5 wichtige Tipps für den Domain-Wechsel, um Ranking- und Traffic-Einbrüche zu vermeiden!

5 Tipps für den Domain-WechselEin Domain-Wechsel kann mit der Zeit durchaus notwendig und sinnvoll werden, bringt aber ein paar Herausforderungen und Risiken mit sich.

Wann man bei der eigenen Website über einen Domainwechsel nachdenken sollte und auf was man dabei achten muss, erfahrt ihr im Folgenden.

Zudem berichte ich über meine eigenen Erfahrungen.

Meine Domain-Wechsel Erfahrungen

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Als ich mich für einen Domain-Wechsel bei einer meiner erfolgreichsten Nischenwebsites entschieden habe, war ich schon etwas besorgt. Diese bringt mir gute dreitstellige Einnahmen im Monat und natürlich hatte ich Angst, dass diese einbrechen würden, wenn der Wechsel der Domain nicht klappt.

Deshalb habe ich mich vorher auch sehr intensiv informiert und penibel die einzelnen Schritte vorgenommen. Leider ist Google bei so etwas nicht gerade schnell und so musste ich lange Zeit warten, um das Ergebnis des Domain-Wechsels beurteilen zu können.

Der Wechsel der Domain verlief aber positiv und so bringt mir die Website auch weiterhin gute Einnahmen.

Wann macht ein Domain-Wechsel Sinn?

Unter Domain-Wechsel verstehe ich allein den Austausch der Domain. Die Website selbst ändert sich nicht und es gibt auch keinen Umzug zu einem anderen Hoster. Es wird also lediglich die alte Domain gegen die neue Domain getauscht.

Das klingt nicht kompliziert, birgt aber einige Risiken. Schließlich kennt Google die eigene Website unter der alten Domain und wenn wir nicht die richtigen Maßnahmen vornehmen, dann denkt Google die Website gibt es nicht mehr und sieht die neue Domain als komplett neue Website an. Das würde starke Ranking-Verluste und damit auch Trafficeinbußen bedeuten.

Damit es soweit nicht kommt, gebe ich im Folgenden 5 wichtige Tipps, die ihr bei einem Domain-Wechsel beachten solltet.

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Warum ein Domain-Wechsel Sinn machen kann

Warum sollte man überhaupt die Domain wechseln? Schließlich ist es doch nicht mehr so wichtig, wie die Domain lautet. Für die Rankings* in Google spielt diese kaum noch eine Rolle und es zählen ja vor allem die Inhalte.

Das ist grundsätzlich richtig und deshalb sollte ein Wechsel der Domain auch gut überlegt sein. Aber es gibt Situationen, in denen das durchaus notwendig und sinnvoll ist.

Wenn man z.B. den Firmennamen ändert und der alte Name in der Domain steckt, sollte man über einen Wechsel nachdenken. Ebenso kann es rechtliche Gründe geben, wenn es z.B. Probleme mit einer anderen Marke gibt. Auch dann ist so ein Wechsel selten zu vermeiden.

Nicht zuletzt kann sich mit den Jahren einfach der inhaltliche Schwerpunkt so stark ändern oder die alte Domain zu eng/limitiert gewählt worden sein, dass ein Domainwechsel Vorteile bringt.

Ein Domain-Wechsel ist allerdings nicht ohne Risiko und dauert seine Zeit. Deshalb solltet ihr die neue Domain sehr gut wählen und sicherstellen, dass diese dann auf lange Sicht die richtige ist.

5 Tipps für den Domain-Wechsel

Um den Domainwechsel möglichst ohne Rankingverluste und Traffic-Einbußen durchzuführen, gebe ich im Folgenden 5 Praxis-Tipps, die ihr beachten solltet. Eine neue Domain solltet ihr natürlich bereits registriert haben.

  1. Weiterleitung

    Wenn die alte Domain noch in eurem Besitz ist, dann ist es sehr wichtig eine Weiterleitung von der alten auf die neue Domain einzurichten. Doch macht dies nicht einfach in den Hosting*-Einstellung eures Hosters, sondern nutzt dafür die .htaccess-Datei auf eurem Server/Webspace.

