Geht Google zu weit und bootet die Website-Betreiber aus?

Google hat sich in den letzten knapp 15 Jahren seit seiner Gründung zu einem der wichtigsten (Internet-)Unternehmen der Welt entwickelt.

Doch mittlerweile mehren sich die kritischen Stimmen und Google selbst scheint seinen ehemaligen Wahlspruch “Don’t be evil” selbst nicht mehr ernst zu nehmen.

In diesem Artikel schaue ich mir aktuelle Beispiele an, wie Google gegen die Interessen von Website-Betreibern und Usern handelt und stelle die Frage, ob Google zu weit geht.

Geht Google zu weit?

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Über 50.000 Mitarbeiter sorgen dafür, dass wir das Web halbwegs sinnvoll durchsuchen können und viele Zusatzservices haben wir zu schätzen gelernt.

Man kann sich heute kaum vorstellen ohne Google online unterwegs zu sein und Website-Betreiber in Deutschland profitieren von der Google Suchmaschine.

Doch in den letzten Jahren gibt es immer mehr fragwürdige Entscheidungen seitens Google, die das ehemalige sehr positive Image des Internet-Konzern angekratzt haben.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Ich nutze sehr gern Google und sehe viele Vorteile. Aber inzwischen gibt es immer wieder Situation, in denen man als Website-Betreiber und als Nutzer skeptisch wird und das Gefühl bekommt, dass Google doch ein wenig zu weit geht.

Das liebe Google

Google kann für Unternehmen und Website-Betreiber sehr viel positives bewirken. Es gibt unzählige Unternehmen, die durch Google neue Kunden finden und so viele Websites, die durch Google erfolgreich sind.

Und wie viele Website-Betreiber können durch Google AdSense einen Teil ihres Lebensunterhaltes verdienen? Sicher eine ganze Menge.

Aber auch für Nutzer bietet Google eine sehr gute Anlaufstation, um sich in den Weiten des Netzes zurecht zu finden. Man arbeitet an der Qualität der Suche und liefert darüber hinaus viele weitere nützliche Services.

Die Google Philosophie
Schaut man sich die 10 Grundsätze von Google an, so sehen diese sehr positiv aus.

Darin wird nicht nur der User über alles gestellt, sondern es finden sich dort auch viele Ideen, die Google zu einem der flexibelsten und innovativsten Unternehmen machen.

Und man hat bei Google nicht das Gefühl, dass sie sich auf dem Erreichten ausruhen, wie es leider vielen Marktführern immer wieder passiert.

Soziale Projekte
Soziale Projekte von GoogleDer positive Eindruck verstärkt sich, wenn man mal schaut, wie viele soziale Projekte Google aus der Taufe gehoben hat.

Google gibt sehr große Summen für Hilfsprojekte aus, investiert viel Geld in den Klimaschutz und unterstützt aktiv Schulen mit Technik und Know How.

Andere interessante Projekte wie das selbstfahrende Auto oder das gerade angekündigte Projekt Loon sind nicht nur Spielereien, sondern können den Verkehr und den freien Zugang zu Informationen weltweit revolutionieren.

Das sind alles ambitionierte Projekte, die weit über das hinaus gehen was Google im Kern machen müsste, wenn sie nur Geld verdienen wollten.

Google ist nicht evil
Schaut man sich diese und andere positive Argumente an, so fällt es schwer Google als böse zu bezeichnen. Sicher profitiert Google auch von positiven Image-Auswirkungen vieler dieser Maßnahmen, aber dennoch scheint Google wirklich daran interessiert zu sein, die Welt etwas besser zu machen.

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Datenschutz und andere Meinungen

Dennoch gibt es Schattenseiten, die in den letzten Jahren deutlicher geworden sind.

Auf die negativen Punkte gegenüber den Nutzern möchte ich nur am Rande kurz eingehen. Google hat mittlerweile ein gemeinsames Konto für alle seine Services eingeführt, was natürlich zu einem deutlich umfangreicheren Nutzerprofil führt. Und da Google von Werbung lebt, ist es naiv zu glauben, dass Google diese Daten nicht für Werbemaßnahmen nutzen möchte.

Andere Beispiele, wie z.B. Streetview, sind technisch sehr interessant, aber auch hier kommt ein gewisses Maß an Respektlosigkeit für die Privatsphäre der Menschen zum Vorschein. Ich habe damit zwar kein Problem, aber andere schon. Google ist allerdings so davon überzeugt, dass sie das richtige tun, dass sie nicht mal auf die Idee kommen, dass dies andere Menschen kritisch sehen könnten.

Google Books ist ebenfalls so ein Beispiel. Der Grundgedanke ist großartig. Die Bücher dieser Welt durch Einscannen vor dem endgültigen Verlust zu bewahren ist auf der ersten Blick eine noble und tolle Idee. Auch auch hier hat man die Interessen der Autoren einfach ignoriert, statt auf alle Beteiligten erst mal zuzugehen und eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind. Eine gewisse Überheblichkeit ist da nicht zu übersehen.

