Wie viel Geld verdient man mit einem Newsletter pro Abonnent, Newsletter, Öffnung & Klick?

Wie viel Geld verdient man mit einem Newsletter pro Abonnent, Newsletter, Öffnung & Klick?Schon lange sind Newsletter unter Selbstständigen im Netz eine Geheimwaffe, um Geld zu verdienen, doch viele halten Newsletter für veraltet.

Das ist nicht so, denn auch heute noch erreicht man viele Menschen per Mail und das direkter und persönlicher, als mit vielen anderen Marketing-Maßnahmen.

In diesem Artikel gehe ich darauf ein, wie viel Geld man mit einem Newsletter pro Abonnent, Newsletter, Öffnung & Klick verdient und beantworten einige häufige Fragen.

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Wie kann man mit einem Newsletter Geld verdienen?

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Zu allererst stellen sich viele sicher die Frage, wie man überhaupt mit einem Newsletter Geld verdienen kann.

Dazu gehe ich vier wichtige Kennzahlen durch und analysiere, ob und wie man damit Geld verdienen kann.

Geld pro Abonnent verdienen?
Ein Newsletter besteht aus Abonnenten, die sich für diesen aktiv anmelden. Deshalb sind Abonnenten wichtig, denn je mehr man davon hat, um so eher sind zum Beispiel Sponsoren und Werbekunden bereit Geld auszugeben.

Je mehr Abonnenten, um so größer ist die potentielle Reichweite und deshalb sind die Abonnentenzahlen da oft ausschlaggebend.

Evtl. könnte man einen Newsletter in Kombination mit einem Crowdfunding, zum Beispiel über Patreon oder Steady, anbieten. Das wäre dann ein exklusiver Newsletter für Unterstützer und nur diese bekommen diesen. Dann würde man direkt Geld mit dem Newsletter verdienen.

Ansonsten verdient man aber nicht direkt mit Newsletter-Abonnenten Geld. Man bekommt also nicht automatisch einen Betrag X, nur weil man 1.000 oder 10.000 Abonnenten hat.

Aber viele Abonnenten sind natürlich die Basis, um Geld zu verdienen, denn je mehr Menschen den eigenen Newsletter empfangen und lesen, um so mehr kann man verdienen.

Dabei muss man aber immer auch beachten, dass Newsletter-Services Geld kosten und man bei mehr Abonnenten meist mehr ausgeben muss. Hier gilt es also effizient zu sein und das eine oder andere Spar-Angebot zu nutzen.

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Geld pro versendetem Newsletter verdienen?
Eine weitere wichtige Kennzahl sind die versendeten Newsletter. Versendet man nur alle 3 Monate mal einen Newsletter sind die Verdienstmöglichkeiten natürlich eingeschränkter, als wenn man jede Woche eine Mail an die Abonnenten versendet.

Auch pro versendetem Newsletter kann man meist nicht direkt Geld verdienen. Eine Ausnahme wären komplett gesponserte Ausgaben, die quasi nur Werbung enthalten und komplett vom Werbekunden/Sponsoren bezahlt sind. Es gibt einige Selbstständige, die hin und wieder neben den “normalen” Ausgaben so einen komplett bezahlten Newsletter versenden.

Das stellt das Vertrauen der Abonnenten aber schon auf eine harte Probe. Ich würde das nicht machen, da man dadurch doch schon sehr das Vertrauen der Empfänger aufs Spiel setzt.

Es gibt zudem die theoretische Möglichkeit Geld für einen exklusiven Newsletter zu verlangen, also z.B. ein Abo über 10 Mails für 10 Euro, aber das ist in der Praxis sehr schwierig und funktioniert nur selten.

In aller Regel verdient man also allein für das Versenden einer neuen Newsletter-Ausgabe noch kein Geld.

Geld pro Newsletter-Öffnung verdienen?
Versendete Newsletter allein bringen nichts, wenn diese nicht von den Empfängern geöffnet werden. Deshalb ist die Öffnungsrate eine sehr wichtige Kennzahl bei Newsletter-Verteilern.

Ein Newsletter mit 10.000 Abonnenten klingt toll, aber wenn nur 10% diesen dann auch öffnen und lesen, ist das eine effektive Reichweite von 1.000. Öffnen bei einem Newsletter mit 4.000 Abonnenten allerdings 60% jede versandte Mail, dann hat man eine effektive Reichweite von 2.400 Personen.

