1. Wie du einen erfolgreichen Text schreibst – ‘Wie du Web-Texte erstellst, aber richtig!’

Mehr Leser – der Traum eines jeden Schreibers. Ich weiß, wie hart es ist, einen wirklich guten Artikel zu schreiben. Wer schreibt, will auch gelesen werden.

Bis zur Veröffentlichung ist im Prinzip völlig unklar, wie der Artikel ankommen wird. Erst wenn die ersten Kommentare reinkommen, kann ich durchatmen. Jedes mal eine aufregende Erfahrung.

Mehr Leser erreicht man aber weniger über immer neue Inhalte als vielmehr über das „Wie“. Es kommt nicht nur darauf an, was wir sagen, sondern auch wie wir es sagen.

Um dir schon im Vorfeld mehr Selbstsicherheit zu geben, beschäftigen wir uns in Teil 1 der neuen Artikelserie mit dem Verfassen eines erfolgreichen Artikels. Denn natürlich gibt es grundlegende Faktoren, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Wir reden über die Überschrift, das Recherchieren, die Struktur, die Wortwahl, das Ende, den Feinschliff. Ich werde die Erkenntnisse derjenigen Blogger und Texter für dich zusammenfassen, an denen ich mich schon etwas länger orientiere. Denn auch ich bin nicht als Meisterin vom Himmel gefallen.

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Der Grund, warum deine Überschrift sensationell sein muss

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Deine Überschrift ist ein Versprechen an deinen Leser. Ein Versprechen dafür, was er bekommt. Wenn du hier keine Aufmerksamkeit bekommst, hast du schon verloren.

Versuche deshalb die Grundaussage des Textes, die Ziele, die du mit deinem Post verfolgst oder den Mehrwert für deine Leser in die Überschrift zu packen. Dein Leser muss sofort erkennen, was für ihn dabei herausspringt, wenn er sich die Zeit nimmt, deinen Artikel zu lesen.

Peer zum Beispiel schreibt Überschriften in der Regel zum Schluss. Ich dagegen mache mir schon im Vorfeld eines neuen Artikels Gedanken zur Überschrift. Meist schreibe ich 2 – 3 Versionen auf bevor ich mit dem Schreiben beginne. Mir persönlich fällt es so leichter, beim eigentlichen Thema zu bleiben und dir, dem Leser, tatsächlich diesen Mehrwert zu verschaffen, den ich eingangs versprochen habe.

Mehr zum Thema Überschriften gibt es in Teil 2: „Wie man eine unwiderstehliche Überschrift schreibt.“

Recherchiere ausgiebig und gründlich

Wenn ich an einem neuen Artikel sitze, sprudelt der Text in den seltensten Fällen einfach so aus mir heraus. Mir fehlt noch die Routine. Deshalb recherchiere ich. Ich gebe mein Thema, einzelne Worte oder ganze Phrasen bei Google ein. Es gibt immer jemanden, der sich schon einmal, mehr oder weniger, Gedanken zu meinem Thema gemacht hat. Ich grase meist 10-20 verschiedene Webseiten ab, um mir einen Überblick zu verschaffen. Erst dann beginne ich ins Detail zu gehen, zu lesen und mich in das Thema richtig einzuarbeiten.

Und dann lass deinen Gedanken freien Lauf.

Nichts ist schlimmer als stundenlang vor einem weißen Blatt zu sitzen. Ich gehöre leider hin und wieder auch zu diesen Kandidaten. Besser ist: Einfach drauf los schreiben. Das darf durchaus chaotisch und ohne Berücksichtigung jeglicher Rechtschreibreformen sein. Schreib erst einmal alles auf, was dir einfällt. Völlig egal, ob es nun zur Einleitung, dem Hauptteil oder dem Schluss gehört. Hauptsache es läuft.

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Wie du deinen Text sinnvoll strukturierst

Gieße deine Gedanken nun in eine Form. Gib deinem Text Struktur.

