6. Qualität – Geheimnisse erfolgreicher Websites und Blogs

Geheimnisse erfolgreicher Websites und BlogsEin weiteres “Geheimnis” erfolgreicher Websites und Blogs behandle ich in meinem heutigen Artikel.

Dabei ist die Wahrnehmung durchaus subjektiv und sicher gibt es hier unterschiedliche Meinungen, aber dennoch halte ich den Faktor Qualität für sehr wichtig.

Dabei gehe ich natürlich wieder auf meine eigenen Erfahrungen und andere Beispiele ein.

Weitere Geheimnisse:
Einzigartig sein, Kreativität, Leserfokus, Planung, Aktivität, Qualität, Wandelbar, Vertrauen, Vermarktung

Geheimnisse erfolgreicher Websites und Blogs

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Im heutigen sechsten Teil meiner Artikelserie über die ‘Geheimnisse’ erfolgreicher Websites und Blogs geht es wieder um einen Faktor, der eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber dennoch oft nicht beachtet wird.

Es ist also kein Geheimtipp im klassischen Sinne, sondern wie schon in der vorherigen Teilen der Serie möchte ich die Grundlagen für den Erfolg im Web vorstellen.

Qualität

Ich denke, es werden mir die meisten Leser zustimmen, dass Qualität einer Website oder einem Blog dabei helfen kann erfolgreicher zu sein. Allerdings ist das doch ein recht subjektiver Begriff, unter dem verschiedene Leute sicher unterschiedliche Dinge verstehen.

Ich habe bereits versucht zu definieren, was qualitativ hochwertige Artikel sind und welche Aspekte dabei besonders wichtig sind.

Zum einen nehmen die Nutzer natürlich die Qualität war und das beeinflusst recht stark wie lange sie bleiben, ob sie wiederkommen und welche Interaktionen sie durchführen.

Aber auch Google versucht in den Suchergebnissen hochwertige Inhalte weiter vorn zu platzieren. Dabei hat ein automatisches System natürlich ebenfalls Probleme ‘Qualität’ zu definieren. Nicht überraschend, wenn selbst wir das nicht so genau fassen können.

Mit den Panda-Updates versucht Google aber dennoch aktiv gegen minderwertige Inhalte vorzugehen.

Inhalt
Zum einen betrifft die Qualität natürlich die eigentlichen Inhalte einer Website, eines Blogs oder eines anderen Website-Typs.

Dazu gehört die inhaltliche Qualität, die dem Leser das bieten muss, was er erwartet (oder sogar mehr). Ein positives Nutzungserlebnis hängt stark von den Inhalten ab. Allerdings darf man auch die Präsentation der Inhalte nicht unterschätzen. Diese trägt stark dazu bei, wie der Inhalt wahrgenommen wird.

Das betrifft übrigens nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Videos und Audioaufnahmen.

Der eine oder andere wird nun aber einwenden, dass es viele erfolgreiche Websites mit Katzenbildern und Co. gibt. Rein objektiv sind das nicht unbedingt qualitativ hochwertige Inhalte, wie man sie zum Beispiel für Firmenwebsites erstellen würde.

Hier sollte man allerdings immer die Zielgruppe und das Umfeld im Auge behalten. Natürlich definiert sich Qualität in einem Fachblog über Online-Recht anders, als in einem Blog mit lustigen Fundstücken aus dem Netz.

Es kommt immer auf die Nutzer, deren Erwartungen und das Umfeld an. Ich würde behaupten, dass es in jedem Bereich hilft auf Qualität zu setzen, nur dass diese sich von Fall zu Fall schon recht stark unterscheiden kann.

Allerdings gibt es auch ein paar grundlegende Tipps, die eigentlich alle beachten sollten. So zum Beispiel die Rechtschreibung.

Technik
Die zweite Seite der Medaille ist die Technik. Diese hat ebenfalls einen Einfluss darauf, wie Nutzer eine Website wahrnehmen.

Der Ersteindruck ist dabei sehr wichtig, denn dieser betrifft vor allem technische Aspekte und weniger den eigentlichen Inhalt. Man hat nur wenig Zeit neue Besucher zu überzeugen und zum Bleiben zu bewegen.

Zum einen ist das Layout ein wichtiger Faktor, den man nicht unterschätzen sollte. Hier gilt es eine gute Mischung aus Branding und Usability zu erreichen, so dass die Lesern sofort finden was sie suchen und dennoch das Layout im Hinterkopf hängen bleibt.

Auf Selbständig im Netz arbeite ich an diesem Balance-Akt schon seit dem Start vor mehr als 8 Jahren und es wird mit immer mehr Inhalten auch nicht einfacher.

Aber auch valider Code, die Ladezeit und die Zuverlässigkeit des Hosting sind wichtige Aspekte, die das Nutzungserlebnis und damit die wahrgenommene Qualität beeinflussen.

