So viel Geld verdienen normale YouTuber – Realistische Beispiele und interessante Einblicke

So verdienen YouTuber Geld - Beispiele und VerdienstrechnerYouTube ist immer noch auf Wachstumskurs und viele träumen davon großes Geld mit eigenen Videos zu verdienen.

Im Folgenden schaue ich mir ein paar realistische Beispiele von YouTubern und ihren Einnahmen an. Dabei gehe ich der Frage nach, ob es möglich ist, von YouTube allein zu leben.

Zudem analysiere ich, auf was es wirklich ankommt, um gute Einnahmen zu erzielen.

So verdienen YouTuber Geld

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Ich will in diesem Artikel gar nicht auf die YouTube-Großverdiener eingehen, die sicher fast jeder schon kennt.

Bekannte Gesichter wie PewDiePie, Gronkh und Co. machen angeblich Millionen mit ihren Videos.

Das ist zwar verlockend und auch ziemlich spannend, aber realitisch ist es für die allermeisten nicht. Zudem sollte man das nicht unbedingt als Maßstab nehmen, wenn man mit einem eigenen YouTube-Kanal anfängt. Da kann man eigentlich nur enttäuscht werden.

Deshalb habe ich mal Ausschau nach ein paar realistischen Einnahmenreports von YouTubern gehalten und auch den einen oder anderen interessanten Einblick gefunden.

Gabella
Der erste Einblick ist von einer amerikanischen YouTuberin, die insgesamt ganz gute Zahlen aufweisen kann. Zumindest, was die Abonnenten angeht:

  • 42.383 Abonnenten
  • 1.263.952 Videoaufrufe
  • 59 Videos
  • erstes Video im September 2015

Sie gibt an, dass sie im Schnitt pro 1.000 Videoaufrufen 75 Cent bis 1 Dollar einnimmt. Das deckt sich mit den Zahlen, die man immer wieder hört, wobei es hier natürlich Schwankungen gibt, wie sie auch selbst sagt.

Insgesamt hat sie hochgerechnet bisher rund 1.000 Dollar verdient, wobei dies durch AdBlocker aber wohl doch deutlich weniger ist. Denn natürlich werden nur Videoviews für die Werbung gerechnet, wo auch wirklich Werbung angezeigt wird.

Sie ist sich selber bewusst, dass man hohe zusätzliche Einnahmen durch Produktvorstellungen bzw. gesponserte Videos verdienen kann. Doch sie ist da sehr vorsichtig, da sie nichts vorstellen möchte, zu dem sie nicht auch 100% stehen kann.

Pro bezahltem Video könnte sie zwischen 20 und 120 Dollar nach eigenen Angaben einnehmen. Bei größeren Kanälen ist da natürlich deutlich mehr möglich.

Hier geht es zu ihrem Einnahmenreport.

Vexxed
Deutlich mehr Abonnenten hat dieser Kanal, welcher dagegen aber weniger Videos hat. Ein sehr interessanter Gegensatz. Schauen wir uns erstmal die Zahlen an:

  • 373.842 Abonnenten
  • 28.397.143 Aufrufe
  • 31 Videos
  • erstes Video im März 2016

Im Oktober 2016 hat der Betreiber 5.674,50 Dollar eingenommen, was nach seinen Aussagen ein sehr guter Monat ist. Davon stammen übrigens ca. 200 Dollar von YouTube Red, dem Abonnenten-Service, der in Deutschland noch gar nicht gestartet ist.

Insgesamt hat er mit seinen Videos bisher 26.288,04 Dollar rein über YouTube-Werbung verdient, was schon nicht schlecht ist.

Allerdings hat er große Schwankungen drin. Richtig viel bringt es, wenn mal ein Video viral geht. Aber meist sind die Einnahmen eher niedrig.

Der offizielle CPM (Einnahmen pro 1.000 Views) liegt bei 5,47 Dollar. Hier sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Dafür werden nur die Videoaufrufe gezählt, wo Werbung angezeigt und monetarisiert wurde. Also alle Videoaufrufe mit Adblocker oder wenn gar keine Werbung angezeigt wird, werden hier nicht gezählt.

Die realistischen Einnahmen pro 1.000 Views liegen bei 93 Cent. Also auch im bekannten Bereich.

Hier geht es zu seinem Einnahmenreport.

Mike and Lauren
Das dritte heutige Beispiel ist ein deutlich aktivierer Kanal, den ein Paar betreibt. Natürlich ebenfalls aus den USA.