Walter Epp ist Freelancer, Blogger und Web-Texter. Auf seinem Blog „Schreibsuchti“ hilft er allen, die es mit dem Schreiben wirklich erst meinen. Also Leuten wie dir und mir. Und von ihm stammt auch die folgende geniale Blog-Artikel-Struktur, die seiner Meinung nach (fast) immer sehr gut funktioniert und die Denkweise der Leser beinhaltet:

  • Überschrift
  • Emotionale Geschichte (Show don’t tell)
  • Problem ausbreiten und aufmalen (Show)
  • Überleitung auf den Leser (Was hat die Geschichte mit dem Leser zu tun?)
  • Überleitung zur eigenen Geschichte (Empathie erzeugen: Ich weiß, was du durchmachst)
  • Die Lösung des Problems/Bedürfnisses
  • Das Ende (Call to Action, etc.)

Wie ich diese Struktur verwende

Punkt 1 ist klar: Die Überschrift. Über deren Bedeutung haben wir uns bereits unterhalten. Sie muss gut sein, um deinen Leser in den Text zu locken.

Die folgenden vier Punkte sind Teil der Einleitung. Nachdem du dir die Aufmerksamkeit deines Lesers geschnappt hast, musst du diese auch halten. Und genau das machst du mit einer verlockenden Einleitung. Du KANNST eine emotionale, fesselnde Geschichte, die zu deinem Artikel passt. Musst du aber nicht. Auch ich mache das nicht immer. Zeig aber in jedem Fall, wo das Problem liegt und sag deinem Leser, was das mit ihm zu tun hat und warum dieses Thema so wichtig ist. Sprich ihn persönlich an. So wie ich. Schließlich KANNST du kurz auf dich überleiten, um Verständnis zu zeigen. Und um zu zeigen, dass du weißt, wovon du sprichst. Man kann aber auch einfach durch den Inhalt seines Textes zeigen, dass man weiß, wovon man spricht.

Im Hauptteil folgt nun die Lösung seines Problems oder Bedürfnisses. Der Name „Hauptteil“ soll allerdings nicht suggerieren, dass es der längste Teil des Textes ist. Das muss nicht sein. Auch eine kurze Lösung kann ausreichend sein. Beschreibe hier, wie du seine Welt besser machst und wie du sie bewegst.

Das Ende. Bitte unterschätze nie das Ende. Hier musst du genau wissen, was du eigentlich erreichen möchtest. Was das Ziel deines Artikels ist. Das Ende muss dieses Ziel unterstützen. Fordere deinen Leser zum Beispiel auf einen Kommentar zu hinterlassen – eine klare und direkte Handlungsaufforderung.

Wichtig ist: Halte dich an die folgende Grundstruktur, die wir schon aus dem Deutschunterricht kennen:

Überschrift – Einleitung – Hauptteil – Schluss

Auch ganz wichtig: Deine Leser mögen es übersichtlich.

Ja du doch auch, oder?

Ohne Zwischenüberschriften geht überhaupt nichts. Zusammen mit der Überschrift müssen sie den kompletten Inhalt deines Artikels wiedergeben. Die selektiven Leser werden es dir danken. Sie können so den Text innerhalb kürzester Zeit scannen und einschätzen, ob sie den Artikel lesenswert finden.

Ein Absatz sollte immer nur eine Idee widerspiegeln. Nicht tausende. So kurz wie möglich. So lang wie nötig.

7 Wege, um ein geniales Ende zu schreiben

Ich habe dich bereits darum gebeten, nie das Ende deines Artikels zu unterschätzen. Und damit meine ich auch nie. Niemals. Denn ein gutes Ende führt dazu, dass deine Leser deinen Artikel kommentieren, sharen, liken, etc. Vielleicht abonnieren sie sogar deinen Newsletter, um in Zukunft keinen Beitrag mehr zu verpassen. Oder: Dein Leser wird zum Kunden. Eine schöne Vorstellung oder nicht?

Denke ich zurück an meine Bachelor- oder Masterarbeit, dann sind mir sogar Professoren bekannt, die zuallererst das Ende deiner Arbeit lesen bevor sie sich dem eigentlichen Text widmen. Wer weiß, ob sie da nicht auch nur querlesen. Aber warum macht ein Leser das? Weil er davon überzeugt ist, im Ende die Essenz deines gesamten Artikels zu finden.