    Mit dem folgenden Code richtet ihr eine Weiterleitung ein. Natürlich müsst ihr die Domainnamen für euren Fall anpassen:

    RewriteEngine On
    RewriteCond %{HTTP_HOST} (www\.)?alte-domain.de
    RewriteRule (.*) http://www.neue-domain.de/$1 [R=301,L]
    

    Es gibt noch andere htacess-Zeilen, die für diesen Zweck empfohlen werden. Hier hängt es vom Hoster und den Einstellungen auf eurem Server ab, was funktioniert.

    Wenn es gar nicht funktioniert, dann solltet ihr euch an euren Hoster wenden, der euch dabei sicher weiterhelfen kann. Auf jeden Fall solltet ihr testen, ob eure Homepage, aber auch die Unterseiten korrekt weitergeleitet werden.

  2. Google Search Console

    Anschließend gilt es Google über die Umstellung der Domain zu informieren. Dazu geht ihr in die Google Search Console, in der eure alte Domain bereits hinterlegt ist.

    Hier legt ihr auch die neue Domain an und geht danach bei der alten Domain auf das Zahnrad oben rechts und klickt dort auf “Adressänderung”. Die folgenden 4 Schritte müsst ihr nun durchgehen und dann ist auch dieser Schritt abgeschlossen.

  3. Interne Links

    Nun geht es an die Feinarbeit. Solltet ihr interne Links auf eurer Website mit der alten Domain eingebaut haben, solltet ihr diese ändern und die neue Domain dort eintragen. Bei sehr großen WordPress-Websites empfielt es sich ein Plugin wie “Search and Replace” zu nutzen, wo man direkt in der Datenbank die alte gegen die neue Domain austauschen kann (vorher ein Backup der Datenbank machen!).

    Achtet darauf, dass nicht in irgendwelchen anderen Plugins ebenfalls die alte Domain hinterlegt ist. So muss man z.B. bei Sitemap-Plugins die kompletten Daten neu generieren lassen.

    Und auch im CMS selbst muss manchmal die Domain geändert werden. Das ist z.B. bei WordPress der Fall, wo unter “Einstellungen > Allgemein” die Domain geändert werden muss.

  4. Backlinks*

    Sinnvoll und nützlich ist es auch die Backlinks von anderen Websites anzupassen, soweit das möglich ist. Gerade bei wichtigen Backlinks sollte man die Betreiber der Websites anschreiben

    Das Gros der Backlinks wird man aber nicht ändern können, aber das ist auch nicht unbedingt notwendig. Google kann die Backlinks schon recht gut zuordnen und damit bleibt auch deren Wirkung erhalten.

    Dennoch sollte man nach dem Wechsel für neue Backlinks sorgen, um auch für die neue Domains eine Reihe von Backlinks zu haben.

  5. Rankings

    “Fire and Forget” ist hier sicher nicht die richtige Methode. Stattdessen gilt es die Umstellung zu überwachen. Mit Ranking-Tools, wie Sistrix, XOVI* oder anderen, kann man die Rankings der alten und der neuen Domain überwachen und schauen, was damit passiert.

    Auf jeden Fall sollte man erstmal nicht in Panik verfallen, denn die Rankings werden kurz einbrechen, bevor sie wieder steigen. Vorübergehend wird es sogar doppelte Rankings geben.

    Im Idealfall sollte die neue Domain ungefähr auf die alte Rankings zurückkommen, auch wenn es bei so einem Domainwechsel immer auch kleine Verluste geben kann.

Wie lange dauert ein Domain-Wechsel?

Ach wäre das schön, wenn so ein Domainwechsel innerhalb von 24 Stunden vollzogen wäre. Leider ist Google bei solchen Sachen echt langsam, was sicher seine Gründe haben wird. Allerdings führt das dazu, dass man mit Sorgen vor dem Rechner sitzt und seine Rankings beobachtet.

Bis zu 3 Monate kann es nach Aussage von Experten und Google selbst dauern, bis alle Eigenschaften einer alten Domain auf eine neue Domain übertragen wurden. Das ist ein ganz schön langer Zeitraum und in dieser Zeit hat oft weder die alte, noch die neue Domains gute Rankings, so dass Trafficrückgänge wahrscheinlich sein.