  • 79.228 Abonnenten
  • 8.707.313 Aufrufe
  • 277 Videos
  • erstes Video im April 2014

Hier sind schon verhältnismäßig viele Videos erschienen, wobei die beiden zum Zeitpunkt des Videos gerade mal getestet haben, was tägliche Videos bringen.

Das hat sich wohl ausgezahlt, da es in dem Monat 1.138,56 Dollar waren. Seit den täglichen Videos liegen die Einnahmen bei ca. 45 Dollar pro Tag.

Das ist insgesamt deutlich mehr als vorher, als die beiden ungefähr 600 Dollar pro Monat eingenommen haben.

Die Einnahmen allein durch YouTube lagen bei ca. 2,25 Dollar pro 1.000 Views, was schon recht gut ist. Es hängt halt stark vom Thema der Videos ab.

Insgesamt ist auf jeden Fall ein Aufwärtstrend sichtbar.

Hier geht es zum Einnahmereport der beiden Backpacker.

Was sagen uns diese Zahlen?

Wie viel verdient ihr im Schnitt pro Monat auf YouTube?

  • Gar nichts (31%, 81 Stimmen)
  • Ich bin auf YouTube nicht aktiv. (27%, 72 Stimmen)
  • Unter 10 Euro (11%, 30 Stimmen)
  • Zwischen 10 und 50 Euro (8%, 21 Stimmen)
  • Mehr als 2000 Euro (7%, 19 Stimmen)
  • Zwischen 50 und 100 Euro (3%, 9 Stimmen)
  • Zwischen 1000 und 2000 Euro (3%, 8 Stimmen)
  • Zwischen 100 und 200 Euro (2%, 6 Stimmen)
  • Zwischen 400 und 700 Euro (2%, 6 Stimmen)
  • Zwischen 200 und 400 Euro (2%, 6 Stimmen)
  • Zwischen 700 und 1000 Euro (2%, 5 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 263 (1 Stimmen)

Als erstes muss man natürlich einschränkend sagen, dass das alles Beispiele aus den USA sind und deshalb nur bedingt auf den deutschen Markt übertragbar.

Dennoch zeigen die Beispiele, dass ordentliche Einnahmen durchaus möglich sind, aber davon leben können selbst viele US-Amerikaner nicht. Natürlich hängt es auch davon ab, was man für Ziele und Wünsche hat. Reich werden aber die allermeisten nicht damit.

Zumindest wird man nicht allein mit den YouTube-Werbeeinnahmen riesige Sprünge machen können. Sponsorend Videos sind da durchaus eine lukrative Option, aber das geht dann wieder auf Kosten der eigenen Unabhängigkeit und Transparenz ist nicht unbedingt immer auf YouTube gegeben, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Die Menge der Videos ist nur bedingt entscheidend für die Höhe der Einnahmen. Viel wichtiger ist, wie oft diese aufgerufen werden. Es gibt viele YouTuber, die tausende Videos haben, aber nur ein paar hundert Aufrufe pro Video. Da kommen dann trotz des hohen Aufwandes nicht viele Einnahmen zusammen.

Da lohnt es sich deutlich mehr, wenn man pro Video eine größere Reichweite hat und das schafft man vor allem mit Videos die besonders sind und aus der Masse herausstechen. Einen Nerv bei den YouTube-Zuschauern zu treffen hilft natürlich auch.

Regelmäßige Videos haben einen starke Auswirkung auf die Anzahl der Views und damit auch auf die Werbe-Einnahmen. Das überrascht nicht wirklich, da es ja im Grunde nur AdSense für Videos ist. Und bei Google AdSense ist dieser Zusammenhang zwischen Views und Einnahmen genauso stark.

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Fazit zum Geld verdienen mit YouTube

Man sollte sich nicht von den ständig im Rampenlicht stehenden YouTuber-Millionären blenden lassen. Das sind absolute Ausnahmen und auch wenn man gern so einen YouTuber als Vorbild haben kann, so sollte man halbwegs realistisch an die Sache herangehen.

Auf YouTube Geld zu verdienen ist nicht einfach und es braucht schon eine sehr große Reichweite und vor allem häufig geschaute Videos, um relevante Einnahmen zu erzielen.

Am besten funktioniert sicher eine Kombination aus regelmäßigen Videos und besonderen Inhalten, die viel Aufmerksamkeit erzeugen.