Eine direkte Möglichkeiten mit Newsletter-Öffnungen Geld zu verdienen gibt es allerdings ebenfalls nicht. Doch wie die Berechnungen oben zeigen, achten viele Sponsoren und Werbekunden neben der Reichweite, also der Abonnentenzahl, auch auf die Öffnungsrate. Je höher diese ist, um so eher sind Werbekunden bereit Anzeigen zu schalten.

Für eine hohe Öffnungsrate kommt es vor allem auf die Betreffzeile an, aber es gibt noch mehr Faktoren, die ich in meinem Artikel dazu ausführlich beschreibe. Eine hohe Öffnungsrate ist die Vorbereitung für den nächsten wichtigen Faktor.

Wie viel Geld verdient man mit einem Newsletter pro Abonnent, Newsletter, Öffnung & Klick?

Geld pro Klick verdienen?
Unser eigentliches Ziel ist es, dass die Abonnenten nach dem Öffnen auf Links im Newsletter klicken.

Das können Links zu eigenen Artikeln, zu fremden Websites und zu anderen Dingen sein. Idealerweise klicken sie aber auf Links, die es uns ermöglichen Geld zu verdienen. Damit sind die Klicks eine zentrale Möglichkeit zum Geld verdienen mit Newslettern.

So kann man in der Newslettermail z.B. eigene Produkte verlinken und besondere Angebote. So bewerbe ich mein Nischenseiten Aufbau-Ebook immer mal wieder im Newsletter und daraus entstehen regelmäßig Sales.

Aber auch das Affiliate Marketing eignet sich sehr gut für Newsletter. Pro Mail baue ich 1-2 Partnerprogramme ein, wobei ich hier nicht einfach nur ein Banner einbinde, sondern oft ein exklusives Angebot für die Abonnenten bereitstelle. Das funktioniert sehr gut.

Eine Menge Tipps zur Steierung der Klickrate im Newsletter habe ich bereits in einem Artikel ausführlich gegeben.

Wie viel Geld verdient man mit einem Newsletter pro Abonnent, Newsletter, Öffnung & Klick?

Newsletter-Serie nutzen

Neben den manuellen und jeweils aktuell erstellten Newslettern kann man auch eine automatische Serie von Mails vorbereiten, die dann per sogenanntem Autoresponder an die neu angemeldeten Empfänger gesendet werden. Z.B. jede Montag ein neuer Teil.

So könnte man z.B. 5 Tipps zum Thema XY in fünf einzelnen Mails jeweils ausführlich beschreiben und am Ende dieser Serie einen Kurs, ein eBook oder ein besonderes Affiliate-Angebot zum Thema XY bewerben.

Das funktioniert meist sehr gut, da man mit den kostenlosen Tipps schon eine Menge Vertrauen aufgebaut hat und wenn man am Ende noch ein spannendes Angebot mit eine guten Rabatt bereitstellt, werden viele dieses nutzen.

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Welche Einnahmequellen eignen sich optimal für Newsletter?

Es gibt viele Einnahmequellen, aber nicht alle eignen sich für den Newsletterversand.

Das Affiliate Marketing hatte ich ja oben schon erwähnt und das ist bei mir und vielen anderen die beste Einnahmequelle für Newsletter-Mails. Da es so viele verschiedene Inhouse Partnerprogramme und Affiliate Netzwerke gibt, findet man zu allen Themen was passendes.

Auch Digistore24 ist mit den digitalen eBooks und Online-Kursen eine dicke Empfehlung.

Allerdings erlauben manche Partnerprogramme keine Newsletter-Nutzung, so dass man da vorher mal nachschauen sollte.

Werbung eignet sich ebenfalls sehr gut für den Einbau in Mails. Dabei kann und sollte man Textanzeigen anbieten, die weniger wie Werbung wahrgenommen werden und oft besser funktionieren. Idealerweise hat man direkten Kontakt zu Firmen, die Werbung schalten wollen, denn über Drittanbieter ist es in Deutschland eher schwer Werbepartner zu finden.

