bluehost.

Mit Rezepten und Fotos zu Millionen Besuchern - Einnahmen-Analyse von pinchofyum.com
(Affiliatelink zu Bluehost)

Auch das Amazon PartnerNet ist im Einsatz. Es werden Küchengeräte und ähnliches mit Affiliatelinks beworben. Das läuft auch recht gut, wie ich finde.

Auf dieser Seite werden z.B. Mixer vorgestellt und zu Amazon verlinkt.

Dagegen sind die Theme-Partnerprogramme nicht so lukrativ. Und auch das Newsletter-Partnerprogramm läuft eher schleppend.

Was können wir daraus lernen?

  • Nicht auf alle Leser abzielen
    Eine sehr wichtige Erkenntnis ist, dass man mit den eingesetzen Einnahmequellen nicht immer auf alle Leser zielen sollte. Hier ist nur ein kleiner Teil daran interessiert einen eigenen Foodblog zu starten und nur auf den entsprechenden Artikeln/Seiten finden sich deshalb die passenden Affiliatelinks.
  • Produkte im Einsatz
    Statt einfach nur Produkte per Affiliatelink zu verlinken, funktioniert es deutlich besser, wenn die Produkte im Einsatz gezeigt werden. Eigene Erfahrungen helfen dabei Vertrauen bei den Lesern aufzubauen. Die Amazon Produkte werden hier im Blog nicht einfach vorgestellt, sondern man sieht, wie die Blog-Betreiberin diese beim Kochen einsetzt.

Eigene Produkte = 2.456,80 Dollar
Auf den ersten Blick nicht ganz so erfolgreich sind die eigenen Produkte. Zumindest die E-Books verkaufen sich nur ganz okay.

Dafür gibt es gesonderte Seiten, auf denen die E-Books vorgestellt werden. Die beiden E-Books sind aber auch nicht für die Mehrheit der Leser gedacht, sondern nur für eine relativ kleine Gruppe.

Lukrativer waren da schon die eigenen Tasty Food Photography Workshops, die man in der Vergangenheit abgehalten hat. Dabei kamen gute Einnahmen von teilweise über 10.000 Dollar pro Workshop heraus.

Aber auch die Membership Site der Blogbetreiber funktioniert gut. Allerdings werden deren Einnahmen nicht in diesem Report angegeben.

Was können wir daraus lernen?

  • Eigene Produkte sinnvoll
    Selbst wenn nicht alle Leser des eigenen Blogs zur Zielgruppe eines Produktes gehören, so kann es sich dennoch lohnen.
  • Passende Produkte
    Die meisten Besucher sind nicht bereit etwas zahlen. Aber wenn man eine kleine homogene Zielgruppe erreicht und diesen ein passendes Produkt anbietet, dann lohnt sich das.

Ausgaben

Den Einnahmen stehen recht hohe Ausgaben gegenüber. 28.505,27 Dollar wurden im November 2016 ausgegeben.

Hieran sieht man aber auch, dass man investieren muss, wenn man weiter wachsen will. Bei pinchofyum.com gilt das besonders für zusätzliche Mitarbeiter, die es erst ermöglichen, dass der Blog so groß geworden ist.

Die Ausgaben in der Übersicht.

  • Mitarbeiter, Gehälter and Auftragnehmer = 19.627,96 Dollar
  • Ausgaben für das Studio = 3.735,89 Dollar
  • Ausgaben für Zutaten = 1.587,57 Dollar
  • Apple = 1.210,76 Dollar
  • Reisen = 628,66 Dollar
  • eBook Affiliates = 502,25 Dollar
  • Domains und Hosting = 354,98 Dollar
  • Amazon and sonstiges = 300,89 Dollar
  • PayPal Gebühren = 138,49 Dollar
  • Versicherungen = 99,17 Dollar
  • Adobe Creative Cloud = 64,58 Dollar
  • Software und Apps = 52,64 Dollar
  • Amazon S3 und Cloudfront = 38,11 Dollar
  • PayPal Website Payments Pro = 30,- Dollar
  • Hotjar = 29,- Dollar
  • GitHub = 25,- Dollar
  • CloudFlare = 20,- Dollar
  • CrashPlan = 19,98 Dollar
  • Shoeboxed = 12,35 Dollar
  • Backupify = 12,- Dollar
  • LinkIn Profil = 9,99 Dollar
  • BoardBooster = 5,- Dollar

Durch die Mitarbeiter und externen Auftragnehmer haben die Betreiber mehr Zeit für das, was sie wirklich machen wollen. Und solche Dinge wie die Membership-Site wären ohne zusätzliche Mitarbeiter wohl gar nicht möglich.