Ganz aktuell macht Google Glass von sich reden. Auch hier handelt es sich technisch um ein atemberaubendes Projekt, dass allerdings durchaus gravierende negative Folgen haben könnte. Es geht ja nicht nur um Fotos und mal eine Internetsuche. LiveStreams sind ebenso denkbar wie Gesichtserkennung on the fly und damit ist jeder, der sich auf den Straßen bewegt, in Zukunft potentiell irgendwo mal im Web zu sehen, ob er das möchte oder nicht.

Der Stauservice auf Google Maps wird durch die Daten von Millionen Android-Nutzern erst möglich. Google nutzt die Bewegungsdaten um zu erkennen, ob irgendwo Autos im Stau stehen oder ob der Verkehr problemlos fließt. Das ist an sich eine gute Sache. Der Schritt bis zur Auswertung einzelner Personen-Bewegungen ist von dort aber auch nicht mehr weit.

Alles in allem sehe ich in den vielen Google-Projekten hohe technische Innovationen und bin davon selbst teilweise begeistert, aber Google legt ein gewisses Maß an Ignoranz für Kritiker und Menschen mit anderen Ansichten an den Tag.

Beispiele für Maßnahmen gegen Website-Betreiber und Co.

Viel wichtiger in diesem Artikel sind aber die Maßnahmen von Google, die sich in der Vergangenheit immer stärker gegen Website-Betreiber richten.

Dabei spreche ich gar nicht mal von den vielen Google Updates, wie Penguin und Panda. Diese sind sogar sinnvoll und sorgen für mehr Qualität in den Suchergebnissen, auch wenn es da noch viel zu tun gibt und es auch leider immer wieder Kollateralschäden gibt. Das sehe ich aber noch als Okay an.

Anders sieht es schon bei vielen anderen Maßnahmen aus. Aus den genannten Google-Grundsätzen ergibt sich bei genauerem Hinschauen ein großes Problem für Website-Betreiber. Google stellt darin explizit die Interessen der Nutzer über alle anderen Interessen (außer vielleicht die eigenen).

Das bedeutet, dass Website-Betreiber im Zweifel auch unter die Google-Räder kommen und dafür gibt es immer mehr Beispiele:

Die Google-Antwort-Maschine
Die Google-Antwort-MaschineÄhnlich wie Wolfram-Alpha will Google in Zukunft immer häufiger Antworten auf Suchanfragen direkt in der Suchmaschine selbst geben und nicht mehr Links zu Websites ausgeben.

Für den Nutzer ist das zwar häufig sehr gut, aber viele Website-Betreiber werden dabei langfristig auf der Strecke bleiben.

Das schlimme dabei ist aber, dass diese Informationen, die Google nun selber ausgibt, ursprünglich von anderen Websites stammen. Hier macht man sich andere Inhalte zu eigen, verdient damit Geld und sorgt durch das Ausbooten der Websites-Betreiber für eine längere Verweildauer auf Google und damit für bessere Verdienstmöglichkeiten.

Und man hat hier noch viel mehr vor.

Google Bildersuche
Die neue Google Bildersuche ist ein gutes Beispiel dafür. Google hat hier mittlerweile Änderungen durchgeführt, die dafür sorgen, dass die Nutzer gar nicht mehr auf die Website gehen müssen, von wo das Bild eigentlich stammt. Stattdessen finden sie bereits in der Google Bildersuche eine große Version des Bildes.

Das hat zu starken Traffic-Einbrüchen bei all jenen geführt, die Urheber von Bildern sind und diese auf den eigenen Seiten vorstellen.

Auch hier eignet sich Google mittlerweile Inhalte dritter an und bootet diese so langsam aus.

Universal Search
Ein weiteres Beispiel ist die Universal Search. Immer mehr Suchergebnisse stammen von Google selber. Google Maps, Google Produktsuche, Youtube-Videos, Bilder, AdWords-Werbung etc. machen mittlerweile einen großen Teil der Suchergebnis-Seiten aus.

Ermittlungen von Behörden wurden inzwischen zwar teilweise wieder eingestellt, aber dennoch verstummen nicht die Kritiker, die Google vorwerfen, immer stärker nur die eigenen Produkte anzuzeigen. Nun kann man zwar argumentieren, dass Google das Recht dazu hat, da es ihre Suchmaschine ist. Aber schließlich ist Google erst so groß geworden, weil man die Daten von Millionen Websites genutzt hat und in einer fairen Partnerschaft Google zur führenden Suchmaschine gemacht hat. Nun wo man das Monopol (zumindest in Deutschland) hat, verdrängt man so langsam die Websites aus den Suchergebnissen.

