Wie du Web-Texte erstellst, aber richtig!

Wie du Web-Texte schreibst, aber richtig! - Neue Artikelserie„Content is king!“

Eigentlich kann ich es nicht mehr hören. Aber genau dieses so oft angeführte Zitat aus den Bereichen Online Marketing, Suchmaschinenmarketing und eben Content Marketing entspricht absolut und nach wie vor der Wahrheit.

Content Marketing ist vom Buzzword zum Business aufgestiegen und beschreibt unter anderem die Tatsache, dass der Inhalt und damit insbesondere der Text einer Webseite der mit Abstand wichtigste Ranking-Faktor in Suchmaschinen ist.

In unserer neuen Artikelserie „Wie du Web-Texte erstellst, aber richtig“ werden wir euch in den kommenden Wochen mit interessanten Informationen rund um das Thema Schreiben versorgen. Aber zunächst sollt ihr erfahren, warum wir deinen und unseren Texten eine so große Bedeutung zumessen.

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Der Grund, warum deine Texte so wichtig sind

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Texte sind neben Bildern, Grafiken und Videos ein Teil des Contents deiner Webseite. Dabei macht der Text in in der Regel den größten Teil aus. Täglich durchstreifen wir das Netz auf der Suche nach Informationen über Produkte und Dienstleistungen, den neuesten Nachrichten, beim Shoppen oder einfach zum Zeitvertreib mit lustigen oder informativen Texten. Weil das Erstellen einer Webseite immer leichter wird und daher die Zahl der nutzlosen Angebote rapide ansteigt, prüfen wir vor tatsächlicher Nutzung einer Webseite deren Informationswert. Und dieser Informationswert besteht hauptsächlich im Content.

Um zu ergründen, warum deine Texte so wichtig sind, müssen wir uns mit dem Leseverhalten von Internetnutzern beschäftigen. Wie funktioniert also das Lesen im Internet? Zur Beantwortung dieser Frage denken wir nun einfach einmal an unser eigenes Leseverhalten.

Lesen ist nicht immer gleich lesen.

Lerne den Unterschied zwischen sequentiellem und selektivem Lesen

Nehmen wir einen guten Krimi und eine Gebrauchsanleitung. Stellen wir da einen Unterschied beim Lesen fest?

Ich denke schon. Während ich den spannenden Krimi geradezu verschlinge und abends kaum aus der Hand legen kann, werde ich eine Gebrauchsanleitung in der Regel nur überfliegen. Warum das so ist? Weil wir bei beiden Texten zwei völlig unterschiedliche Ziele verfolgen. Den Krimi möchte ich lesen, verstehen und verarbeiten. Deshalb lese ich jedes Wort, Seite für Seite. Diese Art der Lesetechnik bezeichnet man auch als sequentielles oder aufeinander folgendes Lesen.

Eine völlig andere Lesetechnik kommt beim Lesen der Gebrauchsanweisung zum Einsatz. Ich bin auf der Suche nach konkreten Informationen, Schlüsselbegriffen, überfliege die Inhaltsangabe, dann die Seiten des entsprechenden Kapitels. Erst, wenn ich an der relevanten Stelle im Kapitel angelangt bin, werde ich den Text genauer lesen. Diese Lesetechnik bezeichnet man als selektives oder auswählendes Lesen.

Wer Texte verfasst, sollte unbedingt wissen, welche Technik sein Leser verfolgt und wie der Leser die Texte wahrnimmt. Beide genannten Lesetechniken erfordern einen grundlegend anderen inhaltlichen und formalen Textaufbau.

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Der Grund, warum Online-Lesen eine Extremform des selektiven Lesens ist

Lesen im Internet unterscheidet sich sehr stark vom Lesen in anderen Medien.

Die gute Nachricht: Untersuchungen haben gezeigt, dass rund 80% der Internet-Nutzer Texte nicht schrittweise, also sequentiell, sondern selektiv lesen. Diese Erkenntnis erspart uns schon einmal eine ausführliche Analyse unserer Leser. Sehr gut.

Bedeutet also: Im Internet lesen wir quer. Wir überfliegen. Wir scannen. Sind ständig am Suchen. Millionen von Webseiten konkurrieren um unsere Aufmerksamkeit. Um die Flut an Informationen zu reduzieren, filtern wir nur die für uns wichtigen und relevanten Informationen heraus. Und zwar in extremster Form, um binnen kurzer Zeit den Informationswert einer Webseite für uns bestimmen zu können.

Finden wir innerhalb weniger Sekunden nicht, wonach wir suchen, verlassen wir die Webseite. So machen wir das mit zahllosen Webseiten. Wir scannen, finden die für uns besten Informationen und erst, wenn wir uns einen ausreichenden Überblick im Netz verschafft haben, verweilen wir auf einer Seite und lesen sie wirklich.

Warum wir online selektiv lesen, liegt doch auf der Hand: Es ist im Vergleich zum Lesen in anderen Medien anstrengender, langsamer, ermüdender, umfangreicher und aufgrund der schier endlosen Informationsangebote zeitraubender. Beim Lesen im Netz klicken wir ständig auf Hyperlinks, scrollen durch Webseiten, laden Dateien herunter, schreiben E-Mails oder verfolgen die letzten Sekunden eines Angebotes bei eBay.