Zudem haben die beiden einige Tools im Einsatz. Vor allem Automatisierung und Sicherheit werden hier groß geschrieben.

Traffic und Inhalte

Sehr spannend ist bei diesem Blog auch der Blick auf den Traffic. Der Blog hat sehr gute Besucherzahlen, die über die letzten Jahre stetig gewachsen sind.

Im November 2016 gab es die folgenden Werte:

  • 3.218.994 Sitzungen
  • 2.387.504 Besucher
  • 4.245.565 Seitenaufrufe

Das sind natürlich Zahlen, von denen man als deutscher Blogger nur träumen kann.

Allerdings sind 1,32 Seiten pro Sitzung nicht so wirklich gut. Das liegt aber sicher auch an der Nische. Viele Besucher finden ein Rezept und sind dann wieder weg.

Lange Zeit stammte der meiste Traffic übrigens vor allem von Pinterest, was natürlich perfekt für einen Foodblog mit tollen Fotos ist.

Mittlerweile kommen knapp 50% der Besucher von Google. Man scheint viel für SEO gemacht zu haben und endlich gute Rankings vorweisen zu können.

Im Oktober 2015 kamen z.B. nur 23% der Besucher von Google. Die absolute Zahl der Besucher von Google hat sich innerhalb von 13 Monaten fast verdreifacht. Das sorgt natürlich insgesamt für mehr Traffic.

Inhalte
Insgesamt wurden bisher knapp 1.000 Artikel veröffentlicht.

Hier eine Übersicht der Veröffentlichungen der letzte 6 Monate:

  • im November 2016 (7 Rezepte, 5 Artikel)
  • im Oktober 2016 (10 Rezepte, 3 Artikel)
  • im September 2016 (5 Rezepte, 6 Artikel)
  • im August 2016 (11 Rezepte, 1 Artikel)
  • im Juli 2016 (8 Rezepte, 4 Artikel)
  • im Juni 2016 (10 Rezepte, 4 Artikel)

Insgesamt ein stabiler Output, den die Betreiberin hier hinlegt.

Doch die Zahlen zeigen auch, dass man gar nicht 2 oder 3 Artikel pro Tag veröffentlichen muss. Solange man gute und besondere Artikel veröffentlicht und sich um deren Vermarktung im Social Web kümmert, reichen auch ein gutes Dutzend Artikel im Monat aus, um erfolgreich zu sein.

Die Artikel sind meist relativ lang und ausführlich. Zudem enthalten sie viele Fotos.

Sonstiges

Zum Abschluss meiner Analyse noch ein paar Gedanken zu weiteren Blog-Aspekten.

Layout
Das Layout von pinchofyum.com ist recht einfach und freundlich gehalten. Das sorgt dafür, dass man einen positiven Eindruck hat und die Fotos optimal zur Geltung kommen.

Das Logo ist einfach, aber bietet einen Wiedererkennungseffekt. Die Hauptnavigation ist sehr verkürzt. Im Grunde sind es nur 3 Punkte, was es für Erstbesucher sehr einfach macht sich zurechtzufinden. Zudem gibt es Social Media Links und eine Suchfunktion.

Ein paar weitere Navigationslinks finden sich im Footer des Blogs und natürlich gelangt man auch über die Sidebar zu weiteren Inhalten.

Fotos
Nochmal ansprechen muss ich die Fotos hier im Blog. Für einen Foodblog sind diese natürlich essentiell und alles steht und fällt mit der Qualität der Fotos.

Im Einsatz ist hier eine Canon EOS 6D* SLR-Digitalkamera, welche sehr hochwertige Fotos erlaubt, aber auch nicht wirklich günstig ist.