Was wären Krimis, Romane, Konzerte oder Kinofilme ohne ein stimmiges, sorgfältig vorbereitetes, manchmal auch überraschendes Ende?

Im Netz findet man kaum Tipps und Vorschläge für das so wichtige Ende eines Textes. Dabei ist es für den Leser, der sich die Mühe gemacht hat, deinen Text bis zum Schluss zu lesen, frustrierend, wenn eben dieser abrupt oder mit überflüssigen Details und Floskeln endet.

Um einen nachhaltig starken Eindruck bei deinem Leser zu hinterlassen, empfehle ich dir zumindest hin und wieder eine die folgenden Varianten für ein geniales Ende zu nutzen:

    1. Ein Zitat
    Ein knackiges Zitat fasst einen Gedanken meist besser zusammen als ich es jemals könnte. Zudem polarisiert es und regt zur Diskussion an. Deshalb eignen sich Zitate vor allem für Manifeste, Mindset-Beiträge und andere Artikel, in denen es nicht um die „Technik“ geht (wie zum Beispiel in diesem Artikel), sondern um die Persönlichkeit des Lesers.

    2. Die Pointe
    Eine überraschende Wendung. Eine Aussage, die deinem Leser schlagartig eine neue Erkenntnis verrät. Diesen Effekt sollte nicht zwingend komisch oder humorvoll erscheinen. Es geht vielmehr um einen Perspektivenwechsel, um den Sinn deiner Aussagen noch zu verstärken. Vermittle deinem Leser das große Ganze.

    3. Die Aufforderung
    Kommentiere, teile, like, abonniere, kaufe, verlinke, mach mit, jetzt herunterladen etc. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Mehrere Handlungsaufrufe (Call-to-Action) auf einmal sind jedoch wertlos. Aber für sich gesehen kann ein Call-to-Action die Anzahl der Shares, Likes oder Kommentare deines Artikels in ungeahnte Höhen treiben. Lässt du sie also weg, wird dir so einiges entgehen. Das lass dir gesagt sein.

    4. Das Fazit
    Beinhaltet dein Beitrag viele Informationen oder möchtest du deinem Leser „etwas beibringen“, dann eignet sich das Fazit hervorragend als Ende deines Beitrages. In einem Fazit fasst du die zentrale Botschaft noch einmal zusammen. Kurz und bündig. Dabei können persönliche Wertungen, Schlussfolgerungen, Ausblicke oder noch offene Fragen enthalten sein. Schau dir noch einmal deine Einleitung an und nutze ein Fazit, um deinen Text „rund“ zu machen.

    5. Die Frage
    Eine ebenfalls interessante Variante ist, deinen Artikel mit einer Frage zu beenden. Aber: Die Frage darf nicht trivial sein, nicht beeinflussend und sollte keine „Ja-Nein“-Frage sein. Offen, kontrovers, bewegend – so sollte sie sein. Stell keine Fragen, die dich beschäftigen. Stell Fragen, die deinen Leser beschäftigen. Eine gute Frage wirst du gegebenenfalls an einer lebhaften Diskussion in deinen Kommentaren erkennen.

    6. Das Geschenk
    Ach was gibt es schöneres als ein Geschenk? Aber mal ehrlich: Wir lieben Geschenke. Geschenke mit Bedeutung. Geschenke, die uns weiterhelfen. Hast du zum Beispiel ein Produkt oder eine Dienstleistung? Dann biete es am Ende an. Wenn es denn zum Beitrag passt.

    7. Die Motivation
    Sprich die Emotionen deiner Leser an. Wir alle lieben nicht nur Geschenke. Wir lieben es auch motiviert und inspiriert zu werden. Also beende deinen Artikel, indem du deinen Leser motivierst. Sag ihm, dass er das Zeug dazu hat. Erzähl aus deinem eigenen Leben. Schreibe, wie schwierig es für dich war und dass dein Leser auch erreichen kann, was du erreicht hast.