Wir surfen durch das Netz, sind permanent aktiv, in Bewegung. Das Lesen eines umfangreichen, unstrukturierten Textes behindert diese Aktivität. Deshalb scannen wir, um die Zahl der zu lesenden Wort zu reduzieren. Trotzdem leiden unsere Augen beim Lesen im Netz mehr als beim Lesen auf gedrucktem Papier. Wir lesen langsamer und das Lesen an sich ist ermüdender und anstrengender. Und die Konkurrenz zur Ablenkung ist groß. Riesengroß.

Und genau deshalb sind gute Texte so unendlich wichtig!

Was du von unserer neuen Artikelserie erwarten kannst

Online lesen wir also selektiv. Extrem selektiv. Und weil unsere Zeit und die unserer Leser kostbar ist, müssen wir ihnen Texte präsentieren, die mehr als irgendwo sonst leicht scan- und erfassbar sind.

Was das für das erstellen eurer Web-Texte bedeutet, für Struktur, Inhalt, Aufbau, SEO und wie euch das Schreiben leichter, schneller und effizienter von der Hand geht, das erzählen wir euch in unserer neuen Artikelserie „Wie du Web-Texte erstellst, aber richtig!“:

Teil 1: Wie du einen erfolgreichen Text schreibst

Teil 2: Wie man eine unwiderstehliche Überschrift schreibt (Teil 1/Teil 2)

Teil 3: Wie du gute Geschichten erzählst

Teil 4: Der Grund, warum der Längste nicht immer der Beste ist

Teil 5: Lerne jetzt die wichtigsten SEO-Basics fürs Schreiben

Teil 6: Wie man Zeit zum Schreiben findet – 10 Tipps aus einem überfüllten Leben

Teil 7: Wie du endlich mit 10 Fingern tippen lernst

Teil 8: Wie du Schreibblockaden überwindest

Teil 9: Der Grund, warum dich Perfektion beim Schreiben ausbremst

Teil 10: Entdecke jetzt die besten Tools und Ressourcen für Texter und Blogger

Freut euch auf praktische Infos für gutes Web- und Blog-Writing. Setzt es um und macht eure Leser glücklich und euch noch erfolgreicher!

Stay tuned!

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17 Gedanken zu „Wie du Web-Texte erstellst, aber richtig!“

  1. Hallo Susann,
    ein sehr wichtiges Thema für das Web-Texting. Ich bin schon gespannt, was deine Ergebnisse zeigen werden und freue mich auf die Artikel.
    Ich selbst bin ebenfalls davon überzeugt, dass wir Online von einer enormen Selektion seitens des Lesers ausgehen müssen und wir uns beim Verfassen von Content darüber immer im Klaren sein sollten. Denke, dass der Vergleich mit dem Krimi ein guter Ansatz ist. Spannend & ergreifend, aber gleichzeitig einfach begreiflich sind Stichpunkte, die ich für sehr wichtig halte!

    Gruss Michael

    Antworten
  2. Sehr wichtiges Thema. Wie ein Text geschrieben sein sollte, hat vor allem mit seinem Zweck zu tun. Auch im Internet. Freue mich auf die Serie.

    Antworten
  3. Da freue ich mich schon darauf, weil das eine große Schwäche von mir ist gute Texte zu schreiben. Selbst wenn ich mir Mühe gebe, wird das nichts. Ich hoffe diese Artikelserie wird mein Schreibverhalten verbessern.

    Antworten
  4. Guter Einstieg in die Thematik. Ich bin sehr auf die Artikelserie gespannt. Ich glaube Tipps zum Artikel schreiben kann man nicht genug bekommen. ;-)
    Gruß,
    Kay

    Antworten
  5. Dann bin ich mal gespannt was an Neuigkeiten aus dem Bereich zu lesen sind, denn die pauschalen Aussagen wie “Content is king!” werden langsam langweilig …

    Antworten
  6. Da bin ich auch mal ganz schwer gespannt was uns da erwartet. Vor allem auf Teil 7 freue ich mich denn obwohl ich als Texterin kaum was anderes mache als tippen ist das mit den 10 Fingern einfach nicht drin.

    Antworten
  7. Hallo Susan,

    vielen lieben Dank für diese tolle Artikelserie, ich konnte einiges an Tipps für mich mitnehmen. Mich würde noch interessieren, wie ihr eure tollen Textgrafiken erstellt. Macht ihr das mit einem Onlinetool, oder mit einem Grafikprogramm?

    LG
    Birgit

    Antworten
  8. Hallo Susann,

    tolle Artikelserie die mich wirklich weiter gebracht hat. Es wird von Artikel zu Artikel besser !

    vielen Dank und liebe Grüße

    Janusz

    Antworten
  9. Finde ich echt klasse, dass du hier so einen Mehrwert für deine Leser gibst. Man kann aus deinen Blogs eine Menge lernen und für sein eigenes Projelt umsetzen. Vielen Dank dafür

    Antworten
  10. Hallo,

    wie kann man festlegen, dass das Content teilweise im RSS Feed erscheint? Wie kann ich einstellen, dass nicht nur die Überschriften eingestellt sind?

    Antworten
  11. Vielen Dank für die wertvollen Tipps in diesem Artikel.
    Klar fällt es oft schwer beispielsweise auf Nischenseiten Texte zu Produkten zu schrieben, worüber man sich kaum auskennt und es vielleicht auch gar nicht wirklich viel zu berichten gibt.
    Daher helfen mir die Tipps wirklich weiter.
    Danke und LG

    Antworten

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