Dazu gibt es natürlich noch diverse Objektive und auch eine künstliche Beleuchtung. Um solch hochwertige Fotos zu bekommen ist es also notwendig, etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Doch es lohnt sich für einen Blog, der so stark auf gute Fotos angewiesen ist. Meiner Meinung nach sind die Fotos ein sehr wichtiger Grund für den Erfolg.

Technik
Nicht so optimal sind dagegen die Ladezeiten des Blogs. PageSpeed Insights gibt nur mittelmäßige Werte für die Startseite aus. Noch schlechter sieht es für einzelne Artikel aus, die noch mehr große Bilder enthalten.

Unter anderem wird empfohlen die Bilder zu optimieren. Diese sind recht groß und brauchen damit auch eine gewisse Bandbreite.

GTMetrix misst von den USA aus eine Ladezeit für die Startseite von 4,3 Sekunden und es müssen über 2,1 MB bei der Startseite geladen werden. Hier ist sicher noch Optimierungspotential vorhanden. Ein Artikel hat hier z.B. eine Ladezeit von 17,8 Sekunden und eine Größe von 5,54 MB.

Da stellt sich aber auch die Frage, wie wichtig die Ladezeit wirklich für gute Rankings in Google ist. Diesem Blog scheint es auf jeden Fall nicht so sehr geschadet zu haben.

Fazit

Dieser Foodblog hat vor 7 Jahren klein angefangen, sich mit der Zeit aber zu einem großen Erfolg entwickelt.

Das gelang nur mit tollen Inhalten und viel Arbeit. 1.000 Artikel später hat der Blog Millionen Besucher im Monat und sehr gute Einnahmen.

Ein sehr motivierendes Beispiel, wie ich finde.

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18 Gedanken zu „Mit Rezepten und Fotos zu Millionen Besuchern – Einnahmen-Analyse von pinchofyum.com“

  1. Das kann man so schon mal machen. Die Frage für mich ist, wie viel Talent beim Schreiben oder Vermarkten vorhanden war, denn Food ist ja jetzt auch keine richtige Nische mehr. Also irgendwas muss ja “anders” sein, um diesen Upswing zu haben. Aber letztlich: Ohne Fleiß, keinen Preis.

    Antworten
  2. Wow, sehr beeindruckende Zahlen, ich finde den Food-Bereich sehr schwierig, aber wenn man es dort schafft kann man mit vielen Besuchern rechnen. Man sollte es aber nicht nur wegen dem Geld machen, denn im Food-Bereich kann man nur regelmäßig und guten Content bieten wenn man auch die Leidenschaft fürs Kochen mitbringt.

    Antworten
  3. omg, das das ihr baby verstorben ist, ist sehr herz zermürbend :( ich muss an meine nahen Menschen denken, die ich auch verloren habe. Es ist sehr schmerzhaft jemand zu verlieren, ABER ein Baby zu verlieren ist sicherlich nicht sehr einfach. Als wir unser drittes Kind bekommen haben, habe ich mir fast dreiViertel Jahr Zeit nur für meine Familie genommen. Dadurch hat der Gewinn durch mein Nebengewerbe sehr stark nachgelassen. Die Familie ist in solchen Situation sehr wichtig. Geld kann immer noch verdienen…

    Antworten
  4. wow, heftige Zahlen. Das zeigt mal wieder, was man alles erreichen kann, wenn man durchhält und ständig an seinem Projekt arbeitet. In der Schule haben wir den KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) gelernt. Das hier motiviert mich selber weiterzumachen und Vollgas zu geben!!

    Antworten
  5. Hiermit sieht man, mit Fleiß und Ausdauer ist es tatsächlich möglich mit einem Blog Geld zu verdienen. Man muss zwar im deutschsprachigen Bereich ein paar Abstriche machen, aber es ist möglich und es kann sich lohnen.

    Antworten
  6. Okay die Zahlen haben mich echt zum schlucken gebracht. Allerdings finde ich als Nischenseiten Betreiber, die Traffic zahlen zum teil unvorstellbar.

    Antworten
  7. Hallo Peer,

    vielen Dank für die ausführliche Analyse des Foodblogs aus Amerika.

