Texte, Videos, Bilder, Podcasts? Auf diese Inhalte solltet ihr euch konzentrieren!

Texte, Videos, Bilder, Podcasts? Auf diese Inhalte solltet ihr euch konzentrieren!Das Internet hat sich verändert und mit ihm die Nutzer und Anbieter. Schon längst werden viele Inhalte in Videoform oder als Podcast* präsentiert, Bilder gehören zum Standard, sie ergänzen so ziemlich jeden Artikel. Unterhaltung steht oft im Vordergrund, Informationen müssen daher stilsicher und vor allem stimmig präsentiert werden.

Doch was ist eigentlich das Richtige in der heutigen Zeit? Was verspricht noch Erfolge? Wie kann ein Blogger oder Nischenseitenbetreiber, der keine Redaktion und kein Team hinter sich hat, überhaupt all diese Kanäle und Wünsche bedienen? Sind kleine Websites bald am Ende?

Genau darum geht es in dem heutigen Artikel. Welche Inhalte machen heutzutage noch Sinn und worauf solltet ihr euch konzentrieren, wenn ihr nicht gerade unendliche Ressourcen zur Verfügung habt?

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Inhalte und die eigenen Stärken

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Bevor ihr damit anfangt zu überlegen, was auf eurer Website am besten funktioniert, solltet ihr euch über die eigenen Stärken im Klaren sein. Nur weil Videos gerade gut ankommen, heißt das noch lange nicht, dass auch eure Videos gut ankommen oder ihr überhaupt eine Ahnung von Videos habt. Klar, dass kann man alles lernen, doch möchtet ihr das überhaupt?

Sich über eigene Stärken bewusst zu werden, ist deshalb so wichtig, weil ansonsten ein Talent verschwendet wird. Wer Videos macht, obwohl er der geborene Texter ist und nicht gerne Mittelpunkt steht, könnte mit letzteren meist mehr erreichen. Und wer gerne vor der Kamera steht, auffällt und eine Show abzieht, der ist mit Texten vermutlich schlecht beraten, da es hier um Inhalte, nicht um die Person dahinter geht.

Für mein persönliches Empfinden, vernachlässigen viele Menschen was sie können, um sich auf das zu konzentrieren, was sie gerne können würden. Sie sehen sich in einer Idee, die nicht funktioniert. Versuchen sich als Entertainer, obwohl sie das nicht sind. Das beste Beispiel sind all die Tutorials im Internet, von Leuten, die gar nicht vom Fach sind, was erst einmal nichts zu sagen hat, würden sie in ihrem Tutorial dann nicht dutzende Fehler weitergeben. So etwas braucht die Welt einfach nicht. Sie erzeugen Inhalte, von denen sie keine Ahnung haben und das ist immer schwierig, wie finde.

So verhält es sich auch mit den Inhaltstypen. Für den einen sind Videos eine Leidenschaft, der andere tippt gerne stundenlang Artikel und Analysen, ein anderer sitzt mit Kollegen am Schreibtisch und nimmt einen Podcast auf. Findet das, was ihr wirklich könnt. Versucht nicht etwas zu sein, was ihr nicht seid, nur weil euch der Erfolg anderer imponiert.

Texte alleine haben noch nie gereicht

Texte, Videos, Bilder, Podcasts? Auf diese Inhalte solltet ihr euch konzentrieren!Etwas anderes, was vielen gar nicht so bewusst erscheint, ist, dass Texte alleine noch niemals ausgereicht haben, um mit der Website auf die vorderen Positionen bei Google zu gelangen. Zumindest im Normalfall nicht. Es braucht immer weitere Inhalte, die die Texte ausschmücken.

Vor allem Bilder sind dabei Gang und Gebe. Dann gab es eine Zeit, in der alles voller Infografiken war, doch danach kräht heute kein Hahn mehr. Auch hier kommen und gehen die Trends.

Wer fotografieren kann und will, macht also am besten eigene Fotos. Wer Zeichnen, malen oder sich mit Vektorgrafiken auskennt, kann eigene Infografiken anfertigen (wo sie Sinn ergeben) oder passende Grafiken gestalten. Die haben dann oft einen eigenen Look, was sehr positiv ist, auch für das Ranking.