Eine schon etwas ältere Studie zeigt dies sehr schön. Demnach klicken nur noch rund 52% der Google-Nutzer überhaupt die organischen Suchergebnisse an. Der Rest klickt auf AdWords oder einen Link zu einem anderen Google-Service. Und mittlerweile dürfte sich dieses Verhältnis sogar noch weiter zu Ungunsten der Website-Betreiber verschoben haben.

Anpassung der Suchergebnisse
Keine wirklich große Sache, aber meiner Meinung nach ein gutes Beispiel für die Selbstverständlichkeit von Google alles richtig zu machen, ist die Anpassung der Titel in den Suchergebnissen.

Google entscheidet eigenmächtig darüber, wie der Titel der Suchergebnisse auszusehen hat. Sicher kann das bei schlechten Seitentiteln helfen, der Punkt ist aber, dass man als Website-Betreiber dagegen gar nichts machen kann.

Wie gesagt, dass ist sicher kein riesengroßer Skandal, zeigt aber die Art und Weise, wie Google denkt.

Abstrafung bei zu viel Werbung?
Ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Google mit zweierlei Maß arbeitet, betrifft das Thema Werbung auf Websites.

Google geht ja gegen Websites vor, die zu viel Werbung Above the Fold (sofort sichtbar beim Aufruf einer Website) haben. Auch hier kann man sicher sagen, dass es bei einem Teil der Websites gerechtfertigt ist, da es genug Müll-Seiten gibt, die kaum sinnvollen Content, aber vor allem Werbung enthalten.

Das Problem ist aber, dass Google für sich selbst andere Maßstäbe anlegt. Wenn man sich anschaut, wie viel (Eigen)-Werbung mittlerweile in Google Suchergebnissen vorhanden ist, dann stellt sich die Frage, warum Google sich nicht selbst abstraft. Aber hier sieht man es natürlich anders.

Mein Fazit

Es ist davon auszugehen, dass Google weiterhin so innovativ bleiben wird. Immer neue Services, “Verbesserungen” und eine stärkere Bindung der Nutzer an den Service sind zu erwarten.

Ob dabei Website-Betreiber weitere Benachteiligungen erfahren werden ist schwer zu sagen, aber ich befürchte es.

Google ist ein Börsenunternehmen und die Aktionäre wollen steigende Profite sehen. Das ist auf Dauer nur zu erreichen, wenn man die Nutzer länger auf den eigenen Seiten hält. Ob man das nun positiv oder negativ sieht, bleibt jedem selbst überlassen.

Ich selber sehe durchaus viele positive Aspekte bei Google, mache mir aber auch bei ein paar Dingen Sorgen. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es weitergehen wird.

Eure Meinung

Was ist eure Meinung über Google?

Geht Google zu weit und benachteiligt die Website-Betreiber?

  • Ja, Google bootet Websites so langsam aus. (83%, 162 Stimmen)
  • Nein, Websites werden nicht benachteiligt (7%, 14 Stimmen)
  • Kein Ahnung. (7%, 13 Stimmen)
  • Mir sind die Websites egal, ich will nur Google. (3%, 6 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 195 (1 Stimmen)

Wie seht ihr die Zukunft von Google?

  • Google wird weiter wachsen und auch in anderen Online-Bereichen dominieren. (71%, 184 Stimmen)
  • Google wird stagnieren und es werden in manchen Bereichen stärkere Konkurrenten gewinnen. (16%, 42 Stimmen)
  • Google hat seinen Zenit überschritten und wird langsam an Dominanz verlieren (12%, 32 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 258 (1 Stimmen)

Natürlich freue ich mich auch über ausführliche Meinungen in den Kommentaren.

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38 Gedanken zu „Geht Google zu weit und bootet die Website-Betreiber aus?“

  1. Aus Nutzersicht das, was Google macht, doch eigentlich echt gut.

    Wahrscheinlich sollte man jetzt mehr denn je auf soziale Netzwerke zur Gewinnung von Besuchern setzen und wirklich etwas zu bieten haben.

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  2. Natürlich ist es für den Nutzer gut, dass Google ständig versucht, gute Seiten von schlechten zu trennen und seine Maßnahmen dafür auch konsequent weiterentwickelt. Aber gerade die Tatsache, dass Google bei sich selbst scheinbar andere Maßstäbe anlegt, ist schon ein Ärgernis, und das auch nicht nur für Webseitenbetreiber. Da sollte Google auch mit sich selbst strenger sein.

    Antworten
  3. Wie gesagt, jede Madaile hat zwei Seiten. Genauso hat das, was Google macht, sowohl positive, als auch negative Folgen für die Webseitenbetreiber und für die Nutzer.
    Oft merkt man das nicht, aber das ist auf jeden Fall gefährlich, wenn das Unternehmen so riesig wird und alles auf seinem Weg durch seine Dominierung entweder kauft oder einfach zerstört.
    Ich hoffe, dass Google trotzdem immer noch “..not evil…” bleibt )))

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  4. Ich denke,dass es aus Sicht der User ok ist und diese darauf einspringen.User wollen es bekanntlich möglichst einfach haben und das bietet google nun mal. Die WebseitenBetreiber sind zweitrangig.
    Seitdem ich mich immer mehr mit google beschäftige,umso eher komm ich zu dem Schluss,dass der zukünftige Fokus immer mehr auf andere Traffic-Kanäle fallen muss. Google wird zwar in naher Zukunft nicht für uns nicht stark an Bedeutung verlieren,aber die Entwicklung ist abzusehen.

