Auf eine Krankheit vorbereitet sein – Basics der erfolgreichen Selbstständigkeit

Auf eine Krankheit vorbereitet sein - Basics der erfolgreichen SelbstständigkeitNatürlich hofft man als Selbstständiger, dass man nie krank wird. Allerdings gibt es keine Garantie darauf.

Wenn man sich eine Krankheit einfängt, dann kann das sehr negative Auswirkungen auf die Selbstständigkeit haben.

In meinem heutigen Basics-Artikel gehe ich darauf ein, wie man sich am besten auf eine mögliche Krankheit vorbereitet und schildere meine eigenen Erfahrungen.

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Krankheit und Selbstständigkeit

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Als Selbstständiger hofft man, dass die eigene Gesundheit möglichst dauerhaft ist, so dass man arbeiten und Geld verdienen kann. Doch das ist leider nicht immer so in einer jahrzehntelangen Selbstständigkeit.

Es gibt viele Möglichkeiten krank zu werden und wenn man Glück hat, fällt man nur für kurze Zeit aus. Allerdings ist auch nicht ausgeschlossen, dass man schwerer erkrankt und über einen längeren Zeitraum nicht seiner Arbeit nachgehen kann.

Gründe für Krankheiten

Es gibt Erkrankungen, die keine Ursache in der eigenen Selbstständigkeit haben. Nichtsdestotrotz können schon einfache Erkältungen dafür sorgen, dass man nicht arbeiten kann. Dramatischer wird es bei schwereren Erkrankungen, aber auch Unfällen, die ich hier einfach mal dazu zähle.

Andere Gründe für Krankheiten haben dagegen sehr wohl etwas mit der Arbeit zu tun. So können z.B. psychische Erkrankungen, wie ein Burnout, oder auch physische Leiden, wie Rückenprobleme, von der eigenen Arbeit kommen. Leider übertreien es viele Selbstständige, ernähren sich ungesund, bekommen zu wenig Schlaf, haben zu viel Stress und achten einfach nicht auf ihre Gesundheit.

So oder so werden viele Selbstständige mal mit einer Krankheit zu kämpfen haben und es ist wichtig, darauf vorbereitet zu sein, da es sonst durchaus finanzielle oder sogar existenzielle Probleme geben kann.

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Meine Erfahrungen

Ich selber bin nun schon seit mehr als 11 Jahren selbstständig und habe in dieser Zeit auch mal mit Krankheiten zu kämpfen gehabt.

So gab es natürlich einige Erkältungen, die schwerer waren und dafür sorgten, dass ich mal ein paar Tage nicht arbeiten konnte. Aber das war immer relativ kurz und als Selbstständiger geht man da ja auch recht schnell wieder auf Arbeit.

Ein anderes Problem ist 2-3 Jahre nach der Gründung aufgetreten. Ich musste mir erst etwas aufbauen und habe deshalb Tag und Nacht gearbeitet. Freizeit oder Erholung waren Mangelware. Und so stand ich, zumindest habe ich es so empfunden, irgendwann mal kurz vor einem Burnout. Da habe ich die Notbremse gezogen und deutlich weniger gearbeitet, was sich positiv ausgewirkt hat.

Nun bin ich bereits Anfang 40 und das merkt man einfach. Die Nächte durchzuarbeiten war früher kein Problem. Heute sorgt es dafür, dass ich am nächsten Tag nicht wirklich gut drauf bin. Und so ist z.B. ausreichend Schlaf deutlich wichtiger für mich geworden.

Bisher bin ich zum Glück von einer schweren Krankheit verschont geblieben. Allerdings werde ich nicht jünger und es ist nicht auszuschließen, dass da noch was kommt. Bis zur Rente ist es noch ein gutes Stück. Deshalb habe ich in den letzten Jahren einige Maßnahmen in den Wege geleitet, um dafür vorbereitet zu sein.

Praktische Tipps

Die folgenden Tipps sollen sicherstellen, dass man auf eine mögliche Krankheit vorbereitet ist, so dass dies nicht zum Scheitern der eigenen Selbstständigkeit führt.