Oder auch nicht, denn auch hier gilt, dass ihr euch eingestehen solltet, ob ihr etwas beherrscht oder nicht. Wer keine passenden Bilder fotografieren kann, eine miese Kamera besitzt oder einfach nicht das Gefühl für Stil hat, ist besser damit beraten direkt Stock-Fotos einzukaufen, die dann auch entsprechend professionell wirken.

Wie dem auch sei: Ein Text alleine hat noch nie gereicht, um bei Google zu 100% zu punkten oder die Besucher zu begeistern. Gute Texte sind aber wichtig, weil sie Themen bestmöglich wiedergeben und nach wie vor ideal sind, um semantische Verbindungen zu schaffen.

Wer nur Bilder auf seiner Website hat, kann kaum Informationen vermitteln und auch Suchmaschinen wie Google verstehen meist nicht, worum es eigentlich geht. Texte sind also am besten, aber sie funktionieren eben auch nur dann, wenn sie mit weiteren Elementen angereichert werden. Denn Websites sind keine Bücher und die Augen brauchen Abwechslung.

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Videos haben ihre eigene Zielgruppe

Was meiner Meinung nach gerade etwas überschätzt wird, ist das Thema mit den Videos. Jeder will irgendwie YouTube machen und jede Website braucht natürlich auch ein Video auf der Startseite. Ist das wirklich so?

Denke ich nicht. Videos sind nicht pauschal die Zukunft. So wenig, wie das Fernsehen das Buch vernichtet hat, so wenig vernichten Videos gute Texte und hochwertige Bilder. Vielmehr ist es erstmals möglich, Videos mit vergleichsweise wenig Aufwand zu produzieren. Sogar nur mit einem Smartphone. Deshalb sind Videos so populär. Um etwas aufzunehmen, müsst ihr nicht schreiben können und benötigt, solange es nur eine Aufnahme ist, auch kein großartiges Talent.

Es war also nie einfacher, ein Video aufzunehmen und zu hosten, denn auch letzteres kostet keine Unsummen mehr, wie es früher noch der Fall war. Vor allem deshalb, ist die Einbindung von Videos heute so problemlos möglich. Dennoch sehe ich das Video per se nicht als die Zukunft der Inhaltsformen an. Im Gegenteil sogar.

Für mich funktionieren Videos am besten, wenn sie einen Artikel erweitern, so wie es Bilder derzeit tun. Ich schreibe also über etwas und zeige es dann zusätzlich in einem Video. Oder ich setzte einen sehr komplexen Artikel um, den ich als Zusammenfassung oder “heruntergedummt”, auch als Video präsentieren kann.

So funktionieren Videos auf Websites für mich. Sprechen wir über YouTube, sprechen wir sowieso nicht mehr vom klassischen Video, sondern von einem Unterhaltungsportal, einem Netzwerk, dessen Content in erster Linie unterhalten muss. Da gibt es ganz andere Maßstäbe.

Keine Angst vor neuen Trends – Podcasts und Co.

Texte, Videos, Bilder, Podcasts? Auf diese Inhalte solltet ihr euch konzentrieren!Tja und dann gibt es da noch all die Trends, die kommen und gehen. Die Infografiken galten einst als Linkmagnet, was dazu führte, dass sie überall zu finden waren. Was totaler Unsinn war, denn Infografiken machen nur dort Sinn, wo sie komplexe Themen vereinfachen können.

Podcasts gibt es seit ich denken kann, doch erst jetzt haben sie so langsam mal größeren Erfolg, schaffen es sich über Spenden und Abos zu finanzieren, sind aber noch weit davon entfernt, dass der Werbemarkt auf sie aufmerksam wird.

Auch das Vorlesen von Artikeln, ist immer häufiger auf Websites zu finden. Ein kleiner Player, der auf Wunsch wie ein Hörbuch funktioniert, den Artikel also einfach in Audioform präsentiert. Klingt toll, aber jetzt Geld in die Umsetzung zu investieren, wäre in meinen Augen absurd, zu wenig wird so etwas genutzt. Doch wer weiß, vielleicht sind Audiomagazine gar nicht mehr so weit entfernt.