Diese 7 Beispiele habe auch ich auf meinem kleinen Spickzettel stehen. Angelehnt an die Empfehlungen von Walter Epp. Sie helfen mir immer wieder beim Abschluss eines Artikels. Sicherlich auch bei diesem hier. Überprüfe es nachher doch einfach mal.

Mit Satzzeichen und den „richtigen“ Wörtern Abwechslung schaffen

Bemühe dich um eine lebhafte Unterhaltung. Wie? Vergiss die Regeln der deutschen Grammatik. Na gut, nicht immer. Aber gerne immer dann, wenn du deinen Text damit einfacher, verständlicher und unterhaltender machen kannst. Eben wie aus dem Leben gegriffen. Hier ein paar Empfehlungen:

  • Lasse Satzteile unbeendet.
  • Verwende Absätze mit nur einem Wort oder nur einem Satz.
    Beginne Sätze gelegentlich mit Verbindungswörtern (und, aber, oder, etc.).
  • Nutze verschiedene Schriftschnitte (fett, kursiv, etc.) mit Bedacht, um etwas hervorzuheben.
  • Schreibe bildhaft, denn ein Bild sagt mehr als Tausend Worte (z. B. durch die rosarote Brille schauen, die Nadel im Heuhaufen suchen).
  • Reihe nicht zu viele Adjektive aneinander. Das hemmt die Fantasie des Lesers.
  • Meide Substantive (z. B. „Der Kanzler wurde befragt.“ statt „die Befragung des Kanzlers“).
  • Meide Adverbien und ersetze sie durch knackigere Verben (z. B. „Er schrie.“ statt „Er sagte laut.“).
  • Verwende einprägsame und kurze Wörter. Sie bleiben hängen und sind leichter zu lesen.
  • Verzichte auf lange, verschachtelte Sätze.
  • Schaffe Abwechslung mit verschiedenen Satzzeichen (. , ; : ! ? – „…“).

Trau dich. Denn all das macht deinen Text lebendig.

Und zum Schluss: Feinschleifen

Lies deinen Text zum Schluss mehrmals von oben bis unten durch. Stelle dir dabei die folgenden Fragen:

  • Liest sich der Artikel flüssig?
  • Sind noch Rechtschreibfehler enthalten?
  • Machen die Absätze und meine gewählten Zwischenüberschriften Sinn?
  • Passen Bildgröße, -position und Textumfluss?
  • Gibt es Überflüssiges, das ich löschen kann?
  • Funktionieren alle Links und ggf. eingebundene Videos?

Ja? Sehr gut. Dann bitte endlich veröffentlichen.

Fazit

„You fail only if you stop writing.” – Ray Bradbury

Schreibe. Schreibe einfach drauf los. Und höre nicht eher auf, bis alles gesagt ist. Bis all das gesagt ist, was du deinem Leser unbedingt mitteilen möchtest. Denn du scheiterst nur, wenn du damit aufhörst.

Finde deinen eigenen Schreibstil. So wie ich es getan habe. Denn wichtig ist nicht, was du sagst, sondern wie du es sagst. Damit kehrst du deine Persönlichkeit nach außen. Und deine Leser erfahren, wer hinter der Fassade steckt. Denn auch daran sind sie interessiert. Nicht nur an den nackten Fakten.

Und schreibe so, dass alle es verstehen können. Auch deine Kinder, deine Enkel, deine Nichten und Neffen oder all die anderen kleinen Freunde.

Erleichtere deinem Leser das Leben, indem du deinem Geschriebenen Struktur verleihst. Die mag in einem Blog-Text anders sein als einem herkömmlichen Web-Text auf einer Unternehmensseite. Doch auch letztere müssen für den Leser scanbar sein. Und deshalb leben einfach alle Texte von präzisen Überschriften, verlockenden Einleitungen, problemlösenden Hauptteilen und sorgfältig vorbereiteten Enden.

Überprüfe doch einfach einmal, wie gut oder schlecht ich meine eigenen Hinweise für einen erfolgreichen Text bereits umgesetzt habe.

