Diese Hosting-Lösungen sind am beliebtesten

Diese Hosting-Lösungen sind am beliebtestenHosting braucht man als Selbstständiger im Netz auf jeden Fall, denn ansonsten kann die eigene Website nicht online gehen.

Doch welche Hosting-Lösung soll es sein? Es gibt verschiedene Varianten mit Vor- und Nachteilen.

Welche Hosting-Lösungen unter meinen Lesern am beliebtesten sind, schaue ich mir in diesem Artikel genauer an. Zudem gibt es Tipps für die Auswahl und meine eigenen Erfahrungen.

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Diese Hosting-Lösungen sind am beliebtesten

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Jede Website braucht ein Hosting. Dabei handelt es sich um einen Computer, der 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche im Internet erreichbar ist. Hoster vermieten Platz auf einem solchen Computer (Server) oder gar ganze Server.

Doch es gibt verschiedene Tarife und Lösungen, die alle ihre individuellen Vor- und Nachteile haben. Ich selbst habe schon viel ausprobiert. Für verschiedene Zwecke habe ich zudem unterschiedliche Lösungen im Einsatz.

Ich wollte von euch wissen, welche Hosting-Lösung ihr einsetzt. Über 500 Leser haben an der Abstimmung teilgenommen und hier seht ihr das Ergebnis:

Welche Hosting-Lösung nutzt du für deine Site/s?

  • Shared Hosting (35%, 201 Stimmen)
  • Server (29%, 167 Stimmen)
  • Virtual Server (23%, 131 Stimmen)
  • kostenlosen Webspace (8%, 48 Stimmen)
  • Cloud-/Cluster-Hosting (4%, 24 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 571 (1 Stimmen)

An der ersten Stelle liegt das Shared Hosting mit 35%. Das war zu erwarten, denn es ist die günstigste Variante und gerade für Einsteiger und kleine Websites ist es oft die erste Wahl. Auch ich nutze zum Beispiel Shared Hosting bei meinen Nischenwebsites. Diese haben nicht so viel Traffic und da reicht so ein günstiger Tarif vollkommen aus. Vor allem All-Inkl.com* habe ich hier im Einsatz. Viele Shared-Hosting-Tarife im Vergleich.

An der zweiten Stelle liegt mit 29% der Server. Das war für mich schon etwas überraschend, vor allem dieser große Anteil von fast einem Drittel. Wer professionell große Websites und Portale betreiben will, kommt um einen Server fast nicht herum. Hier bekommt man einfach die beste Leistung und die größten Einstellungs-Möglichkeiten. Ich habe einen Managed Server bei DomainFactory für diesen Blog hier und bin damit sehr zufrieden.

Immerhin 23% besitzen einen vServer. Dabei handelt es sich um keinen vollwertigen Server, der aber virtuell dennoch ebenso viele Möglichkeiten und eine sehr gute Performance bietet. vServer bieten viele Vorteile von Servern, sind aber günstiger. Das ist eine gute Wahl für den nächsten Schritt. Ich selbst nutze einen vServer von Mittwald für mittelgroße Projekte.

Kostenloser Webspace wird von 8% der Umfrageteilnehmer genutzt. Das ist heute eigentlich nicht mehr unbedingt zeitgemäß, zumindest nicht für das normale Hosting einer Website. Kostenlose Tarife bei Website-Baukästen oder Blog-Hostern ist was anderes. Für Profis ist kostenloses Hosting dennoch keine Option.

Zu guter Letzt haben 4% Cloud-/Cluster-Hosting im Einsatz. Das sind sehr spezielle Lösungen für Firmenkunden und besondere Projekte.

Hosting muss sich am Zweck orientieren

So gut und interessant es ist zu wissen, welche Lösungen andere bevorzugen, so wichtig ist es die eigene Situation zu analysieren. Das eigene Hosting muss sich an den eigenen Anforderungen und Plänen orientieren.

Dabei kommt es sowohl darauf an, welche Voraussetzungen und Anforderung zum Start der Website benötigt werden, aber auch was die Pläne für die Zukunft sind. Schließlich soll das Hosting dauerhaft die besten Voraussetzungen für die eigenen Website bieten. Deshalb muss man bei der Auswahl genau wissen, was man will.