Trends für Inhalte auszuprobieren und zu kennen ist wichtig. Ihr solltet den Trends aber nicht blind hinterherlaufen. Probiert neue Inhaltsformen oder Möglichkeiten aus, ohne euch zu binden. Fokussiert euch immer auf das, was ihr beherrscht. Offen für Neues sein, sich aber dennoch auf seine Stärken berufen, ist viel wichtiger, als von jeder neuen Technik zu glauben, sie wäre die neue Revolution.

Was braucht es wirklich für Inhalte?

Gute Texte sind das A und O und das wird auf Websites auch noch lange so bleiben. Die Menschen möchten, ganz ohne Sound, Sprecher oder Autoplay, nachvollziehen können, um was es geht. Manchmal wollen sie lesen, manchmal recherchieren, immer wollen sie hochwertige Inhalte finden.

Das gilt auch für Google. Texte sind enorm wichtig, um Websites thematisch einzusortieren. Einfach nur ein Video auf der Seite zu haben, so etwas reicht nicht aus. Für Nutzer gilt das ebenso, denn auch die brauchen einen Kontext zum Video oder Bild und der besteht immer aus einem Text. Gute Texte bleiben also bestehen. Vielleicht werden sie spezieller oder nischiger, doch sie bleiben dennoch sehr wichtig.

Videos sind deshalb von großer Bedeutung, weil sie einfach zu konsumieren sind. Sie sollten aber nicht überschätzt werden. Aktuell scheinen viele zu glauben, alles müsste ein Video sein. Das ist in meinen Augen Unfug. Nicht alles ist als Video besser. Vielmehr solltet ihr überlegen, was als Video gut funktioniert oder wie ein Video, zusammen mit einem Text funktionieren kann.

Für Websitebetreiber gilt also, sich von Trends nicht verrückt machen zu lassen. Vieles kommt und geht, anderes funktioniert nur ein paar Wochen und alles mitzumachen, führt selten zum großen Erfolg. Fragt euch lieber, was eure Stärke ist. Denn wenn ihr etwas gut könnt, werdet ihr immer auch eine Nische finden, die das zu schätzen weiß.

Viel Erfolg.

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10 Gedanken zu „Texte, Videos, Bilder, Podcasts? Auf diese Inhalte solltet ihr euch konzentrieren!“

  1. Die Frage, ob ‘kleine Websites bald am Ende’ sind, wurde jetzt aber nicht so wirklich beantwortet (und war zugegebenermaßen auch nicht die Kernfrage).

    Aus meiner Sicht wird es auf jeden Fall immer schwieriger für kleine Websites, da einerseits die Anforderungen zum Aufbau, der Gestaltung und der Platzierung der eigenen Website bei google stetig steigen und andererseits der Konkurrenzkampf immer größer wird. Selbst klassische Anbieter wie chip.de oder stern.de drängen inzwischen massiv ins Affiliate-Geschäft …

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    • Leider kann ich deine Meinung nicht komplett teilen. Du hast zwar Recht, dass auch “große” Websites wie chip.de etc. auch auf den Affiliate-Zug aufgesprungen sind. Ich persönlich finde aber die Inhalte dieser Websites ganz häufig nur unzureichend aufbereitet. Gerade in Bezug auf diesen Faktor können sich kleine Websitebetreiber abheben und eben doch mit besseren Inhalten punkten – wenn sie sich dann Mühe geben.

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    • Wobei ich sagen muss, dass Affiliatelinks und Produkte auf solchen Seiten, jedenfalls meiner Meinung nach, einfach nichts zu suchen haben. Wer journalistisch arbeitet (ich sage jetzt nicht, dass diese beiden dafür stehen), sollte klassische Werbung einblenden oder eben ein Abo anbieten.