    Ich persönlich koche selbst gerne zusammen mit meiner Freundin und sind ständig auf der Suche nach neuen und leckeren Rezepten. Wir haben uns den Blog mal unter den Favoriten gelegt, da uns einige Rezepte schon sehr gut gefallen haben.

    Wirst du in Zukunft weitere solcher Blogs analysieren? Fände Ich sehr interessant.

    Beste Grüße

    Antworten
  8. Hallo Peer, lieben Dank, ich liebe diese Einnahmenreports, da ich auch sehr gerne US Blogs lese. Wenn Interesse ist, kannst Du auch gerne mal justagirlandherblog.com analysieren, hier ist es auch ein US Paar, wo Sie Conent macht und er das Technische klärt. Immer wieder spannend.

    Antworten
    • Hallo Robert,

      just a girl wird nur in Zukunft keine Einnahmereports mehr eröffentlichen, lassen wir uns überraschen ob es dennoch eine Analyse geben wird :-)

      Ist aber schon erstaunlich das viele US Blogs von Pärchen betrieben werden. Peer hatte im Januar schon making sense of cents in seinen Top 10, ebenfalls ein Pärchen wo die Aufgaben identisch verteilt sind.

      Antworten
  9. Danke für die Analyse.

    Wobei die Ladezeiten wirklich unterirdisch sind. Wäre interessant, wie deren Zahlen aussehen würde, wenn die Seiten in < 1 Sek. laden würden.

    Antworten
  10. Von diesen Besucherzahlen kann ich nur träumen, bin froh wenn am Tag 5 Leute auf meiner Website waren. Aber ich habe mittlerweile gelernt, dass durchhalten das allerwichtigste in diesem Geschäft ist. Viele geben zu schnell auf!

    Antworten
  11. Sehr guter Artikel der zeigt das man mit der Optimierung der Seite noch einiges Rausholen kann. Es gibt sehr viele Blogger die wirklich enorme traffic zahlen haben und es nicht Richtig Monetarisieren. Mit einer noch besseren Strategie könnte man Wahrscheinlich noch ein vielfaches Rausholen, wobei das jetzt schon extrem viel geworden ist.

    Antworten
  12. Das ist ja echt der Hammer! Und ich meine jetzt nicht nur die Zahlen, die mich natürlich schwer beeindrucken! Aber allein dieser Einnahmenreport ist so umfangreich und detailliert – Hut ab! Ich würde es vor allem spannend finden, wenn es solche Reports mal über erfolgreiche deutsche Blogs geben würde, damit man auch einmal einen Horizont über die Möglichkeiten hierzulande bekommt. Würde mich echt freuen… LG Jule

    Antworten
  13. Hallo Peer,

    vielen Dank für diesen super Beitrag und der tiefgründigen Analyse.

    Ein sehr motivierendes Beispiel, welches u.a. klar belegt das Blogging noch immer für hochtargetierten Traffic und somit zur Vermarktung und Umsatzgenerierung hervorragend funktionieren kann. Und das sogar “langfristig” durchaus als preiswertes alleiniges Marketing-Element und nicht nur im Marketing-Mix.

    Auch zugleich beruhigend, dass der Blog dabei keinesfalls perfekt sein muss, wie Du u.a. anhand des Pagespeeds klar belegt hast. Und auch das weniger mehr sein kann und Qualität vor Quantität sich als durchaus profitabel erweisen kann finde ich sehr interessant.

    Für mich persönlich bist Du im deutschsprachigen Raum sowieso der beste Blogger den ich persönlich kenne und ein gutes Vorbild, nicht nur aufgrund Deines Engagements, sondern auch aufgrund Deines immer wieder faszinierendes Mehrwertes den Du lieferst – konnte schon viel dank Dir lernen – und vor allem auch nicht zuletzt aufgrund Deiner Bodenständigkeit und Ehrlichkeit. Mach weiter so und schön das es Dich gibt!

    Liebe Grüße und noch einen sonnigen Abend

    Matthas

    Antworten
  14. Hi, die Betreiberin von marketingyourcreativity.com veröffentlicht auch monatlichen Einnahmenreports in welcher sie die Elöse von ihren Etsy Shop und die Erlöse durch den Verkauf von digitale Produkte veröffentlicht.

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