Videokurs, Coachings und Affiliate Marketing – So verdient trainyabrain-blog.com Geld

Videokurs, Webinare und Affiliate Marketing - So verdient ein deutscher Blog GeldNachdem ich mit smartpassiveincome.com und problogger.net 2 englischsprachige Blogs und deren Einnahmen ausführlich analysiert habe, nehme ich mir diesmal einen deutschen Blog vor.

An der Domain kann man die deutsche Herkunft zwar nicht erkennen, aber die Entwicklung des Blogs und der Einnahmequellen ist sehr interessant.

Ich schaue mir verschiedene Einnahmereports an, analysiere die Einnahmequellen, gehe auf die Entwicklung ein und vieles mehr.

Weitere Einnahmen-Analysen von:
smartpassiveincome.com
problogger.net
trainyabrain-blog.com
smartblogger.com
pinchofyum.com

Was ist trainyabrain-blog.com?

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Als erstes fällt die Domain auf, die eher auf eine englischsprachige Website hindeutet. Zudem passt die Domain überhaupt nicht zum Inhalt des Blogs, auf dem es um Schwangerschaft und Verhütung geht. Oder besser gesagt ging, denn mittlerweile hat man die beiden Themen getrennt und schreibt im Blog nur noch über die Schwangerschaft und wie man das am besten wird.

Als Brand-Domain eignet sich die Domain aber auch nicht wirklich, so dass ich schon sagen würde, dass die Domain eher den Erfolg dieses Blogs behindert, auch wenn deren Einfluss heute nicht mehr so hoch ist wie früher.

Einige von euch kennen trainyabrain-blog.com vielleicht aus meinen Einnahmereports. Seit einigen Jahren ist dieser Blog regelmäßig dabei. Gerade letzte Woche ist ein neuer Report erschienen.

Den Blog trainyabrain-blog.com gibt es seit Dezember 2011 und insgesamt sind über 410 Artikel bisher erschienen. Das ist okay, wenn auch nicht gerade überragend.

Einnahmen-Analyse

Seit einigen Jahren veröffentlichen die beiden Betreiber des Blogs monatlich einen Einnahmenreport. Ich schaue mir zwei davon genauer an.

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Vor einem Jahr

Die Einnahmen im August 2015 beliefen sich insgesamt auf 208,36 Euro, was kein schlechter Wert war.

Dabei setzten sich die Einnahmen wie folgt zusammen:

Am besten funktionierte damals das Amazon Partnerprogramm, auch wenn es schon bessere Monate gab. Vor allem die vorgestellten Thermometer wurden häufig gekauft.

Die Bannerwerbung hielt sich dagegen in Grenzen, wie auch die Einnahmen mit dem iTunes Partnerprogramm.

Mit 68.832 Besuchern und 187.275 Seitenaufrufen war der Traffic aber schon sehr ordentlich und die Einnahmen dafür eigentlich zu gering.

Einnahmen im August 2016

Der aktuellste Einnahmenreport von August 2016 zeigt eine positive Entwicklung, konnten die Einnahmen doch gegenüber dem letztjährigen August mehr als verdoppelt werden.

445,06 Euro kamen ingesamt rein und die Einnahmequellen sahen wie folgt aus:

  • Videokurse und Coachings = 180,31 Euro
  • Amazon Partnerprogramm = 149,81 Euro
  • Bannerwerbung = 80,- Euro
  • cyclotest Partnerprogramm = 31,79 Euro
  • i-Tunes Partnerprogramm = 3,15 Euro

Hauptverantwortlich für den Anstieg ist der seit Ende 2015 angebotene Videokurs. Allerdings fällt auf, dass dieser sich gegenüber den vorherigen Monaten schlechter verkauft.

Das Amazon Partnerprogramm liegt fast auf dem Vorjahresniveau und hat sich kaum verändert.

Weitere Partnerprogramme sind im Einsatz, was positiv ist.

Der Traffic lag mit 89.771 Besuchern und 224.226 Seitenaufrufe ebenfalls höher, als 12 Monate zuvor.

Videokurs und Coachings
Ich schaue mir nun mal die einzelnen Einnahmequellen genauer an.

Das meiste Geld bringt der eigene Vdeokurs ein und auch Coachings werden angeboten. Dass der Videokurs gut läuft kann ich verstehen, aber Coachings bei diesem Thema finde ich dann doch eher ungewöhlich. Aber ich bin sicher kein Experte in diesem Themenbereich und wenn es dafür eine Zielgruppe gibt, warum nicht.

Dennoch ist es der Videokurs über Verhütung, den die beiden Betreiber des Blogs seit Oktober 2015 anbieten, der die meisten Einnahmen bringt.

Dieser ist relativ teuer und wird über Digistore24.com angeboten, wo ich ja auch mein eBook verkaufe. Aber es scheint eine Zielgruppe zu geben, die daran interessiert ist und wenn man Premium-Preise aufruft, dann braucht man auch nicht viele Kunden, um gutes Geld zu verdienen. Realisiert wird dieser Videokurs mit dem Service/Plugin Digimember, welcher perfekt mit Digistore24 zusammen funktioniert.