  • Ein Weg ist die Automatisierung des eigenen Business. Dabei geht es darum weg von der 1:1 Arbeit zu kommen und stattdessen auch dann Einnahmen zu erzielen, wenn man nicht arbeitet. Ich habe viele Bereiche automatisiert, so dass zum Beispiel der Verkauf meines Nischenseiten-Aufbau E-Books voll automatisiert abläuft.
  • Nah am ersten Tipp ist das sogenannte Passive Income. Dabei handelt es sich um Einnahmequellen, die auch ohne eigenes Zutun laufen und Geld einbringen. Nischenwebsites sind dafür ein ganz gutes Beispiel, da man zwar zu Beginn viel Arbeit reinsteckt, aber später dann kaum noch etwas machen muss. Aber auch z.B. Hosting, Drop Shipping oder Stockfotos sind Beispiele für passive Einnahmen.
  • Eine weitere Möglichkeit ist die eigene Absicherung. Als Selbstständiger muss man ja eine Krankenversicherung abschließen. Zusätzlich kann man z.B. auch eine Krankentagegeld-Versicherung abschließen, von der man Geld bekommt, wenn man längerfristig krank ist.
  • Ist die eigene Firma größer, können Mitarbeiter Aufgaben übernehmen und den eigenen Ausfall kompensieren. Deshalb ist es durchaus zu überlegen, mit der Zeit das eigene Business wachsen zu lassen.
  • Wer keine Mitarbeiter dauerhaft bezahlen will, sollte über Outsourcing nachdenken. Hiermit kann man eigene Ausfallzeiten abfangen und dennoch die Arbeit erledigen lassen.

Welche der vorgestellten Möglichkeiten im Einzelfall am sinnvollsten sind, muss natürlich jeder selbst entscheiden. Wichtig ist jedoch, dass man sich zeitig genug Gedanken darüber macht und die notwendigen Vorbereitungen trifft. So baut man z.B. ein passives Einkommen nicht in ein paar Tagen auf, sondern das braucht viele Monate oder gar Jahre.

Weitere Tipps findet ihr in diesem Artikel.

Mehr Tipps zu den Basics der Selbstständigkeit

In dieser Artikelserie stelle ich jeweils einen Faktor vor, um erfolgreich selbstständig zu sein. Dabei schildere ich natürlich vor allem meine eigenen Erfahrungen aus mehr als 10 Jahren Selbstständigkeit im Netz, gehe aber auch auf grundlegende Tipps und Basics ein.

Ich freue mich natürlich über eure Erfahrungen und Tipps zu den behandelten Grundlagen.

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5 Gedanken zu „Auf eine Krankheit vorbereitet sein – Basics der erfolgreichen Selbstständigkeit“

  1. Ich kann nur aus Erfahrung sagen, man sollte sich lieber früher als später mit dem Thema auseinandersetzen und nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dass kann sonst ziemlich teuer oder existenzbedrohend werden. Allein das mit dem Krankentagegeld ist schon viel wert. Ich hatte es am Anfang auch nicht, wegen der (eigentlich nur minimalen) Mehrkosten, obwohl es ein ziemliches Risiko abmildert.

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  2. Die Automatisierung des eigenen Businesses kann ich auch nur empfehlen. Ich war vor kurzem längere Zeit im Krankenhaus und sehr froh darüber, das ich vieles automatisiert habe. Doch nicht nur im Krankheitsfall ist es praktisch. Man kann so auch ungestört in Urlaub fahren und das Geschäft läuft trotzdem weiter.

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  3. Kerne das Gefühl ausgebrannt zu sein. Habe mich auch vor 16 Jahren online selbstständig gemacht und dann vor 11 jahren auch ausgewandert. Heute mit 52 geht Nachtarbeit gar nicht mehr. Ich habe mir mittlerweile ein kleines Team zugelegt die bei Problemen mich ausgleichen können.

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  4. Als Selbstsändiger solltest du dir die Freiheiten nehmen, sobald du merkst das du ausgebrannt bist, auch mal für drei Tage zu entspannen. Schreiben kann man auch in der Saunalandschaft oder an einer Pool Anlage. Ich hatte vor 7 Jahren mit 40 permanente Schlafstörungen die sofort aufhörten als ich anfing mir alle 3 Monate für ne Woche eine Auszeit zu gönnen. Seit dem schnappe ich mir alle drei Monate meinen Mann und fahre irgendwo hin (natürlich mit Laptop)

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