Mit DIY Mode erfolgreich auf YouTube – Interview

In folgenden Interview spreche ich mit einer YouTuberin über ihre Erfahrungen und den Alltag als Selbständige.

Zudem geht es um die Bedeutung ihres Blogs neben dem YouTube Kanal und es gibt viele Tipps für Einsteiger.

Viel Spaß damit.

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Hallo Eliza. Bitte stell dich meinen Lesern vor.

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Hallo :-)

Ich bin Eliza. Ich habe einen Blog und YouTube Kanal mit dem Namen DIY MODE. Bei mir dreht sich alles um Do It Yourself. Hauptsächlich mache ich Nähanleitungen in Videoform, es gibt aber auch Beiträge zu den Themen Basteln und Mode, sowie Tipps fürs eigene DIY Business.

Als ich vor ein paar Jahren mit dem Projekt angefangen habe, war das alles eher ein Hobby. Anfang diesen Jahres habe ich aber alles auf eine Karte gesetzt und mache seitdem nur noch DIY MODE.

Was fasziniert dich an DIY?

So so viel! Ich mag das Gefühl, aus „Nichts“ etwas selbst erschaffen zu können. Wenn ich an einem neuen Projekt oder Schnittmuster tüftel, fühle ich mich wie ein richtiger Erfinder. Wer mit eigenen Schnittmustern näht, braucht ein gutes Verständnis für Zahlen und Raum und jede Menge logisches Denken.

Wenn ich ein Projekt erfolgreich beendet habe, bin einfach super stolz darauf. Außerdem ist es einfach spannend zu sehen, wie etwas, was man vorher nur in Gedanken hatte, auf einmal Wirklichkeit wird.

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Wie bist du zu YouTube gekommen?

Ich habe mich 2009 mit meinem ersten Modelabel VibeLich selbstständig gemacht, bzw es versucht. Der eigentliche Plan war, Kleidung und Accessoires zu nähen und diese im Internet zu verkaufen. Das habe ich auch eine ganze Weile gemacht, allerdings war es immer ein sehr großer Kampf, da ich nie so richtig davon leben konnte.

Durch mein Label hatte ich dann schon eine professionelle Kamera. Ich wusste wie man gute Fotos macht und sie bearbeitet. Außerdem habe ich quasi von Anfang an meine eigenen Webseiten gebaut.

Irgendwann habe ich selbst angefangen YouTube Videos zu schauen und dachte mir, das probiere ich auch mal aus. Die Anfangsidee war, dadurch mein Label auch auf diesem Weg bekannter zu machen. Ich hatte die Idee für eine Kette aus Wolle, stellte die Kamera auf und filmte mich einfach dabei, wie ich diese Kette gebastelt habe. Das erste Video ist ohne viel Schnick Schnack oder viele Schnitte. Kein Vergleich zu dem, was ich jetzt mache.

Wie kamst du auf die Idee einen YouTube-Kanal zu starten?

Die Grundidee war ja mein Label bekannter zu machen. Dadurch habe ich in den ersten Jahren wenig YouTube gemacht und wenn, dann meistens in Verbindung damit, Werbung für neue Produkte zu machen.

2013 habe ich angefangen Turnbeutel zu verkaufen und ein Anleitungs-Video dafür gedreht. Es war die erste Video-Anleitung auf YouTube, die es zu diesem Thema gab, obwohl es ein riesiger Trend war. Das Video ist so richtig durch die Decke gegangen und ist bis heute mein erfolgreichstes Video.

Irgendwann habe ich verstanden, dass die Do It Yourself Szene überhaupt nicht meine Zielgruppe für das Label ist. Ich habe dann DIY MODE als ein eigenständiges Projekt behandelt, eine Facebook-Seite erstellt, einen Blog aufgesetzt, ein Logo machen lassen usw.. Eigentlich ist alles sehr langsam und Schritt für Schritt entstanden, ohne das ich das, was ich jetzt mache, so richtig geplant hätte.

Wie schwer war es Abonnenten zu gewinnen und was hast du dafür getan?

Eigentlich habe ich keine spezielle Taktik angewendet. Ich habe mich einfach darauf konzentriert das zu machen, was mir gefällt und die Videos selbst immer besser und interessanter zu gestalten.

Mit meinen rund 12.000 Abonnenten bin ich im YouTube Kosmos ja auch ein richtig kleiner Fisch. Wahrscheinlich könnte ich in diesem Punkt selbst noch einiges lernen. Soweit ich weiß, ist es wichtig regelmäßige Uploads zu haben, um von YouTube selbst besser gerankt zu werden. Außerdem sind Kooperationen mit größeren YouTubern und bei anderen Videos viel zu kommentieren wohl auch ganz nützlich.

Welche Technik nutzt du für deine Videos?

Ich habe eine Nikon d3100, damit drehe ich die Videos und mache auch die Fotos für meinen Blog. Wichtig ist für mich auch das Stativ und Tageslicht. Ich hatte mal zwei Softboxen für die Winterzeit in Deutschland, aber künstliches Licht richtig einzustellen finde ich persönlich recht schwierig.

Da ich jetzt auf einer Sonneninsel lebe, drehe ich einfach dann, wenn es hell ist. Am Anfang habe ich meine Videos mit dem Programm Video easy von Magix geschnitten, dass kann ich jedem der anfängt empfehlen, weil es wirklich sehr einfach ist damit zu schneiden. Da ich jetzt einen Mac habe, bin ich auf iMovie umgestiegen und das finde ich auch super.

Was ist das Wichtigste für erfolgreiche YouTube-Videos?