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21 Gedanken zu „1. Wie du einen erfolgreichen Text schreibst – ‘Wie du Web-Texte erstellst, aber richtig!’“

  1. Hallo Lars,

    du hast insofern recht, als dass ich für mein Beispiel einen Passivsatz verwendet habe. Die grundsätzliche Aussage ist aber, dass zu viele Substantive den Lesefluss bremsen. Dabei lassen sich die vielen Substantive ganz einfach durch Verben ersetzen. Dein Text wird dadurch tendentiell zwar etwas länger, dafür aber lebendiger und leichter lesbar.

    Wichtig: Ich möchte damit nicht sagen, dass keine Substantive mehr verwendet werden sollten, sondern einfach weniger.

    Viele Grüße
    Susann

    Antworten
  2. Nimms mir nicht übel, aber alles schon hundertmal gelesen und wäre der Artikel nicht bei SiN erschienen, dann würde den kein Mensch aufrufen.

    Ich glaube auch nicht, dass es das Geheimnis erfolgreicher Blogs ist eine emotionale Geschichte zu erzählen usw. und die Leser damit zu fesseln. Das kann nur für Blog gelten, die einen entsprechenden Inhalt haben. Reiseblogs, Blogs von Leuten mit einem interessanten Leben. Wer bitte von uns hat ein interessantes Leben? Bzw. ein Leben, das so verdammt interessant ist, dass sich andere dafür begeistern?

    Du hast es neulich selber geschrieben, dass der durchschnittliche Internetnutzer nur selten wirklich liest. Stattdessen sucht er nach schnellen, präzisen Informationen, daher sollte alles möglichst kurz und knapp auf den Punkt gebracht sein. Ich denke das passt eher.

    Ich glaube dieser Artikel schickt die Leute auf den Holzweg. Es spricht natürlich nichts dagegen gut uns spannend zu schreiben, aber ich glaube nicht, dass es das riiiiieeeesige Erfolgsgeheimnis für Blogger ist.

    Diese Dinge sind übrigens auch nicht der Grund dafür, dass ich diesen Blog gerne lese. Es sind nur die Inhalte, alles andere ist mir egal. Ja, und die Tatsache, dass er oben steht in den Trefferlisten, das hat mich hierher geführt.

    Antworten
    • Hallo Peter,
      ich sehe es ganz anders als du. Die Inhalte sind nicht das einzige, was wichtig ist. Das “Wie” spielt gerade im Business-Bereich eine wichtige Rolle.

      Dass es darüber hinaus natürlich oft auf andere Dinge ankommt ist sicher richtig, dass heißt aber nicht, dass die Infos in diesem Artikel unwichtig sind.

      Darüber hinaus richtet sich der Artikel an alle, die sich mit dem Schreiben von Texten befassen. Wenn du dich da schon auskennst, bis du einfach nicht die Zielgruppe. Das heißt aber ebenfalls nicht, dass der Artikel nicht lesenswert ist.

      Antworten
      • Ja, ich merk schon, ich habe es zu drastisch ausgedrückt. Sorry dafür.

        Die Tipps sind gut, so war das nicht gedacht. Manche haben sie vielleicht schon gelesen, für manche ist der Aspekt völlig neu….. Jeder startet hier von einem anderen Punkt aus…

        Ich beziehe mich hauptsächtlich auf die Zeile am Anfang: “Mehr Leser erreicht man nicht durch ständig neue Inhalte, sondern es kommt auf das WIE an…”

        Da sage ich eher: Nein – das WIE ist nicht das große Erfolgsgeheimnis und deins ist es wahrscheinlich auch nicht. Zumindest ist es nicht der Grund, warum ich hier vorbeikomme.

        Und ich denke, dass Inhalte wichtiger sind als Stil. Suchmaschinen liefern keine Besucher, nur weil du schön schreibst. Suchmaschinen liefern Besucher, weil du mit deinen Inhalten ein Bedürfnis erfüllst. Gut zu schreiben ist natürlich kein Fehler, aber ich finde es eher Luxus.