Für verschiedene Website-Arten habe ich bereits Empfehlungen gegeben, an denen ihr euch orientieren könnt.

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Hoster und der Datenschutz

Leider kommt man heute nicht mehr um das Thema Datenschutz herum. Auch beim Hosting ist dies wichtig.

Deshalb empfehle ich dringend, nur auf deutsche oder zumindest EU-Hoster zu setzen. Anbieter in Drittländern, z.B. in den USA, sind dagegen problematisch und können Ärger mit den Datenschutzbehörden bedeuten oder Abmahnungen nach sich ziehen.

Auf jeden Fall sollte man die technischen und organisatorischen Maßnahmen des Hosters prüfen und mit diesem einen AV Vertrag (Vertrag zur Auftragsverarbeitung) abschließen.

Was ist dein Lieblings-Hoster?

Nun möchte ich es noch genauer wissen. In der folgenden Umfrage könnt ihr euren Lieblings-Hoster auswahlen. Ich bin gespannt.

Was ist dein Lieblings-Hoster?

  • All-Inkl.com (32%, 85 Stimmen)
  • Host Europe (12%, 32 Stimmen)
  • ein anderer Hoster (9%, 25 Stimmen)
  • Dogado (6%, 17 Stimmen)
  • DomainFactory (6%, 17 Stimmen)
  • Hetzner (5%, 14 Stimmen)
  • Alfahosting (4%, 12 Stimmen)
  • Netcup (4%, 12 Stimmen)
  • webgo (4%, 12 Stimmen)
  • Raidboxes (4%, 12 Stimmen)
  • Strato (4%, 11 Stimmen)
  • Mittwald (2%, 6 Stimmen)
  • 1&1 (2%, 6 Stimmen)
  • Contabo (1%, 3 Stimmen)
  • 1blu (1%, 2 Stimmen)
  • WebhostOne (0%, 1 Stimmen)
  • Profihost (0%, 1 Stimmen)
  • Hostpress (0%, 1 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 269 (1 Stimmen)

ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider
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12 Gedanken zu „Diese Hosting-Lösungen sind am beliebtesten“

  1. Hi Peer,

    ich stimme dir in vielen Punkten zu. Allerdings bin ich in einem Punkt anderer Meinung. Du empfielst vor allem Webspace oder Server eines EU-Providers, was wahrscheinlich mit den Datenschutzerklaerungen zu begruenden ist. Ich wuerde mich auf jeden Fall fuer einen nichteuropaeischen Provider entscheiden. Der Grund: Noch vor der DSGVO hatte ein Bekannter von mir eine Webseite auf einem EU-Server gehostet mit Datenschutzerklaerung etc… Alles
    lief prima und er verdiente mit seiner Seite Geld. Dann erhielt er eine ungerechtfertigte Abmahnung. Er zog vor Gericht. Der gegnerische Anwalt nahm auch mit dem europaeischen Webserver-Provider Kontakt auf. Da sich dieser wie auch fast alle anderen aus Rechtsstreitigkeiten heraushalten wollten, deaktivierten sie die Domain solange, bis der Fall geloest wurde. Es gab keine Aufforderung an den Provider, so zu handeln. Dieses Recht nahm er sich selbst heraus – zurecht, wie sich herausstellte. Denn laut Vertrag – den sich nie jemand so richtig durchloest – kann der Provider jederzeit vom Vertrag zuruecktreten. Insofern die eigene Schuld meines Bekannten. Das Spiel zog sich fast ein Jahr lang hin, bis der Bekannte schliesslich den Gerichtsprozess gewann. Doch das, was er an Entschaedigungsleistungen erhielt steht in kein Verhaeltnis zu seinen Gerichtskosten, Ausgaben und Webseiten-Ausfaellen, die mit einem hohen Verlust einhergingen. Dadurch, dass in der EU erfahrungsgemaess Webspace- oder Serverprovider nicht hinter ihren Kunden stehen, besteht immer die Gefahr eines Ausfalls der eigenen Seite. Sehr oft habe ich derartige Geschichten schon gehoert. Mein Tipp: Webspace/Server und Domains auf unterschiedliche Provider aufteilen. Die meisten Provider blockieren nur die Domain, nicht den Space. Mittels DNS kann die Domain dem Webspace einfach zugeordnet werden. Sollte der Provider die Domain sperren, kann man die Seite rasch ueber einen anderen Domainanbieter weiterlaufen lassen, da der Space meisten nicht davon betroffen ist. Am besten waehlt man einen US-Provider. Die Datenschutzerklaerung kann naemlich einfach angepasst werden. Wenn ein Anwalt drueberschaut und sein OK gibt, ist man relativ sicher. Ausserdem kommt man in den Genuss einer Whois-Privacy, die es in Europa nicht gibt, was meines Erachtens gegen den Datenschutz ist. US-Provider schalten erfahrungsgemaess bei Problemen auch nicht gleich die Domain ab. Ein Anruf eines Anwalts interessiert den Provider nicht. Hier ist man rechtlich auf der sicheren Seite. Jetzt koennte man argumentieren, dass man eine serioese Webseite betreibt. Das tat der Bekannte auch. Aber es gibt abmahnfreudige Anwaelte, die gerne versuchen, Konkurrenzfirmen aus dem Weg zu schaffen. Oft gelingt ihnen das nicht. Aber die Prozessdauer koennte bei vielen Unternehmen schon zum finanziellen Fiasko werden.