Ich glaube das Wichtigste ist, aktuelle Trends oder Dauerbrenner zu bedienen. Ich habe zum Beispiel ein Reißverschluss-Armband oder ein Magnet-Armband erfunden, wo ich finde, die Videos hätten eine Million Klicks verdient, weil die Idee so toll ist. Das Problem ist aber, dass danach niemand sucht. Es ist quasi zu kreativ.

Das, wonach die Leute in meinem Fall suchen, ist eher „Wie nähe ich einen Rock“, „Wie nähe ich ein Kissen“ usw.. Man kann sich von erfolgreichen Videos themenmäßig inspirieren lassen und dann eine eigene Version dafür drehen. Diese Videos dienen dann dafür, überhaupt erstmal Leute auf den eigenen Kanal zu bringen, die dann wiederum die anderen Videos schauen.

Verdienst du Geld auf YouTube und wie viel Zeit investierst du in deinen Kanal?

Ja ich verdiene schon Geld auf YouTube. Man darf sich das aber nicht so viel vorstellen. Es ist allenfalls ein sehr kleines Taschengeld oder unterbezahlte Arbeit, wenn man es auf die Zeit rechnet, die man reinsteckt.

Wer mit YouTube anfängt, weil er Geld verdienen möchte, dem rate ich lieber etwas anderes zu machen. Wenn ich jede Woche ein Video online stelle, dann arbeite ich auch jede Woche drei bis vier volle Arbeitstage an so einem Video. Ich denke DIY’s sind schon mit die aufwendigsten Videos, die man machen kann. Für ein Video sind super viele Aufgaben zu erledigen.

Bei mir sind das z.B. folgende Schritte:

  • Idee entwickeln und eventuell vorher testen
  • Material beschaffen
  • das Video drehen und dabei die Idee umsetzen
  • Fotos vom Ergebnis machen und bearbeiten
  • Video schneiden und vertonen
  • Video hochladen und alle Infos, Beschreibungen, Links usw. eintragen
  • Blogpost schreiben
  • und zum Schluss das DIY auf so vielen Kanälen wie möglich bewerben

Du betreibst auch einen Blog. Warum und wie ergänzen sich Blog und Kanal?

Der Blog diymode.de ist wirklich super wichtig. Obwohl ich ihn erst etwa zwei Jahre nach dem YouTube Kanal aufgesetzt habe, ist er für mich eigentlich das Herzstück von DIY MODE.

Durch den Blog werden meine Ideen viel besser gefunden. Ich werde dadurch z.B. bei Google nicht nur über das Video, sondern auch über die Webseite oder Bildersuche gefunden.

Außerdem habe ich viel öfter Kooperationsanfragen über den Blog, kann dort Werbung (Adsense und Bannerwerbung) schalten und meine Schnittmuster verkaufen.

Welche Business-Pläne hast du für die Zukunft?

Eigentlich habe ich erst seit Anfang des Jahres so richtig mit dem DIY MODE Projekt als Business angefangen. Da ich dieses Jahr aber auch noch ausgewandert bin und das natürlich einiges an Zeit gekostet hat, fühlt es sich so an, als wenn ich erst seit sehr kurzer Zeit wirklich das mache, was ich jetzt mache. Es ist mein absoluter Traumjob und ich genieße es einfach sehr, genau das zu machen, was ich gerade mache.

Also mein Wunsch ist, dass es jetzt erstmal die nächste Zeit genauso weitergehen kann. Ich habe dieses Jahr angefangen eigene Schnittmuster rauszubringen und da möchte ich in Zukunft auf jeden Fall noch sehr viel mehr machen. Ich kann mir auch vorstellen Bücher rauszubringen oder Kreativ-Workshops zu geben.

Zum Schluss würde ich mich über deine wichtigsten Tipps für angehende YouTuber freuen.

  • Definitiv Geduld mitbringen. Um auf YouTube erfolgreich zu werden, sollte man sich schon auf mehrere Jahre Arbeit einstellen.
  • Als Thema sollte man sich etwas suchen, dass man wirklich liebt und wovon man auch Ahnung hat.
  • Man sollte sich nie auf YouTube an sich verlassen und immer versuchen mehrere Standbeine aufzubauen.

Eine Sache, die ich besonders bei YouTube sehr speziell finde ist, dass es die einzige Plattform ist, wo Leute negativ bewerten und recht anonym schlechte Vibes verbreiten können. Darauf sollte man sich einstellen und vorher überlegen, wie man z.B. mit „Hater-Kommentaren“ umgeht. Ich muss sagen, dass ich da echt Glück habe und meine Zuschauer super lieb sind. Wenn alle paar Monate mal etwas sehr gemeines kommt, wird es sofort gelöscht. Ich reagiere nur auf nette Menschen, diesen Grundsatz habe ich schon vor dem ersten Video gefasst und damit geht es mir sehr gut.

Danke für das Interview

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2 Gedanken zu „Mit DIY Mode erfolgreich auf YouTube – Interview“

  1. Hallo Peer,

    danke für das Interview.

    Ich fand es super interessant zu sehen, dass für YouTube im Grunde die gleichen Prinzipien wie für Blogger und andere Webseiten-Betreiber bestehen.

    Besonders die vorletzte Aussage, dass Geduld, Leidenschaft und Diversifikation wichtig sind, finde ich bezeichnend. Sind das doch letztlich die gleichen Tugenden wie für alles im Leben.

    Danke natürlich auch an Eliza.

    Viele Grüße

    Oliver

    Antworten

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