        Daher bleibe ich dabei: Inhalt ist wichtiger als Stil – außer natürlich bei den Blogs, wo man gerade vorbeikommt, um spannende Erlebnisse eines Menschen nachzulesen.

        Antworten
        • Da sind wir offenbar unterschiedlicher Meinung, was ja völlig Okay ist. :-)

          Aber es gibt da draußen viele Websites und Blogs, die an sich gute Inhalte haben, aber trotzdem nicht gelesen werden.

          Das liegt meiner Meinung nach unter anderem auch sehr am Stil, an der Einzigartigkeit, am generellen “Wie”. Deshalb halte ich den Artikel für gut und wichtig.

          Wie bei allen Artikeln hier auf SiN ist aber nichts in Stein gemeißelt, sondern soll eine Anregung, ein Denkanstoß sein. Wie man mit den gegebenen Tipps umgeht und wie man sie auf die eigene Situation anwendet, dafür ist jeder selbst verantwortlich.

          Was meine eigenen Blogs angeht und auch meine Nischenwebsites. Ich bin mir sicher, dass da nicht nur das ‘Was’, sondern auch das ‘Wie’ eine große Rolle für den Erfolg gespielt hat.

          Antworten
  3. Hallo Peter,
    also ich selbst lese lieber Artikel die freundlich formuliert wurden als solche auf denen ich als “Penner mit Nischenblog” bezeichnet werde. Ich möchte als Leser das Gefühl bekommen, dass der Autor sich mit meinem Problem auseinandersetzt und mir einen Lösungsvorschlag liefern kann und nicht nur einen Artikel schreibt um damit Geld zu verdienen. Ich finde den Artikel von Susann nicht nur hilfreich, es hat auch Spaß gemacht ihn zu lesen. Vermutlich weil sie die meisten ihrer Tips umgesetzt hat.
    Mit freundlichem Gruß
    Dirk

    Antworten
    • Reg dich ab Dirk, “Penner mit Nischenblog” hat genau aus dem Grund nen Smiley dahinter und ist nicht ernst gemeint. In Verbindung zum Artikel versteht man das auch. Es gibt Leute die finden es lustig, es gibt welche die nicht – so ist die Welt.

      Ich freue mich, dass Dir der Artikel geholfen hat. Das ist doch das Wichtigste.

      Antworten
  4. Hallo Peer,

    was hältst du eigentlich von Beitragsbildern. Ich habe gerade mal darüber nachgedacht und mir ist aufgefallen, dass du keine klassischen Beitragsbilder verwendest. Hat das einen Grund?

    Gruß,

    Claudius

    Antworten
    • Ich nutze Bilder, Screenshots und Fotos, wenn es passt. Aber das ist oft nicht der Fall. Und nur um ein Bild drin zu haben, mache ich es nicht.

      Antworten
  5. Wie schon Peer schrieb – einige Blogger haben echt gute Artikel, nur leider werden diese kaum gelesen. Der Grund ist die Struktur der Artikel: Die meisten verlassen den Blog, wenn der Artikel nicht strukturiert und durchdacht aufgebaut ist. Keiner möchte einen Text ohne Absätze, ohne Zwischenüberschriften und ohne Aufzählungen lesen.

    Grüße

    Antworten
  6. 100 % Prozent ist immer alles sehr relativ. Es kommt darauf wie gut man sich auskennt wie erfahren man ist . Schreibt man etwas wovon man eigentlich kein Plan hat ? Oder schreibt man etwas wodrin man bereits ein Profi ist – das ist immer die Frage . Schreibt man nur etwas um einen gewissen Zweck zu erfüllen um Geld zu verdienen oder Werbung zu verkaufen . Oder schreibt man etwas um anderen die Augen auf zu machen und vielleicht zu helfen. Ehrlichkeit und Erfahrung erkennen Leser sehr gut.

    Antworten
  7. Hallo zusammen,

    ich bin jemand, der die Sache ähnlich wie Peter sieht. Ich suche (in 99,9% per google) nach einer Antwort auf ein konkretes Problem. Wenn mir die Seite innerhalb der ersten paar Zeilen keine Lösung in Aussicht stellt, dann gehe ich weiter. Ich habe mir schon vor langem abgewöhnt, auf der Suche nach Informationen ganze Sätze zu lesen. Ich überfliege die Seite und versuche in kürzestmöglicher Zeit die beste Antwort auf meine Frage/ mein Problem herauszufiltern.