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10 Gedanken zu „So viel Geld verdienen normale YouTuber – Realistische Beispiele und interessante Einblicke“

  1. Das mit den gesponserten Videos ist leider schwer zu erreichen. Denn um so weit zu kommen, muss man ja erst eine große Reichweite aufbauen. Ist wie so oft im Leben: ist man mal oben, dann bekommt man alles nachgeschmissen. Aber der Weg dahin ist steinig und viele beißen sich vorher die Zähne dran aus.

    Natürlich kommt es bei den Einnahmen auf die Aufrufe an und nicht auf die Menge der Videos. Es kommt aber auch auf die Zielgruppe bei den Zuschauern an.

    Zudem spielt auch eine Rolle, ob die Aufrufe von einem Video kommen oder von mehreren. 1.000 Aufrufe für ein Video bringen meist mehr Geld als 1.000 Aufrufe durch 3 Videos. Keine Ahnung wieso, scheint aber bei mir so zu sein.

    Was mir auch auffällt ist, dass sich die Werbepreise offenbar reduzieren. Meine Aufrufzahlen steigen in Summe jedes Jahr an – logisch, kommen ja auch immer mehr Videos dazu. Aber die Einnahmen sind in Summe am sinken. Ich verdiene mit viel mehr Aufrufen viel weniger Geld jetzt. Entweder zahlen die Kunden schlechter, oder man wird verarscht. Nachprüfen können wir die Zahlen ja nicht.

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  2. Wieder einmal eine sehr interessante Zusammenfassung, die einige von ihrem Höllentrip herunterholen sollte. Hab schon Youtuber erlebt, die nach dem ersten 100k Video nicht mehr dieselben waren :D

    Meine Beobachtungen und Gespräche bestätigen etwas ähnliches. In Deutschland ist es meiner Meinung nach noch schwieriger in Youtube Fuß zu fassen als in den USA. Es gibt relativ viele Produzenten, aber der Free-TV Markt bei uns ist noch zu groß, sodass viele gar nicht ins Internet gehen um “kostenlos” zu konsumieren.

    Wenn man sieht, wer von seinen Youtube/Sozial Media Kanälen leben kann sind es meistens die, die sich dadurch eine gewisse Aufmerksamkeit geschaffen haben und dann Konzerte füllen, bzw. Seminare oder ähnliches anbieten.

    Selbst wenn man ständige Hits landet, könnte man mit diesen Skills vermutlich in anderen Branchen mehr verdienen (Werbebranche), als wenn man Youtube-Videos produziert.

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  3. Wir verdienen relativ wenig über “Abonnenten” Views – die besten Werte haben die Views der Nicht-Abonnenten zB. über die Views die über die Google Suche oder durch Einbindung auf externen Seiten reinkommen.

    Stammzuseher sind wahrscheinlich viel eher geneigt, auf “Überspringen” zu klicken da sie sofort zum gewohnten Content kommen wollen, als Zufalls-Zuseher.

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  4. Wow, das sind schon interessante Zahlen. Schön jemand zu finden der mal direkt über seine Youtube Einnahmen spricht. Gerade das Video von Vexxed war sehr aufschlussreich.

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  5. Coole Einblicke, Peer.

    Ich habe auf meinem YouTube Kanal Live gezeigt, wie ich es geschafft habe von einem YouTube Kanal mit über 80.000 YouTube Abonnenten, den Umsatz mit digitalen Informationsprodukten zu verdoppeln. War ne echt spannende Sache! :-)

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  6. Ich stehe noch sehr am Anfang bei YouTube, aber ich denke VideoMarketing hat eine große Zukunft und die Amis, sind uns noch einige Schritte voraus. Gerade im Bereich Affiliate Marketing ist noch sehr viel möglich schätze ich, wenn man sich so die großen Kanäle dort anschaut.

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  7. Ich hätte mir die Einnahmen durch Youtube viel höher vorgestellt. Nun weiß man ja nicht sie nicht alle Millionäre sind ;-).

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  8. Also meiner Meinung nach verdienen die Youtuber gutes Geld. Vor allem wenn man das mal auf die großen Kanäle mit mehr als 5 Millionen Abonnenten hochrechnet, kommt da schon eine große Summe zusammen.

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  9. YouTuber können definitiv Geld verdienen. Aber Videos zu erstellen, kostet auch enorm viel Zeit. Zudem Hardware notwendig ist, die nicht ganz günstig ist.

    Die guten YouTuber machen die Videos schließlich nicht am Handy. Und nachbereitet werden müssen die Videos ebenso.

    Wie meistens beim Geld verdienen, braucht es dazu auch auf YouTube Fleiß und Know How. Aber wer dazu bereit ist, hat eine Plattform mit extrem vielen Nutzern.

    VG
    Ronny

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