Akquiriert werden die Kurs-Kunden z.B. über kostenlose eBooks & Webinare, was eine typische Vorgehensweise ist und gut zu funktionieren scheint.

Der Blog trägt mit älteren Artikeln dazu auch noch bei, aber durch die thematische Trennung ist es vor allem die neue Website, über die Kunden kommen. Das scheint aber auch ein wenig dafür gesorgt zu haben, dass die Einnahmen durch den Kurs gesunken sind. Darauf gehe ich dann später bei der Einnahmenentwicklung nochmal genauer ein.

Was können wir daraus lernen?

  • Videokurse funktionieren auch in Deutschland.
  • Hohe Preise sorgen dafür, dass man auch mit wenigen Kunden sehr gutes Geld verdient.
  • Man braucht Marketing-Instrumente (z.B. kostenlose eBook), um Interessenten anzulocken.

Affiliate Marketing
Die zweite wichtige Einnahmensäule ist das Affiliate Marketing. Neben vielen Tipps und Interviews werden auch immer wieder mal passende Produkte vorgestellt, vor allem aus dem Amazon-Shop.

Zudem hat man passende Unterseiten angelegt, auf denen bestimmte Produkte genauer vorgestellt werden. So z.B. hier und hier.

Dabei finde ich z.B. spannend, dass in Absprache mit einem Produkthersteller ein kleiner Gutschein angeboten wird, der sicher die eine oder andere Besucherin dann doch zum Kauf bewegt.

Ebenso wird das iTunes Partnerprogramm eingesetzt, welches aber nur geringe Beträge einbringt. Ich selber habe damit auch schon Erfahrungen sammeln können und muss sagen, dass es sich bei mir ebenfalls nicht lohnt.

Auf dem folgenden Screenshot kann man sehen, wo die Affiliate Links beispielsweise eingebaut wurden:

Videokurs, Webinare und Affiliate Marketing - So verdient ein deutscher Blog Geld

Neben einem auffälligen Banner in der Sidebar wurde hier z.B. ein Affiliate-Link direkt im Text integriert. Das ist gut gemacht. Ein größeres Produktbild halt ich allerdings für sinnvoll.

Insgesamt könnte man aber noch ein wenig mehr Affiliatelinks unterbringen, denn die meisten Artikel enthalten bisher keine Affiliatelinks.

Dass neben dem Amazon Partnerprogramm noch weitere Partnerprogramm eingesetzt werden, finde ich gut. Gerade bei sehr spezialisierten Themen ist das oft eine gute Idee.

Zudem würde ich Inhalte und Affiliatelinks zu Baby-Produkten einbauen, denn wer Schwanger werden will, braucht dann auch viele andere Produkte.

Was können wir daraus lernen?

  • Wenn es um Produkte geht, ist das Affiliate Marketing sehr gut geeignet.
  • Das Amazon Partnerprogramm sollte man auf jeden Fall testen, aber es gibt darüber hinaus noch andere interessante Programme.
  • Affiliatelinks sollten häufiger und in verschiedenen Formen eingebaut werden.

Bannerwerbung
Recht wenig bringt die Bannerwerbung ein, obwohl man sehr gute Seitenaufrufzahlen vorweisen kann. Hier würde es sich sicher anbieten, eine “Hier werben” Seite zu integrieren und diese prominent zu verlinken. Der Blog hat eine sehr spezifische Zielgruppe, die sicher auch für einige Firmen sehr interessant ist.

Ansonten lässt sich dazu nicht viel sagen, außer dass es eine kleine, aber feine weitere Einnahmequelle ist.

Was fehlt?
Vor einigen Monaten hatte ich in einem Report gelesen, dass man auf trainyabrain-blog.com in Zukunft auch Google AdSense nutzen will. Davon ist leider nichts zu sehen. Ich würde diese Einnahmequelle auf jeden Fall mal testen.

Zudem könnte ich mir vorstellen, dass eBooks zum Thema Verhütung bzw. wie man schwanger wird, ebenfalls gut ankommen könnten.

Eine etwas breitere Basis von Einnahmequellen würde den Gesamtverdienst sicher anheben.

Die Entwicklung der Einnahmen

Seit Februar 2013 ist trainyabrain-blog.com regelmäßig in meinen Einnahmereports vertreten. Damit ist es einer der ältesten und beständigsten Blogs in meinen Reports.

Ich habe die Gesamteinnahmen von Februar 2014 bis heute mal in einem Diagramm verglichen:

Videokurs, Webinare und Affiliate Marketing - So verdient ein deutscher Blog Geld

Hier kann man eine positive Entwicklung erkennen. Ein großer Sprung der Einnahmen kam im Oktober 2015 durch die Veröffentlichung des eigenen Videokurses zustande.