    Aber das scheint Typsache zu sein. Ich gehe auch in ein Ladengeschäft und weiß exakt, was ich dort will und möchte den Laden so schnell wie möglich verlassen. Mich interessiert das Ziel, nicht der Weg dahin. Und wenn ich das Ziel schneller erreichen will (darum meide ich Ladengeschäfte, da Onlinekäufe in ihrer Effizienz kaum zu schlagen sind), dann ist es mir egal, wieviele Substantive, Verben und was weiß ich verwendet werden.

    Aber es soll ja auch Leute geben, die 2h Lebenszeit in einem Klamottenladen verbraten und dann jammern, dass sie keine Zeit für Weiterbildung oder Sport haben. Für solchte Leute sind solche Artikel natürlich wunderbar, da man mit ihnen schön seine Zeit rumbringen kann.

    Am Ende entscheiden natürlich die Besucherzahlen. Und da vermute ich, sind Peter und ich eher die Ausnahme, was den Wunsch nach effizienter Informationsaufnahme angeht.

    Gruß

    Josef

    Antworten
    • Wie Susann auch schon geschrieben hat, kommt es natürlich auf die jeweilige Website, die Ziele, die Leserschaft und noch andere Faktoren an.

      Die hier aufgelisteten Tipps sind beileibe nicht für 100% aller Websites sinnvoll. Das ist doch klar.

      Aber viele Informations-zentrierte Websites profitieren davon, wenn sie ihre Texte besser strukturieren und auch die anderen Tipps beherzigen.

      Antworten
  8. Kann mir mal jemand so einen Blog als Beispiel nennen?
    Einen der gut ist, der aber nicht gelesen wird, weil die Inhalte zwar passen, aber der Stil den Leser nicht genug packt?

    Das ist kein Spaß, die Sache interessiert mich jetzt ernsthaft.

    Antworten
    • Wie das mit schlechten Beispielen so ist. Da bin ich nach ein paar Sekunden wieder weg und merke mir die Sites nicht.

      Aber in den letzten Jahren bin ich auf sehr viele Sites gestoßen, die mich inhaltlich interessiert hätten, aber die einfach Schmerzen beim Lesen verursacht haben.

      Antworten
  9. Meiner Ansicht nach ist der Inhalt auch das wichtigste für mich. Dennoch bin ich davon überzeugt, das ein guter Schreibstil (diesen Inhalt) noch viel wichtiger und interessanter macht. Und sicherlich suchen einige von euch schnell die Lösung und überfliegen den Text. Das mache ich auch manchmal so. Aber wenn ich Zeit habe und lese ich schon einen Artikel komplett. Komischerweise aber nicht überall, da vermutlich der Schreibstil schlecht war. Ein guter Schreibstil schafft immer mehr als Leser als gewöhnlich in allen Bereichen des Internets, zumindest ist das meine Meinung. Und dieser Artikel beschreibt ja auch, das der Inhalt gut sein muss. Es ist schon klar, das ein schlechter Inhalt nichts bringt mit gutem Schreibstil.

    Antworten
  10. Hallo Susann,

    mir hat der Artikel gut gefallen! Jeder sollte akzeptieren, dass der Wissensstand bei jedem Leser unterschiedlich ist. So kann man nicht pauschal sagen, dass hier inhaltlich nichts Neues vermittelt wurde. Und sicherlich ist der Schreibstil bei einem Blog, der ständig mit neuen Inhalten die Leserschaft anziehen soll, wesentlich entscheidener als bei Nischenseiten.

    Antworten
  11. Danke für diesen Beitrag. Ich bin gespannt, was Du zum Thema Überschriften schreibst. Diese werden bei vielen Blogs in letzter Zeit leider nur noch auf “Klick” optimiert. Der Text passt dann häufig nicht zur reißerischen Überschrift.

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