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  5. Ich sehe die Entwicklung ähnlich skeptisch. Da Google bereits für einen Großteil der Nutzer “das Web” darstellt könnten sie es sich leider auch erlauben, immer mehr Inhalte direkt auf der eigenen Seite zu anzuzeigen. Fraglich bleibt dann nur wohin das ganze führt, und ob wir uns dann irgendwann nur noch innerhalb Google bewegen (was meiner Ansicht nach in bestimmten Zügen sogar gut vorstellbar ist).

    Auf kurzer oder lang werden aber hoffentlich auch Blogger und andere Webseiten-Betreiber selbst Maßnahmen ergreifen, um so einer Entwicklung entgegenzuwirken.

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  6. Wenn Google seine Inhalte an erster Stelle zeigt, diese aber aus Websites von Dritten holt gibt es Probleme. Und zwar dann, wenn die Websitebetreiber Ihre (nun unfruchtbaren) Bemühungen einstellen guten Content zu liefern. Will Google dann alle Inhalte selbst schreiben?

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  7. Genauso so ich es auch. Man macht sich die ganze Mühe und Google “klaut” den Inhalt. Bei manchen Projekten finde ich das ja sinnvoll, wie bei Preissuchmaschinen. Es müssen nicht dutzende Preissuchmaschinen existieren, diese holen sich die Daten ja auch nur per Skript.

    Auf lange Sicht wird so ein Konzept aber nicht funktionieren, oder wir schreiben alle für Google. Die Videos produzieren wir ja schon ausschließlich für Google, schließlich liegen die alle auf YouTube und wir “verlinken” sie sozusagen nur auf unsere Seiten.

    Schlimm finde ich aber eben auf Panda und Co.!!! Es wird einem vorgeheuchelt, dass es die Ergebnisse für die Suchenden verbessert, aber das ist falsch. Gebt doch mal beispielsweise “outlook gmx” oder “ssd” bei google und dann bei bing ein. Obwohl mir keine dieser Seiten gehört, sind die Suchergebnisse bei Bing viel mehr auf den Nutzer orientiert. Bei Google findet man doch nur noch Preissuchmaschinen, Shops oder große Big Player.

    Es ist meiner Meinung nach Schlimm, dass sich große Seiten auf ihren Namen ausruhen können. Gibt man mal beispielsweise “ipad safari” bei google ein, so ist chip.de auf der ersten Seite vertreten, ganz lange auch im oberen Bereich. Klickt man den Link an, so bekommt man nur ein Werbevideo von Apple, was chip.de eingebunden hat. Drum herum gibt es nur Werbung. Speziell dieses Suchergebnis stört mich, da ich zwei Artikel zum Safari Browser für das iPad habe. Beide über 500 Wörter lang, mit eigenen Bildern und eigenem Video!

    Ohne mich da in den Vordergrund zu spielen, wird hier dem Suchenden der schlechtere Content angezeigt. Google weiß das auch, nur mit den großen Seiten kann man eben besser Geld verdienen!!

    Anbei die Links zu den Artikeln, wenn sich jemand ein Bild machen möchte. Ich hoffe sie werden nicht als Links markiert, denn es soll nicht so wirken, als wenn ich hier Trust stehlen möchte:

    supportnet.de/faqsthread/2393637
    supportnet.de/faqsthread/2381331

    Und dann der Chip Artikel:

    chip.de/video/iPad-So-surft-s-sich-s-mit-dem-Safari-App-Video_42204924.html

    Vielleicht nimmt ja Chip nach diesem Artikel den eigenen Artikel aus den Suchergebnissen ;)

    Antworten
  8. «Google wird wachsen und keiner kann sie aufhalten. »

    Das halte ich so pauschal für Quatsch. Google hat jetzt schon in unzähligen Fällen Ärger und Probleme mit Kartellbehörden etc., weil Google in vielen Bereichen zu dominant ist. Wenn diese Dominanz sich auf immer mehr Felder erstreckt, werden die für Wettbewerb zuständigen Behörden härtere Maßnahmen anwenden. Gerade die amerikanischen Behörden sind da erfreulich schmerzfrei. Das kann (siehe z.B. der berühmte Fall AT&T) bis hin zur Zwangsaufspaltung führen und das weiß auch Google sehr genau.

    Hätte Google weltweit im Suchmarkt so eine extrem dominante Stellung wie in Europa, so wären Googles Probleme auch schon größer. Aber in den USA spielt Yahoo/Bing durchaus noch eine Rolle. In Russland ist Yandex die Nummer 1, in China Baidu, usw.