Seitdem sind die Einnahmen relativ stabil, auch wenn sich im Sommer 2016 ein kleines Loch zeigt. Mal schauen, ob die Einnahmen im Herbst und Winter wieder anziehen.

Ausgaben

Für den August 2016 hat man Ausgaben aufgelistet. Diese setzen sich aus fixen und variablen Ausgaben zusammen.

Zu den fixen Ausgaben, die jeden Mont fällig werden, zählen die folgenden:

  • Webinar Software = 59,- Euro
  • Digimember = 32,- Euro
  • Hosting* = 16,- Euro
  • Vimeo = 16,- Euro

Die einmalige Kosten im August:

  • Software Lizenzen = 36,34 Euro
  • Online Marketing Kurs = 29,- Euro

In der Summe macht das immerhin 188,34 Euro. Das schmälert den Gewinn unter dem Strich schon beträchtlich.

Warum man für eine Webinar-Software jeden Monat knapp 60 Euro bezahlen muss, ist mir schleierhaft.

Inhalte

Noch ein Blick auf die Inhalte des Blogs. Wie schon geschrieben, hat man vor einer Weile eine inhaltliche Trennung vorgenommen, die im Grunde auch Sinn macht. Wer Schwanger werden will, interessiert sich nicht für Verhütung und umgekehrt.

Insgesamt sind rund 410 Artikel seit Dezember 2011 erschienen. Das macht im Schnitt 7,2 Artikel pro Monat. Allerdings hat die Zahl neuer Artikel im Jahr 2016 deutlich nachgelassen, wie man an der folgenden Tabelle gut erkennen kann.

Veröffentlichte Artikel ohne monatliche Einnahmereports

MonatArtikel
August1
Juli1
Juni0
Mai3
April1
März3
Februar3
Januar 20153
Dezember5
November2
Oktober4
September 20154

Es gibt wohl zu viel zu tun und auch die Trennung der Themen hat hier einen Anteil. Dennoch wäre sicher mehr drin gewesen, denn ein paar Artikel schafft man auch mal Abends oder am Wochenende, wenn man wirlich will.

Neben Interviews und Umfragen, die man in der Vergangenheit bereits gemacht hat, könnte ich mir auch gut Erfahrungsberichte, Tests/Reviews, Studienauswertungen, Blogparaden und kurze Tipps vorstellen. Alles Artikeltypen, die nicht so aufwändig sind.

Neben Artikeln veröffentlichen die beiden auch Videos auf YouTube, was wohl aktuell besser läuft, da dort mehr erscheint. Allerdings finde ich den YouTube Kanal zumindest im Blog schlecht verlinkt.

Des Weiteren gibt es kostenlose Webinare, was sicher ebenfalls Zeit kostet.

Ingesamt hat man den Schwerpunkt verändert, aber mit so viel Traffic sollte man den Blog nicht so dermaßen vernachlässigen. 89.771 BesucherInnen und 224.226 Seitenaufrufe sind schon sehr ordentliche Hausnummern. Das macht 2,5 Seiten pro Besucher, was ebenfalls ein guter Wert ist.

Hier steckt viel mehr Potential drin, wie ich finde.

Fazit

Ein sehr interessanter Blog, welcher viel Potential bietet. Allerdings wird er aktuell doch ziemlich vernachlässigt, was ich ein wenig schade finde.

Aber wenn man nur eingeschränkt Zeit hat, muss man Prioritäten setzen und diese liegen derzeit anscheinend nicht so auf dem Blog.

Alles in allem aber eine interessante Fallstudie, gerade auch durch den Videokurs.

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3 Gedanken zu „Videokurs, Coachings und Affiliate Marketing – So verdient trainyabrain-blog.com Geld“

  1. Danke lieber Peer für deine Analyse – es hilft sehr wenn jemand vom Fach wie du mal rüber schaut. Du hast Recht wir haben unseren Blog vernachlässigt. Es ist sehr bitter, wenn man dies so lesen muss – aber vielen Dank – sehr hilfreich deine Hinweise zur Verbesserung.

    Antworten
  2. Ein interessanter Einblick in die Zahlen und erstaunlich zu welchem Sprung der Videokurs zeitweise geführt hat. Spannend wird es die kommenden Monat, könnte ich mir vorstellen, dass das Thema ggf. zur kalten Jahreszeit etwas gefragter sein wird.

    Sicherlich ließe sich auch durch eine aktive Vermarktung noch wesentlich mehr herausholen. Insbesondere Facebook-Anzeigen wären ein Versuch wert, sofern nicht längst geschehen.

    Antworten
  3. Hallo Peer,
    sehr spannender Artikel.
    Ich finde das Thema Coaching auch sehr interessant, gibt es vielleicht ein paar mehr Infos darüber, wie das hier konkret betrieben und beworben wird? Habe auf der Webseite auf Anhieb keinen Hinweis darauf gefunden.

    Antworten

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