Auch das Sponsoring kompletter Newsletter ist denkbar. Entweder wird dieser von einer Firma präsentiert oder der gesamte Inhalt stammt von dieser Firma. Letzteres sollte man aber nur mit Vorsicht machen, da man dadurch seine Abonnenten leicht verärgern kann und viele sich dann ggf. abmelden.

Und auch die schon erwähnten eigenen Produkte sind ideal geeignet, denn man braucht viel Vertrauen, um z.B. ein eBook zu verkaufen. Abonnenten der eigenen Mails haben schon ein gewisses Grundvertrauen, was es einfacher macht.

Welche Vorteile und Nachteile haben Newsletter?

Wer immer noch Zweifel hat, ob Newsletter heute noch funktionieren, für den habe ich hier nochmal die Vorteile zusammengefasst:

  • Man wird unabhängiger von Google, die durch immer wieder neue Updates schnell dem eigenen Business schaden können.
  • Man hat durch die Mails einen direkten Kontakt zu den Abonnenten, wann und wie man möchte.
  • Durch das Abonnement ist schon ein gewisses Vertrauen da, was z.B. Affiliate- oder eBook-Sales erleichtert.
  • Durch die Möglichkeit der Personalisierung kann man die Personen direkt ansprechen.
  • Newsletter bieten sich sehr dafür an, exklusive Angebote einzubinden. Dann kommt z.B. dem FOMO Effekt zum Tragen.

Es gibt aber auch den einen oder anderen Nachteil:

  • Newsletterservices kosten etwas und deshalb sollte man hier sehr effizient vorgehen.
  • Nicht jeder Abonnenten mag es, wenn Werbung im Newsletter drin ist. Schon gar nicht, wenn die komplette Mail voller Werbung ist.
  • Der zusätzliche Versand von Mails macht natürlich zusätzliche Arbeit und das sollte nicht unterschätzt werden.

Übrigens sind Austragungen (also Abmeldungen von Abonnenten) völlig okay, schließlich will man nur Abonnenten, die wirklich Interesse haben und aktiv dabei sind. Man will keine “toten”, also inaktiven Abonnenten, die nur Geld kosten.

Fragen zum Geld verdienen mit Newslettern

Zum Schluss beantworte ich hier noch ein paar häufige Fragen.

Wie viele Newsletter-Abonennten braucht man, um Geld zu verdienen?

Das kann man natürlich nicht pauschal beantworten, aber im Vergleich zu einer Website sind es relativ wenige. Viele erfolgreiche Verteiler haben hohe dreistellig oder niedrige vierstellige Abonnentenzahlen und verdienen damit schon sehr gut.

Insgesamt ist die Reichweite aber oft gleichbedeutend mit guten Verdienstmöglichkeiten, so dass es wichtig ist mehr Abonnenten zu gewinnen. Es sollten aber die richtigen Abonnenten sein. Klasse statt Masse.

Welche Themen eignen sich am besten zum Geld verdienen?

Das Thema spielt eine wichtige Rolle. Business, Hobbies, Schnäppchen und ähnliches eignen sich besonders gut. Gerade dann, wenn bereits ein Kaufinteresse besteht oder ein starkes Bedürfnis vorhanden ist, kann man gutes Geld verdienen.

Bei so gut wie jedem Thema kann man erfolgreiche Newsletter aufbauen, aber es gibt natürlich auch Themen, da wollen die Abonnenten vor allem kostenlose Tipps und Infos.

Muss man Werbung im Newsletter kennzeichnen?

Ja, denn auch Werbung im Newsletter ist eben Werbung. Deshalb muss man Anzeigen entsprechend mit “Werbung” kennzeichnen und Affiliatelinks ebenfalls. Letzteres mache ich mit einem Sternchen, das ich dann in der Sidebar bzw. im Footer erläutere.

Was darf man nicht machen?

Man darf ohne Double Opt-In keine Mails an Personen versenden, also nur mit explizierter Zustimmung.

Zudem solltet ihr es nicht übertreiben. 3 Mails in der Woche ist für die meisten Empfänger sicher zu viel, wobei es hier auch auf das Thema ankommt. Wie und wie oft ihr Newsletter einsetzt, habe ich schon mal analysiert.

Und auch der Anteil der Werbung sollte gering sein. 80% Werbung und 20% Inhalt ist auf jeden Fall schlecht.

