Bereit fürs Homeoffice? 5 Tipps und eure Meinung

Bereit fürs Homeoffice? 5 Tipps und eure MeinungIst es egal wo man arbeitet? Das ist sicher unterschiedlich. Während manche ein richtiges Büro brauchen, kommen andere sehr gut im Homeoffice zurecht.

Ich selber habe bereits Erfahrungen im Homeoffice, als auch im externen Büro sammeln dürfen und kenne die Vor- und Nachteile.

In diesem Artikel werte ich eine Umfrage dazu aus, schildere meine Erfahrungen und gebe Tipps für dein Homeoffice.

Bereit fürs Homeoffice?

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Wer sich selbständig macht, hat nicht immer genug Geld, um sich ein externes Büro leisten zu können.

Gerade für Selbständige im Netz ist es aber auch nicht unbedingt notwendig, da Tisch, Stuhl und PC im Grunde reichen, um zu arbeiten.

In vielen Fällen darf man von zu Hause arbeiten. Dabei stellt sich allerdings oft die Frage, ob man zu Hause auch wirklich gut arbeiten kann. Es gibt viele Ablenkungen und da leidet bei manchen Motivation und Disziplin.

Deshalb habe ich vor einer Weile eine Umfrage gestartet, in der es genau um diese Frage ging.

Wer kann im Heimbüro arbeiten?

An der Umfrage haben fast 200 Leser von Selbständig im Netz teilgenommen.

Kannst du im Heimbüro arbeiten?

  • Ja, das funktioniert sehr gut. (45%, 89 Stimmen)
  • Ich würde gern zu Hause arbeiten. (29%, 58 Stimmen)
  • Nein, das hat für mich nicht funktioniert. (16%, 32 Stimmen)
  • Ich habe es noch nicht probiert. (9%, 18 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 197 (1 Stimmen)

Fast die Hälfte der Teilnehmer (45%) hat angegeben, dass es für sie kein Problem ist im Homeoffice zu arbeiten. Es funktioniert sehr gut, was ich grundsätzlich über die fast 9 Jahre, die ich selber im Homeoffice gearbeitet habe, ebenfalls sagen kann.

Bei mir hat es ein paar Wochen/Monate gedauert, aber dann konnte ich mit der Ablenkung daheim sehr gut umgehen und einen richtigen Arbeitstag einhalten. Dabei hat mir aber sicher geholfen, dass ich mir wirklich ein eigenes Zimmer als Büro in meinem Haus eingerichtet habe.

Immerhin 29% der Umfrageteilnehmer würde gern zu Hause arbeiten, wobei hier nicht klar wird, ob diese angestellt und damit unzufrieden sind, oder ob es sich um angehende Gründer handelt, die vorhaben im Heimbüro zu arbeiten. Klar ist allerdings, nicht jeder ist für das Heimbüro geschaffen und manche stellen es sich einfacher vor, als es ist.

Das mussten 16% der Teilnehmer bereits erfahren, bei denen es nicht funktioniert hat im Heimbüro zu arbeiten. Das kann viele verschiene Gründe haben, unter anderem die Ablenkung durch private Dinge oder auch die problematische Trennung von Freizeit und Berufsleben.

9% haben noch keine Erfahrungen sammeln können.

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5 Tipps für das Heimbüro

Auch wenn ich mittlerweile in ein externes Büro umgezogen bin und die Trennung von Beruf und Privatleben damit besser funktioniert, blicke ich zufrieden und gern auf meine (Arbeits-)Zeit daheim zurück.

Ich habe ein wenig gebraucht, um mich an einen strikten Arbeitstag im Heimbüro zu gewöhnen. Zu Beginn kam es doch mal vor, dass ich Mittag im Wohnzimmer vor dem TV gemacht habe und dann nicht wieder hochkam. Aber das war nach ein paar Monaten kein Problem mehr.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich die folgenden 5 Tipps an alle geben, die im Homeoffice arbeiten wollen:

  1. Klare Trennung
    Meine größte Herausforderungen bei der Arbeit im Heimbüro war die Trennung von Beruf und Privatleben. Wenn man diese beiden Welten so nah beieinander hat, fällt es vielen schwer abzuschalten und richtig Feierabend zu machen.