Ein Online-Shop kann noch so gute Artikel anbieten, wenn es beim Bestellprozess Fehlermeldungen und Abbrüche gibt, wird dieser nicht viel verkaufen.

Am Ende kommt es darauf an, ein rundes Gesamtbild zu präsentieren, das dem Besucher das Gefühl vermittelt, dass er genau an der richtigen Stelle gelandet ist.

Beispiele
Mein eigener Blog ‘Selbständig im Netz’ ist sicher ein Beispiel dafür, dass Qualität sich auszahlt. Natürlich sieht das nicht jeder Leser so, aber ich habe mich von Anfang an darum bemüht hochwertige Inhalte zu erstellen und mich damit von anderen Blogs in diesem Bereich abzuheben.

Dabei geht es eben auch darum, wie ernst man die eigenen Leser nimmt und dass man ihnen nicht für den kurzfristigen Profit Inhalte von minderer Qualität unterjubelt.

Zudem bin ich ständig dabei die technische Qualität sicherzustellen, weshalb ich zum Beispiel schon mehrmals auf einen besseren Server umgezogen bin.


Bzgl. der inhaltlichen Qualität fällt mir zum Beispiel drweb.de ein. Ich hatte im Jahr 2011 vom Verkauf des Portals berichtet und damals noch die Hoffnung, dass die Qualität sich dadurch verbessert.

Das war allerdings nicht der Fall und erst als die alten Besitzer das Portal wieder übernommen haben, ist die Qualität wieder gestiegen.

Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Leiderschaft und Herzblut meist positiv auf die Qualität auswirken.


Eine ähnliche Meinung vertritt auch Martin Missfeldt, der mit manchen Nischenwebsites hart ins Gericht geht.

Er selber hat gerade inhaltlich einen hohen Anspruch, den er bei seinen eigenen Nischenwebsites umsetzt und damit Erfolg hat.

Allerdings bin ich davon überzeugt, dass man auch bei einem Thema, für das man nun nicht gerade brennt, hohe Qualität abliefern kann. Wie das geht, habe ich in meinem Nischenseiten-Aufbau eBook ausführlich beschrieben.

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Fazit

Auch wenn es Gegenbeispiele gibt, so ist eine hohe Qualität bei Inhalten und Technik oft ein sehr wichtiger Faktor für den Erfolg im Netz.

Dabei kommt es zum Teil auf das Umfeld und die Zielgruppen an, die man anspricht, aber es gibt auch generell gültige Faktoren.

Deshalb sollte man seine Besucher kennen und diesen das optimale Nutzungserlebnis bieten.

Wie wichtig ist Qualität (Inhalt & Technik) für den Erfolg von Websites?

  • Das ist der wichtigste Faktor! (63%, 72 Stimmen)
  • Ein Faktor von vielen. (29%, 33 Stimmen)
  • Da gibt es wichtigeres, wie z.B. SEO. (6%, 7 Stimmen)
  • Kein Ahnung. (2%, 2 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 114 (1 Stimmen)

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3 Gedanken zu „6. Qualität – Geheimnisse erfolgreicher Websites und Blogs“

  1. Qualität (Technik und Inhalt) ist das Fundament einer erfolgreichen Seite!

    Ohne entsprechende Qualität ist es in umkämpften Märkten (fast) gänzlich unmöglich, überhaupt an nennenswert viele Besucher zu kommen. Zumindest, wenn der Ansatz nachhaltig sein soll.

    Aber selbst in weniger umkämpften Märkten ist die Qualität ein absolut entscheidender Faktor, der einem mitunter auch sehr viel Geld sparen kann.

    Antworten
  2. Du hattest als Beispiel genannt, dass ein Shop mit Problemen im Bestellprozess nichts verkaufen wird. Hierzu kann ich wohl ein Beispiel aus der Praxis liefern:

    Der Online-Haustier-Shop Petobel hatte eine Zeitlang im Fernsehen mit einem enorm großen Produktsortiment geworben. Die Suchfunktion war aber grottig. So hat man in der Menge der Produkte nicht gefunden was man suchte.

    Petobel ist mittlerweile wieder von der Bildfläche verschwunden.

    Antworten
  3. Qualität ist immer auch relativ. Mancher weiß gar nicht, was möglich ist oder was in ihm steckt. Ich erinnere mich da an so manchen Artikel aus der Frühzeit des Smashing Magazines. Ich hatte in einen Artikel mein Bestes reingetan, 30 Links, 10 Bilder, gute Formulierungen. Ich war zufrieden. Dann kam Kollege Vitaly und hat noch eins draufgesetzt. Hat noch 20 Links dazu gefunden und weitere Bilder erstellt etc – solange bis auch er zufrieden war. Das war unsere Arbeitsweise damals. Und wenn ich daran zurückdenke, weiß ich: Was gut ist, geht oft auch noch besser. Man muss es nur erstmal wissen … Also immer noch mal drüber gehen über alles …

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