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    • Hi Marco,

      welche internationalen Provider empfiehlst du? Das Thema ist brandaktuell und ich will eigentlich auch weg vom europäischen Hosting. Es spielt nämlich keine Rolle, wie seriös eine Seite ist. Gerade in D dominert eine derart rückwärts gewandte Einstellung zum Thema Internet, dass Abmahnungen jeden treffen können. Darauf hab ich kein Bock mehr. Danke dir!

      Antworten
      • Hi Tobi,

        also ich denke genau wie Marco. Deshalb habe ich folgendes gemacht. Den Webspace in den USA bei GoDaddy. Da gilt US-recht, was im
        Vergleich zum deutschen Internet-Recht wirklich sehr grosszuegig ist. Die Datenschutzerklaerungen bei GoDaddy sind einfach verstaendlich und eben rechtsmaessig liberal. Das Gute ist, dass deutsche Abmahnanwaelte den Provider anschreiben koennen, wie sie wollen. GoDaddy schaltet Dir nichts ab und leitet das Anschreiben an Dich weiter. Du kannst als C-Admin dann darauf reagieren. Um noch sicherer zu sein habe ich die Domains bei Namecheap sehr guenstig gemietet. Da hast Du Who-Is-Protection und bist ebenfalls C-Admin. Mittels DNS kannst du dann auf den GoDaddy-Webspace linken, wo Deine Webseite
        liegt. Namecheap wird uebrigens ueber Panama abgewickelt. Wie hoch wird das Risiko sein, dass ein deutscher Anwalt eine Panama-Firma anschreibt, um von dieser an Deine Daten zu kommen und vor allem wie hoch schaetzt Du es ein, dass diese Firma in irgendeiner Art antworten wuerde? hahahaha. Ivh denke, dass ist eine echt gute Loesung und im Vergleich zu allen deutschen Provider sehr viel guenstiger und der Webspace sehr viel schneller. Du hast volle Kontrolle, die Du bei den meisten deutschen Anbietern nicht hast. Und das tollste. Der Datenschutz gilt dann auch fuer Dich als Webseitenbetreiber, weil Who-Is nichts mehr veroeffentlicht. Ich sehe dabei nur Vorteile. Im Uebrigen gibt es einige Provider, die Seiten anbieten und ihre Kunden schuetzen. Mediaon ist ein weiterer Anbieter zum Beispiel. Also so wuerde ich es zumindest machen.
        Saludos
        Sunny

        Antworten
        • Egal welche Maßnahmen man nutzt, das europäische Datenschutzrecht gilt für jeden europäischen Website-Anbieter oder ausländische Anbieter, die europäische Bürger ansprechen. Insofern sollte man sich der Risiken bewusst sein, die solch ein Vorgehen mit sich bringt. Ich kann es nicht empfehlen, wenn man sich eine dauerhaft stabile Selbstständigkeit aufbauen will.