    Lange Zeit fand ich das gut, da ich nachmittags bei der Familie war und Abends nochmal arbeiten konnte. Allerdings habe ich nicht so gut abschalten können und immer gedacht, dass ich doch auch noch was machen könnte, statt auf der Couch zu sitzen.

    Dabei ist Freizeit für Selbständige sehr wichtig und sollte nicht unterschätzt werden.

    Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein separater Raum, der dann wirklich nur als Büro benutzt wird. Wer stattdessen im Wohnzimmer eine Arbeitsecke hat, wird es noch viel schwerer haben privates und berufliches zu trennen.

  2. Feste Arbeitszeiten
    Ein großer Vorteil eines Heimbüros liegt in der Flexibilität. Man kann einfach und schnell zwischen Privat- und Berufsleben wechseln, was dazu geführt hat, dass ich meine Kinder in der Selbständigkeit viel mehr gesehen habe, als noch in der Zeit, als ich angestellt war.

    Aber diese Flexibilität hat auch Nachteile. Viele finden im Homeoffice keinen richtigen Feierabend oder können sich nicht dazu aufraffen früh loszulegen.

    Es ist sehr zu empfehlen einen richtigen Arbeitstag einzuführen, um zu bestimmten Uhrzeiten spätestens mit der Arbeit loszulegen. Bei mir war das relativ einfach, da die Kinder schon immer früh raus mussten und ich da natürlich ebenfalls aufgestanden bin.

    Mit dem Feierabend habe ich mich da deutlich schwerer getan, aber irgendwann erkannt, dass auf Dauer 14 Stunden Tage nicht gut sind.

  3. Gute Ergonomie
    Als Selbständiger im Netz braucht man nicht wirklich viele Einrichtungsgegenstände im Heimbüro. Dennoch sollte man dabei nicht am falschen Ende sparen.

    So kommt dem Tisch und dem Stuhl eine hohe Bedeutung zu. Wer täglich 8 oder mehr Stunden im Sitzen arbeitet, sollte einen guten Bürostuhl und einen passenden Schreibtisch nutzen. Auf Dauer schädigt man seine Gesundheit mit dem Hocker am Esstisch.

    Ebenfalls wichtig ist ausreichendes Licht, um seine Augen nicht zu überanstrengen. Und wer bei der Arbeit aus dem Fenster schauen kann, tut sich auch einen Gefallen.

  4. Technik
    Neben den genannten Büromöbeln braucht man als Selbständiger im Netz natürlich einen Computer. Dabei habe ich immer darauf geachtet gute und moderne Technik zu haben.

    Man muss sicher nicht jedes Jahr einen neuen PC kaufen, aber man sollte sich auch nicht mit einem 10 Jahre alten Rechner herumschlagen, nur weil dieser noch läuft.

    So lege ich bei meiner Büro-Technik immer Wert auf Schnelligkeit und wenig Wartezeiten. Dazu ist vor allem viel Arbeitsspeicher und eine SSD-Festplatte mittlerweile wichtig. Aber natürlich sollten auch die anderen Komponenten dazu passen. Eine 500 Euro Grafikkarte muss es dagegen nicht sein.

    Ebenfalls sehr wichtig für mich sind meine beiden Monitore. Diese sollte fehlerfrei funktionieren und groß genug sein (mindestens 24 Zoll). Das schont die Augen und erleichtert mir sehr die Arbeit.

    Von vielen unterschätzt wird die Tastatur. Aber wer wie ich jeden Tag tausende Wörter eintippt, sollte hier besonders auf Qualität achten.

  5. Organisation
    Zu guter Letzt muss man als Selbständiger im Heimbüro ein guter Organisator sein. Familie, Kinder, Verwandte und Freunde verstehen oft nicht, dass es einen Unterschied zwischen “zu Hause” und “im Heimbüro arbeiten” gibt. Das muss man deutlich kommunizieren und Grenzen ziehen.

    Meine eigenen Erfahrungen mit meiner Familie sind dahingehend sehr positiv, da vor allem meine Frau sehr verständnisvoll war.

    Herausforderungen wie Ferien oder ähnliches gibt es natürlich immer mal wieder, aber nach einer Weile verstehen es die meisten, dass man arbeitet.

Wie sind eure Erfahrungen im Homeoffice und welche Tipps könnt ihr Gründern geben?

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