    Mit der neuen Bildersuche, bei der die hochaufgelösten Bilder direkt in den Google-Treffern angezeigt werden, überschreitet Google für mich ganz klar moralische Grenzen. Die Härte ist, dass die Bilder auch noch von der Originalquelle geladen wurden. Der entsprechende Website-Betreiber darf also den Trafic tragen, ohne den Besucher zu sehen. In Deutschland ist diese Form der Ergebnisdarstellung nicht ganz zufällig schlicht eine Urheberrechtsverletzung und nicht zulässig. Google wird das hier nicht einführen.

    Antworten
  9. Ein guter und sehr objektiver Artikel. Ich bin mir auch etwas unschlüssig ob die Entwicklung gut oder schlecht ist. Zunächst mal bin ich der Meinung, dass Google halt ein privates Unternehmen ist, und von daher (im Rahmen der Gesetze) auch machen kann was es will.

    Es ist ja auch dir oder mir selbst überlassen, ob ich auf meinem Blog 1 oder 10 Werbebanner einbinde. Allerdings bemerke ich das Problem mit den wenigen Klicks aufgrund vieler Werbung auch. Ein Keyword, für das ich auf Platz 2 bin, und bei dem viel Werbung geschaltet wird hat z.b nur eine CTR von etwa 9%, während andere Keywords auf Platz 2 mit wenig oder gar keiner Werbung durchaus 20 % und mehr erreichen.

    Die Algo Updates muss man wohl so hinnehmen, wie sie sind. Es bleibt ja Google und jeder anderen Suma selbst überlassen, welche Seiten oben stehen sollen und welche nicht.

    Dennoch bin ich der Meinung das Google teilweise im Moment zu weit geht, indem eigene Services (Bildersuche, Youtube) bevorzugt werden. Zumal da auch nicht unbedingt Qualität dann oben steht.

    Wenn ich zum Beispiel nach einem bestimmten Produkt google, und dann erst mal Bilder und (schlecht gemachte, nichtssagende) Youtube Videos oben stehen, bevor die eigentliche Produktseite und vielleicht der eine oder andere Testbericht dazu kommt, fällt es mir auch aus Usersicht schwer, da den Nutzen (außer für Google) zu erkennen.

    Langfristig ist jedoch auch Google darauf angewiesen, dass die Nutzer zufrieden sind, um ihre Stellung am Markt zu behaupten. Und wir als Webmaster sollten auf jeden Fall auch etwas kreativer werden, was die Besuchergenerierung angeht.

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  10. Ja, das ist ein Thema das stark polarisiert. Ein Problem ist halt, dass Google, zumindest in Deutschland, ein Monopol hat. Und das müsste durchbrochen werden (wobei Bing oder Yahoo ja auch nicht ohne sind was z.B. den Datenschutz betrifft). Man muss einfach mal überlegen was wäre, wenn Google was gegen einen hätte und die eigenen Websites nicht mehr listen würde. Da wäre man doch in Nullkommanix ruiniert. Das beste wäre wohl eine (noch besser natürlich, mehrere) europäische Suchmaschine die eine Alternative sein könnte. Aber da gibt es auch nicht wirklich was. Und bis da eine zu Google konkurrenzfähig wäre, würde es auch Jahre dauern.

    Ich fände es schön wenn hier auch ab und an Alternativen zu Google-Diensten vorgestellt würden. Wie kann man auch ohne Google (oder zumindest mit weniger) erfolgreich Websites betreiben? Was kann man tun um nicht allein auf den guten Willen von Google angewiesen zu sein?

    P.S. Der Link tagseoblog.de meldet gerade einen 500er-Fehler und ist nicht erreichbar.

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  11. Das Imperium Google ist für die nächsten Jahre das dominierende Maß aller Dinge. Allerdings weht an der Weltspitze der Mächtigen ein ganz rauer Wind, der Google auch irgendwann einmal vom Thron fegen könnte, wenn sich gewisse Gegebenheiten, Abhängigkeiten oder Systeme dramatisch verändern sollten. Auch gesellschaftliche oder politische Veränderungen könnten verheerende Folgen für das Imperium Google nach sich ziehen. Wenn beispielsweise ein weltweiter Banken-Crash erfolgt und dieser nicht mehr zu kitten wäre, dann könnte es Google genau so ergehen wie dem Imperium Romanum.

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  12. Ein sehr guter und objektiver Artikel.
    Google fährt eine Politik die nicht mehr ursprünglich ist. Was wäre Google ohne die Webmaster? Gar nichts. So gut wie alle Webseitenbetreiber die ich kenne, bauen immer mehr auf soziale Netzwerke und offline Werbung, geht der Trend die nächsten Jahre weiter in diese Richtung wars das auf Dauer mit dem Monopolisten Google.

