Bereits seit geraumer Zeit wird darüber spekuliert, ob und wann Facebook Google, dem Platzhirschen im Bereich der Internetwerbung, Konkurrenz macht.
Der Suchmaschinengignat verdient mit AdWords Milliarden, wirkliche Alternativen gibt es nicht. Facebook hätte als einer der wenigen immerhin das Zeug dazu dem Marktführer ernsthaft Paroli zu bieten.
Mit Atlas (benannt nach nichts weniger als einem Titan aus der griechischen Mythologie) hat Facebook im September 2014 einen ersten wesentlichen Schritt in diese Richtung unternommen.
Nachdem Mark Zuckerberg zuvor das brachliegende Projekt von Microsoft gekauft hatte, will er mit der neuen Werbeplattform vieles besser machen als Erzrivale Google. Und er will ein Stück vom Kuchen abhaben. Ein größeres, als es mit Facebook allein zu haben wäre.
Wird Facebook noch wichtiger werden oder treten andere Social Networks in den Vordergrund?
5 Social Media Experten geben unter anderem dazu ihre Prognose ab und geben Tipps, wie man in 2015 mehr Erfolg in den diversen Social Networks haben kann.
Zudem listen sie ihre Lieblings-Networks auf.
Am Ende des Artikels gibt es dann noch eine Umfrage. Ich freue mich, wenn ihr zahlreich daran teilnehmt.
Immer wieder versuchen soziale Netzwerke unterschiedlichster Couleur das Internet zu erobern. Nur von den wenigsten nimmt eine signifikante Anzahl an Internetnutzern überhaupt Notiz.
Hin und wieder gelingt es einem Angebot jedoch wahrgenommen zu werden. Derzeit ist es wieder soweit. Ello ist in aller Munde.
Wer und was steckt hinter dem geheimnisvollen Netzwerk, das wahlweise als Anti-Facebook oder Facebook-Killer, in jedem Fall aber als Alternative zum weltweiten Marktführer bezeichnet wird?
Wer heute im Internet vertreten ist, der ist dies nicht mehr zwangsläufig mit einem eigenen Internetauftritt. Viele Gastronomiebetriebe beispielsweise sparen sich diesen und nutzen ausschließlich Facebook zur Präsentation und Kommunikation. Und wer dennoch Wert auf einen eigenen Internetauftritt legt, der nutzt Facebook, Instagram und Twitter gerne zusätzlich.
Wer soziale Netzwerke richtig einsetzt, der darf sich über einen gehörigen Besucherschub freuen. Einige redaktionelle Internetangeboten verzeichnen bereits heute mehr Besucher von sozialen Netzwerken als von Suchmaschinen.
Ein Erfolgsrezept ist der großzügige Einsatz von Bildern. Posts und Tweets, deren Inhalte durch passende Fotos unterstrichen werden, erzielen nachweislich mehr Klicks als reine Textbeiträge. Angebote wie Flickr, Instagram und Pinterest können gar nicht ohne, weil sie das Bild gleich in den Mittelpunkt stellen.
Doch so einfach wie es klingt, ist es dann doch nicht. Das Recht am Bild bringt Social-Media-Manager gehörig ins Schwitzen. Denn wer sich dazu entschließt Bilder auf seinen Social-Media-Kanälen zu veröffentlichen, der benötigt dafür ausdrücklich die Genehmigung des Urhebers.
Die verschiedenen Gesetze, die gemeinsam das inoffizielle Bild- bzw. Fotorecht formen, kennen keine Ausnahmen für den Einsatz innerhalb sozialer Netzwerke. Demnach gelten auch hier die bisherigen Bestimmungen, was spätestens im Zusammenspiel mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter zur explosiven Mischung wird.