Manche Partnerprogramme erlauben zudem keine Affiliatelinks in Newslettern, z.B. Amazon. Alternativ kann man in so einem Fall auf eine Angebotsseite auf der eigenen Website verlinken.

Fazit

Newsletter mögen veraltet erscheinen, aber auch heute noch kann man tausende Menschen damit zuverlässig und direkt erreichen. Gerade in Zeiten, wo man doch sehr vom Google-Traffic abhängig ist und von Facebook und Co. kaum Personen auf die eigene Website gelangen, sind solche Mails an Abonnenten eine tolle Sache.

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten Geld zu verdienen, wobei die verschiedenen Kennzahlen Abonnent, Newsletter, Öffnung und Klick jeweils eigene Auswirkungen auf die Einnahmen haben, direkt und indirekt.

Erfolgreiche Newsletterbeispiele habe ich erst letztens vorgestellt.

Was sind eure Erfahrungen und welche Tipps könnt ihr geben?

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4 Gedanken zu „Wie viel Geld verdient man mit einem Newsletter pro Abonnent, Newsletter, Öffnung & Klick?“

  1. Newsletter eignen sich hervorragend, um bei den Empfängern im Gedächtnis zu bleiben. Man sollte dieses Werkzeug explizit als Kommunikationskanal nutzen und nicht primär, um Geld zu verdienen, finde ich. Heute findet man kaum noch Newsletter, in denen man wirklich gute Inhalte bekommt, stattdessen enthält fast jede E-Mail Werbung und Links zu Produkten. Das nervt die Empfänger und sie melden sich ab.

    Sowohl bei Websites als auch bei Newslettern folge ich der einfachen Regel, 80–90 % Inhalte ohne Absicht, Geld zu verdienen, bereitzustellen und nur 10–20 % eigene oder fremde Produkte zu bewerben. Das sollte in jeder Branche und mit jeder Zielgruppe funktionieren.

    Antworten
  2. Wir nutzen auch bereits seit Jahren einen Newsletter, in dem wir Einkäufern wichtige Tipps zur Preisverhandlung senden.
    An den Öffnungszahlen etc. sehen wir, dass die Inhalte bei unserer Zielgruppe auch entsprechend beliebt sind, da es sich nicht um reines Marketing, sondern sinnvolle Inhalte handelt.

    Antworten
  3. Hallo Peer,

    ich finde Newsletter sind immernoch die wichtigste Marketing-Strategie. Im Blog nutze ich sie, um die Abonnenten auf Inhalte aufmerksam zu machen. Sprich um eine engere Bindung herzustellen. Die Werbung platziere ich dann eher in den verlinkten Artikeln wie Du es beschrieben hast.

    Bereits mit kleinen Abonnenten-Zahlen kann das durchaus positiv sein. Wie überall ist hier Qualität besser als Quantität. Interessierte Menschen klicken dann eher auf einen Link und dort vielleicht nochmal auf Werbung etc.

    Auf der anderen Seite ist der Newsletter Prozess natürlich nicht ganz ohne. Rechtliche Bestimmungen einhalten, Texte verfassen ohne zu werblich zu klingen und das noch regelmäßig. Ein einziger Newsletter kann schon Mal 1 bis 2 Stunden an Zeit fressen. Oder mehr, je nachdem.

    Das wird häufig unterschätzt und bedeutet regelmäßig viel Arbeit. Daten und Fakten zu analysieren kostet dann ebendalls nochmal Zeit.

    Viele Grüße
    Ronny

    Antworten
  4. Lieber Peer,
    vielen Dank für Deinen verständlichen Artikel.

    “Internet-Nutzung” hatte ich nicht in der Schule und wüßte auch jetzt nicht, wo man am besten beginnt, die vielen internet-basierten Fakten zu lernen. Umgang mit dem Computer ist das eine, Internet aktiv zu nutzen, statt nur passiv zu lesen oder zu suchen ist nochmal etwas ganz anderes.

    Häufig frage ich mich, woher scheinbar alle einfach wissen, wie das Geld verdienen im Internet geht, am besten noch ohne etwas dafür zu tun. Das klang und klingt für mich immer sehr unseriös.

    Für hilfreichen und seriösen Inhalt bzw. Dienstleistungen wird sich sicher immer ein Käufer finden und dann seien alle fließenden Gelder von Herzen gegönnt.

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