    Antworten
  13. Erst wollte ich hier einen riesigen Kommentar schreiben. Als ich dann den von Olli #10 gelesen habe, war eigentlich schon das meiste gesagt. Wer organischen Traffic von Google haben will, der muss eben nach den dortigen Spielregeln spielen. Google legt diese fest und ändert diese. Man kann sich darüber ärgern oder sich damit abfinden oder sich nach anderen Trafficquellen umsehen. Ich will damit nicht sagen, dass das Verhalten gut oder schlecht ist, aber es ist eben der Preis den man zahlen muss, wenn man sich als Seitenbetreiber in eine derartige (Traffic-)Abhängigkeit begibt.

    Antworten
  14. Es kostet viel Mühe und Zeit um eine anspruchsvolle Website aufzubauen. Nun nimmt Google ungefragt die Bilder von der Seite und zeigt sie so als wären es seine eigenen. Es bringt ja nicht einmal mehr etwas sein Copyright Zeichen in die Bildunterschrift zu setzen. Denn jeder kann das Bild einfach kopieren ohne jemals die dazu gehörige Seite gesehen zu haben. Hätte Google nicht wenigstens ein Hindernis einbauen können, das die Bilder nicht einfach von jedem gespeichert werden kann?

    Bald wird Google die einzige Seite sein die man überhaupt noch besuchen kann. Alle anderen Websiten dienen dann nur noch dazu Google mit Informationen zu füttern. Doch Google einfach per Robot.txt auszusperren wäre Selbstmord für die Besucherzahlen und für so manche Seite das finanzielle Ende.

    Solange Google in Deutschland alleine auf dem Thron regiert, müssen wir uns Seiten-Betreiber immer wieder auf solche Repressalien einstellen.

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  15. Mit Google ist es immer ein Drahtseilakt. Denn in mancherlei Hirnen ist Google=Internet. Wie schon einige Kommentatoren sagten, will man Traffic, muss man auch mitmachen und Google formt sich das Internet allmählich in seine Wunschform.

    Schön wäre wieder eine ungefilterte Suche, die nach Wortrelevanz Listen ausspuckt.
    Und so schöne Linklisten, wo man Monate brauchte bis man aufgenommen wurde und es einen Ritterschlag gleich kam.

    Achja, die Neunziger…

    Antworten
  16. Google bootet die Webseitenbetreiber nicht aus. Das ist ein völlig falscher Denkansatz. Seit Jahren machen alle Webseitenbetreiber kostenlos Werbung, in Form von Suchanfragen. Das wird immer mehr beschnitten. Bezahlt man für eine Werbeanzeige/Suchanfrage steht man auch weiterhin noch ganz oben, auch vor der Eigenwerbung von Google, und reiht sich mit der bezahlenden Konkurrenz. Jeder von uns sollte so langsam kapiert haben, dass es im Internet nicht mehr so viel umsonst gibt, wie noch vor 5-10 Jahren.

    Antworten
  17. Noch ein Punkt, der für Websitebetreiber negativ ist: Durch die vielen Produkte von Google hat fast jeder ein Googlekonto, aus dem er sich auch nicht mehr ausloggt, weil es eh ständig gebraucht wird. Das sorgt dann für die vielen tollen (Not provided) Suchanfragen, die mittlerweile fast 50% meiner Suchanfragen ausmachen. Das ist in den letzten Monaten sehr stark angestiegen und macht es schwierig, den wirklich gesuchten Content zu schreiben, zu verbessern usw.

    Antworten
  18. Ich weiß, eine alte Leier die aber immer wieder vergessen wird.
    Google muss keiner benutzen.
    Die Webseitenbetreiber werden nicht zu Google gezwungen.
    Die Nutzer werden nicht zu Google gezwungen.
    Aber alle machen es.
    Genauso wie alle CDU oder SPD wählen und sich dann über Netzneutralität, Datenschutz etc aufregen.
    Bald sind Wahlen, es wird Zeit, das die Demokratie auch mal den Unternehmen die Krallen zeigt.
    Nicht bloß an die Rente denken beim Wahlgang.
    Überhaupt, vorher mal überlegen, wen man wählt.
    Das ist die Lösung.
    Und ja, Google ist definitiv evil!

    Antworten
  19. Danke für den guten Artikel!
    Was mich dabei gewaltig stört, ist diese Doppelmoral, die Google an den Tag legt. Leider wird man als Website-Betreiber damit leben müssen. Wohl oder übel.

    Antworten
  20. Ich denke das hier die Browserhersteller entgegen wirken können und Techniken entwickeln die Google Services vom Nutzer abhängig machen. Solange dann der Google eigene Browser nicht auch 95% Marktanteil hat ist Google auch abhängig.

    Antworten
  21. Google nimmt sich schon einiges raus, i h denke nur daran jetzt auch eine eigenen Suchmaschine für Finanzen anzubieten Das dieser Markt sehr lukrativ ist, wess Google doch auch wieder nur aus den Adwords/Adsense und Suchmaschinenergebnissen der Nutzer.