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          • Hi Peer,

            du hast natuerlich Recht. Die Gesetze sollte man sebstverstaendlich immer befolgen, wenn man sich ein serioeses online-business aufbauen moechte. Mir ging es vor allem um die Who-Is-Protection und um die Sicherheiten, die auch nach meiner Erfahrung kein deutscher Provider bietet. Die schalten eine Seite im Zweifelsfall
            wirklich ab, bis der Fall geloest ist. Der dadurch entstandene Schaden kommt durch Schadensersateistungen auch nicht mehr rein. Das koennte das unternehmerische Ende eines Seitenbetreibers bedeuten. Dass man sich an geltendes Recht und Ordnung halten sollte, ist klar. Nur bei DSGVO und allen anderen EU-Urteilen geht es hauptsaechlich nur um den Schutz des Verbrauchers. Nicht aber um jenen des Seitenbetreibers. Dass mein Name samt Adresse und Kontaktdaten wie irre im Netz verbreitet sind und ich mit Werbung und Aquise-Telefonaten rund um die Uhr belaestigt werde – abgesehen von den mittlerweile persoenlich an mich addressierten Millionen Spam-Mails, die man nie wieder los wird – scheint den Gesetzesmachern am Gesaess vorbeizugehen. Aus diesem Grund habe ich fuer mich diese Entscheidung getroffen. Aber nochmal: das ist natuerlich unabhaengig von den Datenschutzerklaerungen und der Einhaltung von Recht und Gesetz ;)

            Schoene Gruesse
            Sunny

          • Was den Datenschutz für Selbstständige im Netz angeht, so wird der tatsächlich als relativ unwichtig vom Gesetzgeber angesehen. Auf der anderen Seite sind anonyme Angebote auch oft der Ausgangspunkt für unseriöse Angebote. Der Besucher muss wissen, von wem etwas stammt. Das sehe ich auch als richtig an. Man müsste nur den ganzen Spam endlich mal verbieten und Verstöße auch wirklich befolgen.

  2. Also ich habe auch schon einige Hoster durch in den letzten 10 Jahren, angefangen mit 1&1, über 1blu, hostgator und inzwischen allinkl. Und bei allinkl werde ich auch bleiben – die Leistungen sind mehr als ok und vor allem der gute Support, den ich bereits ein paar mal in Anspruch nehmen musste, überzeugt mich sehr.

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  3. Inzwischen bin ich mit mehreren Business-Paketen bei All-Inkl. Persönlich bin ich etwas überrascht, dass WebGo die Umfrage aktuell anführt. Da habe ich als ehemaliger Kunde vor ein paar Jahren schlechte Erfahrungen gemacht.

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  4. Bin sowohl mit webgo, als auch all-inkl zufrieden. Hab auch schon – wie glaub ich jeder – in grauer Vorzeit so meine Erfahrungen mit 1&1, Strato und vorallem 1blu gemacht.
    Auch wenn ich nicht über webgo und all-inkl klagen kann, würd ich für die Zukunft doch mal wieder was neues probieren. Cyon (wegen LiteSpeed) oder Raidboxes.

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  5. Also ich kann vom Hosting bei US Firmen nur abraten. Ich selbst hatte vor kurzem erst großen Ärger mit der Datenschutzbehörde und das obwohl der Server in Frankfurt gehostet wurde und es nur ein Failover Standort war.

    Das war denen aber egal, da der Provider ein US Provider ist. Zum Glück war das nur der Failover Standort für den Fall das mein Hoster mal einen Ausfall hat. Ich musste den Server dort vom Netz nehmen.

    Die Server für unseren Shop betreibe ich schon knapp 5 Jahre bei VCServer Network und bin absolut zufrieden. Die Server sind auch in Frankfurt aber die Firma kommt eben auch aus Deutschland. Die kümmern sich um alles was die Server betrifft, ich brauche mich da um nix zu kümmern. Einen langen Ausfall gab es da auch noch nicht.

    Und als ich vor 3 Jahren mal ein rechtliches Problem wegen einer Abmahnung hatte, hat VC Server unseren Server nicht abgeschaltet obwohl der gegnerische Anwalt dies gefordert hatte. Die haben ganz klar gesagt das die erst abschalten wenn eine Anordnung von einer offiziellen Behörde kommt.

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