      Ich denke es wird sich stark reduzieren auf diejenigen, die gute Inhalte liefern, für die Nutzer auch Geld zahlen. Die anderen werden quasi zu Nischenseiten, die nur noch Produkte bewerben. Zu guten Nischenseiten, versteht sich, denn die meisten Nischenseiten sind ja bekanntlich eher 08/15 und helfen den Nutzern nicht, sondern wollen ausschließlich schnelles Geld verdienen. Das wird nicht mehr funktionieren.

      Wenn ich auf Zeit.de beispielsweise Affiliatelinks hätte, würde ich dort nicht mehr lesen. Das gilt aber für viele Websites. Auf Golem.de möchte ich das auch nicht sehen. Ich verstehe den Ansatz, die fehlenden Werbeeinnahmen damit auszugleichen, halte das bei Seiten, die in irgendeiner Weise ernst genommen werden wollen, aber für den komplett falschen Ansatz.

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      • Ich persönlich sehe das etwas anders. Verallgemeinerungen sind auch hier (wie eigentlich immer) nicht angebracht. Es kommt immer auf die individuelle Umsetzung an.

        Man kann den Leuten alles mögliche verkaufen wollen und alles hochjubeln, oder man erstellt ehrliche Inhalte und bleibt transparent. Bei letzterem habe ich auch kein Problem mit Affiliatelinks.

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  2. Danke Peer für diesen Artikel. Ich finde ja, dass Du selbst das beste Beispiel dafür bist, dass man das verfolgen sollte, was einem liegt und dass man nicht jedem Trend hinterherlaufen sollte. Wie lange blogst Du schon? Ich vermute, dass Teil Deines Erfolges ist, dass Du regelmäßig hochwertige Texte lieferst und das sehr unaufgeregt, dafür aber zuverlässig.

    Dein Artikel kam gerade zur rechten Zeit. Ich überlege auch, wie ich mich weiter mit meinem Kinderwunsch Blog aufstellen soll. Deine Gedanken finde ich hilfreich.

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    • Hallo Silke,
      ich blogge hier seit 2007. Ja, es muss einem Spaß machen und man darf nicht auf den kurzfristigen Profit schauen, sonst wird es nichts langfristiges. Wobei da jeder sicher auch seine eigene Herangehensweise hat.

      Der Artikel von David beinhaltet auf jeden Fall einige interessante Denkanstöße.

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  3. Hey David,

    Danke für den Blogpost! Gerade aktuell, scheint wirklich jeder seine Inhalte unbedingt als Video veröffentlichen zu müssen. Egal ob sinnvoll oder nicht. “Nicht alles ist als Video besser” trifft es da perfekt auf den Punkt.

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    • Typischer Trugschluss. Waaas YouTube ist im Trend, Instagram läuft… na und? Was es bringt es dir für DEIN Business? Wie kannst DU es sinnvoll nutzen? Für Videos gilt dasselbe. Einfach ein Video auf die Website zu klatschen – wem hilft das?

      Habe immer wieder Kunden, die blind solchen Trends hinterherlaufen. Dabei ist die wichtigste Frage doch, was im eigenen Einzelfall sinnig erscheint und einen weiterbringt. Wenn der Grund-Content nicht stimmt, warum sollte ein Video alles verändern? Und wenn der Text eben ein hochwertiger Text ist, warum sollte er automatisch als Video funktionieren oder warum sollte ein Video ihn nun so sinnvoll erweitern.

      Fragen über Fragen, die man sich stellen sollte, bevor man alles zu einem Video macht.

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      • Es ist bei mir auch immer ein Abwägen, was lohnt sich direkt und was vielleicht indirekt. Videos hochladen lohnt sich für mich nicht wirklich. Da kommt direkt kaum was rum. Aber als Ergänzung für meine Artikel sind diese sehr gut.

        Manchmal muss man erstmal Dinge ausprobieren und schauen, wie sie sich entwickeln. Dann kann man erst entscheiden, ob sich etwas lohnt oder nicht.

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  4. Ich stimme voll zu. Gerade, dass Videos ihre eigene Zielgruppe haben und es nicht immer sinnvoll ist, eins einzubinden. Vergessen wohl viele..

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