Es macht also durchaus Sinn so eine Domainumstellung nicht gerade in die Hauptsaison des eigenen Business zu legen.

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Business Ideen
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13 Gedanken zu „5 wichtige Tipps für den Domain-Wechsel, um Ranking- und Traffic-Einbrüche zu vermeiden!“

  1. Stimmt, das Thema Domain-Wechsel ist nicht ohne und man kann da einiges kaputt machen. Wichtig ist, dass man die alte Domain nicht gleich wieder frei gibt, sondern noch 3-6 Monate mit den 301-Weiterleitungen auf die neue Domain weiterlaufen lässt.

    Erst wenn die neue Domain die Rankings auch stabil übernommen hat, kann man die alte Domain entsorgen, falls nötig.

    Meine Erfahrung deckt sich da mit deiner, hier beschriebenen, Vorgehensweise. Wenn man sich daran hält, dann klappt auch der Domainwechsel ohne größere Probleme.

    Antworten
    • Ich würde die alte Domain niemals entsorgen. Niemand kann garantieren dass jeder Backlink auf die neue Domain korrigiert wurde. Dadurch kannst du Rankingverluste haben. Dazu kommt dass die meisten Domains heute ja kaum noch was kosten.

      Einen

      Antworten
      • Deshalb schrieb ich ja “falls nötig”. Im Idealfall behält man diese Domain und lässt die alte per 301 auf die neue umleiten. Dauerhaft…

        Antworten
  2. Schade dass es keine tieferen Einblicke in Statistiken (Rankings, Einnahmen) gab. So bietet der Artikel leider nichts was nicht woanders schon ausführlichst beschrieben ist.

    Antworten
  3. Danke für diesen Artikel! Vor allem die Dauer des Wechsels war mir bisher nicht bewusst, das Projekt muss also deutlich eher umgesetzt werden als ich dachte

    Antworten
  4. auch meine erfahrung deckt sich mit dem hier beschriebenen – prozedere genau so…
    allerdings hat es bei mir nie 3 monate gedauert bis die umstellung / der wechsel positiv abgeschlossen war – das ging immer schneller.

    Antworten
  5. Super beschrieben!

    Genau so habe ich das damals auch gemacht. War mit meiner Domain nicht zufrieden und wollte das Projekt dann breiter Fächern.

    Habe dann die Domain auf die neue weitergeleitet und die Seite vorher mit einem Plug in 1:1 kopiert. Den redirect eingestellt, bei der search console alles eingestellt und nach ca 2 wochen waren alle rankings dann beim alten, mit der neuen domain.

    kann auch den youtube channel “online marketing novize” empfehlen. der hat zwei videos darüber wo es richtig gut erklärt bekommt und 1:1 nachmachen kann, das wird sicher dem ein oder anderen helfen

    Antworten
  6. Also wir haben auch grad um die 20% Rückgang. 1500 Zeilen 301 Weiterleitungen helfen jedoch alte und neue Seite gut miteinander zu verknüpfen. Ich hoffe die alte Seite verschwindet irgendwan aus dem Google-Index, da aktuell alte und neue Seite aktuell gemischt angezeigt werden …

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  7. Danke für den Artikel. Ein Domain Wechsel ist kein Spaß. Also direkt man anfang das richtige Domain aussuchen :)

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  8. Ich bin seit einiger Zeit auch am überlegen 2 meiner Domains umziehen zu lassen, mein größtes Dilemma wären hier die Backlinks. Aber wie du im Artikel schon erwähnt hast, erkennt Google diese auch. Trotzdem sieht nicht spaßig aus das Ganze xD

    Am besten man wählt von Anfang an, ein optimalen Domain-Namen und gut ist.

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  9. Sehr verständlich beschrieben. Schönen Dank. Damit hat bei mir die Änderung sofort funktioniert. Da ist beim Umzug der Webseite auch gleich paar alte Unterseiten gelöscht habe, habe ich zusätzlich das Plugin 404 to start aktiviert, damit Besucher nicht auf die Fehlerseite geleitet werden, sondern auf die Startseite.

    Der Traffic bleibt bisher konstant. Wie es langfristig aussehen wird, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

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