    Aber es muss auch deutlich gesagt werden, dass es für Webseitenbetreiber schlicht unmöglich ist, auf Google zu verzichten, bzw. auf ein Ranking in Google Ergebnissen zu pfeifen.

    Es gibt in Deutschland einfach keine Alternative, die einem (noch) so zuverlässig Leser/Kunden bringt. Russland und China sind jetzt nicht so mein Markt.

    Antworten
  22. Google hat sich festgefressen. Die können wegen ihrer Monopolstellung eh machen was sie möchten. Ist wie mit der deutschen Bahn. Kann man alles vergessen.

    Google wird weiter wachsen, weiter innovative und weltbewegende Produkte rausbringen die durch den Tarnmantel des guten und helfen Samariters für das Gemeinwohl eigene Ziele verfolgen und nachdem der Glanz verflogen ist, werden sich wieder alle beschweren….

    Ich bin auch der Meinung, dass Google die erste künstliche Intelligenz entwickeln wird, die sich selbstständig macht und auf die Menschheit losgeht, weil sie nach SuMa Kriterien nur qualitativ gute Ergebnisse am Leben lassen wird…
    ;-)

    Antworten
  23. Google hat vor allem eins im Sinn: Möglichst viel Profit zu erwirtschaften. Da nimmt man dann auch wenig Rücksicht auf die eine oder andere Ungerechtigkeit, Hauptsache die Zahlen stimmen am Ende.
    Und da man gegenüber anderen Suchmaschinen haushoch überlegen ist, kann man letztendlich machen was man will. Da hilft eigentlich nur mehr Wettbewerb, jemand der Google Marktanteile abnimmt.
    Vielleicht tut sich da ja doch mal was in den nächsten Jahren.

    Antworten
  24. Zum Thema Werbung gab es erst vor kurzem eine interessante Aussage von M. Cutts. Danach wird bei der Werbung Sidewide entschieden, ob es zuviel gibt oder nicht. Wenn die Ratio passt können einzelne Unterseiten durchaus viel Werbung enthalten.

    Antworten
  25. Ich denke nicht, dass Google sich auf Dauer erlauben kann, nur seine eigenen Dienste zu pushen. Irgendwann wird es etwas anderes geben, das Ordnung und Überblick ins Internet bringt. Ob das eine Suchmaschine oder was ganz anderes sein wird? Man wird sehen. Ich bin mir im Übrigen auch längst nicht mehr sicher, ob Google es wirklich schafft, die guten von den schlechten Ergebnissen zu trennen. Vor allem lässt sich nicht immer sagen, was gut und was schlecht ist.

    Antworten
  26. Erst neulich habe ich bemerkt, dass Google auch in Wettervorhersage macht (“Wetter Ort” eingeben, staunen). Okay, für mich war es jedenfalls neu. Damit gräbt Google schon den Wetterseiten das Wasser ab, klar. Aber insgesamt, denke ich, werden Webseitenbetreiber auf die Weise auch dazu gezwungen, über echten Mehrwert nachzudenken. Und bevor einer die nächste Wetterseite macht, um darauf Werbung zu verkaufen, kann er sein Gehirnschmalz in innovativere Dinge stecken.

    Antworten
  27. Mir macht Google schon sorgen, vor allem durch die Vorwärtsintegration ist er stets in der Lage auf einem Schlag gesamte Geschäftszweige zu vernichten. Schaut euch doch mal die Maps-Sparte an, benutzt irgendjemand im Netz einen anderen Maps-Dienst als Googles? Nein, wenn dann beläuft sich das wahrscheinlich auf paar Prozent.

    Google mischt derzeit Versicherungsbranche auf, wetten, dass in paar Jahren dieses Geschäftsfeld ebenfalls sehr hart von Googles Einstieg betroffen wird??

    Wenn Google sich verstärkt als Content-Maschine in den Vordergrund stellen wird und nicht mehr einfach die Nutzer auf die Webseiten weiterleitet, wird es für die Webseitenbetreiber alles viel schwieriger…

    Antworten
  28. Google wird früher oder später genauso wie jeder anderer grosse Konzern ala GM, in immer mehr Bereich des Alltags seine Geschäfte machen.
    Das es eines Tages sogar soweit kommt das Google die TOP 30 Bereiche aller Branchen direkt bedienen wird, ist absolut normal, da der Gewinn immer weiter gesteigert werden muss udn das geht nunmal nicht nur in einem Bereich also wird man in anderen Bereichen tätig, dies ist ein absolut normaler Prozess im Kapitalismus, entweder man wächst oder man wird von jemand anderen gekauft oder man geht PLEITE.
    Man hat nur diese 3 Möglichkeiten. Intelligente Firmen wachsen immer und das in immer mehr Bereiche des Lebens.
    Da gibt es auch nichts zu meckern, das ist nunmal so, da wir alle Geldgeil und für den Kapitalismus sind…. und solange da nicht was neues kommt, wird sich auch nichts ändern.

    Antworten
  29. Sehr interessantes Thema. Kurzfristig eine tolle Idee von Google Inhalte nur noch für sich zu nutzen. Jedoch entzieht Google seinen “Arbeitern” ja das Brot. Schlussendlich sterben diese ohne Gegenleistung ja aus. Und dann? Wobei ich nicht glaube, dass Google das nicht klar ist. So dumm ist ja keiner. Ich gehe eher davon aus, dass Google hier schön darauf achtet noch kalkuliert “gerecht” zu bleiben. Bis G hier und dort die eigenen Dienste anbietet? Und hier sehe ich die Gefahr, vor allem deswegen, da Google hier sozusagen schon vor allen anderen weiß was alle wollen, was ein riesen Vorteil ist. Aber wie sieht hier die Lösung aus? Paid Content?

    Danke für die Info @Malte Koj, das war mir z.b. nicht bekannt.

    Antworten
  30. Sehen wir es mal so: Google ist von uns Webseitenbeteeibern abhängig. Wir haben Google zur Nummer eins gemacht.

    Wenn Google uns niemanden mehr liefert, so wwrden wir google auch nichts mehr liefern. Damit sitzt google aufcdem Trockenem.

    Das ist wie mit der Monarchie: Würge nicht dein Volk, sondern arbeite mit ihm. Es wird es dir danken, oder dich töten.

    Antworten
  31. Google ist auf niemanden angewiesen. Es wird immer Menschen und Unternehmen geben die auf Google angewiesen sind, daher können sie ihre eigene Richtung angeben. Ob es richtig oder falsch ist, soll jeder für sich entscheiden. Der Ablauf ist ähnlich wie beim Handelsunternehmen WalMart.

    Antworten
  32. Ich habe in der letzten Zeit auch immer wieder bemerkt, dass Google Informationen direkt auf den Suchergebnisseiten anzeigt. Wenn man zum Beispiel nach einer berühmten Person googelt, dann nimmt Google einfach die Biografie-Infos aus Wikipedia und zeigt diese schon in den Suchergebnissen.
    Als Blogger und Website-Betreiber frage ich mich da welche Zukunft meine Projekte im Internet noch haben, wenn Google alle Infos irgendwann mal nur noch selbst liefert ohne auf andere Webseiten angewiesen zu sein?

    Antworten
  33. Guter Artikel. Ich habe mich vor kurzem auch mit dem Thema beschäftigt (auf einer niederländischen Webseite). Hier und da hattest du das ein oder andere ruhig etwas kräftiger formulieren dürfen, denn G. geht eindeutig zu weit. G. ist doch eine Suchmaschine und dabei sollte sie auch bleiben. Es wird immer mehr eine Werbetrommel für eigene Produkte.
    Ich denke, obwohl es ein schleichender Prozess sein wird, dass immer mehr Nutzer die G.-Politik durchschauen werden. Sie werden dann entweder sofort zur 2. Seite der Suchergebnisse klicken oder sie werden sich für Bing oder DuckDuckGo (ein Aufsteiger) entscheiden.

    Antworten
  34. Ich denke das G.-Problem wird sich nur durch eine neue konkurrierende Innovation irgendwann einmal entschärfen – wenn überhaupt. Ein weiteres großes Manko in der Richtung ist ja, dass G. nicht nur Inhalte anderer für seine Dienste nutzt, sondern durch seine Marktdominaz mehr und mehr bestimmt (bestimmen kann), was wir zu lesen bekommen. Auch von Politik und Behörden darf man da keine Regulierung und Transparenz im Sinne der User erwarten. Während wir immer gläserner werden, geht es doch bei Politik und Behörden genau in die andere Richtung.

    Antworten
  35. Guter Artikel, aber (noch) mit angezogener Handbremse formuliert. Die Bildersuche bei Google ist eine Frechheit für eine Suchmaschine. Da ist eine Grenze meilenweit überschritten. Was wir in Sachen Datenschutz von Google, Facebook & Co. halten dürfen, wissen wir spätestens seit den Veröffentlichungen über Prims und Tempora. Ich habe mich bereits von Google getrennt, soweit das geht und kann das nur jedem empfehlen.

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  36. Fast alle kleinere Seiten verlieren immer mehran Rankings und nur noch die “Brands” stehen da oben. Rumheulen bringt aber nichts, jedes andere Unternehmen hätte vor Jahren das gleiche gemacht was Google jetzt tut, hätte es diese Domminanz. Ich hoffe einfach nur, dass irgend ein Konkurrent ( z. B. Yandex oder Duckduckgo) sich bald einmischt und Google dadurch ein paar User verliert. Nur dann wird sich etwas ändern. So ist man ja Marktführer und macht dann ja alles richtig.

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